RSS Newshttp://de_DEFri, 19 Apr 2019 19:15:31 +0200Fri, 19 Apr 2019 19:15:31 +0200typo3news-1574Tue, 16 Apr 2019 15:58:33 +0200Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und Optik in der Medizin und Biotechnologie“http://optence.de/Am 9. April fand das Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 35 Teilnehmern waren „Optische Sensoriken für mobile Anwendungen“.Nach der Begrüßung durch Dr. Daniel Carl (Fraunhofer IPM) folgte die Vorstellung des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung durch Dr. Werner Kraus mit Labor-Besichtigung.

Nach der Kaffeepause standen vier Fachvorträge auf dem Plan:

·         „Assistenzrobotik in der Pflege“ [Theo Jacobs, IPA]

·         „Maschinelles Lernen auf mobilen Geräten“ [Sascha Getto, IPA]

·         „3D-Szenenerfassung für autonome Systeme: ein Überblick“ [Dr. Haist, ITO]

·         Themen-Special: „Einblicke in die Quantensensorik“ [Dr. Kühnemann, IPM]

Anschließend stellte Dr. Konstantynova von der ClusterAgentur ein geplantes Cross-Clustering-Event zur Vernetzung der Optischen Messtechnik und Sensorik mit Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz vor.

Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. 

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1573Tue, 16 Apr 2019 15:42:07 +0200Photonics BW engagiert sich bei der 2. bundesweiten Clusterwochehttp://optence.de/Die zweite bundesweite Clusterwoche hat erneut gezeigt: Deutschlands Cluster sind kreativ, vielfältig und innovativ. Vom 2. bis zum 11. April 2019 haben Clusterinitiativen aus allen 16 Bundesländern mit knapp 200 Veranstaltungen sowie Messebeteiligungen an der Clusterwoche Deutschland teilgenommen und dabei auch viele Aktivitäten mit internationalen Partnern, wie z. B. Schweden, Israel, Kanada, Portugal, Niederlande, Frankreich und Großbritannien, durchgeführt. Allein in Baden-Württemberg wurden im Rahmen der Clusterwoche 43 Veranstaltungen angeboten. Auch Photonics BW, das in Aalen ansässige Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, war im Rahmen der bundesweiten Clusterwoche mit Veranstaltungen aktiv.

So fand am 9. April das Innovation Lab „Optische Sensoriken für mobile Anwendungen“ im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ statt. Dazu trafen sich rund 35 Experten am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart zum fachlichen Austausch.

Sie präsentierten und diskutierten verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Assistenzrobotik in der Pflege sowie Anwendungen des Maschinellen Lernens auf mobilen Geräten. Weitere Einblicke gab es in Fachvorträgen zu 3D-Szenenerfassung für autonome Systeme sowie zur Quantensensorik. Darüber hinaus wurde eine geplante Cross-Cluster-Veranstaltung vorgestellt zur Vernetzung der optischen Messtechnik und Sensorik mit Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz.

Zum Bericht auf der Clusterplattform: https://www.clusterplattform.de/CLUSTER/Redaktion/DE/Kurzmeldungen/Aktuelles/2019/2_Quartal/20190412_rueckblick_clusterwoche2019.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1572Tue, 16 Apr 2019 09:44:44 +0200OASIS – neue Kooperation mit dem Israel Photonics Clusterhttp://optence.de/Vom 1. bis 2. April 2019 fand die 7. Internationale Konferenz und Ausstellung zu Optik und Elektrooptik “OASIS 7” (Optical Engineering and Science in Israel) in Tel Aviv in Israel statt und verzeichnete erneut über 1.000 Teilnehmer. Auf der begleitenden Ausstellung mit 60 Ausstellern war erstmals auch OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der 8 regionalen Photonik-Netze, mit 17 Mitausstellern aus ganz Deutschland auf einer Gemeinschaftspräsenz vertreten.Am Vortag der OASIS fand ein vom Israel Photonics Cluster organisierter „Cluster Summit“ statt, bei dem die zahlreichen internationalen Vertreter Gelegenheit zu einem persönlichen Kennenlernen und Austausch über die jeweiligen Aktivitäten hatten.

Die OASIS bot zahlreiche Plenum- und Keynote-Vorträge sowie über 100 Fachvorträge in 13 thematischen Sessions. Das Konferenzprogramm spiegelte viele hochaktuelle Themen der modernen Optik wider:

·         Non-linear Optics

·         Spectroscopic and Optical Sensing

·         Micro and Nano-Optics

·         Electro-Optics in Industry

·         Ultrafast Phenomena

·         Defense and Optical Engineering

·         Solar Energy

·         Atomic and Quantum Optics

·         Medicine and Biology

·         Optical Engineering

·         Lasers and Applications

·         Electro-Optics Devices

·         Optical Fiber Lasers

Die Photonik ist in Israel mit über 350 Unternehmen und einem Umsatz von ca. 5 Mrd. Dollar pro Jahr (Exportquote: 90%) sowie mehr als 500 Forscher/innen in 7 Universitäten stark vertreten und wird durch das “Israel Photonics Cluster” vertreten. Dieses wurde 2018 unter dem Schirm der „Association of the Hi-Tech Industries in Israel“ gegründet.

Shlomo Glazer, General Manager des Israel Photonics Cluster, und Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, haben auf der OASIS einen künftigen Austausch und eine Zusammenarbeit als Partner-Cluster vereinbart. Beide Cluster profitieren gleichermaßen von der Kooperation und internationalen Kontakten. Wenden Sie sich bei der Suche nach einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung in der hochinnovativen israelischen Photonik-Branche gerne an uns.

Im Rahmen einer von OptecNet Deutschland organisierten Delegationsreise wurde u.a. die Tel Aviv University mit dem „Center for Light Matter Interaction“ sowie das „Israel Center for Advanced Photonics“ besucht.

An der Tel Aviv University wird an folgenden Themen intensiv gearbeitet:

·         Nonlinear Optics, Quasi Phase Matching

·         Periodic and Quasi-Periodic Nonlinear Photonic Crystals

·         Electron Optics and Electron Microscopy

·         Spatial and Spectral Shaping of Plasmonic Beams

 

Das „Israel Center for Advanced Photonics“ bietet folgende Kernkompetenzen:

·         Fiber Technologies

·         Bragg Gratings

·         Semiconductor Epitaxy

Ein weiteres Highlight war ein B2B-Meeting mit Vertretern der Photonik-Branche aus Deutschland und Israel. Rund 30 Vertreter von Unternehmen und Clustern nahmen an dem Meeting teil und stellten ihre Geschäftsaktivitäten und Produkte vor. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch über Geschäftsbeziehungen und Projekte.

Daneben gibt es in Tel Aviv eine sehr dynamische und innovative Start-up-Szene, die erfolgreich Investments von internationalen VC-Gebern akquiriert und an Geschäftsbeziehungen ins Ausland interessiert ist.

Die OASIS findet alle zwei Jahre statt, nächster Termin ist in 2021. Mehr zur OASIS unter: http://oasis7.org.il/

Photonics BW dankt Baden-Württemberg International für die finanzielle Unterstützung dieser Cluster-Internationalisierungsmaßnahme. 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1570Fri, 12 Apr 2019 12:50:52 +0200LASER COMPONENTS erhält Vision Systems Design 2019 Innovators Awardhttp://optence.de/LASER COMPONENTS wurde auf der Automate-Messe in Chicago mit dem Annual Vision Systems Design Innovators Award ausgezeichnet. Für sein fasergekoppeltes Weißlichtmodul ALBALUX FM erhielt das Unternehmen eine Silberauszeichnung in der Kategorie Beleuchtung, Linsen und Optik. Der Preis wird jedes Jahr von einem Gremium anerkannter Experten aus Endanwender-Unternehmen und Systemintegratoren vergeben.ALBALUX FM ist das weltweit erste Laser-Weißlichtmodul mit einem gerichteten Lichtstrahl, der erheblich heller ist als das Licht von LEDs. Das kompakte Gehäuse, die gleichbleibend hohe optische Leistung, die fasergelenkte Strahlführung und eine sichere Steuerelektronik machen das Modul besonders flexibel. Neben Standardanwendungen lässt es sich auch an kundenspezifische Konfigurationen anpassen. Als Lichtquelle dient die ebenfalls preisgekrönte LaserLight-Technik von SLD Laser, bei der zwei semipolare blaue GaN-Laserdioden (450 nm) einen Phosphor beleuchten.

„Mit seiner beispiellos hohen Leuchtdichte, und der extrem scharfen Strahlbegrenzung wird ALBALUX FM die Beleuchtung in Medizin und Industrieller Bildverarbeitung neu definieren“, sagt Gary Hayes, CEO von LASER COMPONENTS USA. „In diesen Branchen wird nun auch in schwer zugänglichen Bereichen eine präzise, kontrastreiche Ausleuchtung möglich. Wir fühlen uns durch diese Anerkennung geehrt und glauben, dass diese neue Technologie bald in vielen Bereichen zum Einsatz kommen wird.“

Alan Bergstein, Herausgeber der Fachzeitschrift Vision Systems Design erklärt: „Mit unserem prestigeträchtigen Programm ehren wir innovative Produkte und Dienstleistungen der Bild­verarbeitungsbranche. Die diesjährigen Preisträger sind herausragende Beispiele für Unternehmen, die unsere Branche entscheidend prägen.“

Alle Preisträger des Visions Systems Design Innovators Awards werden in der Juni-Ausgabe von Vision Systems Design und online unter www.vision-systems.com vorgestellt.

Das ALMBALUX FM wird eines der Produkt-Highlights am LASER COMPONENTS-Stand auf der LASER World of Photonics sein (B3.303)

Weitere Informationen: 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1566Thu, 11 Apr 2019 16:16:26 +0200Der Call for Lectures für die meccanica feminale 2020 ist geöffnethttp://optence.de/Die 11. Frühjahrshochschule meccanica feminale für Studentinnen und Fachfrauen aller Ingenieurwissenschaften, insbesondere der Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, findet vom 18.02. - 22.02.2020 an der Hochschule Furtwangen, Campus Schwenningen, statt.Dozentinnen und berufstätige Ingenieurinnen sind herzlich aufgerufen, Angebote für Seminare, Workshops und Vorträge abzugeben.

Ebenso suchen wir wieder Vorträge für den Conference Day am 20. Februar 2020 (Vortragsdauer: 45-90 Minuten).

Zeitplan

  • Beitragsschluss für den Call for Lectures: 31.05.2019 -> Zum Call-Formular
  • Entscheidung durch das Programmkomitee: vsl. Juni 2019
  • Termin für die Frühjahrshochschule in Schwenningen: 18.02. - 22.02.2020

Themenwünsche:

Um auch dieses Mal wieder ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kursprogramm anbieten zu können, erbitten wir für folgende Themen Kursangebote:

  • Aktuelle Themen wie künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Autonomes Fahren, Extended Reality (XR), ...
  • Grundlagenvorlesungen für Ingenieurinnen, z.B. CAD, MATLAB, Werkstoffkunde
  • Arbeitsmethoden, z.B. Konstruktionsmethodik, Requirements Engineering, Wissensmanagement, Simulation und Modellierung, Mess- und Systemtechnik, Steuerungsverfahren
  • Anwendungsvorlesungen, z.B. Mobile Applikationen, Elektro-Mobilität, Bionik, Biomedizin, Signalverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Energiemanagement, Mechatronik, Umwelttechnik
  • Social Skills, z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Technisches Englisch

Andere Themenvorschläge werden selbstverständlich auch gerne entgegen genommen.

Wir bitten Sie, die Anzahl der Unterrichtsstunden dem folgenden Raster anzupassen:

    Halbwochenkurse: 16 Einheiten à 45 min (Dienstag-Donnerstag oder Donnerstag-Samstag)
    Tageskurse:          6-8 Einheiten à 45 min (Freitag: 8, Samstag: 6)
    Vorträge:              1-2 Einheiten à 45 min (Donnerstag)


Weitere Informationen unter: https://scientifica.de/bildungsangebote/meccanica-feminale/meccanica-feminale-call-for-lectures/


Kontakt:

Susanne Schmidt
Netzwerk Frauen.Innovation.Technik

Tel: 07720 307-4375
meccanica(at)hs-furtwangen.de 

Hochschule Furtwangen
Jakob-Kienzle-Str. 17
D-78054 Villingen-Schwenningen

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1563Thu, 11 Apr 2019 08:25:05 +02003. OptecNet Start-up Challenge: 10 Bewerbungen kämpfen um den Einzug ins Finalehttp://optence.de/Bekanntgabe der Finalisten am 30. April 2019 +++ Pitches zur Jahrestagung am 14. Mai 2019 in JenaBereits zum dritten Mal waren junge Gründerinnen und Gründer aus dem Photonikbereich aufgerufen, ihre innovativen Technologien, Produktideen und Geschäftskonzepte bei der OptecNet Start-up Challenge – dem einzigen nationalen Gründerwettbewerb der Photonik – zu präsentieren. Zehn Bewerbungen aus sieben Bundesländern sind pünktlich zum Bewerbungsschluss bei OptecNet eingegangen und werden nun in einer Vorrunde von den GeschäftsführerInnen der regionalen Innovationsnetze bewertet.

Spannend wird es Ende April, wenn die maximal sechs Finalisten bekannt gegeben werden, die sich dann am 14. Mai 2019 einer Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen stellen.

Der Clou: die Pitches finden im Rahmen der 3. OptecNet Jahrestagung statt, sodass die Gründerinnen und Gründer die einmalige Chance haben, ihre Ideen einem Publikum von rund 250 Gästen vorzustellen. 

Unterstützt wird die 3. OptecNet Start-up Challenge von Edmund Optics und der bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH sowie der photonik als Medienpartner. 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1562Tue, 09 Apr 2019 19:29:11 +0200BMBF-Ausschreibung „Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis“http://optence.de/Gefördert wird der Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis, u.a. zum Themenfeld Computer Vision / Bildverstehen.Gegenstand der Förderung ist die prototypische, softwaregetriebene Umsetzung von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der KI in der Praxis. Die Lösungen sollen primär bezogen sein auf Produktions- und Distributionsprozesse oder innovative Dienstleistungen, nicht dagegen auf rein innerbetriebliche Optimierungsaspekte. Die zu entwickelnden Lösungen sollen einfach übertragbar und in verschiedenen Domänen anwendbar sein. Sie sollen auch derart gestaltet werden, dass sie die am Prozess beteiligten Personen unterstützen und deren Entscheidungskompetenz fördern bzw. erhöhen. Die Berücksichtigung europäischer und deutscher Datenschutzrichtlinien ist zwingend erforderlich. Die Neu- oder Weiterentwicklung von Hardware ist nicht Gegenstand dieser Bekanntmachung.

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung ausschließlich Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die eine herausragende Exzellenz im Bereich der KI sowie in der Anwendungsdomäne nachweisen und aktuelle Forschungsergebnisse in innovative Anwendungen überführen können.

Prioritäre Zielgruppe der Bekanntmachung sind KMU, die bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden und -Werkzeugen durch Partner aus der Wissenschaft unterstützt werden sollen. Hierbei sind interdisziplinäre Koopera-tionen in der Wissenschaft zwischen der Informatik und anderen Disziplinen ausdrücklich erwünscht, um ganzheitliche Lösungsansätze zu ermöglichen und umzusetzen.

In der Fördermaßnahme werden innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) gefördert, die aktuelle Forschungsergebnisse in die Praxis transferieren und die Bezüge zu einem oder mehreren der folgenden Themen aufweisen:

  • Computer Vision/Bildverstehen;
  • digitale Assistenten, Computerlinguistik und automatisierte kontextbezogene Informationsaufbereitung;
  • effiziente und robuste Algorithmen zum Problemlösen bzw. zur Entscheidungsfindung;

und die in einer oder mehreren der nachfolgenden Domänen umgesetzt werden sollen:

  • Erneuerbare Energien, Ökologie und Umweltschutz;
  • Logistik & Mobilität;
  • Produktionstechnologien & Prozesssteuerung;
  • Innovative nutzerorientierte Dienstleistungen.

Vorhaben mit Fokus auf andere Themen oder Anwendungsdomänen sind in begründeten Ausnahmen möglich.

Projektskizzen sind bis spätestens 3. Juni 2019 einzureichen.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2395.html

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1561Tue, 09 Apr 2019 12:32:55 +0200Jenoptik opens new production facility in Francehttp://optence.de/Near Bayeux in French Normandy, Jenoptik has invested in a modern production environment for the approximately 60 industrial metrology employees. New production space, offices and a modern metrology laboratory were built on an industrial site southeast of Bayeux, only a few kilometers from the previous Jenoptik location. The new building has a total area of around 2,500 square meters. Construction began in spring 2018, the employees moved into their new workplaces at the beginning of this year.

At the opening ceremony on April 3, 2019, Jenoptik President & CEO Stefan Traeger and CFO Hans-Dieter Schumacher welcomed customers, suppliers and partners as well as political representatives. The opening was at the same time the starting point of a regional event on the latest trends in industrial measurement technology to be held regularly.

With this investment Jenoptik has state-of-the-art production and sales environment for its high-precision industrial measurement machines, which are used in industry and automotive manufacturing. In France, Jenoptik's customers include renowned automotive manufacturers and supplier companies. As regards the global metrology business of Jenoptik, France is the excellence center of pneumatic metrology.

The original corporate building from the 1930s had been extended again and again over decades and no longer met the requirements of modern production environments. "In the new building, we can offer our customers, employees and partners a modern environment and are also an attractive partner for universities and technical colleges," says site manager Marc Schuh. Contact with research institutions is to be considerably expanded.

In the metrology market segment Jenoptik acquired the French company ETAMIC S.A. in 2006 and merged it with its industrial metrology business. Jenoptik's other major metrology sites are located in the geographic centers of the global automotive industry: Besides Germany and France, these are Rochester Hills near Detroit in the USA, Shanghai in China and Pyeongtaek in Korea.

The industrial metrology business belongs to the Light & Production division, which Jenoptik is currently strongly expanding. In addition to acquisitions to strengthen the global business Jenoptik is also investing in existing locations. The new production complex in Rochester Hills, Michigan, went into operation in 2017. In Villingen-Schwenningen, the German metrology headquarters, a new production complex is currently being built for around 11 million euros.

Images are available for download from the Jenoptik image database in the Current Events / Investment gallery.

About Jenoptik

Jenoptik is a globally operating technology group. Optical technologies are the very basis of our business with the majority of our products and services being provided to the photonics market. Our key target markets primarily include the semiconductor equipment industry, the medical technology, automotive and mechanical engineering, traffic, aviation as well as the security and defense technology industries. Jenoptik has more than 4,000 employees worldwide.

The Light & Production division of Jenoptik is a global specialist in the optimization of manufacturing processes. Our many years of experience and know-how in the field of industrial measurement technology and optical inspection, modern laser-based material processing and highly flexible robot-based automation enable us to develop tailor-made manufacturing solutions. As established key supplier in the global automotive market we face the modern challenges regarding flexibility, productivity and increasing variety and thus cover the growing demand for complex industrial solutions with a focus on machine integration and process automation.

Contact

Claudia Böhme
JENOPTIK l Light & Production
Communications & Marketing
Phone: +49 3641 65 3652
E-mail: claudia.boehme(at)jenoptik.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1560Mon, 08 Apr 2019 09:15:15 +0200Wie KMU von Digital Natives lernen könnenhttp://optence.de/Das Business Innovation Engineering Center BIEC des Fraunhofer IAO bietet ab Mai 2019 ein innovatives Qualifizierungsformat an, um Mitarbeitende von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit neuartigen Technologien wie 3D-Druck, Künstlicher Intelligenz (KI) und Photonik vertraut zu machen. Im Vordergrund des Schulungskonzepts stehen neue Methoden zur schnellen Entwicklung von Prototypen.Was bedeuten Künstliche Intelligenz oder digitale Technologien für die Zukunft eines Unternehmens? Die Antwort hierauf kann nur von denjenigen kommen, die ihr Unternehmen selbst sehr gut kennen und gleichzeitig mit neuen Technologien vertraut sind. Für Unternehmen, die eigene Mitarbeitende ressourceneffizient für den Technologiewandel vorbereiten möchten, hat das Business Innovation Engineering Center BIEC des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit dem BMBF-BaKaRoS-Projekt das neue Lernkonzept »Students teach Professionals« entwickelt. Bei diesem neuartigen Format lernen berufstätige Ingenieure von Studierenden an sieben Nachmittagen KI-Grundlagen und setzen eigene Ideen mit dem Erlernten um.

Künstliche Intelligenz kann man an einem Nachmittag verstehen

Wie Unternehmen die Potenziale der Künstlichen Intelligenz für sich einsetzen können, ist nicht ausschließlich eine Frage für IT-Experten. Für Unternehmen, die physische Produkte anbieten, bieten zahlreiche KI-Module, die per Open Source für jedermann zur Verfügung stehen, die Möglichkeit, ihre bisherigen Produkte aufzuwerten und funktional zu erweitern. Wie man schnell herausfindet, welches Modul wie funktioniert und ob es zum eigenen Produkt passt, zeigt das Fraunhofer IAO an nur einem Workshop-Nachmittag. Das Projektteam »BaKaRoS (»Baukastensystem zur Realisierung optischer Systeme«) hat dafür kostengünstige Prototyping-Werkzeuge entwickelt, die es dem Lernenden ermöglichen, eigene Ideen nach dem Motto »fail fast« umzusetzen. Hinzu kommt ein innovatives Lernkonzept, das sich von traditionellen Lernmethoden sehr unterscheidet.

Durch Greifen begreifen: Neuer Lernansatz »Students teach Professionals«:

Junge Menschen lernen über das Medium Internet. Sie teilen über Foren und Communities Wissen und Erfahrungen miteinander. Durch das Ausprobieren lernen sie, eigene Projektideen schnell umzusetzen. Im BaKaRoS-Projekt haben die Forschenden diese Lernmethode in Workshops ausprobiert und daraus das Lernkonzept »Students teach Professionals« entwickelt. Der vom BIEC angebotene Kurs richtet sich an KI-Anfänger mit geringem Programmierbackground. Jeder Kursteilnehmende soll eine eigene Projektidee mit einbringen. Eine Besonderheit: Kursleiter sind erfahrene Studierende aus dem BaKaRoS-Projekt. Die Tutoren werden anhand der mitgebrachten Beispiele Lerninhalte zu Themen wie KI, Photonik, Programmierung, 3D-Druck, Laser-Cutter vermitteln, die sich schnell umsetzen lassen. Pro Kurs werden maximal fünf Teilnehmende zugelassen, um eine steile Lernkurve zu erzielen.

Wer einen ersten Einblick in die Welt digitaler Technologien bekommen und sich über das innovative Mitmachformat kostenlos informieren möchte, hat am Open Lab Day am 9. und 30. April 2019 Gelegenheit dazu. Kleine und mittelständische produzierende Unternehmen mit maximal 1000 Mitarbeitenden sowie Hochschullehrer, die den Ansatz »Students teach Professionals« bei sich einsetzen möchten, sind herzlich zum Wissensaustausch sowie zur Zusammenarbeit eingeladen.

Kontakt:

Truong Le
Mobility Innovation

Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970-2108
Email: nguyen-truong.le(at)iao.fraunhofer.de

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news-1559Fri, 05 Apr 2019 13:55:20 +0200What really happens on the assembly line? High-precision localization promises more transparency! http://optence.de/A miniature transponder helps localize tools at manual assembly stations. Fraunhofer IZM has developed a specialized transponder in the joint NaLoSysPro project to track and record safety-critical assembly tasks in industry with precise location data. The project was completed in 2018, and the innovative transponder is showcasing the capabilities of Fraunhofer IZM’s Wafer Level System Integration team to the manufacturing community.Anybody who has ever used a screwdriver knows: The end result depends on the right angle of attack and the right torque. This applies even more when people’s lives are at stake – for instance when joining parts on a car assembly line. This is why the NaLoSysPro project was launched to make manual assembly work more precise and more reliable. 

NaLoSysPro stands for Near-Field Localization of Systems on Production Lines, or, put more simply: Tracking where exactly a tool is and what it does on the assembly line. The position data is recorded with other parameters that might be relevant for a well-executed joint, such as the applied torque. Each step in the assembly process creates a specific data log that helps evaluate the accuracy of the process and trace any potential deviations.

This is achieved with four fixed radar emitters and a mobile transponder on the tool itself. The transponder sends signals back to the radar units, where complex algorithms help pinpoint the exact location of the tool. The miniature transponder itself was developed and brought to life by the Fraunhofer Institute for Reliability and Microintegration IZM. The project brought together and refined several of the core competences of Fraunhofer IZM for its specific application, such as the bumping technology for individual chips – a rare niche technology usually reserved to R&D projects where entire silicon wafers would not be an (economical or otherwise) option. The project has also created new insights into transponder technology and antenna integration in radar systems.

With funding support from the German Ministry of Education and Research, Fraunhofer IZM and its eight project partners completed the NaLoSysPro project in 2018. Under the careful guidance of Thomas Fritzsch and Jürgen Wolf, Fraunhofer IZM designed the miniature transponder for on-tool mounting. 

On the 10th and 11th April, Thomas Fritzsch will introduce the NaLoSysPro-transponder to the wider public at the Smart System Integration SSI expo at the Fraunhofer IZM booth H08 in Barcelona. From there it will continue its journey to the SMT connect and Sensor&Test in May and June 2019 trade fairs.

Link

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news-1554Fri, 29 Mar 2019 16:27:28 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: Hahn-Schickardhttp://optence.de/Hahn-Schickard entwickelt intelligente Produkte mit Mikrosystemtechnik: von der ersten Idee bis zur Fertigung, branchenübergreifend. Der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister ist mit seinen Instituten an drei Standorten in Baden-Württemberg vertreten: in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert Hahn-Schickard innovative Produkte und Technologien in den Bereichen Sensoren- und Aktoren, Systemintegration, cyber-physische Systeme, Lab-on-a-Chip und Analytik, Mikroelektronik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Mikromontage und Zuverlässigkeit. Das Angebot umfasst auch die Herstellung von kleineren und mittleren Serien sowie die Überleitung in die Großserienfertigung.

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news-1550Fri, 29 Mar 2019 15:09:40 +0100ITO-Optik-Kolloquium "Quo Vadis Optical Metrology"http://optence.de/Am 1. März 2019 fand das ITO-Optik-Kolloquium am Institut für Optische Technologien der Universität Stuttgart mit rund 150 Teilnehmern statt. Auch Photonics BW war mit einem Informationsstand vertreten.Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Alois Herkommer vom Institut für Technische Optik folgten verschiedene spannende Fachvorträge.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Prof. Wolfgang Osten verabschiedet, der von 2002 bis 2019 Leiter des Instituts war. Wir bedanken uns bei Prof. Osten für die gute Zusammenarbeit und wünschen alles Gute!

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news-1548Fri, 29 Mar 2019 13:55:16 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: CalvaSens GmbHhttp://optence.de/Die Kernkompetenz der CalvaSens GmbH liegt in der Umsetzung innovativer Lösungen in den Bereichen Sensortechnik, Prozessüberwachung und Medizintechnik. Bei der Umsetzung kundenspezifischer Lösungen begleitet CalvaSens von der Produktidee, über die Entwicklung bis hin zum Prototypenbau und anschließender Serienfertigung.

Ziel von CalvaSens innerhalb des Netzwerks sind Kooperationen zum Thema Sensorik zur Überwachung von entstehender Röntgenstrahlung während des Bearbeitungsprozesses mit Ultrakurzpulslasern (UKPL). Mit dem LIXmeter will CalvaSens den ersten kommerziell erhältlichen Sensor zur Überwachung des Prozesses sowie zur Überprüfung von Schutzumhausungen anbieten.     

Produktvorstellung: LIXmeter – Detektor zur Überwachung von Röntgenstrahlung bei UKPL

Weitere Informationen über CalvaSens finden Sie unter: www.calvasens.de

CalvaSens GmbH
Robert-Bosch-Straße 83
73431 Aalen, Deutschland

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1545Fri, 29 Mar 2019 13:00:35 +0100Photonics Venture Forumhttp://optence.de/We are delighted to invite to the Photonics Venture Forum 2019 which will take place on 26 & 27 of June 2019 in Munich in the framework of the Laser World of Photonics, world’s leading Trade Fair. The 5th edition of the Venture Forum will bring together high-tech entrepreneurs looking for external private capital, investors and key players active in photonics. Together with our partners from ActPhast and Photonocs21 we aim to promote innovation and investment into the best technology companies.

Taking part in the European Photonics Venture Forum will give you a series of benefits including: 

·       Presenting possibility in front of VCs, corporate leaders, policy makers and other industry experts. Apply here.

·       Networking of the highest level with corporate investors, venture capitalists & fast-growing companies; 

·       Visibility through the TT website, Laser World of Photonics and Forum digital booklet; 

·       Free ticket for the 4 days fair of Laser World of Photonics

·       Exhibit stand at Laser World of Photonics with 30% discount. Book your stand here.

·       Winners from the Venture Forum have the unique opportunity to present at the European Venture Contest Final 2019

Find the Flyer and further information here: https://www.techtour.com/events/2019/6/event-european-photonics-venture-forum-2019.html?pageId=3065312

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1544Fri, 29 Mar 2019 12:43:35 +0100Karlsruhe Days of Optics & Photonicshttp://optence.de/Die diesjährigen Karlsruhe Days of Optics & Photonics (KDOP) finden vom 9.-10. September 2019 am KIT im Tulla-Hörsaal, Campus Süd, statt. Das zweitägige Symposium umfasst Plenarvorträge von international bekannten Experten, z.B. Garcia de Abajo (ICFO, Barcelona), Vahid Sandoghdar (Max-Planck-Institut für Lichtwissenschaft, Erlangen), Thao Dang (Hochschule Esslingen) sowie renommierte KSOP-Wissenschaftler aus den KSOP-Forschungsgebieten.

Sie sind herzlich eingeladen, mit den wichtigsten Vertretern der Branche aktuelle Trends zu diskutieren ebenso wie Kooperationspartner und Kunden zu treffen. Mit hochkarätigen Keynote Vorträgen, fünf Fachsessions, einer Begleitausstellung und einer Abendveranstaltung hat sich das Format zu einem Optik und Photonik Branchentreffen entwickelt, das den TeilnehmerInnen hervorragende Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Networking bietet.

Informieren Sie sich in den Fachsessions zum aktuellen Stand der Forschung mit den Schwerpunkten Photonic Materials & Devices, Quantum Optics & Spectroscopy, Biomedical Photonics, Optical Systems und Solar Energy. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen im Rahmen der Begleitausstellung zu präsentieren.

Online finden Sie das vorläufige Programm, das sich gerade in finaler Abstimmung befindet. Eindrücke vom letzten Event bekommen Sie unter: http://www.ksop.kit.edu/4301.php

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1543Fri, 29 Mar 2019 11:48:16 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: vialytics GmbHhttp://optence.de/Künstliche Intelligenz als Rezept zur smarten Straßenzustandserfassung. Das ist der Beitrag, den das Stuttgarter Start-up vialytics den Kommunen auf dem Weg zur Digitalisierung liefert.Mit einem Smartphone an der Windschutzscheibe eines kommunalen Fahrzeugs werden in regelmäßigen Abständen Bilder der Straße aufgenommen. Die von vialytics eigens entwickelte Software erkennt Straßenschäden auf den Bildern, wertet diese vollautomatisch aus und klassifiziert sie nach Schadensklassen. vialytics erhebt detailreiche Informationen, die äußerst präzise für den Kunden aufbereitet werden. Auf einer dynamischen Karte im Web-GIS können Kommunen die Ergebnisse einsehen und Sanierungsentscheidungen ableiten.

Durch die kontinuierliche und enge Zusammenarbeit mit den Kunden kann vialytics passgenau auf deren Bedürfnisse eingehen. Die einfache Handhabung und übersichtliche Darstellung sind logische Folgen der Kundenorientiertheit von vialytics.

Das mittlerweile 15-köpfige vialytics Team arbeitet bereits mit 22 Kommunen zusammen, auch Städte aus dem Ausland wollen vialytics einsetzen.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1542Fri, 29 Mar 2019 11:28:23 +0100Quantum Future Academy 2019http://optence.de/Die Quantum Futur-Akademie 2019 ist eine Praxiswoche für Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften deutscher und französischer Hochschulen. Vom 24. bis 31. August 2019 haben sie die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die angewandten Quantentechnologien zu gewinnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen namhafte Unternehmen und Institute der Branche in Deutschland und Frankreich, sprechen mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erhalten einen Überblick über das vielfältige Potenzial der Quantentechnologien.

Als gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Ministère de lʼEnseignement supérieur, de la Recherche et de lʼInnovation (MESRI) findet die Quantum Futur-Akademie 2019 in Deutschland und Frankreich statt. Die Gastgeber sind das Karlsruher Institut für Technologie, die Universität Straßburg, die Universität des Saarlandes und die Universität Paris-Saclay.

Anwendungspotenzial der Quantentechnologien entdecken

Während der Akademie erfahren die Teilnehmenden, wie die Nutzung von Quantenphänomenen nicht nur zur Verbesserung bestehender, sondern auch zur Entwicklung völlig neuer Technologien führen kann. Die Studierenden lernen das vielfältige Potenzial der Quantentechnologien kennen - und erfahren, wie diese Zukunftstechnologien in einem engen interdisziplinären Austausch mit anderen naturwissenschaftlichen und technischen Teildisziplinen stehen. 

Netzwerk in Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen

Junge Start-ups und etablierte Großunternehmen investieren bereits in das immense Anwendungspotenzial der Quantentechnologien. Die Quantum Futur-Akademie gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die exklusive Möglichkeit, ihr Netzwerk sowohl in der Forschung als auch in der Industrie weiter auszubauen. Vielleicht werden sogar die ersten Schritte auf dem Weg zur eigenen Innovation in einem der spannenden Akademie-Workshops gemacht.

Eine Akademie, vier Stationen

Die Quantum Futur-Akademie 2019 wird an vier Orten in zwei Ländern stattfinden:

  • 24. - 26. August: Karlsruhe
  • 26. - 27. August: Straßburg
  • 27. - 29. August: Saarbrücken
  • 29. - 31. August: Paris-Saclay

Was die Quantum Futur-Akademie bietet

  • Exkursionen zu führenden Unternehmen und Institutionen
  • Vorträge ausgewiesener Experten
  • Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung
  • Start-up Talk
  • Innovation Coaching
  • Diskussionen und Networking
  • Rahmenprogramm mit Abendveranstaltungen

Wer teilnehmen kann

  • Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften einer deutschen oder französischen Hochschule
  • Studentinnen und Studenten in Bachelor- und Master-Studiengängen ab dem 5. Fachsemester mit Grundwissen in Quantenmechanik

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (ca. 1 DIN-A4-Seite)
  • Leistungsnachweis aus dem Studium, Erstsemester: Studienbescheinigung statt Leistungsnachweis

Die Bewerbung ist in Englisch und ausschließlich per E-Mail an mail(a)quantum-futur.de einzureichen.

Einreichungsfrist für Bewerbungen: 2. Juni 2019

Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos. Reisekosten werden übernommen (Reisen mit der Bahn 2. Klasse, bei Nutzung des PKW zählt äquivalente Bahnreise).

Die Quantum Futur-Akademie 2019 wird in englischer Sprache durchgeführt.

Bewerbung und Rückfragen an:

VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Quantensysteme

Dr. Simone Wall
Tel.: 0211 6214-593
E-Mail: mail(a)quantum-futur.de

Thomas Krämer
Tel.: 0211 6214-539
E-Mail: mail(a)quantum-futur.de

Weitere Informationen unter https://www.photonikforschung.de/campus/quantum-futur-akademie-2019.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1541Fri, 29 Mar 2019 10:46:07 +01007. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" am IFSWhttp://optence.de/Am 28. März war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Institutsbesichtigung sowie ein Business-Coaching-Workshop auf dem Programm.Prof. Dr. phil. nat. Thomas Graf, Direktor am Institut für Strahlwerkzeuge, stellte die Geschichte und die zukünftige Ausrichtung des Instituts vor. Der Laser als „das Universalwerkzeug 4.0“ könnte eine Antwort auf die Anforderungen von Industrie 4.0 darstellen: ein Universallaser, der alle Materialbearbeitungsprozesse (Schneiden, Schweißen, Schmelzen, Formen, Bohren) in einer Maschine bündelt.

Im Anschluss gab Dipl.-Phys. Anne Feuer in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit am Institut mit High-Power-Ultrakurzpulslasern und zeigte verschiedene Projektbeispiele, in denen der Laser zur Prozessoptimierung eingesetzt wird: Trockenumformen, Glastrennen, Oberflächenfunktionalisierung und Materialabtrag.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Institut geführt. Im anschließenden Impulsvortrag und Workshop von Sabine Mainka lernten die Teilnehmerinnen, wie souveräne Kommunikation funktioniert. Die eigene Haltung sowie persönliche Werte beeinflussen das Denken und Handeln und wirken dadurch nach außen. Ebenso wird durch unsere Körpersprache nach außen hin sichtbar, was wir denken und fühlen. Ein weiterer wichtiger Faktor, um souverän zu kommunizieren, stellt der sprachliche Ausdruck dar – was wir sagen, und vor allem wie wir es sagen.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 7. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ wird voraussichtlich im Herbst 2019 stattfinden. Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1539Thu, 28 Mar 2019 08:18:46 +0100OTH Amberg-Weiden: Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik auf der HRK-Forschungslandkartehttp://optence.de/Stadt, Land, Wissen: Die OTH Amberg-Weiden ist jetzt auch mit dem Forschungsschwerpunkt „Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik“ auf der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten. Damit hat es die Hochschule geschafft, den bereits dritten Schwerpunkt in der interaktiven Datenbank der HRK zu etablieren.„Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik“ gehört zu den wichtigsten Forschungsbereichen der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Die WissenschaftlerInnen setzten mit ihren Projekten in den vergangenen Jahren Akzente, vor allem auf den Gebieten CAE (Computer Aided Engineering) und Medizinprodukte-Fertigung, bildgebende Verfahren, Biosignale und personalisierte Medizin, Biomechanik und Implantatsicherheit, Hygiene und Infektionsprävention sowie HMI (Human Machine Interface) und Digitalisierung.

„Mit der Aufnahme des dritten Forschungsschwerpunkts schärfen wir unser Profil weiter und dokumentieren unsere Kompetenzen über eine neutrale Organisation, die HRK“, sagt Prof. Dr. Alfred Höß, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden und zuständig für die Bereiche Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlicher Nachwuchs.

Auch die Studierenden profitieren von den Forschungsaktivitäten. „Viele Studiengänge sind eng mit den Projekten verzahnt“, sagt Prof. Dr. Alfred Höß. „Die Ergebnisse aus der Angewandten Forschung fließen konsequent in die Lehre ein und garantieren eine Ausbildung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik.“

Die HRK informiert in einer Datenbank mit interaktiver Landkarte über Forschungsschwerpunkte, die das Profil einer Hochschule prägen. Mit dem Forschungsschwerpunkt „Energie- und Ressourcentechnik“, der in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik angesiedelt ist, ist die OTH Amberg-Weiden seit 2014 in der HRK-Forschungslandkarte vertreten. 2016 folgte der zweite Schwerpunkt „Informations- und Kommunikationstechnik“, der der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik zugeordnet ist.

Für die Aufnahme in der Forschungslandkarte müssen mehrere Kriterien über einen längeren Zeitraum kontinuierlich erfüllt werden. Dazu gehören ein jährliches Budget in bestimmter Höhe, eine bestimmte Anzahl an forschenden ProfessorInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen sowie eine Mindestmenge an jährlichen Publikationen.

 

Sonja Wiesel, M. A.
Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)Amberg-Weiden
Kaiser-Wilhelm-Ring 23
92224 Amberg

Tel. (09621) 482-3135
Fax (09621) 482-4135
Mobil 0173 7209361

Email: s.wiesel(at)oth-aw.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1537Wed, 27 Mar 2019 12:34:32 +0100bayern photonics begrüßt die Firma LIGHT CONVERSION als neues Mitglied. http://optence.de/LIGHT CONVERSION ist einer der führende Hersteller von wellenlängenabstimmbaren optischen parametrischen Femtosekunden-Verstärkern (OPA) basierend auf der TOPAS- und ORPHEUS-Serie sowie den diodengepumpten Festkörper-Femtosekundenlaser PHAROS und CARBIDE. Weitere Informationen LIGHT CONVERSION finden sie unter: www.lightcon.com

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1533Wed, 27 Mar 2019 08:49:31 +0100BMBF-Ausschreibung: "Zukunftslabore zur Künstlichen Intelligenz"http://optence.de/Das BMBF fördert den Aufbau und die Arbeit von international besetzten Forscherteams („Internationale Zukunfts-labore“), die zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsfragen der KI arbeiten. Bewerben können sich deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Mit der Fördermaßnahme werden sie darin unterstützt, internationale Kompetenz zu bündeln und internationale Spitzenkräfte für die gemeinsame Forschung in Deutschland zu gewinnen.Die internationalen Zukunftslabore sollen herausragende Forschungs- und Entwicklungsbeiträge auf einem oder mehreren der nachfolgenden Gebiete der KI leisten:

  • Deduktionssysteme, maschinelles Beweisen: Ableitung (Deduktion) formaler Aussagen aus logischen Ausdrücken, Systeme zum Beweis der Korrektheit von Hardware und Software; 
  • Wissensbasierte Systeme: Methoden zur Modellierung und Erhebung von Wissen, Software zur Simulation menschlichen Expertenwissens und Unterstützung von Experten (ehemals: „Expertensysteme“), zum Teil auch verbunden mit Psychologie und Kognitionswissenschaften; 
  • Musteranalyse und Mustererkennung: induktive Analyseverfahren, insbesondere auch maschinelles Lernen; 
  • Robotik: autonome Steuerung von Robotik-Systemen, d. h. autonome Systeme; 
  • Intelligente multimodale Mensch-Maschine-Interaktion: Analyse und „Verstehen“ von Sprache (in Verbindung mit Linguistik), Bildern, Gestik und anderen Formen menschlicher Interaktion.

Projektskizzen sollen bis spätestens 21. Juni 2019 eingereicht werden.

Link zur Ausschreibung: www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2377.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1531Fri, 22 Mar 2019 17:06:06 +0100Messevorbericht zur Medtec LIVE 2019http://optence.de/Für den perfekten Schnitt: Herstellung minimalinvasiver, chirurgischer Instrumente mittels Laserschneiden. Der Einsatz minimalinvasiver Operationsverfahren hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen und hält aktuell Einzug in den verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Laparoskopie oder Thorakoskopie. Um diese Eingriffe, die sich im Vergleich zu herkömmlichen Methoden durch eine geringere Belastung des Organismus der Patienten auszeichnen, durchführen zu können, werden spezielle chirurgische Instrumente benötigt.Vor allem die geringe Größe der Operationsbestecke stellt die Hersteller vor die Herausforderungen, die gewünschten Abmessungen der Geräte im μm-Bereich in höchster Qualität zu realisieren. Die Lasermikrobearbeitungsexperten der Deggendorfer GFH GmbH haben daher ein Verfahren entwickelt, um mittels Laserschneiden Mikro-Dreischneider für minimalinvasive medizinische Eingriffe schnell und wirtschaftlich sinnvoll herzustellen. Das Team der GFH GmbH steht interessierten Besuchern der diesjährigen Medtec LIVE in Halle 9 an Stand 9-618 für Fragen und Gespräche zu den Möglichkeiten des Verfahrens zur Verfügung.     

„Unser Ziel ist es, die Eigenschaften unserer Lasermikrobearbeitungsanlagen fortwährend zu verbessern und neue Verfahren für ihren Einsatz auf verschiedensten Gebieten zu entwickeln. Gerade die Herstellung medizinischer Instrumente ist wegen der außergewöhnlich hohen Qualitätsstandards und der unbedingten Präzision bei der Produktion eine immer währende Herausforderung“, berichtet Anton Pauli, Geschäftsführer der GFH GmbH. Durch den Einsatz des Laserschneidens in Verbindung mit ihrer hochpräzisen Anlagentechnik gelingt es der GFH GmbH diese Anforderungen umzusetzen und die gewünschten Produkte zu fertigen. Dabei können Eisen- und Nichteisen-Metalle ebenso wie nicht-metallische Stoffe, beispielsweise Keramik oder Saphir, bis zu einer Stärke von 1 mm geschnitten werden.

Auch beim jüngsten Projekt, einem Mikro-Dreischneider für minimalinvasive chirurgische Eingriffe, kamen die Vorteile des Verfahrens zum Tragen. Beim Laserschneiden lassen sich die Schneidwinkel mittels der Trepanieroptik flexibel einstellen wodurch die Formgebung an der Schneide schnell und einfach verändert werden kann. Dadurch werden beispielsweise rechtwinklige Schnitte im μm-Bereich möglich, die nicht nachbearbeitet werden müssen. „Mittels Lasertechnik lassen sich sehr feine Geometrien realisieren, ohne dass mechanische Kräfte auf das Werkstück einwirken. Auf diese Weise wird einerseits Werkzeugverschleiß verhindert und andererseits die gleich bleibend hohe Qualität des Produkts sichergestellt“, berichtet Pauli.

Die Methode ermöglicht es außerdem, dass einzelne Arbeitsschritte wie Erodieren oder Schleifen durch die innovative Lasertechnik ersetzt werden können. Des Weiteren ist für die Herstellung des Mikro-Dreischneiders die Möglichkeit der Bearbeitung flexibler 3D-Schneidkonturen wichtig. In Kombination ergeben sich daraus bei konstant hoher Qualität deutliche Vorteile im Hinblick auf die Produktionsgeschwindigkeit, die Präzision sowie die exakte Reproduzierbarkeit der Bearbeitungsergebnisse.

Das Team der GFH GmbH um die Geschäftsführer Anton Pauli und Florian Lendner steht in Halle 9 an Stand 9-618 für Gespräche zur Lasermikrobearbeitung zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es auf: www.gfh-gmbh.de  

Was:                           Medtec LIVE 2019
Wann                       21. bis 23. Mai 2019
Wo:                             Messe Nürnberg
                                   Halle 9, Stand 9-618
Ansprechpartner:       Anton Pauli (Geschäftsführer)
                                   Florian Lendner (Geschäftsführer)

Die GFH GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Deggendorf in Niederbayern. Die Kompetenzen des Unternehmens reichen von der Prozessentwicklung über die Prototypen- und Kleinserienfertigung in der Mikrotechnik bis hin zur Entwicklung und zum Bau von Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Damit ist GFH in der Lage seinen Kunden das komplette Spektrum der Systemtechnik anzubieten. Ein besonderer Schwerpunkt des Unternehmens liegt bereits seit Gründung auf der Lasertechnik. Mit dem seither erworbenen Know-how in der Strahl-Stoff-Wechselwirkung und den Erfahrungen im Maschinenbau entwickelt, baut und vertreibt GFH industrietaugliche Lasermikrobearbeitungsanlagen. Die GFH GmbH beschäftigt im Unternehmensverbund rund 160 Mitarbeiter und ist weltweit in über 15 Ländern vertreten.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1529Wed, 20 Mar 2019 19:36:23 +0100Anspruchsvolle Laserbeschriftungen zum Einstiegspreishttp://optence.de/Neuer hochdynamischer Scan-Kopf der Kompaktklasse für Markieranwendungen. Puchheim, 19.03.2019 – Die SCANLAB GmbH, OEM-Hersteller von marktführenden Laser-Scan-Systemen, erweitert die Einstiegsklasse ihrer Scan-Köpfe um den basiCube 14. Das kompakte Scan-System mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis ist dank seiner 14-Millimeter-Apertur besonders gut für hochpräzise Markierungen mit kleinen Laserspots geeignet und somit prädestiniert für den Einsatz in der Elektronik-Beschriftung. Die Konsumgüter- und die Elektronikbranche sind geprägt von Massenfertigung und erheblichem Kostendruck. Alle Kernkomponenten in der Fertigung unterliegen besonderen Erwartungen an hohen Durchsatz, Zuverlässigkeit und niedrige Kosten.

Der neue, sehr kompakte Scan-Kopf basiCube 14 ergänzt das SCANLAB-Produktportfolio um eine kostengünstige Variante mit größerer 14-Millimeter-Apertur, die mechanisch kompatibel zur im Markt etablierten SCANcube-Serie ist. Das neue Modell garantiert eine Schreibgeschwindigkeit von 600 cps, zusätzliche Produktivitätssteigerung ermöglicht die automatisierte ‚on-the-fly-Funktionalität‘. Es unterliegt strengen Qualitätsauflagen und wird in Deutschland gefertigt.

 Weitere Informationen zu SCANLAB finden Sie hier:

Aktueller Messekalender:

LASER World of Photonics China 2019 vom 20. - 22. März 2019 in Shanghai, China, Halle W2 – Stand 2214.

LASER World of Photonics 2019 vom 24. - 27. Juni 2019 in München – Halle A2 – Stand 225. 

Über SCANLAB:

Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

Kontakt:

SCANLAB GmbH
Eva Jubitz
Marketing & Communication
Siemensstr 2a
82178 Puchheim
Tel. +49 (89) 800 746-0
Fax +49 (89) 800 746-199
mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de 

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1519Wed, 20 Mar 2019 10:51:00 +0100OptecNet Jahrestagung: Mehr als 40 Aussteller präsentieren sich in Jenahttp://optence.de/Schon deutlich vor Ende der Anmeldefrist konnten alle Plätze in der Begleitausstellung zur 3. OptecNet Jahrestagung vergeben werden. 32 Aussteller und 12 Sponsoren sind mit Ständen vor Ort. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich für die Tagung anzumelden. Wir freuen uns auf folgende Aussteller: ACM Coatings GmbH | Ametek Taylor Hobson | Avantes BV | Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co. | Carl Zeiss AG | design!struktur | Edmund Optics GmbH | EO Jena | EPIC European Photonics Industry Consortium | Ernst-Abbe-Hochschule Jena | Flir Systems | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT | Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT | Günter-Köhler Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH (ifw) | HELLMA Optik GmbH | HOLOEYE Photonics AG |ilis gmbh | IMT Masken und Teilungen AG | JENOPTIK AG | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. | LEJ Lighting & Electronics Jena | LightTrans International UG | Mahr GmbH | modis GmbH | Optics Balzers Jena GmbH | OptoTech Optikmaschinen GmbH | OSRAM Opto Semiconductors GmbH | piezosystem jena GmbH | POG Präzisionsoptik Gera GmbH | Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG | SCHOTT AG | Schulz-Electronic GmbH | SILL OPTICS GmbH & Co. KG | SphereOptics GmbH | Steinmeyer Mechatronik GmbH | Technology Recruiting Experts | Universität Stuttgart IPVS | Vistec Electron Beam GmbH | Wachstumskern TOF | Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH

Alle Infos zu Ablauf und Rahmenprogramm finden Sie hier. 

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1528Tue, 19 Mar 2019 21:55:30 +0100OTH Amberg-Weiden: Neuer Professor stärkt KI-Kompetenzhttp://optence.de/WEIDEN. Vor zwanzig Jahren war sie noch die geheimnisumwitterte Zutat spannender Science-Fiction-Filme, heute spielt sie die Hauptrolle in Alltagstechnologien: künstliche Intelligenz, kurz KI. Die klugen Algorithmen machen in Smartphones und Sprachassistenten das Leben leichter, in vernetzten Maschinen und Transportmitteln verändern sie Wissenschaft, Industrie, Handel und insbesondere Logistik grundlegend. Die Fakultät Betriebswirtschaft an der OTH Amberg-Weiden baut jetzt ihre KI-Kompetenzen aus: Am 1. April 2019 übernimmt Prof. Dr. Christian Schieder das Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik.„Künstliche Intelligenz ist das Herzstück der Industrie 4.0“, sagt Prof. Dr. Christian Schieder. „Im Handel erlaubt sie personalisierte Werbung, virtuelle Einkaufsassistenten oder Lieferroboter, die die Zustellung übernehmen. In der Fertigung verbessern intelligente Algorithmen die Qualität, senken den Energieverbrauch, machen die Produktion günstiger und flexibler. Noch Zukunftsmusik sind Smart Factories, in denen digital vernetzte Maschinen Fertigung und Logistik selbst steuern – von der Auftragsplanung über die Herstellung bis zur Auslieferung. Doch wenn es soweit ist, werden intelligente Fabriken Industrie und Handel revolutionieren.“

Prof. Dr. Christian Schieder will die Studierenden auf diese Zukunft vorbereiten. Er bringt mehrjährige Erfahrung, umfangreiches Wissen und praktisches Know-how mit an die Hochschule. Das zeigt ein Blick auf den Lebenslauf. Nach seinem Abitur am Kepler-Gymnasium studierte der gebürtige Weidener Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Chemnitz. Dort promovierte er 2013 an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Das Thema: Methoden für die Automatisierung von Preissteuerungssystemen. Schon während des Studiums war er als Berater für Datenintegrations- und Business-Intelligence-Systeme tätig.

Der heute 40-Jährige arbeitete für Softwarehäuser und Unternehmensberatungen im In- und Ausland, veröffentlichte mehrere Bücher und über 50 wissenschaftliche Publikationen. 2016 nahm er eine Stelle bei BHS Corrugated in Weiherhammer an. Dort verantwortete er zuletzt als Chief Digital Officer den Aufbau des digitalen Lösungsgeschäfts und begleitete den Umbau des Unternehmens in eine „Digital Company“.

„Bei BHS Corrugated arbeiteten wir daran, industrielle Produktionsanlagen ‚zum Sprechen‘ zu bringen“, sagt Prof. Dr. Christian Schieder. „Wir wollten wissen, was in den Maschinen vorgeht, bevor eine Störung auftritt, um gezielt Gegenmaßnahmen einzuleiten und die Produktion sicherzustellen. Dafür bauten wir unsere Dateninfrastruktur aus und legten so den Grundstein für weitere datenbasierte KI-Geschäftsmodelle.“

Diese systematische Datenerfassung ist die Basis für Industrie 4.0, für vernetzte Produktions- und Logistiksysteme, vorausschauende Wartung, fahrerlose Transportmittel, selbstlernende Roboter und vieles mehr. Alles Science, ohne Fiction – und vielleicht Stoff für einen Film, in dem die OTH Amberg-Weiden eine Hauptrolle spielt. Denn die Hochschule ist mit dem vom Freistaat Bayern geförderten Zukunftsprojekt „Digitaler Campus“, dessen Ausbau mit Blick auf das Thema Künstliche Intelligenz sowie mit dem vorhandenen KI-Know-how am Campus Amberg und Weiden gut aufgestellt.

Presse-Information vom 18.03.2019, Nr. 14 | 2019

gez.

Sonja Wiesel, M.A.

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1527Tue, 19 Mar 2019 21:44:09 +010011. InnovationForum Medizintechnikhttp://optence.de/TechnologyMountains, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die MedicalMountains GmbH veranstalten am 24. Oktober 2019 ihr 11. InnovationForum Medizintechnik. Neues kommt, Bewährtes bleibt. Eine neue Dekade beginnt: Mit dem Erfahrungsschatz der vergangenen zehn Jahre gestalteten wir die 11. Ausgabe des Innovation Forum Medizintechnik noch attraktiver für Austeller und Besucher. Das Forum bleibt die Plattform, um Ideen, Konzepte und Projektergebnisse einem internationalen Fachpublikum im Vortragsprogramm oder der begleitenden Ausstellung zu präsentieren. Gleichzeitig rücken wir das Netzwerken stärker in den Fokus und schaffen wir mehr Raum für den persönlichen Austausch – denn vor jeder Kooperation steht die Kommunikation!  Ihr Mehrwert:

  • Bekanntheitssteigerung Ihres Unternehmens/ Institution bei einer hochkarätigen Zielgruppe
  • Kontakte und neue Partner für Entwicklung, Produktion, Marketing und Finanzierung
  • Ausgezeichnete Networking-Plattform für Gespräche in angenehmer Atmosphäre
  • Highlights aus dem Bereich der Medizintechnik,  zahlreiche Vorträge und Expertengespräche
  • Zugang zum Know-how renommierter Institute und  Forschungseinrichtungen
  • Publikation Ihres Vortrags im Tagungsband der Fachveranstaltung und als Poster im A1 Format  in der begleitenden Ausstellung
  • Forumsbegleitende Ausstellung

 

Weitere Informationen zu < Veranstaltung und Anmeldung > sowie den < Flyer > 

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1526Thu, 14 Mar 2019 15:26:08 +0100Interkulturelles Training Litauenhttp://optence.de/Manchmal liegen die Unterschiede im Detail. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie beschäftigt sich ein Workshop „Interkulturelles Training – Litauen“ näher mit den Besonderheiten der Partnerregion.Die Veranstaltung umfasst Themen wie Kommunikationsstrategien, Businessetikette und Konfliktmanagement und wird von einer erfahrenen Trainerin durchgeführt. Das Programm wird spezifisch auf die Wünsche der Teilnehmer abgestimmt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, da die Plätze aber begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung.

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bayern photonicsOptence e.V.
news-1523Wed, 13 Mar 2019 17:54:00 +0100Lightconsulting neues Mitglied bei bayern photonicshttp://optence.de/Bayern photonics begrüßt die Firma lighconsulting GmbH als neues Mitglied. Lightconsulting entwickelt und produziert lineare LED Lichtlinien für Indoor und Outdoor Applikationen mit individueller Konfektionierung und modularen Komponenten in IP20 bis IP68. Projektbezogene Sonderlängen und Profile für technische und architektonische Anwendungen werden durch innovativste Technologien im Bereich Optik und Coating  umgesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter https://lightconsulting.de/
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1525Wed, 13 Mar 2019 17:09:56 +0100Impulstagung: Strategie- und Geschäftsmodellentwicklunghttp://optence.de/Das Kunststoff-Institut bietet am 9./10. April 2019 in Berlin-Mitte eine Impulstagung zur Strategie und Geschäftsmodellentwicklung an. Strategiebildung und Geschäftsmodellentwicklung wird angesichts globalisierter Märkte, steigendem Wettbewerb, Qualitäts- und Kostendruck eine immer größere und bedeutungsvollere Herausforderung. Dabei stehen nicht nur Unternehmen, sondern auch Cluster, Verbände und Vereine in der Pflicht, bspw. nach einer Anschubfinanzierung einen tragfähigen Businessplan zu entwickeln.

Wie findet man seinen strategischen Weg? Was sind die Alleinstellungsmerkmale, wie wird daraus ein Geschäftsmodell und welche konkreten Schritte müssen eingeleitet werden, um erfolgreich zu sein? Diese und weitere Fragen werden auf der Impulstagung von Fachexperten aufgegriffen und ausführlich behandelt und diskutiert.

An zahlreichen best- und bad-Practise Beispielen wird erläutert, welche Hilfsmittel und Planungstools zur Verfügung stehen und wie diese zielführend eingesetzt werden. Besonderer Wert wird auf den aktiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch aller Teilnehmer und Referenten gelegt.

Weitere Information zu Programm und Anmeldung sowie Flyer des Kunststoff-Instituts

 

 

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NetzwerkeOpTecBBoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1524Wed, 13 Mar 2019 16:08:17 +0100Experten-Treffen zu Optik-Design und Simulation für Beleuchtungssystemehttp://optence.de/Die Auslegung von Beleuchtungssystemen mit verschiedenen Werkzeugen und Methoden waren das Thema beim letzten Treffen der AG Optik-Design und Simulation. Die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics trafen sich gemeinsam mit Mitgliedern von optence e.V. am 14. Januar 2019 an der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs in der Schweiz zum Themenfeld Optik-Design und Simulation für Beleuchtungssysteme.

Prorektor Prof. Dr. Andreas Ettemeyer und Prof. Dr. Stefan Rinner, Leiter Optiksimulation am Institut für Produktionsmesstechnik, Werkstoffe und Optik stellten die Hochschule und ihre Arbeitsgebiete vor. Prof. Dr. Alois Herkommer vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart gab einen Überblick über Werkzeuge, Methoden und Anforderungen im modernen Beleuchtungsdesign.

Rainer Födisch von der Light Tec GmbH präsentierte die Fallstudie “Pixel Headlight Design Using CODE V and LucidShape CAA”.  Eine Live-Präsentation einer Beleuchtungsanwendung mittels FRED: Erstellung, Auswertung und Optimierung des Aufbaus gab Axel Haunholter von der Laser 2000 GmbH. Dr. Thomas Abel vom Ingenieurbüro Dr. Thomas Abel zeigte die Lichtsimulation bei der Optimierung von Beleuchtungssystemen.

Im „Lösungs-Forum“, bei dem alle Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren können, berichtete Raoul Kirner von SUSS MicroOptics SA über die kohärente Simulation von Beleuchtungssystemen mit mikrooptischen multi-aperture Elementen mittels kohärentem Raytracing.

Anschließend hatten die über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Labore der Produktionsmesstechnik und der Optik an der NTB Buchs zu besichtigen.

Foto: NTB Buchs R. Seeger

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1522Wed, 13 Mar 2019 09:29:03 +0100Timotec neues Optence Mitgliedhttp://optence.de/Optence begrüßt die Firma Timotec Reinraum- und Automatisierungstechnik GmbH als neues Mitglied. Die Schwerpunkte von Timotec liegen in der Reinraum- und Montagetechnik, vorrangig in individuellen und kundenspezifischen Lösungen.Das Angebotportfolio umfasst Reinraumarbeitsplatz zum Feinkitten optischer Bauteile, Arbeitsplätze zur Montage von Objektiven, uvm. Weitere Informationen unter http://www.timotec.de!
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
news-1520Fri, 08 Mar 2019 15:24:42 +0100„Women in Photonics“ bei Studieninfo-Veranstaltung der Uni Stuttgarthttp://optence.de/Am 7. März hat das Gleichstellungsreferat der Universität Stuttgart im Rahmen des „TryScience“-Programms eine Studieninfo-Veranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich angeboten.Neben der Vorstellung der Universität Stuttgart und einer Übersicht der vielfältigen Studiengänge in den Bereichen Mathematik, Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie Technik wurde auf weitere Angebote zur Studienorientierung, Studienvorbereitung und Unterstützung während des Studiums durch die Zentrale Studienberatung und das MINT-Kolleg Baden-Württemberg hingewiesen.

Ein Highlight der Veranstaltung waren die Berichte der „Role Models“, die Einblicke in ihren Werdegang und Tipps zur Studienwahl gaben. Die drei studentischen Role Models berichteten von ihren Erfahrungen in den Studiengängen Physik, Medizintechnik und Informatik. Die Sicht aus dem Berufsleben wurde von zwei Role Models von „Women in Photonics“ geschildert: Charlotte Helzle, Geschäftsführerin der hema electronic GmbH und Andrea Toulouse, Wissenschaftlerin in der Gruppe Optikdesign und Simulation am Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart. In einer abschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler gezielt Fragen stellen und weitere wertvolle Informationen sammeln.

Herzlichen Dank an das Gleichstellungsreferat der Universität Stuttgart für diese gelungene Veranstaltung!

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news-1514Mon, 25 Feb 2019 09:53:10 +0100Digital Innovation Hub Photonicshttp://optence.de/Unterstützung für Gründer und Jungunternehmer in der Photonik Gemeinsam mit dem Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik und des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Andreas Tünnermann, hat Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute den Startschuss für das »Digital Innovation Hub Photonics« in Jena gegeben. Ziel des Vorhabens ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-Ups darin zu unterstützen, ihre Ideen möglichst schnell in marktreife Produkte zu überführen. Koordiniert wird das Vorhaben vom Leistungszentrum Photonik.

Neue Technologien sind die grundlegenden Innovationstreiber in der Photonik. Oft fehlen Gründern und Start-Ups jedoch die wissenschaftlich‐technologischen sowie finanziellen Kapazitäten, um eigenständig Forschung und Entwicklung mit höchstem Anspruch zu betreiben oder risikobehaftete Innovationsprojekte anzustoßen. Mit dem Pilotvorhaben »Digital Innovation Hub Photonics« hat sich das Leistungszentrum Photonik mit Sitz in Jena zum Ziel gesetzt, innovative Start-Ups und KMU in den Bereichen Optik und Photonik aktiv auf dem Weg der Produktentwicklung und ‐einführung in den Markt zu unterstützen, um innovative Ideen möglichst schnell in markttaugliche Lösungen zu überführen und eine nachhaltige Entwicklung und Alleinstellung zu sichern. Am 21. Februar 2019 fand anlässlich des offiziellen Starts ein Kick-Off Meeting mit anschließendem Round Table und Laborführung am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena statt. Im Beisein des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, wurde dort das Vorhaben vorgestellt.  

Transfer von Wissen in Wirtschaft beschleunigen

»Die Optik ist eine der innovativen Vorzeigebranchen Thüringens«, sagte Minister Tiefensee in seiner Grußrede. »Die Herausforderung bleibt aber, den Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft weiter zu beschleunigen und schnell von der ersten Idee zum marktfähigen Produkt, vom Forschungsergebnis zum Start-up zu kommen. Mit dem Digital Innovation Hub Photonics als regionalem Transferzentrum wollen wir genau das erreichen.« Weiter verwies er auf die Thüringer Optik-Unternehmen, die einen Umsatzanteil von fast zwölf Prozent für Forschung und eine Exportquote von 66 Prozent aufweisen und in deren Umfeld mehr als 1.300 Beschäftigte tätig sind. Gerade Jena sei mit Universität, Fachhochschule und dem Fraunhofer IOF ein Zentrum der Thüringer Photonik-Industrie. Prof. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ergänzte: »Die Photonik bietet Lösungen in nahezu allen Bedarfsfeldern einer modernen Gesellschaft. Mit dem Digital Innovation Hub Photonics bieten wir die Möglichkeit, kreative Ideen und Konzepte aus dem Unfeld der Photonik gemeinsam mit Gründern schnell und effizient in erfolgreiche Produkte zu überführen.«  

Unterstützung durch Know-How und Infrastruktur

Ab sofort steht das Team rund um Projektleiter Dr. Robert Kammel Interessierten bei Fragen rund um Technologie- und Innovationsmanagement zur Verfügung. »Mit unseren Design- und Tech-Teams unterstützen wir Existenzgründer sowohl bei der Produktdefinition als auch der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle und marktnahen Demonstratoren. Denn diese stellen eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Geldgebern dar.«

Das Vorhaben »Digital Innovation Hub Photonics« ist eine Initiative des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Bis zum Jahr 2020 wird es mit einer Summe von 1 Million Euro unterstützt. Ziel des Projekts ist die zukünftige Entwicklung zu einem nationalen Gründer- und Transferzentrum der Photonik.

Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Die Fraunhofer-Gesellschaftist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leis-tungsbereichs erwirtschaftet dieFraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord-und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt

Annika Höft
Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik
Albert-Einstein-Straße 7
07745 Jena
Telefon +49 3641 - 807 259
E-Mail: annika.hoeft(at)iof.fraunhofer.de

Weitere Veranstaltungsbilder finden Sie hier.

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news-1513Fri, 22 Feb 2019 11:25:00 +0100Photonics Hub GmbH ist Mitglied bei EPIChttp://optence.de/Seit Anfang des Jahres ist das Photonic Hub Mitglied beim European Photonics Industry Consortium (EPIC). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und eine wachsende Anzahl internationaler Kontakte!Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1512Fri, 22 Feb 2019 10:45:00 +0100Online Training Courses – new on offer at Photonics Hubhttp://optence.de/Photonics Hub starts its first Online Training Course on April, 29th with "Basics of Optical Measurement techniques", speaker Prof. Thomas Sure, TH Mittelhessen University of Applied Sciences. An increasing need for technical training courses for employees is accompanied with less time to travel to event locations. Therefore the Photonics Hub has established a new offer for the Photonics Community: Online Training courses for special topics like "Basics of Optical Coating", "Basics of Optical Measurement techniques" will become an inherent and growing part of the educational training program of the Photonics Hub. No advertising, speakers mainly from university, available all over the world, no special software required, queries and discussions during the course are possible, payment by credit card, duration max. 2 hours.
Interested?

 

Our first Online Training Course starts on April, 29th with "Basics of Optical Measurement techniques", speaker Prof. Thomas Sure, TH Mittelhessen University of Applied Sciences.

We will keep you informed!

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news-1510Thu, 21 Feb 2019 16:25:00 +0100Erstes im 3D-Druck hergestelltes europäisches Raketentriebwerk erfolgreich getestethttp://optence.de/Raketenmotor BERTA im DLR-Prüfstand gezündet. Am 18. Februar 2018 erreichte die Europäische Weltraumorganisation ESA einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu neuen wirtschaftlicheren Raketen: Am Prüfstand P8 in Lampoldshausen absolvierte das BERTA-Triebwerk erfolgreich seine ersten Testlauf. BERTA (Biergoler Raumtransportantrieb) weist eine Besonderheit auf: Das Triebwerk wurde Ende 2018 vollständig im 3D-Druckverfahren gefertigt. Der P8 ist ein Forschungs- und Entwicklungsprüfstand beim DLR in Lampoldshausen, der gemeinschaftlich vom DLR, der französischen Raumfahrtagentur CNES und dem industriellen Partner ArianeGroup genutzt wird. Die Verantwortung für den Betrieb und die Durchführung der Tests liegt bei dem Prüfstandteam des DLR.

Neue Technologie kann derzeit europaweit nur in Lampoldshausen getestet werden

Für einen Referenzschub von 2,45 Kilonewton ausgelegt, konnte BERTA für 560 Sekunden am Prüfstand P8 in Lampoldshausen getestet werden. Entwickelt wurde das Triebwerk im Rahmen der Forschungen für zukünftige europäische Trägersysteme (Future Launcher Preparatory Programme/FLPP) der ESA. Deutschland ist seit Jahren größter Beitragszahler im FLPP-Kernprogramm. Das DLR Raumfahrtmanagement steuert die Verwendung der Mittel innerhalb von FLPP und berät die ESA bei der Durchführung einzelner Projekte. BERTA ist für den Betrieb mit lagerfähigen Treibstoffen ausgelegt. Das bedeutet, dass die Treibstoffe bei Raumtemperatur gelagert werden können.

Triebwerke dieser Art können sehr zuverlässig und mehrfach gezündet werden und eignen sich somit für längere Missionen. Damit kann dieses Triebwerk nicht nur für den erdnahen Bereich auf kleinen bis mittleren Raketen eingesetzt werden, sondern auch für Missionen über den Erdorbit hinaus. Übliche lagerfähige Treibstoffe sind jedoch hochgiftig. Für die Testläufe im Prüfstand werden daher kryogene Treibstoffe verwendet.

"Der Prüfstand P8 bietet umfangreiche Möglichkeiten, Demonstratoren von Komponenten über Baugruppen bis hin zu kleinen Triebwerken zu testen. Ziele der aktuellen Tests sind, das Strömungsverhalten und den Wärmeübergang bei gedruckten Oberflächen zu untersuchen. Diese neue Technologie kann derzeit europaweit nur am Prüfstand 8 in Lampoldshausen getestet werden", erläutert Gerd Brümmer, DLR-Ingenieur und Leiter des Prüfstands P8.

3D-Druck eröffnet neue Wege bei der Fertigung von Triebwerken

Der 3D-Druck - auch additive Fertigung genannt - liefert für den Triebwerksbau verschiedene Vorteile. So lassen sich die Produktionszeiten signifikant verringern. Derzeit werden zum Beispiel Brennkammern in Europa zuerst gegossen und geschmiedet. Dann werden Kühlkanäle ausgefräst, die dann mittels galvanischer Prozesse abgedeckt werden. Übliche Lieferzeiten betragen bis zu eineinhalb Jahre. Mittels additiver Fertigung dagegen können vollständige Triebwerke innerhalb weniger Wochen geliefert werden.
 
Im Fall BERTAs wurden im 3D-Druck-Verfahren sowohl der Einspritzkopf, er besteht aus einer korrosionsbeständige Nickelbasislegierung, wie auch die Brennkammer aus Edelstahl durch selektives Laserschmelzen hergestellt. Durch den Einsatz eines Lasers wurde das finale Bauteil schichtweise durch Aufschmelzen des Werkstoffes in Pulverform auf einer Grundplatte aufgebracht.
Im 3D-Druck-Verfahren sind zudem komplexere Strukturen möglich, die sich in konventionellen Verfahren nicht herstellen lassen. So enthält BERTA ein komplexes Design für die Kühlkanäle, welches ein verbessertes Kühlverhalten der Brennkammer sicherstellen soll. Durch die verbesserte Kühlung können Brennkammern zukünftig kompakter gebaut werden, was Material einspart.

"Die additive Fertigung eröffnet Europa neue Wege, Triebwerke zu fertigen", sagt Lysan Pfützenreuter, Projektleiterin beim DLR Raumfahrtmanagement. "Mit dem erfolgreichen Nachweis der Technologie wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit europäischer Trägersysteme gegangen."

Die Testkampagne wird noch vier Wochen andauern und die Ergebnisse werden auch in weitere Entwicklungsvorhaben der ESA einfließen. So sollen 3D-Druckverfahren für Weiterentwicklungen der Ariane-6-Triebwerke  Vinci und Vulcain eingesetzt werden.

Kontakte
Martin Schulz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Strategie und Kommunikation
Tel.: +49 228 447-124
Fax: +49 228 447-386

Lysan Pfützenreuter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Trägersysteme
Tel.: +49 228 447-330
Fax: +49 228 447-706

Anja Kaboth
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politikbeziehungen und Kommunikation,
Standort Lampoldshausen
Tel.: +49 6298 28-201
Fax: +49 6298 28-190  

 

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NetzwerkePhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1508Wed, 20 Feb 2019 09:40:00 +0100Optence begrüßt Zenit e.V. als neues Mitgliedhttp://optence.de/Zenit e.V. aus Mühlheim (Ruhr) in NRW ist Teil der Zenit GmbH und repräsentiert rund 180 vorrangig technologieorientierte, in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen. Engagiert sind aber nicht nur Unternehmen und Einrichtungen aus NRW oder Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden, Frankreich oder Russland. Weitere Informationen

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NetzwerkeOpTecBBoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1507Tue, 19 Feb 2019 13:12:22 +0100Best Paper Awards in San Franciscohttp://optence.de/Fünffache Auszeichnung für Jenaer Photonik-ForscherSie machen der Jenaer Photonik-Forschung auch im Ausland alle Ehre: Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und des Instituts für Angewandte Physik (IAP) – darunter vier Doktoranden – wurden vergangene Woche in San Francisco mit dem »Best Paper Award«, bzw. den »Best Student Paper Awards« für besonders herausragenden Forschungsbeiträge geehrt. Die Preise wurden im Rahmen der internationalen Optik- und Pho-tonikmesse »SPIE.Photonics West« ausgelobt.

Mit gleich fünf Preisen im Gepäck ging es zurück nach Deutschland: Vier Doktoranden des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Gruppenleiter Dr. Erik Beckert vom Fraunhofer IOF wurden vergangene Woche in San Francisco auf der internationalen Optik- und Photonikmesse »SPIE.Photonics West« für ihre Forschungsergebnisse ausgezeichnet. Sie erhielten die Preise für ihre Beiträge auf den Sub-Konferenzen »Fiber Lasers: Technology and Systems«, »Frontiers in Ultrafast Optics« sowie »Advanced Fabrication Technologies for Micro/Nano Optics and Photonics«.

Während es in den Forschungsarbeiten der Doktoranden Henning Stark, Michael Müller und Tobias Heuermann (Gruppe Fiber Lasers/ Prof. Jens Limpert) um Themen wie elektrooptisch kontrollierte Kurzpulsverstärkung, kohärentes Kombinieren von Faserlasern und Thulium-dotierte Hochleistungsfaserlaser ging, beschäftigte sich Maximilian Heck (Gruppe Ultrafast Optics/Prof. Stefan Nolte) in seinem Beitrag mit Transmissionsgittern für faserintegrierte Komponenten. Dr. Erik Beckert vom Fraunhofer IOF hingegen wurde für die Forschungsergebnisse seines Teams zum Thema Tintenstrahldruck von Mikrolinsenarrays gewürdigt.

Direktor Prof. Andreas Tünnermann lobte seine Mitarbeiter für den tollen Erfolg: »Die Auszeichnungen belegen eindrucksvoll die Exzellenz in der Forschung auf dem Gebiet der Photonik am Institut für Angewandte Physik und dem Fraunhofer-Institut für angewandte Optik und Feinmechanik IOF - Glückwunsch an die Preisträger und die dahinterstehenden Teams!«

Besonders erfreut äußerte sich auch Arbeitsgruppenleiter Prof. Jens Limpert, dessen Doktoranden die ersten drei Plätze der Kategorie »Fiber Lasers: Technology and Systems« belegten. »Die Auszeichnungen sind eine große Ehre für die Doktoranden, die ihre ausgezeichneten Arbeiten in exzellenter Weise präsentiert und sich gegen mehr als 30 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt haben. Die Studenten der Arbeitsgruppe konnten damit den Erfolg des Vorjahres wiederholen, was eine beeindruckende Leistung und zugleich höchster Ansporn an die kommenden Jahre ist.«  

Die prämierten Forschungsarbeiten wurden im Rahmen des Leistungszentrums Photonik durchgeführt, einer gemeinsamen Initiative des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, den Leibniz-Instituten HKI und IPHT sowie dem Helmholtz-Institut Jena. Hier wird an neuen Lösungen mit Licht geforscht: beispielsweise für Anwendungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, der Produktion, Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt. Weiterhin ist das Fraunhofer IOF Teil des Fraunhofer Clusters of Excellence »Advanced Photon Sources«, dessen Ziel die internationale Technologieführerschaft bei Lasersystemen ist, die mit ultrakurzen Pulsen (UKP) höchste Leistungen erreichen.

Und so lauten die Preisträger und ihre Forschungsthemen:  

Best Paper Award:

Dr. Erik Beckert (Fraunhofer IOF/ Gruppe Mikromontage) »Inkjet printing of microlens arrays on large, lithographic structured substrates«  

Best Student Paper Awards:

  • Henning Stark (Institut für Angewandte Physik/ Gruppe Fiber Lasers): »High-power electro-optically controlled divided-pulse amplification«
  • Michael Müller (Institut für Angewandte Physik/ Gruppe Fiber Lasers): »3.5kW coherently combined ultrafast fiber laser«
  • Tobias Heuermann (Institut für Angewandte Physik/ Gruppe Fiber Lasers): »High-power ultrafast Thulium-doped fiber lasers for the generation of mid-infrared radiation in the molecular fingerprint region«
  • Maximilian Heck (Institut für Angewandte Physik/ Gruppe Ultrafast Optics/ GRK 2101): »Next generation of tailored mode selective transmission gratings for fiber integrated devices«

Zur SPIE.Photonics West

Die »SPIE. Photonics West«ist eine jährlich in San Francisco stattfindende Konferenz im Bereichder Optik und Photonik. Mit mehr als 20.000 Besuchern ist sie die weltgrößte Veranstaltungmit denSchwerpunkten Optik, Photonik sowie bildverarbeitendem Inge-nieurwesen. Auf der dazugehörigenFachmesse werden die neuesten Entwicklungen und Techniken der Branche präsentiert. Umbesonders herausragende und innovative Forschungsideen zu prämieren, werden innerhalb derverschiedenen Fachkonferenzen BiOS (Biophotonik), LASE (Lasertechnologie) und OPTO(Optoelektronik) die Best Paper Awards für die bestenwissenschaftlichen Publikationen sowie die Best Student Paper Awards an die besten Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Die Fraunhofer-Gesellschaftist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leis-tungsbereichs erwirtschaftet dieFraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord-und Südamerika sowie Asien gefördert.

Kontakt

Annika Höft
Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik
Albert-Einstein-Straße 7
07745 Jena
Telefon +49 3641 - 807 259
E-Mail: annika.hoeft(at)iof.fraunhofer.de

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news-1495Wed, 06 Feb 2019 10:27:35 +0100Einladung zum ITO-Optik-Kolloquium "Quo Vadis Optical Metrology"http://optence.de/Abschiedskolloquium für Prof. Wolfgang Osten am Institut für Optische Technologien der Universität Stuttgart am 1. März 2019Vortragsprogramm:

"Optische Messtechnik im Zeitalter der digitalen Transformation: ein längerer Blick zurück und zwei kurze nach vorn"
Prof. Dr. Wolfgang Osten, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

"Immer komplexer - physikalische Forschung und Lehre an Universitäten"
Prof. Dr. Meschede, Institut für Angewandte Physik, Universität Bonn

"Optical distance and displacement measurements for precision stage positioning"
Peter de Groot, Zygo Corporation, Middlefield, CT (USA) 

"Vom Photon ins Internet of Production"
Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

"Schnelle Digitale Holographie für industrielle Anwendungen"
Dr. Daniel Carl, Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, Freiburg

"Optical metrology in semiconductor manufacturing: challenges and opportunities"
Prof. Dr. Arie den Boef, Vrije Universiteit Amsterdam and ASML Veldhoven (NL)

"Bildgebende Ellipsometrie an gekrümmten Oberflächen"
Prof. Dr. Beyerer, Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

"Digital holography for erosion measurements under extreme environmental conditions inside the ITER Tokamak"
Dr. Giancarlo Pedrini, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

"Elektronisch-photonisch integrierte Schaltungen auf Silizium"
Prof. Manfred Berroth, Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik, Universität Stuttgart

"Nanopositioning and metrology machine at ITO"
Christof Pruss, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

anschließend Get-Together


Die Teilnahme ist kostenlos, für die Planung des Get-Together wird bis zum 21.2. 2019 um Anmeldung an info(at)ito.uni-stuttgart.de gebeten.

Programm

Anfahrtskizze

Weitere Informationen unter: http://www.ito.uni-stuttgart.de/institut/kolloquium/index.html

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news-1484Wed, 30 Jan 2019 09:41:06 +0100Smarter Galvanometer-Scanner für medizinische und wissenschaftliche Anwendungenhttp://optence.de/Kompaktes System für höchste Präzision und Scan-Geschwindigkeit Die SCANLAB GmbH stellt ihren Neuzugang in der Galvanometer-Produktreihe vor: den kompakten dynAXIS 421. Der besonders kleine Galvo ist ideal für den Einsatz im medizinischen Umfeld geeignet – von optischer Kohärenztomographie (OCT) über Mikroskopie und DNS-Sequenzierung bis hin zu zahlreichen medizinischen Laserbehandlungen. Das optimierte Motorkonzept mit wahlweise analoger oder digitaler Steuerungstechnologie, gemeinsam mit ISO 9001 zertifizierten Qualitätsstandards, garantiert höchste Zuverlässigkeit und herausragende Präzision. Digitale System-Überwachung und anpassbare Statussignale bilden eine überlegene Scan-Lösung für anspruchsvolle medizinische und industrielle Kunden.Medizinische Anwendungen haben spezifische Anforderungen, um Sicherheit und Patientenkomfort zu gewährleisten. Gerade überdurchschnittliche Präzision und Langzeitstabilität sind von besonderer Bedeutung. Gesteigerte Scan-Effizienz, durch kürzere Behandlungs- und Bearbeitungszeiten sowie höhere Bildqualitäten, wirkt sich im biotechnischen und medizinischen Sektor besonders positiv aus.

Der neue Galvanometer-Scanner dynAXIS 421 erfüllt die Marktanforderungen zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Kombination mit SCANLABs digitaler Servo-Steuerung, erzielt der Galvo überlegene Dynamik. Der neue optische Positionsdetektor garantiert besondere Präzision und Stabilität. Die System-Überwachung ist ein flexibles Feature, das an die Applikationsbedarfe angepasst werden kann. Geringe Wärmeentwicklung und gute Wärmeableitung erleichtern die Integration in handgeführte Geräte und komplexe medizinische sowie ophthalmologische Instrumente.

 Dank der schlanken Organisation von SCANLAB nach Lean-Management-Prinzipien sind die Lieferzeiten nicht nur kürzer als der Marktdurchschnitt sondern auch verlässlicher. ‚Made in Germany‘ stellt höchste Qualitätsstandards und Konsistenz über die gesamte Produktpalette hinweg sicher. Erfahrene Vertriebsingenieure und ein Applikations-Support-Team versprechen schnelle und detaillierte Rückmeldungen und Kundenanpassungen, sofern erforderlich.

Der kompakte dynAXIS 421 ist mit analogen und digitalen Ansteuerkarten und einer großen Vielfalt an Spiegeln und Beschichtungsoptionen verfügbar. Standardkonfigurationen sind ab sofort bestellbar.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

www.scanlab.de

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news-1474Fri, 25 Jan 2019 14:14:00 +0100Studie zum Lehrangebot im Bereich Quantentechnologiehttp://optence.de/Bayern photonics und Optence haben im Auftrag des BMBF eine Studie angefertigt, in der das Lehrangebot im Bereich der Quantentechnologien an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen ermittelt wurde. 284 Lehrveranstaltungen an 41 Forschungseinrichtungen im Sommer- und Wintersemester 2018/19 wurde erfasst. Auf dieser Grundlage ist es erstmals möglich, Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich enger aufeinander abzustimmen – und besser in Innovationsprozesse einzubeziehen.

Weitere Informationen: https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/quantentechnologien-erstmals-transparenz-bei-lehrangebot.html

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1475Thu, 24 Jan 2019 14:23:00 +0100Laser 2000 mit neuer Geschäftsführerin Dr. Katrin Kobehttp://optence.de/Armin Luft, Gründer von Laser 2000, zieht sich nach 33 Jahren aus der Geschäftsführung zurück. Nun begrüßt das Unternehmen eine neue Geschäftsführung. Mit Frau Dr. Katrin Kobe hat der Distributions-Spezialist eine Expertin auf dem Gebiet der Photonik gewonnen, die Laser 2000 nicht nur in die Zukunft führen, sondern auch auf fachlicher Ebene hervorragend unterstützen wird.

Die neue Geschäftsführerin Dr. Katrin Kobe verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Beratung und im Management von Technologieunternehmen, in denen sie unter anderem Geschäftsführungspositionen bekleidete. In dieser Zeit sammelte Sie internationale Erfahrung in photonik-verwandten Bereichen wie der Sensorik und in den Branchen Anlagen- und Maschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik und Energiewirtschaft. Sie setzte unter anderem Schwerpunkte bei der Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien sowie im Innovationsmanagement.

Die promovierte Laser-Physikerin ist Spezialistin in der Ausarbeitung und Umsetzung von marktfähigen Produktstrategien, attraktiven Geschäftsmodellen und geeigneten Vertriebsstrukturen speziell für technologisch anspruchsvolle Produkte.

Frau Dr. Kobe freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Photonik ist die Technologie der Zukunft und damit ein vielversprechender Markt, den wir zusammen mit unseren Partnern prägen möchten. Ich freue mich, meine langjährige Erfahrung nun bei Laser 2000 einzubringen, um unsere führende Position weiter auszubauen.“

Armin Luft hat Laser 2000 im Jahr 1986 gegründet und seitdem erfolgreich geführt. Er wird dem Photonik-Spezialisten auch in Zukunft mit seinem Know-how beratend zur Seite stehen: „Die Zeit seit der Gründung von Laser 2000 ist wie im Flug vergangen. Mit sechs Standorten in Europa, mehr als 14.000 beratenen Kunden und dem Vertrieb in über 60 Länder der Welt, hat es das Unternehmen weit gebracht. Auch wenn ich mich nun aus der Geschäftsführung zurückziehe, werde ich als Berater Laser 2000 unterstützen, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben.“

Laser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als "Kundenspezifische Lösung aus einer Hand". Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich.

Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen.

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news-1472Thu, 24 Jan 2019 09:10:12 +0100Menlo Systems schließt neue Partnerschaft mit Hamamatsuhttp://optence.de/Hamamatsu Deutschland steigt bei der Menlo Systems GmbH in Form einer Minderheitsbeteiligung ein. Gleichzeitig erhöht Alex Cable seine Beteiligung an der Menlo Systems GmbH.Menlo Systems entwickelt, produziert und vertreibt optische Frequenzkämme, ultrastabile Laser, Femtosekundenlaser und Terahertz Lösungen. Dr. Reinhold Guth, Geschäftsführer der Hamamatsu Deutschland: „Wir sind begeistert über die neue Partnerschaft. Sie wird uns ermöglichen, Mess- und Spektroskopiesysteme für unsere OEM Kunden zu entwickeln.“ Dr. Michael Mei, Geschäftsführer der Menlo Systems: „Die globale Präsenz von Hamamatsu wird uns ermöglichen, unsere Nobelpreis gekrönte Technologie einer breiten Kundenbasis zur Verfügung zu stellen. Die Partnerschaft erlaubt uns, neue optische Geräte zu entwickeln, die sowohl bei unseren Endkunden als auch bei Herstellern von komplexen Messgeräten eingesetzt werden.“ Alex Cable, Präsident von Thorlabs Inc: „Die neue Partnerschaft mit Hamamatsu zeigt einmal mehr, dass Menlo die beste Technologie und die richtigen Produkte besitzt, um mehrere Wachstumsmärkte zu bedienen.“  Da es aktuell wenig direkten Überlapp in den Produktlinien gibt, sind sowohl Menlo als auch Hamamatsu überzeugt, dass die Partnerschaft zu neuen Anwendungen und neuen Märkten für beide Firmen führen wird.

 

 

Über Menlo Systems:

Precision in Photonics. Together we shape light.

Die Menlo Systems GmbH zählt zu den Marktführern in der hochpräzisen Messtechnik mit modernster Lasertechnologie. Das in Martinsried bei München angesiedelte Unternehmen ist bekannt für die nobelpreisgekrönte Frequenzkamm-Technologie. Mit Hauptsitz in Deutschland, Niederlassungen in USA und China, und einem weltweiten Netzwerk von Partnern ist Menlo Systems eng vernetzt mit Kunden aus Forschung und Industrie. Die Schwerpunkte der Produkte liegen auf optischen Frequenzkämmen, Zeit- und Frequenzverteilungssystemen, Terahertz Systemen, ultraschnellen und ultrastabilen Lasern und entsprechender Regelelektronik. Neben Serienprodukten entwickelt und fertigt Menlo Systems auch kundenspezifische Einzellösungen.

Über Hamamatsu:


Hamamatsu Photonics ist ein weltweit führender Hersteller von optoelektronischen Komponenten und Systemen. Im Unternehmensbereich Komponenten werden optoelektronische Sensoren entwickelt. Die Bandbreite reicht von CCD und CMOS-Detektoren und Photo IC’s bis Photomultiplier. Diese Komponenten werden von unseren Kunden aus den Bereichen Automotive, Medizintechnik, Messtechnik, Analytik oder Telekommunikation eingesetzt. Die Systeme-Gruppe stellt eine breite Palette von optoelektronischen Messgeräten und Kamerasystemen her, die in der Halbleiterfertigung, der Biochemie oder der Prozesskontrolle ihre Anwendung finden. Die Produkte von Hamamatsu Photonics werden nach internationalen Standards getestet und sind weltweit für ihre gleich bleibende Qualität bekannt.

www.hamamatsu.de

 

Kontakt:


Menlo Systems GmbH
Am Klopferspitz 19a
82152 Martinsried
Germany
Phone: +49 89 189166 0
Fax:     +49 89 189166 111
m.mei@menlosystems.com

www.menlosystems.com

Menlo Systems, Inc.
56 Sparta Avenue
Newton, NJ 07860, USA
Phone: +1 973 300 4490
Fax:     +1 973 300 3600


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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1471Wed, 23 Jan 2019 15:36:44 +0100Klimamodell zeigt: Sauberere Flugzeugabgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirrenhttp://optence.de/Weniger Rußpartikel im Abgasstrahl der Flugzeuge verringern die Eiskristallbildung und damit die Klimawirkung der resultierenden Kondensstreifen-Zirren. Eine Halbierung der sich im Kondensstreifen bildenden Eiskristalle schmälert die klimawärmende Wirkung der Kondensstreifenzirren um 20 Prozent. Deren Halbierung klappt bei 80 Prozent weniger Eiskristallen. Dies zeigt eine im NATURE Partner Journal Climate and Atmospheric Science erschienene Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

"In unseren theoretischen Abschätzungen konnten wir feststellen, dass es einer starken Einschränkung der Rußemissionen bedarf, um wirkungsvoll die Klimawirkung von Kondensstreifen zu verringern", sagt Dr. Ulrike Burkhardt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. "Es lohnt sich an rußarmen Triebwerken und alternativen Kraftstoffen zu forschen, um der Klimawirkung des Luftverkehrs entgegenzuwirken, denn Kondensstreifen-Zirren haben heute Tag für Tag eine ähnlich große Klimawirkung wie alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen."

Ruß, Eiskristalle - Kondensstreifen mit Klimaeffekt

Flugzeugtriebwerke stoßen Rußpartikel aus. Diese wirken als Kondensationskeime für kleine unterkühlte Wassertropfen, die sofort zu Eiskristallen gefrieren und als Kondensstreifen am Himmel sichtbar werden. Die Eiskristalle der Kondensstreifen können bei feucht-kalten Bedingungen in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken, sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten, wobei Forschungsarbeiten zeigen, dass global die wärmende Wirkung überwiegt. Das Auftreten dieser Wolken ist zeitlich und räumlich äußerst variabel, so dass einige wenige Kondensstreifen-Zirren-Ausbrüche für einen großen Teil der wärmenden Wirkung verantwortlich sind.

"Anhand unserer theoretischen Modellrechnungen konnten wir sehen, wie weniger Eiskristalle aufgrund von reduzierten Rußpartikelanzahlen einerseits die optische Dicke der Kondensstreifen-Zirren reduzieren und andererseits auch deren Lebensdauer verringern", erklärt Burkhardt. "Insgesamt ergeben sich damit geringere Bedeckungsgrade durch kondensstreifeninduzierte Wolken und eine geringere Klimawirkung. Eine Reduktion der emittierten Rußpartikel ist während großer Kondensstreifen-Zirren-Ausbrüche besonders wirksam."

Entscheidend für die Verringerung der Rußemissionen im Luftverkehr ist das Zusammenspiel von Kraftstoffauswahl und Verbrennung im Triebwerk. Neue Triebwerkstechnologien ermöglichen beispielsweise durch die Verbrennung bei höheren Temperaturen auch bei konventionellen Kraftstoffen, die Rußemissionen zu senken.

Intensiv wird an der Verringerung von Rußemissionen durch alternative Treibstoffe mit geringerem Anteil an zyklischen Kohlenwasserstoffen geforscht, die einen wesentlichen Anteil bei der Rußbildung im Verbrennungsprozess haben. So führten DLR und NASA im Januar 2018 gemeinsame Forschungsflüge durch, um den Einfluss verschiedener Treibstoffmischungen auf die Rußemissionen und die einhergehende Eiskristallbildung zu untersuchen. Die Forscher erhoffen sich anhand der Daten der Forschungsflüge die nun theoretisch abgeschätzte Verringerung der Eiskristallbildung durch weniger Ruß auch praktisch zu belegen und im Detail nachzuweisen. Die Ergebnisse werden für den Sommer 2019 erwartet.

Kontakte

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Falk.Dambowsky(at)dlr.de

Dr. Ulrike Burkhardt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2561
Ulrike.Burkhardt(at)dlr.de

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1396Wed, 23 Jan 2019 11:00:00 +0100Zu Gast in Jena: 3. OptecNet Jahrestagunghttp://optence.de/Technologietrends – Start-ups – Networking OptecNet Deutschland ist mit über 500 Mitgliedern in den regionalen Photoniknetzwerken der größte deutsche Verbund der Photonikbranche. Zum jährlichen Branchentreffen lädt OptecNet im kommenden Jahr vom 14.-15. Mai in die Lichtstadt Jena ein. Im Rahmen der 3. OptecNet Jahrestagung 2019 werden aktuelle Trends und Themen der Branche diskutiert, Kompetenzen aufgezeigt, Kooperationen angeregt und erstmals auch Erfolg versprechende Gründerinitiativen aus ganz Deutschland vorgestellt.

Mit hochkarätigen Keynote Vorträgen, vier Fachsessions, einer Begleitausstellung und einer Abendveranstaltung versteht sich das Format als nationales Branchentreffen, das den TeilnehmerInnen hervorragende Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Networking bietet.

Mit den Themen Lasertechnik, Quantenoptik, Biophotonik und Bildverarbeitung sind die inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt, das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Die Jahrestagung ist 2019 in Jena im geschichtsträchtigen Volkshaus zu Gast, das einst auf Initiative von Ernst Abbe aus Mitteln der Carl-Zeiss-Stiftung erbaut wurde. Damit ist es auch der ideale Austragungsort für die 3. OptecNet Start-up Challenge, bei der junge Gründerinitiativen aus ganz Deutschland ihre Ideen vorstellen werden.


Session 1: LASERTECHNIK
Schwerpunkt: Laserprozessüberwachung
Moderation: Andreas Ehrhardt

Session 2: QUANTENOPTIK
Schwerpunkte: Anwendungen der Quantentechnologie & Quantentechnologie der 2. Generation
Moderation: Horst Sickinger

Session 3: BIOPHOTONIK
Schwerpunkt: Biomedizin / Photonik in der Medizintechnik
Moderation: Thomas Bauer

Session 4: BILDVERARBEITUNG
Schwerpunkt: Industrielle Bildverarbeitung


Bereits jetzt können sich Interessenten als Aussteller und Sponsoren registrieren.

Die regionale Koordination liegt im Auftrag von OptecNet Deutschland beim Thüringer Photoniknetzwerk OptoNet e.V. 

Kontakt:
Nora Kirsten | OptoNet e.V.
Tel.: +49 3641 573 36 50
Mail:info@optonet-jena.de

Zur Veranstaltungsseite  »»

 


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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1470Tue, 22 Jan 2019 11:44:57 +0100Verbundprojekt "Schleifen und Polieren schwieriger optischer Gläser" geht an den Starthttp://optence.de/Untersuchung und Dokumentation von Prozessparametern, die das Schleif- und Polierergebnis von „schwierigen optischen Gläsern“ beeinflussen.

Optikdesignern stehen eine Vielzahl optischer Gläser zur Verfügung, um eine innovative, leistungsfähige und kostengünstige Optik zu entwickeln. Allerdings werden häufig bestimmte optische Gläser, die für das Design sehr geeignet wären, nicht verwendet, weil sie als schwierig zu bearbeiten gelten. Es fehlen Prozessbeschreibungen und Datenblätter zur Bearbeitung dieser Gläser.

Ziel dieses Verbundprojektes:

  • Untersuchung und Dokumentation von Prozessparametern, die das Schleif- und Polierergebnis von „schwierigen optischen Gläsern“ beeinflussen.
  • Erarbeitung und Dokumentation von Prozessen, die zu definierten und reproduzierbaren Oberflächenqualitäten bei den im Projekt untersuchten optischen Gläsern führen.  

Alle Informationen zum Projekt als Download

  • Projektbeginn: 04/2019
  • Projektdauer: 18 Monate
  • Projektkosten: 9.800 Euro zzgl. Mwst.
  • Projektleistungen:
    • Ein Kick off Treffen und zwei Projekttreffen, auf denen die Projektergebnisse präsentiert werden (es sind bis zu 3 Teilnehmer pro Firma pro Treffen möglich, die wechseln können).
    • Schulungen zum Thema "Schleifen und Polieren" vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT) im Rahmen der Projekttreffen
    • Präsentation der Forschungsergebnisse durch das beauftragte Forschungsinstitut
    • Protokolle, Informationen, Ausarbeitungen etc., die im Rahmen des Projekts entwickelt werden
    • Projektabwicklung und Beauftragung externer Forschungsstelle

Die Projektteilnahme ist nur für Mitglieder von bayern photonics und Optence möglich.

]]>Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den Netzennews-1468Tue, 22 Jan 2019 11:39:57 +0100Autonomes System misst kleinste Signalaussetzerhttp://optence.de/Mit dem OP1100 Discontinuity Analyzer präsentiert LASER COMPONENTS ein autonomes Testsystem zur Erfassung und Aufzeichnung von Aussetzern/Dropouts in der optischen Datenübertragung. Das Gerät des Herstellers OptoTest erkennt bereits Signalschwankungen von 0,5 dB und einer Dauer von 0,8 µs. Dabei können simultan bis zu 24 Singlemode- oder Multimode-Fasern überwacht werden. Die Ereignisse werden in einem schnellen, hochauflösenden Data-Logger aufgezeichnet. So können die Experten den Verlauf des Aussetzers nachvollziehen und Rückschlüsse auf seine Ursache ziehen.

Neben der Rund-um-die-Uhr-Überwachung von LWL-Netzen eignet sich das OP1100 auch für Labortests. Passive und aktive Netzkomponenten können präzise auf Unregelmäßigkeiten überprüft werden, die durch Temperaturschwankungen, Vibrationen oder andere Erschütterungen ausgelöst werden – zum Beispiel Signalausfälle oder vorübergehende Schwankungen im Ausgangs- oder Durchgangssignal.

» Weitere Informationen

 

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1451Thu, 17 Jan 2019 16:47:27 +0100European SME clusters in the global value chainshttp://optence.de/The experience from the cluster cooperation partnerships in high-tech and health tech Date - 05/02/2019, 9:30 a.m. - 13:00 a.m. You are cordially invited to a seminar “European SME clusters in the global value chains: the experience from the cluster cooperation partnerships in high-tech and health tech” which will be held on February 5th, 9:30-13:00 at the Permanent Representation of the Republic of Lithuania to the EU (Rue Belliard 41-43, 1040 Brussels).The main objective of the panel is to discuss how clusters and cluster partnerships and/or network organizations can support the development of new global value chains, helping the European high-tech companies in general and the SMEs operating in the field of medical technologies in particular to reach out to potential new customers in the third countries. Five big questions have been raised by the cluster policy makers to the cluster coordinators which would be addressed during the individual presentations and the panel discussions.

Question 1: Can the cluster partnerships (e.g. INNOSUP value chains or COSME supported cluster partnerships) serve as the springboards for facilitating and empowering SMEs to become global leaders in their niche and/or creating new ventures for global markets?

Question 2: Can the products based on medical technologies be co-developed in cooperation with companies across different cluster organizations?

Question 3: How the IPR can be managed in the cluster partnerships in alliance with the counterparts from the non-EU countries (especially those where IPR is most frequently jeopardized)?

Question 4: What is missing in EU support to help cluster SMEs to scale up, e.g. intra-EU B2B and Business-to-technology centers matchmaking events, more INNOSUP new value-chains grants but targeting the full cycle of innovation.

Question 5: How to make the knowledge and skills base of the European RTOs more accessible to the high-tech SMEs developing and offering the products in the health tech application markets?

Agenda of the event:

9:30 -10 am –  Welcome coffee

10 – 10:15 am – An introductory word by the organizers

10:15 – 11:00 am –  Individual presentations by the speakers (the list is provided below)

11:00 – 11:30 am – An open floor for the comments from the participants

11:30 – 12:00 am – A round-up

12:00 – 1 pm – A networking buffet session

The panel would include five speakers :

Alberto Baldi, bioPmed cluster (Turin, Italy), the coordinator of ESCP MAGIA

Emilie Romeo (Lyon, France), Lyonbiopole, a project manager, ESCP MAGIA

Kathrine Myhre (Oslo, Norway), CEO of Norway Health Tech

Linas Eriksonas (Vilnius, Lithuania), the coordinator of ESCP LASER-Go Global

Waqar Ahmed (Oslo, Norway), the coordinator of INNOSUP INNOLABS, the coordinator of INNOSUP CROSS4HEALTH

The panel will be moderated by Anaïs Le Corvec, Network Manager for the Council of European BioRegions and International Marketer at Asserta Global Healthcare Solutions.

Please register here by February 1st.

Due to security reasons, the access to the venue is only upon the registration, please present your valid ID/passport at the entrance.

If you have questions or need more information, please contact Mr. Linas Eriksonas, linas.eriksonas(at)litek.lt, +370 614 10640

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1449Thu, 17 Jan 2019 12:26:38 +0100Optische Linsen und Prismen - Materialeigenschaften richtig spezifizieren ISO 10110 Teil 18 und Revision von ISO 12123 neu erschienenhttp://optence.de/Wie viele Blasen sind in einer Linse erlaubt? Welche Schlieren-Qualität braucht man für ein großes Präzisions-Prisma? Wie gebe ich die Anforderungen so an, dass ich genau die Qualität bekomme, die ich brauche und nicht zu viel bezahle. Wie vermeide ich Missverständnisse, die zu Fehllieferungen, wesentlich verlängerten Lieferzeiten oder gar völligen Lieferausfall führen? Eine alte Weisheit der Qualitätssicherer ist, mehr als 80 % aller Fehler und Probleme entstehen aus Kommunikationsfehlern. Wie verbessert man Kommunikation? Durch wohldefinierte Begriffe und möglichst eindeutige Aussagen zu Produkteigenschaften. Diese bereitzustellen ist die Aufgabe von Normen.Für die Beschreibung von optischen Elementen wie Linsen und Prismen und dem Material optisches Glas, aus denen sie bestehen, sind im Dezember 2018 zwei internationale Normen erschienen, die erhebliche Fortschritte in der Kommunikation ermöglichen werden. Der Teil 18 der bereits umfangreich genutzten Normenreihe ISO 10110 für Zeichnungsangaben für optische Elemente und die überarbeitete Version der Norm zur Spezifikation von Roh-Glas für optische Elemente ISO 12123. In beiden Projekten haben Experten von Herstellern optischer Systeme und von optischem Glas auf internationaler Ebene im Technischen Komitee 172 von ISO unter der Betreuung durch den DIN-Normenausschuss Feinmechanik und Optik (NAFuO) in der DIN Außenstelle Pforzheim eng zusammengearbeitet. Wichtiges Ziel dabei war, die beiden Normen aufeinander abzustimmen.   

Teil 18 der ISO 10110 ersetzt die alten Teile 2, 3 und 4, die Zeichnungseinträge für die Materialeigenschaften Spannungsdoppelbrechung, Blasen und Einschlüsse und Homogenität und Schlieren vorschreiben. All diese Eigenschaften sind im Teil 18 gemeinsam geregelt. Dabei wurde versucht, der großen Bandbreite an Elementen, ihrer Größen und Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. So gibt es nun die Möglichkeit das Roh-Glas für die Elemente, die Elemente selbst oder Baugruppen aus Elementen zu spezifizieren. Für kleine Linsen reicht in der Regel aus, Standard-Qualität für optisches Glas zu fordern, um anwendungsgerechte Qualität zu erhalten. Je größer die Elemente sind und insbesondere je länger der Lichtweg im Glas ist, umso gezielter sollten die Anforderungen formuliert werden. Die Norm gibt dafür die Form der Zeichnungseinträge an, enthält Qualitätsstufen-Tabellen und gibt Empfehlungen für die Festlegung der Anforderungen.

Die Revision der zum ersten Mal als Rohglas-Spezifikation im Jahr 2010 erschienenen Norm ISO 12123 enthält nun Kurz-Bezeichnungen für die Qualitätsstufen, die sich an den jeweiligen Grenzwerten orientieren und führt engere Stufen für die Brechzahl und die Abbezahl ein. Bei der Brechzahl-Homogenität wird die Sollapertur für die Homogenitätsanforderung eingeführt und bei den Schlieren die Möglichkeit eine zweite und dritte Prüfrichtung senkrecht zur Hauptrichtung vorzuschreiben. Die Norm definiert die Abweichungen der relativen Teildispersionen von der Normalgeraden neu durch präzise Angaben für die Dispersionen des Standard-Kron- und -Flint-Glases. Damit werden die Katalog-Angaben für die Abweichungen der relativen Teildispersionen von der Normalgeraden unter den Herstellern vergleichbar. Auch ISO 12123 gibt im Anhang weitere Erläuterungen und Hinweise für die Qualitätsauswahl.

Beide Normen wurden zwar hauptsächlich mit dem Blick auf optisches Glas hin entwickelt, lassen sich aber auch für andere optische Materialien anwenden. Die Mindestanforderungen sind damit abgedeckt. Andere Materialien können aber noch weitere Eigenschaften mitbringen, die möglicherweise noch zusätzlich spezifiziert werden müssen.

Peter Hartmann ehemals SCHOTT AG
Clara Engesser, DIN Pforzheim
Allen Krisiloff, Triptar Lens Company

Die Normen wurden von DIN als Normen des Monats Dezember 2018 gewürdigt.

https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nafuo/normen-des-monats-dezember-2018-319954

Detaillierte Informationen enthalten die Artikel:

Hartmann, P., “Optical glass: standards – present state and outlook,“ Adv. Opt. Techn. 2015; 4(5-6): 377–388

Hartmann, P. “Optical Glass: Deviation of relative partial dispersion from the normal line – Need for a common definition,” Optical Engineering. Vol. 54(10), p. 105–112. 2015

P. Hartmann,  Wiesbaden 15.1.2019

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1447Wed, 16 Jan 2019 14:56:45 +0100Jordan Optical Engineering GmbH ist neues Optence Mitglied http://optence.de/Die Firma Jordan Optical Engineering GmbH aus dem baden-württembergischen Bühlertal beschäftigt sich mit hochgenauer Oberflächen- und Rauheitsmessung (Produktion und Beratung). Darüber hinaus bietet Jordan Optical Engineering als offizieller Zemax Consultant auch optische Entwicklungsdienstleistungen an. Wir freuen uns über unseres erstes neues Mitglied im neuen Jahr. Optence hat damit 99 Mitglieder und wir sind gespannt, wen wir als 100. Mitglied begrüßen dürfen!NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1446Wed, 16 Jan 2019 14:53:43 +0100OptecNet auf der Photonics West 2019 in San Franciscohttp://optence.de/Vom 05.02 bis 07.02 findet in San Francisco wieder die Photonics West statt, eine der weltweit größten Messen der Photonik Branche.

Auch OptecNet Deutschland, der Dachverband der regionalen Photoniknetze, ist mit einem Messestand vor Ort vertreten. Sie finden uns in der North Hall auf dem German Pavilion, Stand Nr. 4545.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

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bayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1424Fri, 11 Jan 2019 15:02:40 +0100Kundenspezifische UV-LEDs und -Module – realisiert mit Emissionswellenlängen von 320 nm bis 233 nmhttp://optence.de/Auf der Photonics West 2019 präsentiert UVphotonics UV-LEDs, die im UVB- und UVCSpektralbereich emittieren. Zu den Anwendungen der LEDs gehören Sensorik, Fototherapie und Pflanzenbeleuchtung. Zusammen mit dem Ferdinand-Braun-Institut deckt das Unternehmen die gesamte Technologiekette bei UV-LEDs ab, vom epitaktischen Wachstum der LED-Wafer bis hin zu einsatzbereiten Komplettmodulen für verschiedene Anwendungen.

UVphotonics zeigt seine neuesten Entwicklungen bei UV-LEDs gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut (FBH) auf der Photonics West 2019 (German Pavilion). Die weltweit größte Kongressmesse für Photonik-Technologien findet vom 5. bis 7. Februar 2019 in San Francisco (USA) statt. Das Spin-off aus dem FBH und der Technischen Universität (TU) Berlin entwickelt und produziert LEDs, die im UVB (280 nm – 320 nm) und im UVC (230 nm – 280 nm) Spektralbereich emittieren. Dabei lässt sich die Wellenlänge der kompakten Bauelemente flexibel anpassen. Die UV-LEDs können bei niedrigen Betriebsspannungen betrieben werden, schalten schnell, sind dimmbar und besonders robust. Daher sind sie vielfältig einsetzbar, unter anderem zur Wasseraufbereitung, Desinfektion, medizinischen Diagnostik, Fototherapie, Pflanzenbeleuchtung, UV-Härtung und Sensorik.

Zu den auf der Photonics West 2019 vorgestellten Produkten zählen 310 nm UVB-LEDs mit bis zu 30 mW Ausgangsleistung bei 350 mA und 265 nm UVC-LEDs mit > 25 mW Ausgangsleistung bei 350 mA. Außerdem zeigt UVphotonics vollständig gehäuste UVC-LEDs mit einem Einzelpeak bei 233 nm und einer Ausgangsleistung von 0,3 mW bei 100 mA. 

Neben diesen Standardwellenlängen bietet das Berliner Unternehmen auch kundenspezifische LEDs, die hinsichtlich Emissionswellenlänge, Emissionsbereich und der räumlichen Emissionseigenschaften exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt sind. „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem FBH und der TU Berlin, können wir im Bereich der UV-LEDTechnologie in der ersten Liga mitspielen“, erklärt Dr. Neysha Lobo Ploch, Geschäftsführerin von UVphotonics. „Das FBH erforscht und entwickelt (Ga, Al, In)N UV LEDs und führt dabei alle Fertigungsschritte im eigenen Haus durch: von Design, epitaktischem Wachstum, ChipProzessierung über das Packaging der LEDs bis hin zur Realisierung von betriebsfertigen

Modulen.“ Am Nachbarstand präsentiert das Ferdinand-Braun-Institut zusätzlich seine Diodenlaser-Entwicklungen (siehe Pressemitteilung).

Besuchen Sie UVphotonics auf der Photonics West 2019, Deutscher Pavillon, Stand 4545-50.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1409Fri, 21 Dec 2018 09:15:20 +0100Optence begrüßt KARL STORZ SE & Co. KG als neues Mitgliedhttp://optence.de/KARL STORZ SE & Co. KG aus dem baden-württembergischen Tuttlingen produziert und vertreibt medizinische Instrumente und Geräte. Bei Humanmedizin-Instrumenten für die minimalinvasive Chirurgie sowie bei starren Endoskopen für die Untersuchung von Körperhöhlen ist der Medizintechnikhersteller Weltmarktführer und gehört im Geschäftsfeld Industrie-Endoskopie zu den führenden Herstellern. Wir freuen uns über unser 13. neues Mitglied in diesem Jahr und natürlich auf die Zusammenarbeit mit dem Weltkonzern.NetzwerkeOpTecBBHanse Photonikoptonetbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1406Mon, 17 Dec 2018 10:45:07 +0100Innovation Lab "Optik im Automobil" am "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen http://optence.de/Die Vorstellung und die Besichtigung des AMPEL-Labors, die Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator, Eye-Tracking und Objektive in Automobilanwendungen - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen im "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen (AMPEL).Die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics trafen sich am 23. November 2018 im Innovationszentrum Aalen zum Thema "Optik im Automobil".

Judith Ungewiß von der Hochschule Aalen stellte die Technik und die Forschungsarbeiten des „Aalen Mobility Perception and Exploration Lab (AMPEL)“ vor. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator präsentierte Prof. Ulrich Schiefer von der Hochschule Aalen. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, das AMPEL-Labor und den Fahrsimulator zu besichtigen.

Dr. Michael Raschke von der Blickshift GmbH informierte über die Möglichkeiten und Herausforderungen des Eye-Trackings, das eine wichtige Grundlage für das autonome Fahren darstellt. So kann beispielsweise das Fahrerverhalten und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr überwacht und mittels Schwellwerten prognostiziert werden.

Dr. Susanne Zwick von der Robert Bosch GmbH gab abschließend einen Einblick in Anforderungen und Tests für  Objektive in Automobilanwendungen. Im Lösungsforum, in dem Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren und dem Expertenkreis zur Diskussion bzw. Lösung stellen können, gab es zwei Beiträge, die angeregt diskutiert wurden.

Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und der Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics findet am 14. Januar 2019 an der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs statt. Weitere Informationen zu Agenda und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/33-treffen-der-ag-optik-design-und-simulation-834/

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1402Mon, 17 Dec 2018 09:14:43 +01002nd OptoNet Summer School ›Advanced Lens Design‹http://optence.de/New concept + flexible training schedule + more practice

As end users are expecting more demanding performances, optical systems designers and manufacturers are faced with growing challenges. We proudly announce the 2nd OptoNet International Summer School ›Advanced Lens Design‹, which is intended to provide high professional practical training. It aims at technicians, engineers and researchers who are involved in optical systems design of imaging systems and need more theoretical insight and practical experience in that field. The Summer School is held by the internationally renowned expert Prof. Dr. Herbert Gross of Friedrich Schiller University Jena and his colleagues.

With a revised training schedule and a 3+2 concept we offer basic training for beginners as well as advanced topics for experienced Optics designers. Voluntary evening sessions are offered to further deepen your knowledge and practical skills. 

Scientific keywords & participation requirements »

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1397Thu, 13 Dec 2018 10:43:30 +0100FarmingIOS beim Photonik-Forum Baden-Württemberghttp://optence.de/Am 7. November 2018 wurde im Rahmen des Photonik-Forum Baden-Württemberg auch das Verbundprojekt FarmingIOS vorgestellt. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um sich in Fachvorträgen zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik zu informieren. Matthias Strobel und Rainer Graser (INMACH Intelligente Maschinen GmbH) stellten als Projektpartner von FarmingIOS das Verbundprojekt vor.

Gegenstand dieses Projekts ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutz- und Düngemitteln durch eine Landmaschine, der sogenannten Feldspritze. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter (d.h. eine Drohne) montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln durch eine Feldspritze dient. 

Ziel des Projekts ist die Untersuchung und die Demonstration der Machbarkeit des optischen Sensorsystems sowie die Darstellung und der Test der gesamten Prozesskette von der Vermessung des Schlags bis zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel für eine Flächenkultur und eine Sonderkultur.

Mehr zum Projekt unter: www.farming-ios.de

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1384Tue, 11 Dec 2018 10:33:16 +0100Erfolgreicher Auftakt für „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“http://optence.de/Theorie und Praxis des Innovationsmanagements standen auf der Agenda des neuen Seminar-Angebots „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“, das Photonics BW am 29. und 30. November 2018 in Aalen erstmals anbot.Die Referenten Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Dr. Steffen Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt vermittelten Wissen und Erfahrungen rund um Innovationsmanagement, Innovationsstrategie, Innovationskultur und Geschäftsmodell-Innovationen, ergänzt um Lean Innovation, Open Innovation und Innovationssupport sowie Praxisbeispiele aus großen und kleinen Unternehmen.

Die Teilnehmenden aus Unternehmen unterschiedlichster Größen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen diskutierten mit dem Referenten-Team ihre Fragestellungen aus der Praxis rund um das Innovationsmanagement. Zum Abschluss meldeten sie zurück, viel mitgenommen und gelernt zu haben, insbesondere aus dem Vergleich zwischen Theorie und Praxis.

Das Seminar wurde im Rahmen des Projekts „Photonics Innovation Booster“ entwickelt, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

Für 2019 plant Photonics BW das Seminar erneut anzubieten. Mehr unter www.photonicsbw.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1374Wed, 21 Nov 2018 16:57:23 +0100Innovation Lab "Optische Kommunikation"http://optence.de/Am 12. Oktober fand das 53. Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optische Kommunikation" in Stuttgart statt. Gastgeber war das Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen der Universität Stuttgart. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren "Vertical Cavity Surface Emitting Laser". Nach der Vorstellung des Instituts für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen und aktueller Forschungsarbeiten folgte ein Fachvortrag von Dr. Michael Jetter (Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen, Universität Stuttgart) zum Thema „VCSEL im roten, grünen und blauen Spektralbereich“.

Nach der Laborbesichtigung hielt Prof. Dr. Markus C. Amann einen Fachvortrag zum Thema „Langwellige VCSEL“, gefolgt von zwei Vorträgen von Prof. Dr. Rainer Michalzik (Institut für Optoelektronik, Universität Ulm) über „Polarisationsmodulation von VCSELn“ und „VCSEL News von der ECOC“. Abschließend präsentierte Dr. Jonas Marquard (RoodMicrotec GmbH) die neusten Erkenntnisse aus „Zuverlässigkeitstests an VCSELn“.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung wie immer mit Berichten über aktuelle Veranstaltungen, Termine und Projekte aus dem Netzwerk von Photonics BW sowie mit der Abstimmung des nächsten Treffens sowie Diskussion über künftige Schwerpunktthemen und potenzielle weitere Teilnehmer. Dieses soll im Frühjahr 2019 stattfinden.

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1371Mon, 19 Nov 2018 14:54:41 +01001. Platz für Nanoscribe beim baden-württembergischen Landespreis für junge Unternehmenhttp://optence.de/Hightech-Unternehmen aus dem Raum Karlsruhe überzeugt mit Leistungsstärke und Innovationen - Photonics BW gratuliert unserem Mitglied Nanoscribe GmbH ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurden gestern Abend in Stuttgart die Preisträger des „Landespreis für junge Unternehmen“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der L-Bank, geehrt. Der mit 40.000 Euro dotierte erste Platz ging an die Nanoscribe GmbH aus dem Raum Karlsruhe.

Der Hersteller von 3D-Druckern für die hochpräzise Mikrofabrikation überzeugte die Jury mit unternehmerischen Erfolgen und außerordentlichen Innovationen. War das Unternehmen bei seiner Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) selbst Vorreiter bei der Kommerzialisierung einer neuartigen Technologie (sog. Zwei-Photonen-Polymerisation), so befähigen die Hightech-Geräte des Markt- und Technologieführers heute Universitäten, Wissenschaftsinstitute und Industrieunternehmen, Pionierarbeit zu leisten. Insbesondere in den Bereichen Photonik, Mikrooptik, Medizin- und Kommunikationstechnik ist diese Technologie der Schlüssel zur Erschließung von Anwendungen, die mit anderen Methoden bisher nicht realisierbar waren.

Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler betonte gestern nach der Preisverleihung: „Nach diversen Produktpreisen, freuen wir uns riesig, heute den Landespreis Baden-Württemberg für unternehmerische Leistungen in den Händen zu halten. Unser Bundesland hat eine junge, florierende Gründerszene, die von vielen Seiten wertvolle Unterstützung erfährt. Wir danken daher insbesondere dem KIT und ZEISS, dass sie Nanoscribe vom ersten Gründungsgedanken an so professionell und umfassend begleitet haben.“

Aus einer anfänglichen wissenschaftlichen Nische hervorgegangen, hat sich das 2007 aus dem Karlsruher Institut für Technologie gegründete Spin-Off mit heute über 65 Mitarbeitern als Weltmarkt- und Technologieführer etabliert. Seit Jahren verbucht es zweistellige Millionenumsätze, weit über 1.000 Forscher und Wissenschaftler nutzen die Hightech-Drucker an renommierten Universitäten und Forschungsinstituten weltweit. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Nach der Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Shanghai (China) im Sommer dieses Jahres, soll nun eine weitere Tochter in den USA folgen. Für Ende 2019 plant Nanoscribe zudem den Einzug in den neuen ZEISS Innovation Hub, der aktuell vor den Toren des KIT am Campus Nord gebaut wird.

Über den Landespreis:

Der Landespreis für junge Unternehmen wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Gesucht werden wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aller Branchen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Damit ist der Landespreis für junge Unternehmen, der 2018 bereits zum zwölften Mal vergeben wird, einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmerpreise in ganz Deutschland. In diesem Jahr haben sich 375 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Baden-Württemberg um die Auszeichnung beworben. 
www.landespreis-bw.de

Den Nanoscribe-Einspieler zum „Landespreis Baden-Württemberg“ finden Sie auf YouTube.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der L-Bank, Dr. Axel Nawrath übergab den Landespreis für junge Unternehmen an Martin Hermatschweiler und Michael Thiel (beide Nanoscribe) gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (v.li.n.re, Foto: KD Busch)

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1362Fri, 09 Nov 2018 17:44:24 +0100Erfolgreicher Auftakt: Erstes Photonik-Forum BW mit internationalem DeepTech4Good-Event mit über 200 Teilnehmernhttp://optence.de/Am 7. November veranstaltete Photonics BW das erste Photonik-Forum BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Parallel dazu fand die Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good#Stuttgart“statt, mit der sich hervorragende Synergien ergaben. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum Informationsaustausch und Networking. In den vier verschiedenen Parallel-Sessions zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ und in der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik informieren sowie Kontakte knüpfen. Zusätzlich bot ein Science Slammer unterhaltsame Einblicke in die Welt der Quantenphysik.

Die Pitches der 23 Start-ups aus ganz Europa waren neben Open Innovation Workshops und Business Speed Meetings ein weiteres Highlight der Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good“. In den vier Themenbereichen „Industrie 4.0“, „Smart Health & Well-being“ sowie „Smart City“ und „Smart Mobility“ stellten die Start-ups ihre Ideen einem Board von Investoren vor. Am Abend wurden die acht Gewinner dieser Session dem Publikum präsentiert, welche sich nun auf ein persönliches Coaching und die offizielle Aufnahme in das Accelerator Programm freuen dürfen.

Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, eröffnete die Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, auf wichtige Handlungsfelder und neue Förderthemen hinzuweisen.

In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, die große Bedeutung der Photonik-Branche für Baden-Württemberg und die wichtigen Beiträge, die Photonics BW dazu leistet.

Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, stellte die Arbeit von Photonics BW und das aktuelle Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ vor, in dessen Rahmen das Photonik-Forum stattfand.

Samantha Michaux, Projektmanagerin bei Steinbeis 2i GmbH, präsentierte das EU-Förderprojekt „DeepTech4Good“ sowie die Ziele und Angebote der gleichnamigen Veranstaltung.

Prof. Dr. Michael Totzeck, Vorstandsmitglied von Photonics BW, gab einen Einblick in die große Bedeutung der Optischen Technologien für sämtliche Bereiche unseres Alltags.

Das abschließende Get-together rundete die Veranstaltung ab und lockte auch Besucher von der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - an, die zeitgleich auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand.

Teilnehmer und Politik bewerteten die Veranstaltung durchweg überaus positiv, was durch das Zitat von Staatssekretärin Katrin Schütz deutlich wird: „Sehr viele Firmen und Forschungseinrichtungen im Südwesten sind Technologieführer in ihren ganz speziellen Geschäftsfeldern. Dass die Photonik gerade in Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung besitzt, dazu leistet Photonics BW einen wichtigen Beitrag. Ein Beispiel ist das Photonik Forum Baden-Württemberg, das die Akteure zu einem intensiven Austausch zusammenzuführt.“

Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf unseren Kanälen auf LinkedIn, XING und Facebook.

Foto: © Dario Kouvaris (www.DK-Fotos.com

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-1359Tue, 06 Nov 2018 14:43:20 +0100Schunk Group beteiligt sich an der OptoTech Optikmaschinen GmbHhttp://optence.de/Das Thema Unternehmensnachfolge ist ein bedeutsames Thema der heutigen Zeit. Die nachhaltige Sicherung und Fortführung des Geschäftsbetriebes für Gesellschafter, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter stehen somit im Vordergrund. Auch für OptoTech stellte sich diese Frage, was in Punkto Nachfolge für den Gründer, Herrn Roland Mandler (Jahrgang 1954) geschehen soll. Wir haben uns rechtzeitig dieser Fragestellung angenommen und nun mit der Schunk Group aus Heuchelheim einen langfristigen Partner für den nachhaltigen Fortbestand und die weitere Entwicklung der OptoTech Gruppe gefunden. Seit dem 1. November 2018 ist die Schunk Group Mehrheitseigner an der OptoTech Optikmaschinen GmbH. Wir werden zukünftig die Entwicklung der Unternehmensgruppe für Sie nach den Gesichtspunkten wegbereitend, ideenreich und partnerschaftlich mit unserem neuen Gesellschafter fortentwickeln.Nachfolgend finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Schunk Group: Pressemitteilung

Schunk Group beteiligt sich an OptoTech

Beteiligung bietet beiderseitige Wachstumschancen

Heuchelheim/Wettenberg, 1. November 2018 – Die Schunk Group beteiligt sich an dem Optikmaschinenhersteller OptoTech. Schunk übernimmt insgesamt 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.

OptoTech produziert und vertreibt Maschinen, Serviceleistungen, Messtechnik und Beschichtungsanlagen sowie Software, Ersatzteile und Verbrauchsgüter für die optische Industrie im In- und Ausland. Das Unternehmen wurde im Jahr 1985 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wettenberg. Weitere Standorte befinden sich in Jena, Bellach (Schweiz), Mailand, Hongkong, Mumbai sowie Palm und Germantown (USA). Insgesamt hat OptoTech rund 250 Beschäftigte.

Technologieführerschaft unter Optikmaschinenherstellern

„OptoTech ist ein technologisch sehr interessantes Unternehmen“, erläutert Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, die Gründe für die Beteiligung. „Als einer der technologischen und verfahrenstechnischen Weltmarktführer in der Herstellung von Optikmaschinen passt es daher gut zum Technologiekonzern Schunk.“ Zudem sei die Optikindustrie ein Wachstumsmarkt, der auf dem Wege einer Beteiligung an OptoTech auch Schunk weitere Wachstumsmöglichkeiten biete. „Mit unserem Engagement wollen wir auch die Wirtschaft in der Region Mittelhessen weiter stärken“, so Dr. Roth.

Wachstumschancen für OptoTech

„OptoTech bedient mit der weltweit umfangreichsten Produktpalette alle Fertigungsbereiche von Supermikro-, Mikro- und Makro- bis Planoptik und Brillenoptik“, erläutert Dipl. Ing. Roland Mandler, Gründer und Geschäftsführer von OptoTech. „OptoTech bietet immer die komplette Fertigungslinie vom Schleifen, Zentrieren und Polieren bis zum Messen. Die Beteiligung von Schunk ermöglicht OptoTech eine gute Ausgangsposition für weiteres weltweites Wachstum und eine langfristige Entwicklung. Davon werden auch unsere Kunden profitieren.“

Eigenständige Division von Schunk

Innerhalb der Schunk Group soll OptoTech als eigene Unternehmenseinheit und Marke bestehen bleiben und der Optikmaschinenbau langfristig entwickelt werden. (Ende der Pressemitteilung)

OptoTech wird durch die Beteiligung der Schunk Group wirtschaftlich und technologisch gestärkt und somit auch zukünftig eine Vorreiterrolle am Optikmarkt einnehmen.

Schunk ist ein langfristig orientierter und finanzkräftiger Partner mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. € im Jahr 2017. Der Technologiekonzern ist in der Vergangenheit stetig gewachsen und sieht die Beteiligung an OptoTech als eine strategische und lohnende Investition in die Zukunft an. Schunk hat das Ziel, durch seine wirtschaftliche Stärke und seine globale Präsenz OptoTech den Sprung auf ein neues Level zu ermöglichen.

Im Zuge der Beteiligung sollen starke Synergieeffekte in verschiedensten Bereichen genutzt werden, die sowohl den zukünftigen Erfolg als auch die Sicherheit und den Ausbau regionaler Arbeitsplätze bedeuten.

OptoTech Gründer Roland Mandler sagt zur Beteiligung von Schunk: „ Mit Schunk habe ich meinen absoluten Wunschpartner gefunden. Wie mir, liegt auch der Schunk Group der Wirtschaftsstandort Mittelhessen sehr am Herzen. Schunk ist ein weltweit aktiver und bekannter Technologiekonzern, daher passen wir als hochinnovativer technologischer Marktführer hervorragend in das Portfolio der Schunk Group.“

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NewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBPressemeldung
news-1347Fri, 26 Oct 2018 15:07:45 +02006. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" bei DIOPTIChttp://optence.de/Am 16. Oktober war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Laborbesichtigung auf dem Programm.Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, stellte die Entwicklung des Unternehmens sowie dessen Geschäftsfelder und Kompetenzen vor. Diese reichen von Optikdesign über Prüfsysteme bis zu Diffraktiven Optiken. Im Anschluss gab Claudia Hafke in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit im Optischen Systemdesign bei DIOPTIC. Dabei ging sie auf häufige Aufgabenstellungen und die Vorgehensweise beim Design optischer Systeme ein und zeigte verschiedene Projektbeispiele.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Labor geführt, wo das Messsystem ARGOS sowie weitere Prüfsysteme demonstriert wurden. Im anschließenden Impulsvortrag von Christine Hoeft lernten die Teilnehmerinnen, wie man Emotionen leichter verstehen und zum eigenen Vorteil nutzen kann.

Diese Erkenntnisse flossen auch in die anschließende Diskussion ein, in der zum einen Argumente für ein Studium im MINT-Bereich gesammelt wurden und zum anderen Ansätze diskutiert wurden, um junge Frauen noch gezielter ansprechen zu können.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 6. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von "Women in Photonics" findet am 28. März 2019 am Institut für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/7-netzwerktreffen-von-women-in-photonics-865/

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-1341Mon, 22 Oct 2018 17:56:16 +0200Uni Hohenheim präsentiert Verbundprojekt FarmingIOS auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfesthttp://optence.de/Vom 29.9. bis 7.10.2018 hat die Universität Hohenheim ihre Studienangebote und Forschung zum Anfassen auf dem Cannstatter Wasen präsentiert. Auch das Verbundprojekt FarmingIOS wurde vorgestellt.600 Aussteller und rund 200.000 erwartete Besucher: Das Landwirtschaftliche Hauptfest ist die größte Fachausstellung für Land-, Forst und Ernährungswirtschaft in Süddeutschland und findet in regelmäßigen Abständen parallel zum Cannstatter Volksfest auf dem Wasengelände statt. An der 100. Ausgabe des LWH hat sich in diesem Jahr auch die Uni Hohenheim mit einem umfangreichen Messeauftritt beteiligt.

Hintergrund: Sowohl die Uni Hohenheim als auch das LWH und das Cannstatter Volksfest feiern in diesem Jahr Jubiläum. An einem Gemeinschaftsstand mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und an weiteren Ständen präsentierte die Uni Hohenheim auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest ihre vielseitigen Facetten, darunter auch das Verbundprojekt FarmingIOS.

Das BMBF-Förderprojekt wurde von Photonics BW initiiert. Mit den Projektpartnern InMach Intelligente Maschinen GmbHLuxFlux GmbHUniversität Tübingen und Universität Hohenheim kommen Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammen. 

Gegenstand ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutzmitteln durch eine Landmaschine. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung dient.

Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://farming-ios.de/

Foto: LWH + Universität Hohenheim

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PressemeldungAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BWOptence e.V.
news-1340Mon, 22 Oct 2018 13:56:22 +0200Wir trauern um Berthold Leibinger, 26. November 1930 – 16. Oktober 2018http://optence.de/Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG Professor Berthold Leibinger ist am 16. Oktober 2018 nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart verstorben. Pressemeldung von TRUMPF:

Berthold Leibinger trat nach einem Maschinenbaustudium in Stuttgart und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA 1961 in die damals noch kleine Maschinenfabrik TRUMPF ein. Für seine zahlreichen Erfindungen, die er im Sinne des Unternehmens tätigte, erhielt er Firmenanteile. Vor diesem Hintergrund wurde er 1966 zeitgleich zu seiner Funktion als Geschäftsführer auch Gesellschafter.

Unter seiner Führung entwickelte sich TRUMPF zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller. Wie niemand anders erkannte Leibinger das Potenzial des Werkzeugs Licht. Er gilt als einer der Wegbereiter des Lasers in der industriellen Anwendung. 2005 übergab der Vater von drei Kindern und Großvater von zehn Enkelkindern die Führung des Familienunternehmens an seine ältere Tochter, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Sein Sohn, Dr. Peter Leibinger, ist stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung. Seine Tochter, Prof. Regine Leibinger, arbeitet als Architektin in Berlin.

Neben seiner Tätigkeit für TRUMPF nahm Berthold Leibinger zahlreiche Ämter in der deutschen Wirtschaft wahr. So gehörte er unter anderem den Aufsichtsräten der Deutschen Bank AG, der BMW AG sowie der BASF SE an, deren Vorsitz er innehatte. Er war Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und von 1990 bis 1992 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Außerdem engagierte er sich auch auf kulturellem und sozialem Gebiet unter anderem als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach e.V. und als Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bachakademie. Er war Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU).

Die von Berthold Leibinger 1992 eingerichtete gemeinnützige Berthold Leibinger Stiftung widmet ihre Erträge kulturellen, wissenschaftlichen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken. Seit dem Jahr 2000 schreibt sie den international angesehenen Berthold Leibinger Innovationspreis aus und vergibt überdies den jährlichen Comicbuchpreis.

Berthold Leibinger hat die Gründung von Photonics BW e.V. mit unterstützt und die weitere Entwicklung stets wohlwollend begleitet. Wir danken herzlich für all die Unterstützung und Förderung.

Foto: TRUMPF

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PressemeldungForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1338Fri, 19 Oct 2018 13:20:28 +0200NEUE STUDIE: LEHRANGEBOT ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG IN DEUTSCHLANDhttp://optence.de/Im Auftrag der VDI Technologiezentrum GmbH wurde von zwei regionalen deutschen Innovationsnetzwerken Optische Technologien – bayern photonics (Bayern) und Optence (Rheinland-Pfalz/Hessen) – für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Kurzstudie zur „Erhebung des Lehrangebotes mit Bezug zur Additiven Fertigung an deutschen Hochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen“ durchgeführt (05/18-08/18). Ziel der Studie ist es, erstmals Transparenz hinsichtlich der aktuellen Lehrsituation im Bereich Additive Fertigung an deutschen Universitäten, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen zu schaffen.Den additiven Fertigungsverfahren kommen beim Wandel zur Produktionsstätte der Zukunft eine besondere Bedeutung zu (Industrie 4.0). Sie können flexibel die unterschiedlichsten Geometrien realisieren und machen so die Massenfertigung individualisierter Produkte möglich und mehr noch: Sie eröffnen Möglichkeiten zur Fertigung komplexer Strukturen ohne wesentlichen Mehraufwand.

Der additiven Fertigung wird ein breites wirtschaftliches Potential zugeschrieben. Neben dem technisch-wissenschaftlichen Forschungsbedarf wird die Bedeutung einer entsprechenden Verfügbarkeit von Fachkräften betont. Mit der angestrebten Untersuchung soll der Status Quo bei den Bildungsangeboten im Bereich „Additive Fertigung“ in Deutschland ermittelt werden. Somit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich zukünftig enger aufeinander abzustimmen.

Die Auswertung der Studie sowie Informationen zur Fördermaßnahme des BMBF im Bereich additive Fertigungstechnologien finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/neue-studie-lehrangebot-zur-additiven-fertigung-in-deutschland.html

 

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / BekanntmachungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1337Fri, 19 Oct 2018 12:47:02 +0200Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 verliehen!http://optence.de/Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 zum Thema „Photonische Technologien für das digitale Labor“ geht nach Jena UND Hannover.Der durch Dr. Jochen Stöbich gestiftete Kaiser-Friedrich-Forschungspreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp vom Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und sein Team sowie an Dr. Kort Bremer vom HOT Hannoversches Zentrum für optische Technologien und seine Kollegen.

Im Wettbewerb konnten sich die Forschungsarbeiten von Herrn Popp und Herrn Bremer trotz eines hohen wissenschaftlichen Niveaus aller eingereichten Bewerbungen deutlich gegenüber den weiteren Arbeiten durchsetzen und wurden von der neunköpfigen Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft, für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis nominiert. Aufgrund der wissenschaftlichen Exzellenz beider nominierter Arbeiten konnte sich die Jury allerdings auch nach langen Diskussionen nicht auf einen eindeutigen Sieger festlegen. Aus diesem Grund wurden beide Arbeiten mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ausgezeichnet.

Die prämierten Innovationen unter den Titeln „CDIS Jena – Cancer Diagnostic Imaging Solution Jena: Die Revolution in der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik“ und „SmartSens – Medizinische Schnelltests mit deinem Smartphone“ stellen neue Ansätze zur Diagnostik im Bereich der Humanmedizin vor. Entgegengenommen wurden die Preise jeweils von Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp (CDIS) und Dr. Kort Bremer (SmartSens). Eine Kurzfassung beider Arbeiten können Sie hier lesen.

Der mit 15.000 Euro dotierte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird bundesweit alle zwei Jahre für herausragende und anwendungsnahe Forschung in den Optischen Technologien ausgelobt und seit 2003 im Rahmen des InnovationsForums Photonik in der Kaiserpfalz zu Goslar verliehen. Stifter des Preises ist der Goslarer Unternehmer Dr. Jochen Stöbich, für den die Förderung exzellenter Wissenschaft das Fundament unternehmerischer Entwicklung und erfolgreicher Positionierung am Weltmarkt darstellt.

Den parallel zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis stattfindenden Posterwettbewerb konnte in diesem Jahr Florian Wieduwilt vom Laser-Laboratorium Göttingen e.V. eindeutig für sich entscheiden. Für seine Arbeit unter dem Titel "SERS als Möglichkeit zur Überwachung von Oberflächenfunktionalisierungen" überzeugte er die fünfköpfige Jury und kann sich nun über das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, gesponsert von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, freuen. Eine Kurzfassung zu der Arbeit von Florian Wieduwilt finden Sie hier.

Das InnovationsForum Photonik, das den feierlichen Rahmen zur Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises bildet, wird vom niedersächsischen Innovationsnetz Optische Technologien PhotonicNet im Rahmen des Projekts PhotonicNet4Lab, der TU Clausthal und dem Fraunhofer HHI organisiert.

Weitere Informationen zum InnovationsForum Photonik und dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis erhalten Sie auch unter:
www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den NetzenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-1316Thu, 04 Oct 2018 09:08:48 +0200Nobelpreis für die Optischen Technologienhttp://optence.de/Mit dem Physik-Nobelpreis 2018 werden zwei wichtige Technologien der Photonik ausgezeichnet: Die optische Pinzette und die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse.Für die optische Pinzette und ihre Anwendung in der Biologie erhält Arhtur Ashkin von den Bell Laboratories, Holmdel, USA eine Hälfte des Preisgelds. Mit optischen Pinzetten können Partikel, Atome, Viren oder Zellen mit Laserlicht "gefangen" und bewegt werden.

Die zweite Hälfte teilen sich Gérard Mourou von der École Polytechnique, Palaiseau, France und der University of Michigan, Ann Arbor, USA und Donna Strickland von der University of Waterloo, Canada. Sie hatten das Grundprinzip für die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse entwickelt, die heute in der Forschung aber auch in der hochpräzisen Materialbearbeitung eingesetzt werden.

Die Innovationsnetze Optische Technologien gratulieren den Preisträgern herzlich.

Zur Pressemeldung des Nobelpreis-Komittees

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NewsPreise und AuszeichungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1312Thu, 27 Sep 2018 15:11:17 +0200Preisverleihung des Berthold Leibinger Innovationspreis 2018http://optence.de/Am 21. September fand die feierliche Preisverleihung für angewandte Lasertechnologie der Berthold Leibinger Stiftung bei der TRUMPF Gruppe in Ditzingen mit über 500 Teilnehmern statt. Auch die Mitglieder von Photonics BW waren wieder herzlich eingeladen. Unter den acht Finalisten, die der Jury am 13. Juli ihre Arbeiten präsentierten, hat die Jury die vier finalen Preisträger ausgewählt.Der Zukunftspreis ging an Professor Dr. Karl Deisseroth von der Stanford University für seine Arbeit „Laser in der Entwicklung und Implementierung der Optogenetik“. Der Psychiater und Bioingenieur Karl Deisseroth hat das Ziel zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert, und welche Störungen psychische Erkrankungen hervorrufen. So erforscht er, welche neuronalen Aktivitäten spezielle Verhaltensweisen hervorrufen und er entwickelt Methoden, die ihm und anderen Forschern einen vollständig neuen Zugang zu lebendigen Gehirnen von Säugetieren erlauben. Die Optogenetik ist eine der Methoden für die Neurowissenschaft, welche Karl Deisseroth mit seinen Studenten als Idee aufgriff und hin zu einem Werkzeugkasten für die Forschung weiterentwickelte. Es war die Geburt eines neuen Wissenschaftsgebiets.

Der 1. Platz des Innovationspreises ging an Thomas Schopphoven, Dr. Andres Gasser und Gerhard Maria Backes für ihre Arbeit „Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen – EHLA“. EHLA ist eine neue, hochproduktive Variante des Laserauftragsschweißens. Defizite bisheriger Beschichtungsverfahren, insbesondere das Hartverchromen und das thermische Spritzen, werden damit auf umweltfreundliche und wirtschaftliche Weise beseitigt. Großes Anwendungspotenzial besitzt das Verfahren auch im rasant wachsenden Markt des Additive-Manufacturing.

Der 2. Platz des Innovationspreises ging an die Project Group DELPHI um Prof. Dr. Christian Koos, Alois Hauk, Philipp-Immanuel Dietrich, Dr. Nicole Lindenmann, Andreas Hofmann, Tobias Hoose, Muhammad Rodlin Billah und Matthias Blaicher für ihre Arbeit „3D-Laserlithographie für die integrierte Photonik – DELPHI“. Gegenstand des von Christian Koos geführten Projektes DELPHI ist die industrielle Anwendung von Verfahren der Femtosekunden-Laserlithographie für die dreidimensionale additive Nanofertigung in der integrierten Optik. Mit Hilfe des Prinzips der Mehrphotonenpolymerisation lassen sich Lichtwellenleiter und mikrooptische Freiformelemente herstellen, die eine effiziente Verbindung zwischen optischen Mikrochips ermöglichen.

Der 3. Platz des Innovationspreises ging an Prof. Dr. Jürgen Popp und Prof. Dr. Ute Neugebauer für ihre Arbeit „Schnelle Ermittlung von Resistenzen – RamanBioAssay“. RamanBioAssay ist eine schnelle laserbasierte Methode zur Identifizierung von Bakterien und deren Antibiotika-Resistenzen. Molekulare Fingerabdrücke, die Raman-Spektren der Erreger, enthalten die wichtigen Informationen zur gleichzeitigen Ermittlung von Erreger und Resistenzmuster in weniger als vier Stunden.

Der internationale Berthold Leibinger Innovationspreis wird seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht ausgeschrieben. Er ist offen für Gruppen genauso wie für Einzelpersonen, möglich sind eigene Bewerbungen oder Nominierungen. Mehr über die Berthold Leibinger Stiftung und die Preise erfahren Sie auf www.leibinger-stiftung.de

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1311Thu, 27 Sep 2018 13:47:00 +0200Zwei Netzwerke – ein Ziel: Photonics Hub GmbHhttp://optence.de/Am 25. September 2018 haben Vertreter der Netzwerke Optence e.V. und bayern photonics e.V. in Wetzlar den Gesellschaftervertrag zur Gründung der gemeinsamen Photonics Hub GmbH unterschrieben und damit die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft der beiden Netzwerke gestellt.

Die Photonics Hub GmbH nimmt mit sieben erfahrenen Mitarbeiter/innen aus den Regionalnetzen ab Januar 2019 den Geschäftsbetrieb auf. Das Team der Photonics Hub GmbH wird den insgesamt rund 190 Mitgliedern sowie der übrigen Photonikbranche ein umfangreichendes Dienstleistungsspektrum anbieten. Die regionale Betreuung der Mitglieder ist nach wie vor durch den Optence e.V. in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den bayern photonics e.V. in Bayern gewährleistet.

"Die Photonics Hub GmbH wird mit seiner umfänglichen Kapitalausstattung, seinen personellen Ressourcen und vor allem der Begeisterung der Mitarbeiter/innen für die gemeinsame Aufgabe ein hervorragender Dienstleister mit Wachstumspotential für die Branche", so Daniela Reuter, Geschäftsführerin der Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V.. Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayern photonics e.V. und künftiger stellvertretender Geschäftsführer der Photonics Hub GmbH ergänzt: "Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesem Zusammenschluss ist überwältigend. Die Mitgliederversammlungen des Optence e.V. und des bayern photonics e.V. haben sich einstimmig für das Photonics Hub als gemeinsame GmbH ausgesprochen".

Auf dem Programm der Photonics Hub GmbH stehen unter anderem zahlreiche Veranstaltungen, Weiterbildungen, Arbeitskreise, neue Verbundprojekte, Technologiescouting sowie internationale Aktivitäten im europäischen und internationalen Ausland, die den Mitgliedern den Markteintritt dort erleichtern.

Kontakt: Daniela Reuter, Geschäftsführerin Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V., reuter(at)optence.de

Pressemitteilung zum Download.

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-1309Thu, 27 Sep 2018 11:40:43 +0200Neuer Studien- und Ausbildungsführer für das Wintersemester 2018-2019http://optence.de/Pünktlich zu Beginn des neuen Wintersemesters 2018/2019 erscheint die nächste Ausgabe der Informationszusammenstellung über Lehrberufe und Studiengänge in den Optischen Technologien von Photonics BW.Photonics BW hat in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Zusammenstellung für Lehrberufe in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken. Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über Berufsbilder aus den Bereichen Optik, Elektronik, Metall sowie optische Kommunikation, Messtechnik und Bildverarbeitung und soll jungen Menschen eine Hilfestellung bei der Wahl ihrer Berufsausbildung geben.

Mit dem Photonics BW Studienführer soll jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung angeboten werden. Im allgemeinen Teil wird eine Charakterisierung der jeweiligen Universität bzw. Fachhochschule gegeben, im fachspezifischen Teil werden die Studiengänge und Vorlesungen detailliert beschrieben.

Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

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Aus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1301Thu, 27 Sep 2018 09:38:38 +0200Gelungener Start des DeepTech4Good Accelerator-Programms: 8 DeepTech Start-ups wurden in Paris ausgewählthttp://optence.de/Am 11. Juli 2018 fand im Rathaus von Paris das erste Event des DeepTech4Good-Projektes statt, bei dem Photonics BW neben sieben weiteren Partnern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien beteiligt ist. Die Veranstaltung wurde von der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, eröffnet. Am Ende des Tages waren aus 74 Bewerbern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien 8 Start-ups durch die mehr als 50 anwesenden Investoren und Unternehmen ausgewählt worden, deren Wachstum auf europäischer Ebene durch das Programm beschleunigt werden soll.Das Programm der Veranstaltung setzte sich aus verschiedenen Elementen zusammen. In Workshops zu den Themen Mobility, Health, Smart City and Industrie 4.0. arbeiteten Unternehmen, Start-ups und externe Experten zusammen mit dem Ziel, Kooperationen zu bilden und neue Förderprojekte der Europäischen Kommission (Horizon2020-Förderprogramm) zu generieren. In Pitching Sessions präsentierten sich die Start-ups als Kooperationspartner für große Firmen und warben um Investitionen. Hunderte von B2B-Meetings fanden am Nachmittag zwischen den Teilnehmern statt.

Die Gewinner der Pitching Sessions sind: Partnering Robotics (Smart City), CAILabs and Teratonics (Industry 4.0), HySiLabs and Optinvent (Mobility), DAMAE Medical (Health).

Das nächste Event wird am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart in Kooperation mit dem Photonik-Forum Baden-Württemberg stattfinden, welches in parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health die Anwendungsvielfalt und das Potenzial der Optischen Technologien aufzeigen soll.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

Abgerundet wird das Programm durch eine ganztägige begleitende Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, den Auftritt eines Science Slammers sowie das abschließende Get-together, das Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken bietet.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter https://www.deeptechforgood.eu/events/stuttgart/ und https://photonicsbw.de/forum

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PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikoptonetOpTecBB
news-1298Thu, 27 Sep 2018 09:25:33 +0200Innovation Lab "LED Beleuchtungstechnik"http://optence.de/Am 13. September fand das 17. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Darmstadt statt. Gastgeber war der Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, Optotechnik und Bildverarbeitung der Hochschule Darmstadt.Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Fachbereich Optotechnik und Bildverarbeitung auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt:
    Vorstellung des Fachbereichs Optotechnik und Bildverarbeitung
  • Prof. Dr. Matthias Will, Hochschule Darmstadt:
    „LED basierte Sensoren – Technologien und Anwendungen“
  • Dr. Tobias Roesener, Instrument Systems:
    „LED- und Display-Messtechnik"
  • PD Dr. Bert Nickel, Ludwig-Maximilians-Universität München:
    „LED aus Nanokristallen - Das präzise Leuchten“
  • Dr. Michael Kunzer, Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF:
    „Polymerfreie hermetische weiße LEDs für raue Umgebungen“
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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1294Thu, 20 Sep 2018 12:37:06 +0200Neues Seminarangebot von Photonics BW mit Frühbucher-Rabatthttp://optence.de/Schnellentschlossene können sich für das neue Seminar-Angebot „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“ noch einen Frühbucher-Rabatt sichern. Vermittelt werden die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation.Vom 29. - 30.November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.

Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.

Bei Anmeldung bis zum 15. Oktober 2018 wird ein Rabatt von 10% auf die Seminargebühren gewährt.

Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/weiterbildungsseminar-innovationsmanagement-strategie-und-anwendung-706

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1293Wed, 19 Sep 2018 12:14:34 +0200Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Optischen Technologien beim Photonik-Forum Baden-Württemberg am 7. November 2018!http://optence.de/Die Besucher erwartet ein breites Programm aus parallelen Vortrags-Sessions zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien, begleitet von einer ganztägigen Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Auftritt eines Science Slammers und das abschließende Get-together.Das Photonik-Forum Baden-Württemberg findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt und wird gemeinsam mit dem DeepTech4Good-Event organisiert. Nach einer gemeinsamen Eröffnungsrunde mit Begrüßungsreden von Staatssekretärin Katrin Schütz und dem Vorstandsvorsitzenden von Photonics BW sowie einem Impulsvortrag beginnen die parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

In der begleitenden Ausstellung werden sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, außerdem ausgewählte Forschungsprojekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“.

Ergänzt wird das Programm durch den Auftritt eines Science Slammers sowie die Erfolgsstory eines „German Unicorn“, gefolgt von der Vorstellung und Prämierung der Gewinner aus den Pitching Sessions. Beim gemeinsamen Get-together haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken.

Das gesamte Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung und zur Ausstellung finden Sie unter https://photonicsbw.de/projekte/photonics-innovation-booster/forum/

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1285Wed, 05 Sep 2018 12:45:41 +0200Auf der Suche nach einer glänzenden Zukunft? Studiere Optik & Photonik!http://optence.de/Seit über zehn Jahren bietet die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) englischsprachige und multidisziplinäre Lehre und Forschung im Bereich Optik & Photonik an. Die Graduiertenschule mit einem Master- und Doktorandenprogramm wurde im Rahmen der Exzellenz-Initiative am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet und zieht Studenten aus aller Welt an. Als Bachelor-AbsolventIn in Physik, Biologie, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist es naheliegend, im selben Fach den Master zu wählen. Eine gute Alternative für diejenigen, die ihren Horizont noch etwas erweitern möchten, ist ein multidisziplinärer Master in Optik & Photonik. Das Fachgebiet bündelt die Disziplinen der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und enthält Vorlesungen aus beiden Bereichen. Wissenschaftliche Durchbrüche sind oft auf neue Entdeckungen in der Photonik zurückzuführen, zum Beispiel die Speicherung von Solarenergie in durchsichtigen Materialien - man denke an Fensterfronten - oder beispielsweise die Forschung an der Sensorik und Bildverarbeitung für die Erkennung von Fußgängern, Hindernissen oder der Ampelschaltung für autonomes Fahren. Diese Entwicklung führt naturgemäß auch zu einer verstärkten Nachfrage nach Absolventen in diesem Gebiet. Große Firmen wie Carl Zeiss, aber auch Mittelständler wie Polytec sind auf der Suche nach Mitarbeitern, die Know-How sowohl aus natur- als auch ingenieurwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Erweitere deinen Horizont mit einem Optik-Master!

Wer sich für ein Master-Programm an der KSOP interessiert, sollte bereit sein, zwei Jahre auf Englisch zu studieren. Vorlesungen decken unter anderem Themen ab wie Fundamentals of Optics & Photonics, aber auch Modern Physics oder Optical Engineering. Nach dem ersten Jahr erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich für eine Spezialisierung zu entscheiden. Mögliche Schwerpunkte sind Photonische Materialien und Baumaterialien, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik, Optische Systeme und Solarenergie. Das Programm startet jeden Oktober und ist mit 80% internationalen Studierenden sehr interkulturell aufgestellt. KSOP Studenten können außerdem von dem dualen Trainingsprogramm Smart Factory@Industry profitieren, das in Kooperation mit Industriepartnern angeboten wird. Dieser enge Kontakt zur Industrie erleichtert Praktika, Masterarbeiten oder den direkten Einstieg im Unternehmen. Die Bewerbung für das Masterprogramm ist jedes Jahr bis zum 30. April möglich.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/master

In Optik promovieren!

Das englischsprachige Doktorandenprogramm bietet Master-Absolventen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit interdisziplinär zu forschen. Das Besondere: Neben der Doktorarbeit am Institut werden an der KSOP fachliches und wissenschaftliches Know-How, aber auch Managementwissen und Schlüsselkompetenzen ausgebildet und gezielt gefördert. Darüber hinaus begleiten neben dem Betreuer auch Mentoren die Doktoranden auf ihrem persönlichen Forschungs- und Karriereweg. Die Bewerbung ist sowohl für ausgeschriebene Stellen als auch in Form einer Initiativbewerbung möglich und kann jederzeit eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/phd  

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Forschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1261Thu, 02 Aug 2018 10:04:54 +0200ZEISS Optical Design Days für MINT-Studierendehttp://optence.de/Bis zum 17. August bewerben! Für Studierende aus MINT-Fächern, die bislang noch keine oder wenig Berührungspunkte mit Optikdesign hatten, bietet Zeiss einen kostenlosen Workshop an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwei Tage lang von Optikdesignern mehr über diesen spannenden Beruf erfahren und selbst erste Schritte im Optik-Design machen. Mehr zum Workshop und zur Bewerbung.

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NewsAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1257Fri, 27 Jul 2018 13:37:31 +0200BMBF Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit"http://optence.de/Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Innovationshöhe, wissenschaftlich-technische Qualität und Risiko, Umsetzbarkeit des Verwertungsplans sowie die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.Förderziel und Zuwendungszweck

Die zivile Sicherheit ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für Lebensqualität und Wertschöpfung in Deutschland. Sich ändernde sicherheitspolitische Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse oder Trends wie die Digitalisierung machen es erforderlich, dass Sicherheitslösungen kontinuierlich weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet werden. Das Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ (http://www.sifo.de) trägt dazu maßgeblich bei, indem ganzheitliche Ansätze unter Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern interdisziplinär erforscht und praxisnah erprobt werden. Ziel ist es, den Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden.

Dabei spielen KMU eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft, sondern besitzen auch günstige Voraussetzungen, um schnell auf technische Neuerungen zu reagieren und Forschungsergebnisse in neue Technologien, Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umzusetzen. Gleichzeitig können gerade KMU von einer Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen profitieren, indem sie Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und diese über Technologietransfer in ihre eigenen Produkte und Geschäftsmodelle einbringen. Als Partner in Innovations- und Wertschöpfungsketten sind sie Treiber des technologischen Fortschritts und tragen wesentlich zur Innovationsdynamik und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei.

Mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ will das BMBF das Innovationspotenzial von KMU und den Praxistransfer in der Sicherheitsforschung stärken. Ziel ist es, KMU dabei zu unterstützen, sich deutlich über den Stand der Technik hinaus weiterzuentwickeln, an den Bedarfen der Anwender auszurichten und Marktchancen im Bereich der zivilen Sicherheit zu nutzen.

Es werden Verbundprojekte mit mindestens zwei Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt und die durch innovative Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und die jeweiligen Anwender (zum Beispiel Kommunen, Sicherheits- und Rettungskräfte wie Polizei und Feuerwehr, Betreiber kritischer Infrastrukturen oder Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft) einbinden,
  • die Grundlagen für weiterführende Innovationsprozesse bei den beteiligten KMU schaffen und zu einer Stärkung der Marktposition führen.

Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Die Vorhaben müssen auf die Schwerpunkte des Rahmenprogramms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ ausgerichtet sein und innovative Sicherheitslösungen zum Ziel haben, die für die Positionierung der Unternehmen am Markt von Bedeutung sind.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr, Bevölkerungsschutz,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Technologische Entwicklungen für zukünftige Sicherheitslösungen, zum Beispiel im Bereich Anlagensicherheit, Robotik oder zur Detektion von Gefahrstoffen,
  • Sicherheitslösungen für sich wandelnde Gesellschaften, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen und Organisationskonzepte,
  • Technologien und Konzepte zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, zum Beispiel digitale Lehr- und Lernmethoden oder moderne Übungs- und Simulationstechnologien.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind KMU, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1848.html 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1239Fri, 06 Jul 2018 11:22:15 +020013th DLP(r) Technology Symposium - Save the Date / Call for Presentationshttp://optence.de/The 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP Symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. XIII International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications

We are glad to announce that the 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. The event is jointly organized by OpSys Project Consulting and the photonics innovation network Optence e.V.

CALL FOR PRESENTATIONS

DLP chips and associated development platforms are enabling many exciting new systems and applications beyond traditional display technologies. By bringing together scientists, technologists, and developers, the goal of this conference is to highlight new and interesting means of applying DLP technology to end applications within these emerging markets:

Topics of interest include, but are not limited to:

  • 3D machine vision (automated optical inspection (AOI), PCB quality inspection, robotics vision, factory automation, dental scanning, medical imaging and biometrics)
  • 3D printing (rapid prototyping, direct manufacturing, and tooling & casting)
  • Spectroscopy (oil & gas analysis, food & drug inspection, water & air quality, and chemical & material identification)
  • Lithography (printed circuit boards, flat panels, computer-to-plate printing, and laser marking)
  • DLP Pico™ video and data display (including smartphones & tablets, pico projectors, wearable displays, smart home displays, aftermarket head-up display, commercial gaming displays, and mobile smart TVs)
  • Technical aspects on subsystems and components comprised in DLP Systems (including light sources, optics, electronics, new product introductions)

Why submit a paper?

Get a large impact in the advanced light control community: Some 120 attendees and contributors from all over Europe, USA and Asia made the DLP symposium a huge success in 2015!

Please submit your contribution prior to August 15, 2018
to OpSys Project Consulting | Alfred Jacobsen |office(at)opsysconsult.com

Exhibition Space Offer

Seize the opportunity and register now for a table top presentation booth at the DLP Symposium exhibition area. Please find here information for the exhibition conditions including an application form. Please return order form by scanned copy to machemer(at)optence.de. Or confirm your requirements and preferences directly by e-mail.

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NewsNetzwerkeOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1229Wed, 04 Jul 2018 16:29:23 +0200Einladung zum Photonik-Forum Baden-Württemberg am 07.11.2018 in Stuttgarthttp://optence.de/Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Photonik! Photonics BW lädt Sie ganz herzlich ein zum Photonik-Forum Baden-Württemberg mit spannenden Impuls- und Fachvorträgen, Science Slammer und begleitender Ausstellung am Mittwoch, 07.11.2018 von 9:15 bis 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos.Die Förderung der Optischen Technologien in Baden-Württemberg ist die Hauptaufgabe von Photonics BW e.V. Darauf zielt auch das Photonik-Forum Baden-Württemberg ab: Durch Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen soll das Potenzial der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche dargestellt und neue Anwendungsfelder aufgezeigt werden. 

Die parallelen Vortragssessions sind in vier Themenbereiche gegliedert:

·         ICT & Autonomous Systems

·         Automotive

·         Smart Manufacturing

·         Smart Health 

Begleitend findet eine Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen statt. Darüber hinaus werden sich High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, sowie ausgewählte Projekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“. An unserem Job-Board können Aussteller und Mitglieder der Innovationsnetze Optische Technologien kostenlos Stellenanzeigen veröffentlichen.

Die Anmeldung zur Ausstellung finden Sie HIER.

Zusätzlich werden Science Slammer auf anschauliche und unterhaltsame Art faszinierende Einblicke in die Photonik geben. Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie der interessierten Öffentlichkeit haben beim anschließenden Get-together die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken.

Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/anmeldung/photonik-forum-baden-wuerttemberg-577/schritt1/  

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer und imProgramm.


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg wird in Kooperation mit der Veranstaltung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART durchgeführt, welche die Märkte Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being adressiert. Weitere Informationen unter: https://www.deeptechforgood.eu/ 


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1221Wed, 04 Jul 2018 14:45:00 +0200Neues Seminar von Photonics BW: Innovationsmanagement: Strategie und Anwendunghttp://optence.de/Dieses neue Seminar-Angebot für Fach- und Führungskräfte mittelständischer Technologie-Unternehmen vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation. Vom 29.-30 November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.
Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.
Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Mehr Informationen und Anmeldung

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1210Thu, 28 Jun 2018 15:10:49 +0200DeepTech4Good#PARIShttp://optence.de/Am 11. Juli findet im Rathaus in Paris das erste Event unseres DeepTech4Good-Projekts statt. Das Projekt hat die Vernetzung und das Wachstum der europäischen Startups aus dem Bereich des Internet of Things (IoT) zum Ziel und wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms durch die Europäische Kommission finanziert. Das internationale Konsortium erreicht diese Ziele insbesondere durch die Organisation und Durchführung von sechs Events, welche in verschiedenen europäischen Metropolen bis Ende 2019 durchgeführt werden. Diese Events richten sich an Akteure aus dem Bereich des IoT und adressieren die vier Anwendungsmärkte: Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being.

Die Events bieten Startups die Möglichkeit vor internationalen Investoren und Industriepartnern zu pitchen um Finanzierungen und Kooperationen auf europäischer Ebene zu erreichen. B2B Meetings und Workshops sind gezielt darauf ausgerichtet Kooperationen der Teilnehmer zu ermöglich.

Das erste dieser Events findet am 11. Juli 2018 unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#PARIS in Paris statt.

Mehr Details entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Projektwebseite. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. Juli hier möglich.

Sehr gerne weisen wir bereits auf das zweite Event hin. Dieses wird unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden. Die Anmeldung für Startups läuft noch bis zum 31. Juli über diesen Link.

DEEPTECH4GOOD#STUTTGART wird in Kooperation mit dem Photonik Forum Baden-Württemberg durchgeführt, welches die Märkte ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health adressiert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.photonicsbw.de/forum

Kontakt: Thomas Gläßer
Tel.: 07361 / 633 909 5
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-1183Thu, 17 May 2018 19:40:26 +0200Einladung zum nächsten WOMEN IN PHOTONICS Treffen am 7. Juni auf der LASYShttp://optence.de/Auf der "LASYS 2018 - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung" in Stuttgart veranstaltet Photonics BW das fünfte Netzwerktreffen von "Women in Photonics" mit einem Ladies Lunch. Dieses findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.Programm:

  • 12.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für
    Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW
  • 12.15 Uhr: Vorstellung von Photonics BW und dem Frauennetzwerk „Women in Photonics“, Vorstellung der Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ zur Nachwuchsförderung sowie Diskussion weiterer Maßnahmen
  • 12.45 Uhr: Ladies Lunch & Networking
  • 13.30 Uhr: Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” - Birgit Weichelt, DLR
  • 14.00 Uhr: Ende der Veranstaltung mit Kaffee-Ausklang

Das Programm ist so gestaltet, dass ein Besuch der Messe "LASYS" vor bzw. im Anschluss an das Netzwerktreffen möglich ist. Eintrittskarten werden gerne kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren.

Neben einem Fachvortrag im Rahmen des Netzwerktreffens wird außerdem ein Vortrag im Ausstellerforum „Lasers in Action“ in Halle 4 stattfinden: 14.30 Uhr: Vorstellung des Frauennetzwerks  "Women in Photonics"

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/ 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1118Tue, 20 Mar 2018 16:54:08 +0100Studie: Anforderungen an Arbeitgeber der Industrie - Ihre Meinung ist gefragt!http://optence.de/In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Gewinnung qualifizierten Personals schwierig. Mit dieser Umfrage will die Industrie-Plattform induux in Kooperation mit einer Masterarbeit an der Hochschule der Medien daher herausfinden, welche Anforderungen Bewerber an potenzielle Arbeitgeber stellen. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und helfen Sie mit, Industrieunternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels fit für die Mitarbeitergewinnung zu machen.Der Fachkräftemangel ist in der Industriebranche ein aktuelles Thema. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es schwer, sich auf dem Arbeitgebermarkt zu behaupten. Die Unternehmen benötigen daher konkrete und einfach umzusetzende Handlungsempfehlungen für eine effiziente Gewinnung qualifizierten Personals.

Deshalb führt die Industrie-Plattform induux - begleitet durch eine Masterarbeit an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) - eine Studie zu Bewerberanforderungen an Arbeitgeber der Industriebranche durch. Die Ergebnisse der Befragung geben einen Überblick darüber, wo Bewerber nach potenziellen Arbeitgebern suchen und welche Ansprüche sie an diese stellen. Um diese Erkenntnisse weiter zu vertiefen, werden im Anschluss an die Umfrage Einzelinterviews durchgeführt, aus deren Ergebnissen spezifische Bewerber-Typologien entwickelt werden.

Aus den Daten beider Befragungen wird dann ermittelt, wie sich KMU aufstellen sollten, um: 
a) von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden und 
b) als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Durchführungszeitraum: Montag, 05.03.2018, 14 Uhr bis Donnerstag, 22.03.2018, 23.59 Uhr

Link zur Umfrage: https://agentur.induux.com/umfrage-jobsuche/

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NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1110Sun, 18 Mar 2018 19:59:39 +0100Photonics BW ist STARTUP EUROPE Ambassador für Deutschlandhttp://optence.de/Als Botschafter der Startup Europe Inititative ist Photonics BW eine zentrale Informationsstelle für die Aktivitäten von „Startup Europe“ in Deutschland. Außerdem vernetzen wir das „Startup Europe“-Team mit relevanten Partnern aus ihrem lokalen Startup-Umfeld.„Startup Europe“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, welche den Themenbereich des digitalen Binnenmarktes behandelt.

Die Ziele von “Startup Europe” sind:

  • Vernetzung der Startups, Investoren, Netzwerke, Lehr- und Forschungseinrichtungen und #EUTech Writer
  • Erstellen der Startup Europe Map
  • Herstellen einer Verbindung zum lokalen Startup Ökosystem
  • Hilfe beim Zugang zu weiteren Märkten


Wenn Sie wissen möchten, wie „Startup Europe“ Ihr Startup beim Wachsen unterstützen kann, Sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprechen möchten oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Johannes Verst

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWoptonetPhotonicNet GmbHOpTecBBHanse Photonik
news-986Wed, 08 Nov 2017 11:38:53 +0100BMBF-Fördermaßnahme: Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenzialehttp://optence.de/Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das Themenfeld "Hybride Materialien − Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" adressieren.In Hybridwerkstoffen werden Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden. In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL1) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung. Ausgangspunkt zu Projektstart ist der Status quo der bisher erreichten Entwicklungsstufe einer werkstoffbasierten Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung, die spezifisch zu beschreiben ist (TRL 4-7). Der TRL der Hybridmaterialien kann dabei von Material zu Material variieren. Darüber hinaus muss die mit dem Projekt zu erreichende Entwicklungsstufe zuvor klar definiert werden und mit einer Steigerung des technologischen Reifegrads einhergehen, also beispielsweise in einer Demonstrations- oder Pilotanwendung münden. Eine Konkretisierung auf bestimmte Hybridmaterialien oder Gruppen von Innovationshemmnissen erfolgt im Rahmen von einzelnen Aufrufen.

Dabei sollen insbesondere Defizite adressiert werden, die eine breite Marktfähigkeit bislang verhindert haben. Es kann sich dabei sowohl um wissenschaftlich-technologische Defizite (z. B. Fügeverfahren, Verarbeitung, Einbindung in den Produktionsablauf) als auch um regulative (Normung/Zulassung) oder andere Defizite (z. B. Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, Wirtschaftlichkeit) handeln. Das heißt, es geht nicht um die Entwicklung völlig neuer Hybridmaterialien, sondern um deren Verbesserung/Weiterentwicklung/Erprobung auf dem Weg zur Marktfähigkeit, beispielsweise die Adressierung der genannten Defizite. Beispielsweise seien hier die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Energie-/Ressourceneffizienz, die Steigerung der Nutzungs- und Lebensdauer sowie die Verbesserung der Verarbeitung und Einbindung in den Produktionsprozess genannt. Im Bereich der Zulassung und Zertifizierung werden normungsvorbereitende Entwicklungstätigkeiten gefördert.

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-977Mon, 06 Nov 2017 12:08:32 +0100SAVE THE DATE - 2. OptecNet Jahrestagunghttp://optence.de/Die 1. OptecNet Jahrestagung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz im März diesen Jahres war ein voller Erfolg. Über 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und 47 Aussteller präsentierten sich auf der begleitenden Ausstellung – mit durchweg positivem Feedback. Wir freuen uns daher schon auf die 2. OptecNet Jahrestagung, die am 20./21. Juni 2018 in Berlin im Harnack Haus stattfinden wird. Sie haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die begleitende Ausstellung anzumelden oder sich ein Sponsorenpaket zu sichern. Informationen hierzu finden Sie in den untenstehenden Links. Bitte beachten Sie auch unseren Frühbuchertarif bis 01. März für die Teilnahme an der begleitenden Ausstellung.

Herzlichen Dank bereits jetzt an Berliner Glas KGaA, die die Veranstaltung als Goldsponsor unterstützen!

Die vier Themenblöcke der kommenden Veranstaltung sind:

  • Digitalisierte Produktion: Messtechnik
  • Photonic Integrated Circuits (PIC)
  • Photonik für Fahrzeuge der Zukunft
  • Digitalisierte Produktion: Lasertechnik

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden: http://optecnet.de/veranstaltungen/veranstaltung/2-optecnet-jahrestagung-497/

Hier finden Sie weitere Informationen zum vorläufigen Programm, zu den Sponsorenpaketen und zur begleitenden Ausstellung: http://optecnet.de/jahrestagung/jahrestagung-2018/

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news-955Wed, 25 Oct 2017 10:18:27 +0200BMWi: Förderprogramm „go-digital” – ab jetzt können Anträge eingereicht werdenhttp://optence.de/Die zweite Phase des Förderprogramms „go-digital”, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei unterstützt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben, ist gestartet. Ab sofort können für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Projektanträge für „go-digital” gestellt werden.Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital” unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.”

In der ersten Phase von „go-digital” haben interessierte Beratungsunternehmen eine Autorisierung beantragt. Die ersten 200 Beratungsunternehmen werden ab heute für „go-digital” autorisiert. Damit beginnt die zweite Phase: KMU können zukünftig auf der Website des Programms das für sie passende Beratungsunternehmen auswählen, um sich unternehmensspezifisch beraten zu lassen. Dabei übernehmen die Beratungsunternehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung. So kann das Unternehmen wertvolle Zeit in sein Kerngeschäft und die Digitalisierung investieren. „go-digital” bietet Unterstützung in den Modulen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-934Tue, 10 Oct 2017 10:04:00 +0200Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networkshttp://optence.de/Understanding neuronal communication. Understanding ongoing processes within the brain at the cellular level enables us to determine the physiological basis of cognition and nurtures our hopes of curing brain diseases which are nowadays difficult to medicate or are considered as immedicable. In order to understand neural processes it is important to be able to both record the activity of large numbers of neurons and to manipulate and probe that activity to uncover functional network structure and links to cognition and behavior. In a groundbreaking experiment neuroscientists from the group of Professor Michael Häusser at University College London have succeeded in observing and controlling the activity of defined cell types at an unprecedented level. The underlying learning loop includes behavioral tasks, imaging of activity patterns in the brain, and replaying the same patterns in the identified specific functional neurons (Fig. 1). Cellular resolution functionally defined optogenetics has thus moved from being a ‘dream experiment’ to a real application, enabling a deeper insight into neuronal communication.Download Article:Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networks

Authors: Patrizia Krok (Menlo Systems), Michael Mei (Menlo Systems), Nick Robinson (UCL)

Contact email address:p.krok(at)menlosystems.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNetPhotonicNet GmbHPhotonics BWOptence e.V.
news-921Wed, 27 Sep 2017 09:46:44 +0200Nanoscribe zieht in ZEISS Innovation Hub am KIThttp://optence.de/Um seine Innovationskraft weiter zu stärken und sein Wachstum in Wissenschaft sowie Industrie weiter auszubauen, wird Nanoscribe, der Spezialist für höchstpräzisen 3D-Druck, in den neu zu errichtenden Innovation Hub auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ziehen.Mit Baubeginn im Frühjahr 2018 plant ZEISS, hier ein gemeinsam genutztes Forschungs- und Produktionsgebäude zu errichten, um Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiver zu nutzen und die Ansiedlung von Hochtechnologie- und Digital-Start-ups zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen. Die Vertragsthemen werden derzeit zwischen den Beteiligten abgestimmt.

Der Geschäftsführer des Hightech Unternehmens Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, ist sich sicher, dass „das Ensemble aus einer inspirierenden Architektur, der engen Anbindung ans KIT und die Vernetzung im Hub unsere Innovationskultur weiter beflügeln wird.“ Außerdem freut er sich, wenn alle Unternehmenseinheiten, die aktuell auf verschiedene Standorte verteilt sind, wieder unter einem Dach vereint sein werden.

Das 30 Mio. Euro Objekt soll mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Nutzfläche neben Nanoscribe mehreren jungen Firmen, dem KIT und ZEISS ausreichend Platz für moderne Büros, Labore und Fertigungsarbeitsplätze bieten. Das KIT, dessen dritte - mit Forschung und Lehre gleichrangige - Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Hub Ausgründungen wie Nanoscribe eine längerfristige Perspektive am Standort geben, da die heute für diese Zwecke vorhandenen Räumlichkeiten völlig ausgelastet sind.

Nanoscribe war 2007 als erste Ausgründung aus dem KIT hervorgegangen, in 2008 erwarb ZEISS Anteile an dem Hightech-Hersteller für 3D-Drucker, der sich binnen kürzester Zeit zum weltweiten Markt- und Technologieführer in diesem Bereich entwickelte. Heute zählen internationale Top-Universitäten, renommierte Forschungseinrichtungen und Innovatoren in der Industrie in über 30 Ländern zum Kundenkreis des prosperierenden Unternehmens. In Kürze werden auch Niederlassungen in den USA und China errichtet sein.

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news-908Sat, 16 Sep 2017 15:59:25 +0200Die Mikrobank – von der Idee zum revolutionären Präzisionssystemhttp://optence.de/Im Rahmen der Preisverleihung für das beste Q-Set hatte Herr Dr. Aurin Qioptiq Photonics ein Interview gegeben, in dem er über die Geschichte der von ihm erfundenen Mikrobank erzählt. Herr Dr. Aurin, was gab für Sie den Anstoß, sich mit einem optischen Messsystem zu befassen? Aurin: Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Hochschule für Technik in Stuttgart startete ich im Herbst 1961 mit den ersten Versuchsaufbauten für ein neues Gerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte. Gab es das noch nicht am Markt? Aurin: Was es zu der Zeit schon gab, war das sogenannte Perflektometer von Leitz in Wetzlar – ein Längenmessgerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte, z.B. zur Vermessung von Endmaßen. Und was genau wollten Sie messtechnisch verbessern? Aurin: Meine Idee war, mit einem geänderten Strahlengang ein Gerät zu konzipieren, das gegen kleinere Verschiebungen unempfindlicher als das Leitz-Perflektometer ist. Dann sind Sie ins Werkslabor gegangen und haben angefangen?

Aurin: (lacht) Meine ersten Studien fanden am heimischen Küchentisch statt. In der Schlussphase meines Studiums musste meine Frau arbeiten, denn mein Stipendium lief aus. Ich hütete also unsere kleine Tochter, und auf der Wachstuchdecke unserer Küche fertigte ich erste Skizzen und Entwürfe für eine Mikroskoptische Bank an.

Lesen sie hier das vollständige Interview.

Kontakt:
Isabel Haackert
Director Sales & Business Development
Catalog & Technical Sales

Qioptiq | München: +49 (0)89 255 458-555 | Göttingen: +49 (0)551 6935-441
www.qioptiq.com

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news-902Mon, 11 Sep 2017 11:09:42 +0200Internationaler Röntgenlaser European XFEL eröffnethttp://optence.de/European XFEL, der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt, ist am 1.9. offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Forschungsminister und weitere hochrangige Gäste aus ganz Europa starteten den Forschungsbetrieb mit den ersten Experimenten.Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob die Bedeutung der neuen internationalen Forschungseinrichtung hervor: "Mit dem European XFEL ist eine weltweit einzigartige Anlage der Spitzenforschung entstanden, die bahnbrechende Erkenntnisse über die Nanowelt verspricht. Die Basis für die Innovationen von morgen wird durch die Grundlagenforschung von heute gelegt."European XFEL Geschäftsführer Prof. Dr. Robert Feidenhans'l sagte: "Wir sind stolz darauf, den stärksten Röntgenlaser der Welt zu eröffnen und zusammen mit den Nutzern den Forschungsbetrieb aufzunehmen. Der European XFEL ist eine einzigartige Anlage, die ganz neue Wissenschaftsbereiche eröffnen wird."Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, erklärte: "Was vor über 20 Jahren als Vision bei DESY begann und auf den Weg gebracht wurde, ist heute Wirklichkeit: der weltweit leistungsfähigste Laser für Röntgenlicht. Ich wünsche den Forscherinnen und Forschern aus aller Welt, die an dieser weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitskamera für den Nanokosmos forschen werden, viele grundlegende und revolutionäre Erkenntnisse."Der Röntgenlaser produziert extrem helle und ultrakurze Lichtblitze - künftig bis zu 27 000 Mal pro Sekunde, und damit 200 Mal mehr als andere Röntgenlaser. Mit Hilfe spezieller Instrumente ermöglichen diese Röntgenblitze völlig neue Einblicke in atomare Details und schnelle Prozesse im Nanokosmos. Mit ihnen werden Forscher beispielsweise die dreidimensionale Struktur von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln schneller und besser als bisher entschlüsseln können. Darüber hinaus lassen sich einzelne Bilder der Proben zu Filmen zusammenfügen, mit denen der zeitliche Ablauf von biochemischen und chemischen Vorgängen studiert werden kann - eine Grundlage für die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien oder umweltfreundlicheren Produktionsverfahren und alternativen Methoden der Energiegewinnung aus Sonnenlicht. Weitere Anwendungen liegen in der Materialwissenschaft bei der Entwicklung neuer Materialen und Werkstoffe, in der Optimierung von Speichermedien für Computer oder in der Untersuchung extremer Materiezustände, wie sie im Inneren von Exoplaneten vorkommen.Prof. Dr. Andrei Fursenko, Berater des Präsidenten der russischen Föderation und ehemaliger Forschungsminister, erklärte: "Dieses internationale Megaprojekt der Forschung ist unser gemeinsamer intellektueller Beitrag zur Welt der Wissenschaft. Viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten an diesem Projekt, was zeigt, dass dieses Projekt für die Zukunft konzipiert ist."Die französische Ministerin für Hochschulbildung, Forschung und Innovation, Prof. Dr. Frédérique Vidal, sagte: "Der European XFEL ist ein großartiges Beispiel für Europas führende Rolle im internationalen Wettbewerb und für das Knowhow der europäischen Industrie beim Bau von Instrumenten für die Spitzenforschung. Frankreich und seine europäischen Partner engagieren sich für die Stärkung und Weiterentwicklung großer Forschungsinfrastrukturen und dafür, diese zu einem gemeinsamen Ziel beim Aufbau des Europäischen Forschungsraums zu machen."Bürgermeister Scholz erklärte: "Mit dem European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unbekannte Welten vorstoßen und dazu beitragen, Antworten auf Menschheitsfragen zu finden, die das Leben auf unserem Planeten besser machen. Der European XFEL ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt im Geiste der Aufklärung und der internationalen Zusammenarbeit, und ein hoffnungsvolles Beispiel für gelebte europäische Integration und für den Erfolg der europäischen Forschungsförderung."Am European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, die sich über ein Auswahlverfahren um Experimentierzeit bewerben können. Die Vergabe der "Strahlzeit" - in der Regel etwa ein bis zwei Wochen pro Gruppe und Experiment - erfolgt ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz der eingereichten Vorschläge.Ministerin Johanna Wanka, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien begrüßten gemeinsam mit European XFEL Geschäftsführer Robert Feidenhans'l die ersten externen Forscher der neuen internationalen Großforschungseinrichtung und überreichten ihnen symbolisch ihre Nutzerausweise. Derzeit bereiten sich die Wissenschaftler und ihre Gäste intensiv auf die ersten Nutzerexperimente an der Anlage vor, die Mitte September beginnen.Der Schweizer Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, Dr. Mauro Dell'Ambrogio, sagte: "Heute haben elf Länder bewiesen, dass sie gemeinsam in der Lage sind, eine sehr komplizierte, sehr teure, der Wissenschaft gewidmete Einrichtung aufzubauen, und zwar in Rekordzeit und im Rahmen des Budgets. Der European XFEL ist ein neues Wahrzeichen der weltweiten Wissenschaftslandschaft, das ein brandneues Spektrum möglicher Experimente eröffnet."Der polnische stellvertretende Minister für Wissenschaft und Bildung, Prof. Dr. Łukasz Szumowski, erklärte: "Der 3,4 Kilometer lange unterirdische Röntgenlaser ist wahrlich Inbegriff für Spitzentechnologie. Wichtig ist, dass er nicht nur zur Grundlagenforschung, sondern auch zu praktischen Anwendungen beitragen wird, zum Beispiel in der Materialwissenschaft, der Biologie und sogar der Medizin, die mir besonders am Herzen liegt."Ministerin Karin Prien sagte: "Die Eröffnung dieses weltweit einmaligen Röntgenlasers ist ein großer Augenblick für die Wissenschaftswelt, die Mitgliedsländer des European XFEL-Council, für Deutschland und natürlich für Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Milliardenprojekt markiert eine neue Ära in der Grundlagenforschung und wird enorme Impulse auch für den Anwendungsbereich liefern - in Schenefeld ist ein Forschungsstandort von internationalem Rang entstanden."Anschließend erklärten European XFEL Wissenschaftler Ministerin Wanka und ihren Gästen in der unterirdischen Experimentierhalle die beiden ersten Experimentierstationen: das Instrument FXE, mit dem sich schnelle Reaktionen untersuchen und Molekülfilme aufnehmen lassen, und das Instrument SPB/SFX, das für die Erforschung von Struktur und Veränderung von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln wie Viren und Zellbestandteilen entwickelt wurde.Am Instrument FXE erklärten Wissenschaftler den Gästen, wie die ersten am European XFEL erzeugten Schnappschüsse einer chemischen Reaktion geplant sind. Dabei startet ein ultrakurzer Lichtblitz im sichtbaren Bereich die chemische Reaktion, ein Röntgenblitz nimmt zeitlich versetzt den aktuellen Zustand auf. Bei diesen ersten Experimenten werden reagierende Moleküle in wässriger Umgebung studiert, um den Einfluss des Wassers auf die Reaktion zu ergründen.Am Instrument SPB/SFX drückten die Gäste den Startknopf für das erste Experiment zur Strukturbestimmung eines Biomoleküls am European XFEL. Bei diesem Modellexperiment ist die Struktur zwar bereits bekannt - das heißt, die Forscher können damit die bestehenden Experimentierbedingungen überprüfen, beispielsweise ob Röntgenlaser und Instrument optimal aufeinander abgestimmt sind. Die ersten Proben mit unbekannter Struktur werden die Nutzer dann ab Mitte September mit an die Anlage bringen.Bereits seit dem 28. August sind über Hamburg Laserstrahlen zu sehen, die von der Elbphilharmonie, der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und dem Planetarium zu European XFEL in Schenefeld herüberscheinen. Damit begrüßt die Stadt Hamburg die internationale Forschungseinrichtung in der Metropolregion. Vom 1. bis zum 3. September wird sich die Farbe der Laserinstallation von grün nach blau ändern, sie verschmilzt dann mit der Installation Blue Port Hamburg.

 

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news-901Thu, 07 Sep 2017 17:16:03 +0200Max Planck School of Photonicshttp://optence.de/- Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung vom BMBF ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Einrichtung eines neuen Exzellenznetzwerks, das federführend durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF geleitet wird, befürwortet. Die Max Planck School of Photonics (MPSP) bündelt die Kompetenzen der deutschen Photonik-Community und wird hochbegabte Nachwuchsforscher auf Weltspitzenniveau fördern. Das nationale Exzellenznetzwerk will damit an Standards von Eliteeinrichtungen wie der US-amerikanischen Harvard-Universität oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anknüpfen und neue Maßstäbe in der Forschung mit Licht setzen.
Die Photonik ist in den vergangenen Jahren zu einer dynamischen Wissenschaftsdisziplin gewachsen. Allein seit dem Jahr 2000 wurden sieben Nobelpreise mit direktem Bezug zur Optik vergeben. Diese umfassten sowohl Arbeiten der Grundlagenforschung als auch Arbeiten, welche die Wirtschaft und Gesellschaft radikal verändert haben: optische Kommunikation, digitale Fotografie und energieeffiziente, umweltfreundliche Lichtquellen. Deutschland ist dabei einer der weltweit führenden Standorte der Photonikforschung. Nur in den USA und in China werden mehr wissenschaftliche Arbeiten zur Optik veröffentlicht. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liegt die Bundesrepublik unten den größten Wissenschaftsstandorten schon jetzt weltweit auf Platz 1.
Zeitgleich dient die Photonik als Katalysator innovationsgetriebener Wirtschaftszweige, wie z.B. der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der industriellen Produktion. Im Jahr 2015 waren in Deutschland über 130.000 Mitarbeiter bei überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen der Photonikbranche beschäftigt. Dabei erwirtschafteten sie rund 30 Mrd. Euro, mit hohem Wachstum.
Um hochbegabte Nachwuchswissenschaftler noch besser fördern zu können und den wirtschaftlichen Erfolg der Photonikindustrie weiter auszubauen, wird nun mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) eine ganz neue Forschungsstruktur ins Leben gerufen. MPSP ist eines von drei Pilotvorhaben, deren Ziel es ist, einen neuen und global gültigen Standard für kompetitive Forschung von übergreifendem gesellschaftlichem Interesse zu etablieren.
„Mit der MPSP wird ein neues Niveau von Vernetzung innerhalb der Photonik erreicht sowie die Erforschung von Zukunftsthemen wie der Attosekundenphysik oder Quantenoptik vorangetrieben. Das Netzwerk zeigt die Fähigkeit der Photonik-Community, über Disziplingrenzen und institutionelle Barrieren hinweg große Forschungsthemen anzugehen“, erklärt Prof. Andreas Tünnermann, Gründungsdirektor der Max Planck School of Photonics und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie des Leistungszentrums Photonik in Jena. Prof. Edgar Weckert, Direktor für den Bereich Forschung mit Photonen am Deutschen Elektronensynchrotron in Hamburg ergänzt, dass die Max Planck School of Photonics „eine exzellente Plattform ist, um das Potenzial dieser Zusammenarbeit zu demonstrieren und sich perfekt mit der möglichen Einrichtung der nationalen Forschungsinfrastruktur National Photonics Labs ergänzt.“ Prof. Gerd Leuchs, ebenfalls Gründungsdirektor von MPSP und Direktor des Erlanger Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts führt aus: „Die Mitglieder der Max Planck School verbindet die Vision, Licht auf allen Skalen zu verstehen, zu beherrschen und es einzusetzen, um Lösungen für wichtige gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.“
Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzt: „Die Max Planck Schools sind ein herausragendes Programm, um auch in der Anwendungsforschung die Besten der Besten zu gewinnen und Brücken zu anderen Disziplinen zu schlagen. Deshalb wird die Fraunhofer-Gesellschaft nicht nur die Max Planck School of Photonics mit ca. 4 Millionen Euro unterstützen, sondern sich auch in Zukunft in diesem Programm stark engagieren.“

Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Photonik
Die MPSP verbindet dabei bereits bestehende nationale und internationale Graduiertenprogramme wie den International Max Planck Research Schools (IMPRS), den Graduiertenkollegs der DFG, den PIER Helmholtz Graduate Schools (PHGS) sowie den Graduiertenschulen der Bundes-Exzellenzinitiative. Ziel des Konsortiums ist es, alle wichtigen und zukunftsweisenden Communities der Photonikforschung zu einem interdisziplinären Verbund zu verknüpfen.
Die Themenvielfalt reflektiert sich in sieben universitären Standorten sowie neun teilnehmenden Forschungsinstituten. »Unser Konsortium repräsentiert dabei nicht nur die Champions-League der deutschen Photonikforschung, sondern auch ihre Tradition, visionäre Forschung über institutionelle Grenzen hinweg gemeinsam umzusetzen«, erklärt Prof. Tünnermann weiter.
Koordiniert wird das neue Exzellenznetzwerk von der Abbe School of Photonics, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist und als internationales Aus- und Weiterbildungszentrum der Photonik gilt. Unsere zwei internationalen Masterstudiengänge zeigen, dass Deutschland als Standort für forschungsnahe Ausbildung in der Photonik international auf höchstem Niveau attraktiv ist“, sagt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Universität Jena. „Dieser Erfolg beruht insbesondere auf der Basis der fruchtbaren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie der Photonik-Industrie“ analysiert der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Thüringens Wolfgang Tiefensee. Die MPSP werde diese Erfolgsgeschichte auf nationaler Ebene im Bereich der Forschung und des Forschungstrainings fortschreiben.
Unterstützt wird die Max Planck School of Photonics über die nächsten fünf Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Fördersumme von 15 Millionen Euro sowie durch die Fraunhofer-Gesellschaft mit weiteren 4 Millionen Euro.

Über unsere Partner
Die Partner der Max Planck School of Photonics forschen und lehren an 7 Standorten in Deutschland. Sie repräsentieren mit der Universität Hamburg, der Georg-August-Universität Göttingen  (GAU), der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), den Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Photonik-Exzellenz der deutschen Universitäten und mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (BPC), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Institut Jena (GSI HIJ) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) ebenso die der vier großen deutschen außeruniversitären Forschungsgesellschaften.

Presseinformation 05. September 2017

Kontakt:

Dr. Kevin Füchsel
Head of Department Strategy & Marketing
Fraunhofer Institute for Applied Optics and Precision Engineering IOF
Albert-Einstein-Strasse 7, 07745 Jena
Phone:  +49 3641 807-273
Kevin.Fuechsel@iof.fraunhofer.de
http://www.iof.fraunhofer.de

 

 

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news-898Tue, 05 Sep 2017 11:47:00 +0200Die Quarzuhr wird 50http://optence.de/Das CSEM feiert die Geburtsstunde der Mikroelektronik in der Schweiz. Neuenburg, 5.9.2017 – Vor 50 Jahren wurde in den Labors des CEH – der Vorgängerorganisation des CSEM – die erste Quarz-Armbanduhr entwickelt. Als Hüter dieser Kompetenzen ehrt das CSEM Genie und Vordenkergeist der Schweizer Pioniere, die am Ursprung einer Technologie standen, welche das Gesicht der Uhrmacherkunst verändern sollte. In der Folge ermöglichte es diese Pionierarbeit unserem Land, Spitzenkompetenzen in der Mikroelektronik aufzubauen, ihrerseits Wegbereiter für die digitale Revolution.

Kontakt:
Aline Bassin Di Iullo
Strategic Communication Manager
aline.bassin(at)csem.ch

T +41 32 720 5226
M +41 76 577 4489

CSEM SA
Jaquet-Droz 1 | CH-2002 Neuchâtel
www.csem.ch

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news-854Mon, 17 Jul 2017 17:32:29 +0200Das neue modulare Stellwandsystem E40http://optence.de/Individuell einsetzbar und konfigurierbar nach Wunsch. Als Premiere stellte laservision auf der LASER World of Photonics 2017 den kompletten Grundbaukasten des neuen modularen Stellwandsystems E40 für Laserschutzkabinen und –stellwände vor. Auf Basis der breiten und bewährten Palette von Laserschutzmaterialien wie Laserschutzplatten und Laserschutzfenster bietet laservision mit diesem modularen Stellwandsystem eine individuell an die jeweilige Laserschutzanforderung anpassbare Lösung an.Durch die Kombination aus einem vorkonfigurierten Standardprofilsystem und CE-zertifizierten Laserschutzplatten und Laserschutzfenstern kann schnell und einfach eine zulassungsfähige Einhausung oder Kabine realisiert werden. Die standardisierten Module ermöglichen dabei eine einfache Erweiterung bei wachsenden Anforderungen. Verschiedene schwellenlose Türlösungen und eine Palette sorgfältig ausgewählter Zubehörkomponenten wie Interlocksysteme runden die Produktfamilie ab. Für einen mobilen Einsatz können die einzelnen Segmente mit Rollen kombiniert werden.

Für weitere Informationen zum Stellwandsystem, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzprodukt-Palette stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Erste Details finden Sie auch auf unserer neuen Website uvex-laservision.de

laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE-zertfiziert.

Kontakt:

LASERVISION GmbH & Co.KG
Siemensstr. 6, D-90766 Fürth
T  +49.(0)911.9736-8100
F  +49.(0)911.9736-8199
info(at)lvg.com
I   uvex-laservision.de

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Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-853Mon, 17 Jul 2017 14:51:36 +0200Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädtenhttp://optence.de/Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen. Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können."Insgesamt 52 Flugstunden sind für die Flüge über europäischen Ballungszentren bis Ende Juli geplant", sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Instrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte zu erfassen. "Wir wollen im Detail nachvollziehen, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und herausfinden, welche Umwandlungen in sekundäre Photooxidantien und Aerosolpartikel stattfinden", sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Beispielsweise untersuchen wir die Bildung von Ozon aus Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen, Partikeln aus Schwefeldioxid und organischen Vorläuferverbindungen".

Höhenprofil der Schadstoffausbreitung
Das hochmoderne Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) startet jeweils vom Heimatflughafen in Oberpfaffenhofen bei München für die Messflüge in die verschiedenen europäischen Metropolregionen. "Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in rund 1000 Meter Höhe, um dann schrittweise erst in drei und dann in fünf Kilometer aufzusteigen", sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente. "In Städten wie London oder einem Ballungszentrum wie dem Ruhrgebiet bedarf dies einer umfangreichen Planung und Abstimmung mit der jeweiligen Flugsicherung vor Ort, da wir uns mit den Messflügen in sehr eng besetzten Lufträumen bewegen." Zudem sind die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können.

Auf Sicht im Tiefflug
Besonders anspruchsvoll sind die Flugsegmente, die teilweise weniger als einen Kilometer über Grund stattfinden, beispielsweise über der italienischen Po-Ebene. "Im Tiefflug sind wir neben einer engen Abstimmung mit der Flugsicherung auf den Sichtflug angewiesen", sagt DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. "In dieser Höhe gibt es ja viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf die wir achten müssen, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten."

Gemeinsame Messflüge über London
Am 17. Juli planen die Forscher einen HALO-Messflug in der großräumigen Schadstofffahne von London, wobei parallel das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) zum Einsatz kommen wird. London ist die einzige europäische Megacity mit über zehn Millionen Einwohnern. Die Untersuchungen dort sind besonders interessant für Vergleiche mit HALO-Messungen im Bereich asiatischer Megacities, wie Taipeh, die für März 2018 im Projekt geplant sind.

Parallel zu den HALO-Messflügen finden in England und Italien ergänzende Messungen mit weiteren Flugzeugplattformen statt. Zudem werden europaweit bodengestützte Messungen und laserbasierte Lidarbeobachtungen zur Planung und Auswertung der HALO-Flüge genutzt. Insgesamt sind innerhalb der nächsten Wochen etwa sechs HALO-Messflüge über Europa geplant. Das DLR wird über seine Social Media-Kanäle informieren, wo aktuelle Flüge stattfinden.

Projekt mit rund 6 Millionen Euro gefördert
Weitere Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert.

Über HALO
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck -Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
ttp://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23327/

Kontakte:

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249
mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
nstitut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
Fax: +49 8153 28-1841
mailto:hans.schlager(at)dlr.de

Frank Probst
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-1197
mailto:frank.probst(at)dlr.de

Dr. Marc Puskeiler
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-1765
mailto:marc.puskeiler(at)dlr.de

Prof. John P. Burrows
Universität Bremen
Institut für Umweltphysik (IUP)
Tel.: +49 421 218-62100
mailto:burrows(at)iup.physik.uni-bremen.de

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news-821Mon, 19 Jun 2017 08:47:34 +0200DLR sucht neue Studentenexperimente für Forschungsraketen und -ballonshttp://optence.de/Der Countdown für den 11. DLR-Studentenwettbewerb hat begonnen: Vom 14. Juni bis zum Einsendeschluss am 16. Oktober 2017 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen Experimentvorschläge für die Forschung auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen. Geeignet sind zum Beispiel Themen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie, Physik, Biologie und Atmosphärenforschung. Bis zu 20 Experimente finden auf den zwei BEXUS-Ballons und den beiden REXUS-Raketen Platz, die im Herbst 2018 beziehungsweise im Frühjahr 2019 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten."Flugtickets" für die REXUX/BEXUS-Forschungskampagne
Um sich die Teilnahme zu sichern, muss zunächst ein Experimentvorschlag eingereicht werden. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zum DLR Rahmfahrtmanagement in Bonn eingeladen, um ihr Experiment vorzustellen. Anschließend erhalten die endgültig ausgewählten Studententeams ein "Flugticket" für einen Experimentplatz auf einem Forschungsballon oder einer Forschungsrakete. "REXUS/BEXUS bietet die einzigartige Gelegenheit, ein eigenes Raumfahrtprojekt unter Realbedingungen - von der Idee, Planung, Bau, Tests, Flug bis zur Auswertung der Daten - durchzuführen", erklärt Michael Becker, Programmleiter im DLR Raumfahrtmanagement. Zudem werden die Teams zu einer Trainingswoche im Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden eingeladen, wo die Experimentkonzepte von Raumfahrtingenieuren und -experten überprüft werden. Die Teams können dort mit den Experten diskutieren und lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen.

Während der Bauphase werden die Teams von den REXUS/BEXUS-Ingenieuren an ihren Universitäten oder Hochschulen besucht, um den Fortschritt festzustellen und offene Probleme zu besprechen. Für die REXUS-Teams stehen noch zwei weitere Ereignisse an:  Zum einen werden in der so genannten Integrationswoche die Experimente in zylindrischen Modulen montiert und zusammengeschraubt. Der technische Ablauf wird mithilfe eines Raketen-Simulators getestet. Zum anderen findet ein Jahr nach der Experimentauswahl ein Test mit den originalen Raketensystemen statt.

Experimente in Schwerelosigkeit und unter Weltraumbedingungen
Rund sieben Minuten dauert der Flug einer einstufigen REXUS-Rakete. Dabei trägt sie die Experimente in eine Höhe von zirka 85 Kilometern. Bei Bedarf können Experimente für einen Zeitraum von zwei Minuten in annähernder Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Zudem können Seitenöffnungen verwendet werden, um frei fallende Objekte mit Messinstrumenten auszuwerfen oder Kameras in die Außenwand der Rakete zu befestigen. Experimente außerhalb der Rakete sind ebenfalls möglich.

Die BEXUS-Ballons steigen während ihres zwei bis fünfstündigen Fluges auf eine Höhe von 20 bis 35 Kilometern. Die Experimente können an verschiedenen Positionen in und außerhalb der Gondel angebracht werden. Bei allen REXUS- und BEXUS-Flügen werden Experiment- und Messdaten über Telemetriesysteme an die Bodenstation übertragen, sodass die Studententeams schon während des Flugs erste Ergebnisse erhalten. Nachdem die Nutzlastmodule am Fallschirm gelandet sind, bringen die Bergungsteams die Experimente zurück zum Raumfahrtzentrum, damit die Teams die gemessenen Daten auswerten können.

Während der gesamten Projektdauer erhalten die Teams technische und logistische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten der DLR Moraba, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Zudem bekommen alle aktiven Teammitglieder nach Abschluss des Projekts ein vom DLR und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB unterzeichnetes Teilnahmezertifikat.

REXUS/BEXUS-Programm feiert 10-jähriges Bestehen
Seit der Unterzeichnung des bilateralen Abkommens und damit der Gründung des Programms zwischen dem DLR Raumfahrtmanagement und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB) im Juni 2007 fanden bereits 18 Ballon- und 18 Raketenstarts statt. "Über 450 Studierende deutscher Hochschulen aus verschiedensten Fachrichtungen haben bisher erfolgreich an dem Programm teilgenommen. Viele der Studierenden verbinden die Teilnahme mit ihrer Bachelor-, Master oder auch Doktorarbeit", berichtet Michael Becker. Im Juni 2017 haben alle Teams der beiden vergangenen Zyklen, REXUS 19/20 und 21/22 sowie BEXUS 20/21 und 22/23, die Möglichkeit, auf einem internationalen Symposium in Visby, Schweden, ihre Experimente und Ergebnisse vor Fachpublikum vorzustellen und mit Experten zu diskutieren.

Informationen zur Bewerbung
REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der ESA geöffnet. Studententeams aus Deutschland können entsprechend jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stellen. Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite zu finden. Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten erhalten die Information zur Bewerbung direkt bei der ESA.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22744/year-all/#/gallery/27190

Kontakte

Lisa Eidam 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-552
Fax: +49 228 447-386
mailto:Lisa.Eidam(at)dlr.de

Dr. Michael Becker 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
Tel.: +49 228 447-109
Fax: +49 228 447-735
mailto:Michael.Becker(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
news-815Fri, 09 Jun 2017 09:54:21 +0200Match Making Event @ LASER World of Photonics in Munichhttp://optence.de/The RespiceSME project team will be offering three networking sessions at the LASER World of Photonics in Munich. End-users and photonics technology providers, as well as any other interested visitors, are welcome to attend. The aim is to provide a platform for networking and exchange in a relaxed and fun atmosphere.Networking Sessions - when and where:

  • 27th June: Hall B, UK Pavilion (Booth 124), 5 to 7pm
  • 28th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Aligning Education with Innovation
  • 29th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Photonics Cluster Meeting


Registration:

Interested attendees can register online for either one or more networking sessions and create a profile of their company with its technology and services:
http://laserworld-photonics.meeting-mojo.com/.
On-site registration at the networking event will be possible as well.

For more information, please contact Johannes Verst or Sina Kleinhanß from Photonics BW.

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Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikNetzwerke
news-813Fri, 09 Jun 2017 09:31:00 +0200German quantum initiative QUTEGA starts with optical single ion clock http://optence.de/The German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has initiated a strategy process within the field of quantum technologies that stressed the importance of this field for economy and science in Germany. This assessment is in accordance with European and international evaluation. In order to implement first results of the strategy process, the BMBF has selected three pilot projects addressing important developments in quantum technologies. The first pilot project “optIclock - optical single ion clock” has started in May 2017. The goal of the project led by TOPTICA Photonics AG and the Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) is to realize a demonstrator device for an optical single ion clock within three years. The research consortium – Ferdinand Braun Institute Berlin, High Finesse GmbH, Menlo Systems GmbH, PTB Braunschweig, QUARTIQ GmbH, Qubig GmbH, TOPTICA Photonics AG, University of Bonn, University of Siegen und Vacom GmbH – obtains 4.5 Million Euro BMBF funding. Together with a contribution of 1.5 Million Euro from the participating industrial partners, the total financial volume of the project is 6 Million Euro.

According to the motto „Out of the lab – into the application“, the optIclock project will render the enormous potential of quantum technologies, which are intensely investigated in science-oriented institutes, into something useful beyond academic research. The best experimental clocks in laboratories achieve accuracies of 10-17 to 10-18. Projected onto the age of the universe of 14 Billion years, such clocks would go wrong by only about one second. So far, however, these clocks require permanent intervention of highly trained scientific personal and are operated just for a limited time of typically a few days for dedicated measurement campaigns. The optIclock demonstrator aims at a slightly reduced accuracy by a factor of 10 to 100, still being better than any commercial clock or frequency standard. In contrast to the laboratory solutions, the optIclock will be transportable and non-scientific users can operate it even in an office environment.

Applications of such devices comprise the direct measurement of time via the realization of a highly accurate frequency standard, the precise synchronization of large networks or distributed radio telescopes, navigation in general as well as the improvement of global satellite navigation systems. In particular, one can also deploy it as specialized quantum sensor that can measure gravitational height differences over large distances by frequency comparisons. This promises a variety of applications in geodesy, like changes of the sea level and uplifting/sinking of landmass.

The optIclock device contains a single charged atom that is kept in an electrical trap within an ultra-high vacuum compartment. The atom is laser-cooled to a few Millikelvin (1 Millikelvin = -273.149 °C = -459,668 °F) and a so-called clock laser is stabilized to an optical transition within this atom. In order to make the device useful for general operators, this pilot project will investigate miniaturization, automation as well as integration of individual components and design a comprehensive architecture for the complete system. Many other quantum technology applications – like quantum computing, quantum simulation or quantum sensing – will benefit from the optIclock developments of key technologies and concepts.

TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
82166 Gräfelfing
www.toptica.com
http://www.toptica.com/company-profile/news/

Contact
Dr. Jürgen Stuhler
Phone + 49 89 85837-116
Fax + 49 89 85837-200
juergen.stuhler(at)toptica.com


TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

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news-608Mon, 29 May 2017 16:02:00 +0200Verkehrsmanagement: Evangelischer Kirchentag aus der Lufthttp://optence.de/Etwa 120.000 Menschen versammelten sich zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags am 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Das Verkehrs- und Sicherheitsmanagement der insgesamt fünftägigen Großveranstaltung wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt: Das Team des DLR-Projekts VABENE++ erstellte aktuelle Luftbilder und analysierte die Verkehrsströme rund um den Veranstaltungsort. Dabei kam das echtzeitfähige 4k-Kamerasystem zum Einsatz, das die Wissenschaftler speziell zum Monitoring von Großveranstaltungenentwickelt haben.Aktuelle Informationen auf einen Blick
Aus ganz Deutschland zog es die Besucher in Reisebussen, Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu der außerhalb der Stadt gelegenen Festwiese von Wittenberg. Ein Verkehrsaufkommen auf teils ländlichen Straßen, das mit kommerziell verfügbarer Sensorik nicht zu erfassen gewesen wäre. Für die Auswertungen nutzte das VABENE++-Team daher ausschließlich luftgestützte Daten. Die Verkehrsexperten des DLR konnten dazu ihre umfassenden Kompetenzen einbringen – von der Datenerhebung, über die Verarbeitung bis zur mobilen Bereitstellung der aktuellen Lagekarten und Informationsprodukte. Der Nutzerkreis umfasste die Veranstaltungsleitung, die Johanniter, das Technische Hilfswerk, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie die Landespolizei.
Hoch über dem Geschehen, an Bord des DLR-Forschungshubschraubers BO 105, waren die Wissenschaftler für die Aufnahme der aktuellen und flächendeckenden Luftdaten zuständig. Mit Hilfe ihres neuen 4k-Kameraystems lieferten sie innerhalb von Sekunden hochaufgelöste Bilder, die per Mikrowellenlink direkt zu einer mobilen Empfangsstation übertragen wurden. Am Boden extrahierten dann die DLR-Experten dann die "Trajektorien", also die Bewegungslinien der Fahrzeuge auf den Straßen. Daraus berechneten sie schließlich die Verkehrsqualität (Level of Service, LOS), welche mit den typischen Ampel-Markierungen grün, gelb und rot für fließenden, stockenden und stehenden Verkehr den jeweiligen Verkehrszustand kennzeichnet.
Die Personenströme rund um die Veranstaltungsorte behielt das VABENE-Team mit ihrer Technologie auch im Blick, um das Sicherheitsmanagement der Veranstalter zu unterstützen. Im Vorfeld hatte außerdem das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR seinen ZKI-DE Service für Bundesbehörden zur Verfügung gestellt und mit Satellitenbildern sowie Luftbildern des 4k-Kamerasystems die Aufbauten auf der Festwiese und die Infrastruktur der Umgebung festgehalten. So konnten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten genauer koordinieren und Vorher-Nachher Situationen aktuell vergleichen. ZKI-DE ist eine besondere Kooperation zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem DLR zur kurzfristigen Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen für die zivile und öffentliche Sicherheit.

Über VABENE++
Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.
Der Einsatz zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 wurde vom Institut für Verehrssystemtechnik, dem Institut für Methodik der Fernerkundung, dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, sowie dem Flugbetrieb des DLR durchgeführt.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22567/

Kontakte:

Bernadette Jung 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
Tel.: +49 8153 28-2251
Fax: +49 8153 28-1243
mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

Veronika Gstaiger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Methodik der Fernerkundung, Photogrammetrie und Bildanalyse
Tel.: +49 8153 28-3179
mailto:veronika.gstaiger(at)dlr.de

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news-589Fri, 19 May 2017 13:15:00 +0200Kostenfreies Simulationstool für Studierendehttp://optence.de/FRED – Optiksimulation mit 3D Interface. FRED ist ein in der Optikentwicklung sehr breit einsetzbares Simulationstool, das von der Laser 2000 GmbH für Studierende im Rahmen von Diplom-, Studien-, oder Doktorarbeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zur klassischen Linsen-Design-Tools, in denen vorwiegend sequenziell simuliert wird, liegt die Stärke von FRED in der nicht-sequenziellen Simulation durch komplexe Systeme, also von der Strahlquelle bis zur Abbildungsebene oder zum Detektor.

Weitere Informationen zu FRED und Test-Versionen:

Freie-Video-Tutorials für FRED-Benutzer

Informationen zu den freien Test-Versionen

Kontakt:
Laser 2000 GmbH
Axel Haunholter
Argelsrieder Feld 14
82234 Wessling
Tel:      08153 / 405 32
e-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de

 

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news-585Thu, 18 May 2017 11:27:30 +0200Photonen und Spins: Neue Kontraste für die optische Mikroskopiehttp://optence.de/Carl Zeiss lädt ein zum ZEISS Colloquium mit Leibniz-Preisträger Professor Jörg Wrachtrup am Mittwoch, 7. Juni 2017, von 11 bis 12.30 Uhr im Oberkochener ZEISS Forum.Jörg Wrachtrup bekam 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungspreis in Deutschland. Im Jahr 2016 erhielt er zusammen mit Fedor Jelezko den ZEISS Research Award.

Die optische Mikroskopie ist das am meisten benutzte bildgebende Verfahren in den Material- und Lebenswissenschaften. Während die räumliche Auflösung in den vergangenen Jahren spektakulär auf einige zehn Nanometer verbessert werden konnte, basiert die Methode nach wie vor auf den altbekannten Kontrastverfahren. Kombiniert man allerdings die Fluoreszenzmikroskopie mit Quantensensoren, so lassen sich vollkommen neue Größen sichtbar machen. In seinem Vortrag wird Prof. Wrachtrup die physikalischen Grundlagen der Technik erläutern und einige Anwendungen diskutieren.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „ZEISS Colloquium Innovation Talk”, die sich aktuellen Themen der Wissenschaft widmet. Das ZEISS Colloquium bietet externen Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete eine Plattform, um in einem einstündigen „Innovation Talk“ mit anschließender Diskussion ihre Forschungen vorzustellen.

Der Eintritt zum Colloquium ist frei. Um die Kapazitäten planen zu können, wird um Anmeldung gebeten: www.zeiss.de/colloquium

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news-571Mon, 08 May 2017 17:44:11 +0200Optence Förderpreis 2017: Jetzt bewerben!http://optence.de/Auf dem Netzwerktag 2017, der Anfang Dezember stattfindet, verleiht Optence erneut den Förderpreis für die beste Bachelor- und/oder Masterarbeit. Hochschullehrer aus Hessen und Rheinland-Pfalz können ab sofort ihre Nominierungen einreichen.Bis zum 30. August können von betreuenden Professoren/innen Vorschläge bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.

Die Bedingungen für die Einreichung finden Sie in der Satzung.

Der Preis ist mit 1000 € für Master-/Diplomarbeiten und 500 € für Bachelorarbeiten dotiert. Für die Preisvergabe vorgeschlagen werden kann jede Abschlussarbeit aus einem in Hessen oder Rheinland-Pfalz angesiedelten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Eine Optence-Mitgliedschaft der betreffenden Hochschule / des betreffenden Fachbereichs ist nicht erforderlich.

Vorschlagsberechtigt ist jeder Professor für die von ihm betreuten Abschlussarbeiten. Der/die Gewinner/in des Förderpreises präsentiert seine/ihre Arbeit auf dem Optence Netzwerktag Anfang Dezember, auf dem der Preis überreicht wird. Die Einreichung stellt  keinen großen Aufwand dar, für Studierenden ist eine mögliche Auszeichnung, ein erstes „Highlight“ im Lebenslauf und eine Möglichkeit, Kontakte in die Industrie zu knüpfen oder auszubauen.

Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

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Preise und AuszeichungenNewsOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-568Thu, 04 May 2017 15:27:49 +0200„Women in Photonics“ am Fraunhofer IOSBhttp://optence.de/Am 25. April 2017 fand das zweite Netzwerktreffen "Women in Photonics" statt. Gastgeber war das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Ettlingen bei Karlsruhe. 24 Frauen in Fach- und Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen der Photonik-Branche nutzten diese Möglichkeit, sich über fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen.Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereiche des Fraunhofer IOSB erhielten die Teilnehmerinnen in Fachvorträgen von Dr. Karin Stein und Dr. Katrin Braesicke zur Signatorik und Optronik sowie im Rahmen der Besichtigung der Labore zur Adaptiven Optik und der Femtosekundenlaser.

Mit ihrem Vortrag zu Erfolgsfaktoren für Führungsfrauen regte Christa van Winsen von Virtual Partner die Teilnehmerinnen an, sich über die eigenen Werte, Ziele und Wirkungen Gedanken zu machen. Mitwertvollen Tipps für Frauen in Führungspositionen setzte sie Impulse für die anschließende angeregte Diskussion zu den Erfahrungen der Teilnehmerinnen.

Photonics BW hat das "Women in Photonics" Netzwerk im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts "Photonics Innovation Booster" ins Leben gerufen. Ziel ist ein Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche. Regelmäßige persönliche Treffen bieten eine Plattform für den Erfahrungsaustausch. Durch das „Women in Photonics“ Netzwerk sollen Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander sowie natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbarer werden. 

Das nächste Treffen wird am 5. Oktober 2017 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart stattfinden. Neue Teilnehmerinnen sind jederzeit herzlich willkommen!

Bei Interesse oder Fragen stehen Ihnen Eva Kerwien und Sina Kleinhanß von Photonics BW gerne zur Verfügung.

www.photonicsbw.de

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Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonics
news-554Mon, 24 Apr 2017 15:25:00 +0200Förderbekanntmachungs-Abonnement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung http://optence.de/Bekanntmachung Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" – EU-Antrag-FH – Vom 30. März 2017Von Forschung und Entwicklung gehen wesentliche Impulse für die Wohlstandssicherung und Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft aus. Dazu tragen im deutschen Wissenschaftssystem die Fachhochschulen (FH) bei, die über ein hohes anwendungsnahes Forschungs- und Entwicklungspotenzial für den Wissens- und Technologietransfer in Unternehmen verfügen. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ die anwendungsorientierte Forschung an FH. Innerhalb des europäischen Forschungsraums schöpfen die FH ihr Forschungspotenzial jedoch noch zu wenig aus. Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ legt einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es bietet somit insbesondere den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung.

Ziel ist es, FH im Rahmen dieser erneut ausgeschriebenen und im Vergleich zur Vorgängerversion vom 24. November 2015 modifizierten Richtlinie weiterhin dabei zu unterstützen, sich verstärkt an „Horizont 2020“ sowie ergänzender EU-Programme zu beteiligen.

1 Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Zuwendungszweck

Das Programm „Horizont 2020“ bietet mit seiner anwendungsnahen Innovationsausrichtung sowie der verstärkten Förderung der mittelständischen Industrie zusätzliche Chancen für FH. Daher sollen FH-Professorinnen/FH-Professoren dabei unterstützt werden, sich auf europäischer Ebene zu vernetzen, um gemeinsam mit Forschungspartnern themenspezifische Projektvorschläge für „Horizont 2020“ zu konkretisieren und entsprechende Anträge erfolgreich einzureichen.

Mit dieser Maßnahme zielt das BMBF darauf ab, die Beteiligung der FH an „Horizont 2020“ als Partner, möglicherweise auch als Koordinatoren, von EU-Forschungsanträgen zu erhöhen. Es soll gezielt die Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen bei der EU unterstützt werden.

Insbesondere soll die Förderung den FH bzw. den Projektleiterinnen/Projektleitern, die Möglichkeit eröffnen, Forschungsprojekte, die aktuell im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“ oder im Rahmen einer anderweitigen Bundes- und/oder Landesförderung bearbeitet werden oder bereits abgeschlossen sind, international weiterzuverfolgen und auszubauen.

Dabei ist diese Maßnahme auf die aktuellen Ausschreibungen („Calls“) des Arbeitsprogramms 2017 als auch des Programms für die Jahre 2018 bis 2020 von „Horizont 2020“ ausgerichtet, die von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden bzw. noch veröffentlicht werden:

http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html.

Weitere Informationen zu „Horizont 2020“ finden sich unter http://www.horizont2020.de/.

Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Forschungsanträgen zu ergänzenden Programmen im Rahmen von „Horizont 2020“ ebenso förderfähig (siehe Nummer 2).

1.2 Rechtsgrundlage

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Bund-Länder-Vereinbarung über die Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen vom 28. Juni 2013 nach Artikel 91b des Grundgesetzes. Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ des BMBF. Die Zuwendungen an die FH erfolgen unter der Voraussetzung, dass sie nicht als Beihilfe im Sinne von Artikel 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu qualifizieren und die Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich der Hochschule angesiedelt sind. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bis zum 31. Dezember 2020 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

Die Forschungsanträge sind dabei auf Calls und ergänzende Programme von „Horizont 2020“ gemäß der Artikel 185 und 187 AEUV zu richten, für die FH antragsberechtigt sind (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

2.1 Fördervoraussetzungen im Einzelnen

2.1.1  Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen, für die bereits feststeht,

  • dass es einen passenden Call in „Horizont 2020" oder ein einschlägiges ergänzendes Programm (siehe FAQ) mit Einreichungsfrist in den Jahren 2017 bis 2020 gibt und somit bekannt ist, zu welchen aktuell bekannt gegebenen Ausschreibungen eine Antragseinreichung beabsichtigt ist und dass diese Ausschreibung zum Forschungsprofil bzw. zu einem Forschungsschwerpunkt der FH passt,
  • wie das konkrete Antragsthema lautet und welche Forschungsfrage auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll.

2.1.2 Die Projektleiterinnen/Projektleiter sollten über nationale Drittmittelerfahrung und Forschungskompetenz verfügen. Erfahrungen mit EU-Projekten oder EU-Antragstellungen sowie ein vorhandenes europäisches Netzwerk sind wünschenswert. Es muss dargelegt werden, auf welche Unterstützungs- und Beratungsleistungen die FH im Rahmen von EU-Antragstellungen zurückgreifen kann. Der Nachweis der Forschungskompetenz der Projektleitung als auch der FH kann insbesondere erbracht werden durch Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (laufend oder abgeschlossen) zum ausgewählten thematischen Forschungsbereich (im Folgenden Referenzprojekte genannt) oder durch einschlägige Fachpublikationen (oder Patente oder Produkte etc.) der FH-Professorin/des FH-Professors und der Kooperationspartner.

2.1.3 Nach Möglichkeit sollte bereits entschieden oder zumindest detailliert geplant sein, welche Partner sich an der EU-Antragstellung beteiligen werden/sollen und wer die Koordinatorenfunktion übernehmen wird/soll (bei Beteiligung mehrerer FH am selben EU-Antrag ist nur eine FH zuwendungsberechtigt).

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

Die zuwendungsrechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen sind in den Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO geregelt.

5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Jede antragsberechtigte FH bzw. jede Projektleiterin/jeder Projektleiter kann im Rahmen dieser Richtlinie mehrere Anträge stellen.

Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (Vollfinanzierung). Das beantragte Fördervolumen für dieses antragsvorbereitende Vorhaben soll im Regelfall 25 000 Euro nicht überschreiten. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. bei Übernahme der Koordination des geplanten EU-Antrags) kann von dieser Förderhöchstgrenze abgewichen werden, sodass das Fördervolumen maximal 40 000 Euro betragen kann.

Die Laufzeit der mit dieser Bekanntmachung geförderten Vorhaben beträgt maximal neun Monate, zudem müssen diese Vorhaben spätestens am 31. Dezember 2020 beendet sein.

Förderwürdig im Sinne dieser Bekanntmachung sind nur solche Aktivitäten, die auf eine konkrete Antragstellung bei den derzeit aktuellen Ausschreibungen („Calls") von „Horizont 2020“ sowie ergänzender Programme ausgerichtet sind (siehe Nummer 2.1), wie z. B.:

  • Gespräche und Treffen mit Vertreterinnen/Vertretern der Nationalen Kontaktstellen (NKS) und anderweitiger Beratungsstellen (z. B. bei der EU-KOM) zur Erstellung der Anträge,
  • Recherchen zur Ermittlung des Stands von Wissenschaft und Technik, die über das übliche Maß hinausgehen,
  • Reisen zur Abstimmung und Koordination einer Projektidee bzw. zur Erstellung von Anträgen mit weiteren, auch internationalen Partnern; Durchführung von Vernetzungsgesprächen,
  • (Vor-)Arbeiten zur Validierung von Lösungsansätzen/zur Erstellung einer Projektskizze,
  • Personal zur Erstellung von Anträgen; (Lehr-) Vertretungen für projektleitende FH-Professorinnen/Professoren.

Zuwendungsfähig sind nur diejenigen Ausgaben, die unmittelbar mit dem Projekt in Zusammenhang stehen. Nicht zuwendungsfähig sind z. B. Ausgaben für Grundausstattung oder Infrastrukturleistungen (siehe BMBF-Vordruck 0027 „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis"). Für die Vorhaben wird keine Projektpauschale gewährt.

6 Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) und die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF 98).

7 Verfahren

7.1 Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ)
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf


Ansprechpartnerin:
Dr. Alexandra Brennscheidt
Telefon: 02 11/62 14-5 61
E-Mail: brennscheidt(at)vdi.de

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse

https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf#t1

abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.

Sämtliche eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es besteht kein Anspruch auf Rückgabe. Das BMBF behält sich das Recht vor, Unterlagen zu Archivierungszwecken selbst oder durch Dritte unter Sicherung der gebotenen Vertraulichkeit auf Datenträger aufzunehmen oder zu speichern. Die ­Urheberrechte werden mit Einreichen der Unterlagen nicht übertragen.

7.2 Einstufiges Verfahren

Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.

7.2.1 Vorlage von Anträgen

In diesem Verfahren können Anträge ab Veröffentlichung dieser Richtlinie jederzeit bis zum 30. Juni 2020 über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ eingereicht werden:

https://foerderportal.bund.de/easyonline/

Verbindliche Anforderungen (u. a. eine Formatvorlage für die Vorhabenbeschreibung) sind auf der Internetseite des BMBF (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) niedergelegt.

Das Einreichen des Antrags bei „easy-online“ erfolgt durch Ausfüllen der dort hinterlegten online-Formulare und das Hochladen einer pdf-Datei. Diese Datei muss die Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen beinhalten. Die pdf-Datei ist entsprechend den unten aufgeführten Vorgaben zu erstellen und mit „Vorhabenbeschreibung_Name der Projektleiterin/des Projektleiters.pdf“ zu benennen.

Darüber hinaus ist die vollständige Vorhabenbeschreibung nach erfolgter elektronischer Einreichung zusammen mit dem in „easy-online“ erstellten und von der FH-Leitung unterzeichneten Antrag (Originalunterlagen, einfache Ausfertigung) in Papierform sowie eine digitale Version auf einem Datenträger

bis spätestens eine Woche nach elektronischer Einreichung

beim Projektträger einzureichen.

Für den Antrag in digitaler Form ist das PDF-Format zu nutzen. Der Datenträger soll möglichst wenige Dateien enthalten.

Aus der Vorlage eines Projektantrags kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden. Nur vollständige Anträge inklusive Vorhabenbeschreibung (vollständiger elektronischer „easy-online“-AZA-Antrag, pdf-Datei der Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen sowie alle Unterlagen in Papierform), die bis zum oben genannten Termin beim Projektträger eingegangen sind, können zur Begutachtung zugelassen werden.

Anträge, die den aufgeführten Anforderungen nicht genügen, werden nicht berücksichtigt.

Bei der Erstellung der Vorhabenbeschreibung ist die auf der Internetseite des Projektträgers (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) hinterlegte Formatvorlage zwingend zu verwenden (sieben Seiten zuzüglich Deckblatt und Anlage, einfacher Zeilenabstand, mindestens 3 cm Rand oben/unten und links/rechts, Schrifttyp Arial, Schriftgröße 11, Seitennummerierung, keine Kopf-/Fußzeilen). Die Vorhabenbeschreibung muss wie folgt gegliedert sein:

a)
Themenschwerpunkt/Call des geplanten EU-Antrags (z. B. „Führende Rolle der Industrie“) in „Horizont 2020“ oder ergänzendes Programm, zu dem der Antrag gestellt werden soll,
b)
Forschungskompetenz der FH: bislang in diesem Themenschwerpunkt durchgeführte Forschung an der antrag­stellenden FH und Passgenauigkeit des geplanten EU-Antrags in das Forschungsprofil der FH, z. B. Angaben zu Referenzprojekten,
c)
Forschungsfrage, die auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll und Ziele des EU-Antrags,
d)
Darstellung des geplanten Konsortiums (wenn möglich Interessenbekundungen der Partner oder Ähnliches als Anlage), geplante Schritte zur Erstellung des EU-Antrags sowie zur Vernetzung mit Forschungspartnern,
e)
Vorarbeiten und Kompetenzen der Projektleitung sowie deren nationale/internationale Drittmittelerfahrung und gegebenenfalls bisherige Beteiligung an den Forschungsrahmenprogrammen der EU (Antragstellungen, bewilligte ­Projekte),
f)
beratende/unterstützende Strukturen, die genutzt werden sollen (an der FH und darüber hinaus); Strategie der FH in Hinblick auf „Horizont 2020“-Beteiligungen,
g)
Arbeitsplan und Zeitplan für das hier beantragte Vorhaben,
h)
erwarteter Mehrwert aufgrund der internationalen Zusammenarbeit.

Der Vorhabenbeschreibung dürfen als Anlage lediglich – soweit vorhanden – Interessenbekundungen der für eine EU-Antragstellung vorgesehenen Partner beigefügt werden. Wenn die Erstellung eines EU-Antrags zur zweiten EU-Verfahrensstufe beantragt wird, kann der bereits eingereichte EU-Antrag zur ersten EU-Verfahrensstufe der Anlage beigefügt werden. Weitere Anlagen sind nicht zugelassen (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

7.2.2 Entscheidungs- und Bewilligungsverfahren

Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien begutachtet:

  • Erfüllung der Fördervoraussetzungen im Einzelnen sowie Kompetenzen der Projektleiterin/des Projektleiters und der FH,
  • Passfähigkeit des geplanten EU-Antrags zum ausgewählten EU-Call und die daraus resultierenden Chancen des geplanten EU-Antrags,
  • Etablierte als auch geplante europäische Vernetzung und Kooperation,
  • Mehrwert des geplanten EU-Antrags für die FH: Beitrag zur Stärkung der Netzwerkbildung und zur Stärkung des Forschungsprofils der FH.

Auf der Grundlage der Begutachtungen werden die für eine Förderung geeigneten Anträge vom BMBF ausgewählt. Das BMBF entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten und auf der Basis der verfügbaren Haushaltsmittel über die Bewilligung der Anträge. Das Auswahlergebnis wird den teilnehmenden FH schriftlich in der Regel innerhalb von sechs Wochen nach Antragseingang mitgeteilt. Zur Förderung geeignete Anträge werden anschließend geprüft. Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

7.3 Berichtspflicht

Ergänzend zum Schlussbericht nach BNBest-BMBF 98 wird ein Bericht der Projektleiterin/des Projektleiters mit folgendem Inhalt erwartet:

  1. Ergebnis des Antragsverfahrens bei der EU-Kommission, im Falle der Bewilligung des EU-Antrags mit folgenden Ergänzungen:
    • Höhe der Fördersumme,
    • beteiligte Konsortialpartner (Name, Ort und Funktion innerhalb des Konsortiums),
    • Projektstart und Förderzeitraum.
  2. Wirkungen der Förderung im Rahmen der Förderinitiative EU-Antrag-FH, die im Sinne eines Vorher-Nachher-Vergleichs aufzuzeigen sind:
    • gewonnene Erkenntnisse, Möglichkeiten und sich daraus ableitende Empfehlungen zur internationalen Netzwerkbildung und zur Nutzung von Unterstützungsstrukturen,
    • mögliche zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich der Antragstellungen in EU-Forschungsrahmenprogrammen, sowohl bezogen auf die Projektleitung als auch auf fachhochschulinterne Strukturen,
    • Darlegung notwendiger Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragstellung, Vorschläge zur Förderung dieser Voraussetzungen fachhochschulintern und gegebenenfalls fachhochschulextern.

7.4 Zu beachtende Vorschriften

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß den §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

8 Geltungsdauer

Diese Richtlinie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.*

Bonn, den 30. März 2017

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Auftrag
Dr. Detmer


* Diese Bekanntmachung ersetzt die Bekanntmachung – Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ – EU-Anhang-FH – vom 24. November 2015 (BAnz AT 30.11.2015 B6).

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-553Sun, 23 Apr 2017 19:50:27 +0200Laserschutzbeauftragte - aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrVhttp://optence.de/Mit der Veröffentlichung der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung OStrV im Jahr 2010 und deren Neufassung vom 30.11.2016 haben sich die Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb und seine Verantwortung geändert. Insbesondere im Hinblick auf die korrekte Bestellung und die Schulung des Laserschutzbeauftragten gilt es, die aktuellen Vorgaben zu beachten. (Quelle: LASER MAGAZIN 1-2017)Den gesamten Artikel im LASER MAGAZIN 1-2017: "Der Laserschutzbeauftragte im betrieblichen Alltag – ein Einblick in die aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrV"  finden Sie hier zum Download.

Verantwortung und Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb
Zu beachten ist, dass die OStrV zum 30. November 2016 (OStrV 12-2016) aktualisiert wurde, wodurch die Stellung des LSB im Betrieb eine Aufwertung erfahren hat. Nach der ersten Fassung der OStrV von 2010 hatte der LSB den sicheren Laserbetrieb zu überwachen, nach der Neufassung der OStrV muss er diesen nun aber gewährleisten.

Was heißt dies nun für die Bestellung des LSB nach neuer OStrV?
Im Idealfall bestellt der Arbeitgeber einen leitenden Angestellten zum LSB, der aufgrund seiner Stellung im Betrieb bereits in verantwortlicher Position ist und Weisungsbefugnis gegenüber den Mitarbeitern besitzt.  Soll ein Mitarbeiter ohne Vorgesetztenstatus zum LSB bestellt werden, so hat der Arbeitgeber diesem in der Bestellung die entsprechenden Befugnisse und Verantwortung für seine Tätigkeit als LSB zu übertragen. Das heißt, eine eindeutige arbeitsrechtliche Regelung der Stellung des Mitarbeiters in seiner Funktion als LSB ist in diesem Fall unbedingt erforderlich.

Bereits amtierende LSB, die noch nach BGV B2/DGUV Vorschrift 11 bestellt wurden, müssen sich spätestens, wenn die Unfallverhütungsvorschrift zurückgezogen wird, vom Arbeitgeber neu nach OStrV bestellen lassen. Dabei müssen ihre Aufgaben, Pflichten, Befugnisse und Verantwortung genau in der Bestellung definiert sein. Zurzeit wird ein DGUV-Grundsatz zum LSB erarbeitet, welcher die Stellung des LSB im Unternehmen nach neuer OStrV klarstellen und noch offene Punkte, beispielsweise in Bezug auf die Schulung und Fortbildung des LSB, klären soll.

Schulung des Laserschutzbeauftragten
In Bezug auf die Schulung des LSB ist zu beachten, dass er einen Kurs besucht, der Fachkenntnisse nach OStrV / TROS Laserstrahlung vermittelt. Dieser Kursbesuch muss auch erfolgreich (sprich mit einer bestandenen schriftlichen Prüfung) abgeschlossen werden.

Bereits seit der Zeit vor der OStrV amtierende LSB, die bislang noch keinen entsprechenden Lehrgang besucht haben, sollten sobald wie möglich zur Schulung geschickt werden, um den Vorgaben der Verordnung zu genügen. Sollte der LSB einen Kurs zur Erlangung der Sachkunde nach DGUV Vorschrift 11 bzw. BGV B2 besucht haben, so ist gemäß dem zurzeit in Ausarbeitung befindlichen DGUV Grundsatz vorgesehen, dass er innerhalb einer Übergangsfrist von fünf Jahren eine entsprechende Fortbildung zu absolvieren hat.

Laut TROS Laserstrahlung (Teil Allgemeines) ist zwischen anwendungsbezogenen eintägigen und allgemeinen anderthalbtägigen Kursen zu unterscheiden. Letztere werden für größere Unternehmen und Institutionen mit einem breiten Laseranwendungsspektrum empfohlen und sind für die nichtanwendungsspezifische, also die allgemeine Ausbildung zum LSB vorgeschrieben. Sollte ein amtierender LSB, der für diverse Laseranwendungen verantwortlich ist, bislang nur eintägig geschult worden sein, so ist der Besuch einer anderthalbtägigen Neuschulung bzw. einer Fortbildung anzuraten.

Generell schreibt die OStrV vor, dass die erworbenen Fachkenntnisse durch Fortbildungen auf aktuellem Stand zu halten sind. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Ausbildung zum LSB bei einem Kursanbieter erfolgt, der die Anforderungen gemäß TROS Laserstrahlung (Teil All-gemeines) erfüllt. Im Zweifelsfall kann Rat beim zuständigen Unfallversicherungsträger (z. B. Berufsgenossenschaft) oder der zuständigen Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt/Amt für Arbeitsschutz) eingeholt werden.

bayern photonics bietet am 16./17. Mai eine anderthalbtägige Laserschutzschulung in 82234 Weßling/Oberpfaffenhofen an. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Durchgeführt wird der Kurs vom Bayerischen Laserzentrum (blz), das seit etwa 20 Jahren Laserschutzschulungen bietet.

 

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.
news-547Fri, 07 Apr 2017 16:30:29 +0200DLR: Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschunghttp://optence.de/Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten nun einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Mit Hilfe des Simulationssystems EMAC (ECHAM/MESSy Atmospheric Chemistry) wurde die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre von 1950 bis 2100 nachvollzogen beziehungsweise prognostiziert. Die genaue Kenntnis der Entwicklung ist wichtig, da die Atmosphärenchemie in Wechselwirkung mit dem Klima steht. So geben die Modelldaten den Wissenschaftlern unter anderem Aufschluss darüber, welchen Einfluss einzelne atmosphärische Veränderungen auf den Klimawandel haben. Die detaillierte Beschreibung der Atmosphärenzusammensetzung ist eine Besonderheit des verwendeten Klima-Chemie-Modells. Darüber hinaus wurde das modular aufgebaute EMAC mit einem Ozeanmodell gekoppelt, so dass auch der Einfluss der Weltmeere umfassend berücksichtigt ist.Mehr als zwei Petabyte Klimadaten konnten die Wissenschaftler insgesamt aus den Modellberechnungen gewinnen, die nun Klimaforschern weltweit zur Verfügung stehen. Die aufwändigen Simulationen beanspruchten dabei mehr als sechs Millionen Prozessorstunden auf dem Supercomputer des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ). Verwirklicht wurde das Projekt im Rahmen der nationalen ESCiMo-Initiative (Earth System Chemistry integrated Modelling) in Zusammenarbeit von acht Forschungseinrichtungen und Universitäten unter Federführung des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. Die ESCiMo-Daten werden zu künftigen Berichten des Weltklimarates (IPCC) sowie der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht beitragen. Erste Ergebnisse, die mit Hilfe dieser Daten erzielt wurden, konnte die Projektgruppe bereits in einer Reihe von Fachpublikationen darlegen.

Bestätigungen und Überraschungen
Anhand der Langzeitsimulation konnten DLR- Wissenschaftler unter anderem zeigen, dass das Verbot der Ozon-zerstörenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)  eine wirksame Maßnahme war. Nachdem der Ozonabbau in den 1980er Jahren rapide fortschritt, wird sich die Ozonschicht nach dem Jahr 2035 wieder erholen. Abgeglichen wurden die Ergebnisse mit Messungen von Satelliteninstrumenten der letzten drei Jahrzehnte.
Die Atmosphärenforscher nutzten die neuen Klimadaten außerdem, um die scheinbar ungewöhnlichen Messdaten des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) aus dem Jahr 2012 zu verstehen. Damals zeigten sich ozonreiche Luftmassen bei Messflügen durch die südlichen Randgebiete der sogenannten asiatischen Sommermonsun-Antizyklone in rund 13 Kilometer Höhe. Dies stand im Widerspruch zu bisherigen Studien, die von ozonarmen Luftmassen berichteten, die durch stark aufsteigende warme Luftmassen während der Regenzeit entstehen. Die ESCiMo-Simulationen konnten die Ergebnisse der HALO-Messflüge nun einordnen und klären, dass die ozonreichen Luftmassen nicht von bodennahen Luftschichten, sondern tatsächlich aus der Stratosphäre kommen.
Die neuen Klimadaten helfen auch dabei, dem Treibhausgas Wasserdampf auf die Spur zu kommen. Nach Vulkanausbrüchen oder dem Klimaphänomen El-Niño, berüchtigter Auslöser von Extremwetterlagen, konnten die Wissenschaftler einen stark erhöhten beziehungsweise stark verringerten Eintrag von Wasserdampf in die mittlere Atmosphäre feststellen. Eine Veränderung, die sich auf die Temperaturen in verschiedenen Luftschichten auswirkt und damit das gesamte Klimasystem beeinflusst. Die einzelnen Faktoren und Wechselwirkungen können nun weiter erforscht werden.
Der einzigartige Datenschatz aus dem ESCiMo-Projekt ist somit bei Weitem nicht abschließend untersucht. Die Daten bilden eine Grundlage zur Beantwortung einer Vielzahl an weiteren wissenschaftlichen Fragenstellungen. Durch die zukünftige Bereitstellung der Simulationsergebnisse in der CERA-Datenbank (Climate and Environmental Retrieval and Archive) am DKRZ haben Wissenschaftler die Möglichkeit, in gegenwärtigen und zukünftigen Studien mit den ESCiMo-Daten zu arbeiten. Teile der Simulationsergebnisse werden zusätzlich zur BADC-Datenbank (British Atmospheric Data Centre) der Chemistry-Climate Model Initiative (CCMI) zur weiteren Analyse und zum Vergleich mit Ergebnissen weiterer Modelle transferiert.

Über das Projekt
Zu den Partnern im Konsortialprojekt ESCiMo (Earth System Chemistry integrated Modelling) zählen neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), die Freie Universität Berlin (FUB), die Johannes-Gutenberg Universität Mainz (UMZ) sowie das Cyprus Institute (CYI). Unterstützt wird das Projekt durch das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ).

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21966/

Kontakte:

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Dr. Patrick Jöckel 
Tel.: +49 8153 28-2565
mailto:patrick.joeckel(at)dlr.de

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Dr. Sabine Brinkop 
Tel.: +49 8153 28-251
mailto:sabine.brinkop(at)dlr.de 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
Bernadette Jung
Tel.: +49 8153 28-2251
mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-544Fri, 07 Apr 2017 14:37:11 +0200Machine-Vision trifft hochpräzisen Multiphoton-3D-Druckhttp://optence.de/Die Multiphoton Optics GmbH (MPO) bietet ihren Kunden die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D®, die eine Herstellung beliebig geformter 3D-Strukturen gestattet. Zur Erzeugung des Maschinencodes wird das Software-Paket LithoSoft3D eingesetzt, mit dem Strukturen durch unterschiedlichste Belichtungs- und Schreibstrategien erzeugt werden können. Die Maschinencodes werden dann mit der Streamer-Software LithoStream3D für die Fertigung beliebig geformter 3D-Strukturen an die Druckerplattform gegeben. Die Herstellung der Strukturen erfolgt mittels maskenlosem Direktschreiben mittels Ultrakurzpulslaser und ermöglicht sowohl additive als auch subtraktive Prozesse in einer Vielzahl unterschiedlicher Materialklassen, wie beispielsweise in Photolacken, Polymeren, Hybridpolymeren, photostrukturierbaren Gläsern oder auch Metallschichten. Das Herstellungsverfahren unterstützt die hochpräzise Herstellung von 3D optischen Interconnects oder anderer Koppelstrukturen, um optische Verbindungen auf Chips, zwischen Chips, Packages und Leiterplatten zu ermöglichen. Die Prozesse sind zu Standardprozessen aus der Mikroelektronik-Fertigung kompatibel und sparen ca. 80 % der Prozessschritte ein. Das gestattet eine signifikante Reduktion des Ressourcenverbrauchs in der Produktion und beim Endkunden, z.B. in High Performance Computing-Systemen. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Applikationen um Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und der Medizintechnik unterstützt, beispielsweise in der Herstellung optischer Sensoren oder auch Endoskop-Optiken, wobei der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt werden.Besonders im Hinblick auf die Skalierbarkeit und die weitere Automatisierung dieses echten 3D-Druckverfahrens sowie dessen Einbindung in industrielle Fertigungsanlagen, ist eine hochpräzise Positionsbestimmung einzelner Komponenten eines Assemblies von großer Bedeutung. Hierfür wird aktuell neben der bestehenden Prozessüberwachung mittels Kamera ein Vision-System in die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® integriert, welches Übersichts- und Detailaufnahmen der zu untersuchenden Assemblies erlaubt und darüber hinaus die Detektion beliebiger Alignment-Marken und Assembly-Komponenten unterstützt (siehe Abbildung 1). Hierzu können beliebige Template-Strukturen definiert, in einer Datenbank gespeichert und auf den Assemblies detektiert werden. Die Koordinaten einzelner Assembly-Komponenten sowie deren räumliche Lage bezüglich eines Referenzsystems (siehe Abbildung 2) werden direkt an die Steuerungssoftware LithoStream3D übergeben, so dass die für die weitere Prozessierung notwendige Positionierung des Assemblies vorgenommen werden kann. Alle mit den Kameras des Vision-Systems aufgenommenen Bilddaten werden ebenfalls in der von MPO entwickelten Anlagensteuerungssoftware LithoStream3D dargestellt.

Mit dem Vision-System erhält die vielseitig einsetzbare, hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® von Multiphoton Optics GmbH ein weiteres mächtiges Werkzeug zur Prozessüberwachung bei der Herstellung von Strukturen mit Strukturgrößen vom Nanometer- bis in den Zentimeterbereich.

Kontakt:
Multiphoton Optics GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
97076 Würzburg, Germany
phone: +49 931 2999 5891
valentin.ratz(at)multiphoton.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
news-534Tue, 04 Apr 2017 16:47:11 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe “LASER CHINA 2017”http://optence.de/Asiens führende Messe für Optische Technologien mit 28 Ausstellern auf dem "German Pavilion".Die Messe „LASER World of PHOTONICS CHINA“ vom 14. – 16. März im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) verzeichnete über 53.000 Besucher (laut Veranstalter) und mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern, darunter auch namhafte europäische und amerikanische Anbieter. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu Asiens führender Messe für Optische Technologien entwickelt und unterstreicht mit einem Wachstum von über 15 % gegenüber dem Vorjahr die wachsende Bedeutung des chinesischen Markts im Bereich der Schlüsseltechnologie Photonik.

Auf dem „German Pavilion“ der LASER CHINA präsentierten insgesamt 28 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktuelle Entwicklungen und innovative Produkte „made in Germany“. Der deutsche Gemeinschaftsstand wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit dem Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) gefördert und von OptecNet Deutschland, dem bundesweiten Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze für Optische Technologien, sowie dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI und Spectaris organisiert.

Als Ansprechpartner und zur Unterstützung der Mitglieder der Innovationsnetze in Marketing und Vertrieb war stellvertretend für OptecNet Deutschland Herr Johannes Verst von Photonics BW auf dem „German Pavilion“. Ergänzend zur Cluster-Expertenreise zur LASER CHINA 2016 führte er im Rahmen einer durch die baden-württembergische Landesagentur bw-i geförderten Maßnahme zur Internationalisierung von Photonics BW auch eine Sondierung des asiatischen Markts und neuer Anwendungsfelder durch.

Den über 100 geladenen Gästen bot der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Jörn Beißert am Abend des 15. März bei einem Büffet-Empfang die Gelegenheit zu Gesprächen mit anderen deutschen Ausstellern der LASER China sowie der anderen Messen und betonte die zunehmende Nachfrage chinesischer Anwender nach Produkten aus Deutschland.

Den Ausstellern und Besuchern der „LASER World of PHOTONICS CHINA“ war es zudem möglich, die parallel stattfindenden Messen „electronica China“, „productronica China“ und „SEMICON China“ zu besuchen.

Auch für das kommende Jahr ist ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS CHINA vom 14. – 16. März 2018 geplant.

http://world-of-photonics-china.com/
http://www.laser-china.german-pavilion.com/

 

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PressemeldungOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-529Tue, 04 Apr 2017 12:56:16 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Photonics Westhttp://optence.de/Auch in diesem Jahr nutzten wieder 59 Mitaussteller die Gelegenheit, sich auf dem bundesgeförderten deutschen Gemeinschaftsstand auf der Photonics West zu präsentieren, die vom 31. Januar bis 2. Februar in San Francisco, USA, stattfand.Über 1380 Aussteller präsentierten auf der Messe „Photonics West“ im Moscone Center in San Francisco den rund 23.000 Fachbesuchern vom 31. Januar bis 2. Februar neue Produkte und innovative Entwicklungen.

Das große Interesse an Lösungen im Bereich der Photonik galt auch den Produkten der 59 Mitaussteller auf dem „German Pavilion“, dem Gemeinschaftsstand   der   Bundesrepublik Deutschland. Von Photonics BW stellten die Firmen Dausinger + Giesen GmbH und J&M Analytik AG auf dem German Pavilion aus.

Das parallel laufende Konferenzprogramm umfasste über 4700 Fachvorträge von international renommierten Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern. Ebenfalls parallel fand die "BiOS  Expo“ statt, die  Produkte und Anwendungen aus dem Bereich der Biophotonik und biomedizinischen Optik präsentierte.  Darüber hinaus hatten Firmengründer bei der SPIE Startup Challenge die  Möglichkeit, ihr Projekt in Kurzvorträgen dem Fachpublikum und einer Experten-Jury vorzustellen.

Organisiert wurde der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte German  Pavilion von OptecNet Deutschland e.V., SPECTARIS e.V. sowie dem Verband deutscher Messewirtschaft AUMA.

Die beliebte „OptecNet  Wine  Reception“, zu der OptecNet Deutschland die deutschen Mitaussteller und  deren internationale Kunden und Partner in den nahegelegenen „Press Club“ einlud, sorgte einmal mehr  für gute Stimmung.


Im kommenden Jahr findet die Photonics West vom 27. Januar – 1. Februar 2018 in San Francisco statt.

http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west
http://www.photonics-west.german-pavilion.com/

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NewsPressemeldungOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-520Tue, 28 Mar 2017 15:24:41 +02001. OptecNet Jahrestagung: Premiere in Mainzhttp://optence.de/Eine gute Stimmung herrschte bei den über 220 Teilnehmern der 1. OptecNet Jahrestagung am 22./23. März in Mainz. Nach der Begrüßung durch Daniela Reuter, Vorsitzende von OptecNet Deutschland, wies Dr. Schlie, Referatsleiter Photonik im Bundesmininsterium für Bildung und Forschung, in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Photonik mit integrierten photonischen Systemen zur strategischen Technik in Produkten und Prozessen werde. Die Photonik müsse sich mit benachbarten Technologien und Systemen vernetzen und ein Systemverständnis entwickeln. Nach den Begrüßungsworten der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Daniela Schmitt, begann das Tagungsprogramm mit Plenar- und Parallelsessions. Ein intensiver Austausch fand in den Pausen im Ausstellungsbereich und beim gemütlichen Tagesausklang beim Networking-Abendessen statt.

Auch der zweite Tag war mit Vorträgen und Parallel- und Plenarsessions gut gefüllt. So berichtete beispielsweise Prof. Popp über neue Trends in der Biophotonik und im Abschlussvortrag erläuterte Prof. Kreutzer den "Digitalen Darwinismus".

2018 findet die OptecNet Jahrestagung am 21./22. März in Berlin statt.

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Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkeOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBbayern photonicsOptecNet
news-517Fri, 24 Mar 2017 10:51:00 +0100Sonne auf Knopfdruck: Größte künstliche Sonne der Welt eingeweihthttp://optence.de/Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nahm gemeinsam mit Dr. Georg Menzen (BMWi) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die neue Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb. Mit der Anlage sollen unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden. Beitrag zur Energiewende NRW-Umweltminister Johannes Remmel betonte die Bedeutung der Forschung für die Energiewende: "Um die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, brauchen wir den praktischen Ausbau vorhandener Technik. Aber ohne Investitionen in innovative Forschung, in modernste Technologien und auch in weltweite Leuchtturmprojekte wie Synlight wird die Energiewende stecken bleiben."In dem dreistöckigen Synlight-Gebäude strahlen insgesamt 149 Xenon-Kurzbogenlampen. Zum Vergleich: in einem großen Kinosaal wird die Leinwand durch eine einzelne Xenon-Kurzbogenlampe bestrahlt. Die Wissenschaftler können die Strahler auf eine Fläche von 20 mal 20 Zentimeter fokussieren. Trifft die Strahlung der Lampen mit einer Leistung von bis zu 350 Kilowatt dort auf, hat sie die bis zu 10.000 fache Intensität der Solarstrahlung auf der Erde. Im Fokus der Lampen entstehen Temperaturen bis zu 3.000 Grad Celsius. Diese Temperaturen nutzen die Forscher um Treibstoffe wie zum Beispiel Wasserstoff herzustellen.
Wasserstoff gilt als der Treibstoff der Zukunft denn er verbrennt ohne dabei Kohlendioxid abzugeben. Die Herstellung von Wasserstoff durch Aufspalten des weltweit verfügbaren Rohstoffs Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff bedarf einer großen Menge Energie. Diese kann von der Sonne bereitgestellt werden. "Erneuerbare Energien bilden zukünftig das Rückgrat für die weltweite Energieversorgung", betont DLR-Vorstand Lemmer die Relevanz intensiver Forschungen zur alternativen Energiegewinnung. "Solar erzeugte Kraft-, Treib- und Brennstoffe bieten große Potentiale für die Langzeitspeicherung, die Erzeugung chemischer Grundstoffe und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Synlight gibt unseren Forschungen auf diesem Gebiet Rückenwind."

Schnellere Entwicklung unter Laborbedingungen
Da die Sonne in Mitteleuropa selten und unregelmäßig scheint, ist für die Entwicklung von Produktionsverfahren solarer Treibstoffe eine künstliche Sonne das Mittel der Wahl. Bei den Synlight-Versuchen können Schlechtwetterperioden und schwankende Strahlungswerte die Tests und ihre Auswertung nicht erschweren oder verzögern. Jülich bietet zudem mit seiner Infrastruktur, darunter auch der Solarturm Jülich und das wissenschaftliche Umfeld, ideale Bedingungen für innovative Entwicklungen in der Solartechnik. Eine Verlagerung von Forschungsanlagen in sonnenreichere Regionen verspricht lediglich auf den ersten Blick günstigere Bedingungen, da auch dort die Sonne niemals mit derselben Intensität scheint. Aber genau das ist wichtig für schnelle Innovationszyklen: gleichbleibende Testbedingungen, die schnell und exakt reproduziert werden können.
Den Wissenschaftlern am DLR-Institut für Solarforschung ist die Herstellung von Wasserstoff mit Hilfe von Solarstrahlung bereits vor Jahren geglückt, allerdings im Labormaßstab. Damit solche Prozesse für die Industrie interessant werden, muss der Maßstab deutlich vergrößert werden. Genau das ist das Ziel von Synlight. Im Fokus der Forschungsarbeiten steht die solare Treibstoffherstellung, doch die neue Anlage kann für eine Vielzahl weiterer Anwendungen eingesetzt werden. Da das Spektrum der UV-Strahlung dem der Sonne gleicht, können beispielsweise auch Alterungsprozesse von Materialien zeitlich gerafft dargestellt werden. Ein interessanter Aspekt, sowohl für die Raumfahrt, als auch für die Industrie.
"Synlight füllt eine Lücke in der Qualifizierung solarthermischer Komponenten und Prozesse", erklärt Dr. Kai Wieghardt, der den Aufbau der Anlage maßgeblich betreut hat. "Die neue künstliche Sonne steht zwischen den Anlagen im Labormaßstab, wie dem Hochleistungsstrahler im DLR in Köln und den großtechnischen Anlagen wie dem Solarturm hier in Jülich."
ür die Experimente stehen den Nutzern der Anlage drei Bestrahlungskammern zur Verfügung. Die notwendigen Lampen werden, je nach Bedarf, gebündelt, oder flächig auf den Testaufbau ausgerichtet. Mit den drei Kammern können mehrere Experimente zeitgleich vorbereitet und die Anlage optimal ausgelastet werden.
Das DLR-Institut für Solarforschung errichtete die Forschungsanlage in den vergangenen zwei Jahren in einem vom Technologiezentrum Jülich erstellten Gebäude und mietete es langfristig zum Betrieb von Synlight an. Das Land Nordrheinwestfalen unterstützte das Projekt mit 2,4 Millionen Euro, rund 70 Prozent der Gesamtsumme von 3,5 Millionen Euro. Die Differenz von 1,1 Millionen Euro wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erbracht.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21807/

Kontakte

Michel Winand
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Köln
Tel.: +49 2203 601-2144
mailto:michel.winand(at)dlr.de

Dr.-Ing. Kai Wieghardt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Solarforschung, Großanlagen und Solare Materialien
Tel.: +49 2203 601-4171
mailto:kai.wieghardt(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-508Mon, 20 Mar 2017 09:26:36 +0100DLR: Studierende schicken acht Experimente in den Weltraum - REXUS 21/22http://optence.de/Forschungsraketen-Doppelkampagne in Schweden. - An Bord von zwei REXUS-Raketen befanden sich insgesamt fünf deutsche Experimente. - Die Experimente stammen aus der Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung, Klimaforschung und Technologieerprobung. - Die REXUS-21-Rakete erreichte eine Flughöhe von rund 85 Kilometern und REXUS 22 eine Höhe von rund 84 Kilometern. Wie kann Weltraummüll eingefangen werden? Wie können Studierende die Drehung der Forschungsrakete in Schwerelosigkeit reduzieren? Am 16. März 2017 startete um 14 Uhr mitteleuropäischer zeit (MEZ) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden die REXUS-22-Forschungsrakete mit Experimenten von Studierenden an Bord, um diese und weitere Fragen zu klären. Bereits einen Tag zuvor, am 15. März 2017, war REXUS 21 erfolgreich gestartet. Rund 50 Studierende aus Deutschland, Schweden, Polen und Italien nahmen an der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB teil. Etwa zehn Minuten dauerten die Flüge der knapp sechs Meter langen einstufigen Raketen vom Start bis zur Landung der Nutzlast.Weltraummüll effektiv aufspüren und einsammeln
An der Doppelkampagne nahmen fünf deutsche Experimente teil: Die Studenten der Universität Bremen und der Hochschule Bremen testeten in ihrem Experiment UB-SPACE (University of Bremen - Image Processing for Determination of relative Satellite Motion) eine Software, welche die relative Bewegung eines Satelliten mithilfe von Bildaufnahmen erkennen soll. Um dieses Szenario nachzustellen, wurde ein würfelförmiger Kleinstsatellit aus der REXUS-22-Rakete geworfen und von mehreren Kameras, die in der Rakete befestigt waren, gefilmt. Mit dieser Technik könnten später autonome Satelliten ausgerüstet werden, die den Weltraummüll selbstständig einsammeln. Das Einfangen von Weltraummüll stand auch im Fokus des Teams GRAB (Gecko-Related Adhesive testBundles). Die Studenten der Technischen Universität Braunschweig wollen mit ihrem Experiment das Andocken an einem Zielobjekt, wie zum Beispiel einem defekten Satelliten, erleichtern. Dafür testeten sie sogenannte adhäsive "Gecko-Materialen" an raumfahrttypischen Oberflächen in Schwerelosigkeit. Diese Materialien weisen aufgrund ihrer Struktur aus feinen Härchen und Stempeln eine gute Haftkraft an glatten Flächen auf.

Mit RaCos die Drehung der Rakete reduzieren
Da im Weltraum ein Vakuum herrscht, führt das Ablassen von Gas zu einem Rückstoß. Dadurch kann zum Beispiel eine Rakete gebremst und deren Drehimpuls reduziert werden. Um die Flugbahn der REXUS-Rakete zu stabilisieren, dreht sich die Rakete während des Anstiegs um die eigene Achse mithilfe einer besonderen Einstellung der Finnen, die am Raketenmotor befestigt sind. Allerdings benötigen einige Experimente Schwerelosigkeit, daher muss die Drehung auf ein Minimum reduziert werden. Mit RaCoS (Rate Control System Experiment) sollte die Drehung der REXUS-22-Rakete mithilfe eines Kaltgasantriebs reduziert und kontrolliert werden. Dafür entwarfen die Studierenden der Universität Würzburg einen Kontrollalgorithmus, um die Öffnungszeiten der Ventile zu berechnen, die den Gasfluss steuert. Dieses System könnte zur Lageregelung von Satelliten eingesetzt werden.

Entfaltbare Antennen in der Satellitenkommunikation nutzen
Entfaltbare Strukturen sind besonders zur Erforschung des Weltraums interessant, da sie aufgrund ihrer geringen Masse und des Materials aus Dünnfilmen und gasdichten Textilien platzsparend und leicht sind. Das Team der Technischen Universität Dresden testete mit DIANE (Dipole Inflatable Antenna Experiment) eine rund sieben Meter lange, stabförmige Antenne, die sich während des REXUS-21-Flugs in Schwerelosigkeit entfalten sollte. Die Antenne war zusammen mit ihrem Equipment, Entfaltungsmechanismus, Gaserzeugungssystem, Sender und Steuerplatine in einem würfelförmigen Kleinsatelliten (CubeSat) verstaut. Während des Einsatzes wurde das dynamische Flugverhalten und die Signalübertragung der Antenne untersucht und mithilfe einer Kamera beobachtet.

AtmoHIT- ein Experiment zur Erdbeobachtung
Das Experiment AtmoHIT (Atmospheric Heterodyne Interferometer Test) hatte das Ziel, das AtmoCube-1-Instrument zur Erdbeobachtung unter Weltraumbedingungen zu testen. Dieses sollte während des REXUS-22-Flugs mithilfe eines speziellen Spektrometers Temperaturen in der mittleren Atmosphäre messen. Das Instrument zeichnet sich durch eine hohe Lichtempfindlichkeit und geringe Größe aus, wodurch es für wissenschaftliche Fernerkundungsmessungen mit einem würfelförmigen Kleinsatelliten (CubeSat) geeignet ist. Das Experiment wurde innerhalb der Initiative für Kleinsatelliten zur Klimaforschung durch Tomographie entwickelt, die von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich entstand.

Die Experimente der anderen europäischen Teams auf REXUS 21/22
Die Untersuchung von Mars-typischen Salzproben stand im Fokus der Studierenden der Technischen Universität Luleå, Schweden. Das Experiment SALACIA (Saline Liquids And Conductivity In the Atmosphere) könnte eine spätere Mars-Mission unterstützen, da in einigen Flughöhen der BEXUS-21-Rakete ähnliche Umweltbedingungen wie auf dem Mars existieren. Während des Raketenflugs erforschte das Team die Eigenschaften der Absorption, also die Aufnahme von Wasser und die Reaktion von Salzen mit Wasser, indem die Leitfähigkeit gemessen wurde. In Abhängigkeit der Flughöhe änderten sich Zusammensetzung, Feuchtigkeit und Temperatur der Salzproben.

 Das Team der Universität Pisa untersuchte in ihrem Experiment U-Phos (Upgraded Pulsating heat pipe Only for Space), wie sich eine Flüssigkeit in Abhängigkeit der Temperatur in Schwerelosigkeit verändert. Hierfür entwickelten die Studierenden ein passives Temperaturkontrollsystem aus Kapillarröhrchen, die mit Lösungsmittel gefüllt waren. Ziel war es herauszufinden, inwieweit ein Temperaturmanagementsystem unter Weltraumbedingungen funktioniert und Anwendung finden kann.

DREAM (DRilling Experiment for Asteroid Mining) hieß das Experiment des Teams der Technischen Universität Breslau, Polen. Es dient zur Vorbereitung für das sogenannte Asteroid Mining, damit sind Abbauverfahren von Rohstoffen und Bohrungen im Weltraum gemeint. Während des Flugs der REXUS-21-Rakete testeten die Studierenden die Verteilung und das Verhalten von Bohrspänen in Schwerelosigkeit.

REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Das Deutsch-Schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Ihre Vorschläge für Experimente können jährlich im Oktober eingereicht werden. Der diesjährige Aufruf dazu wird im Juni 2017 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

 

 

Die Pressemitteilung mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21754/year-all/#/gallery/26600

Kontakte
Lisa Eidam 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-552
Fax: +49 228 447-386
mailto:Lisa.Eidam(at)dlr.de

Dr. Michael Becker 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
Tel.: +49 228 447-109
Fax: +49 228 447-735
mailto:Michael.Becker(at)dlr.de

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news-503Wed, 15 Mar 2017 15:11:00 +0100Ferne Galaxien bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen – wo ist die Dunkle Materie?http://optence.de/Neue Beobachtungen von rotierenden Galaxien vor rund 10 Milliarden Jahren zeigen überraschenderweise, dass diese massereichen Galaxien vollständig von baryonischer oder "normaler" Materie dominiert werden; Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle in vergleichbaren Regionen ihrer äußeren Scheibe als im lokalen Universum. Die internationale Forschergruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersuchte die Rotationskurven in den äußeren Scheiben von sechs Galaxien (bis zu einer Entfernung von ca. 65000 Lichtjahren vom Zentrum) und stellte fest, dass ihre Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant sind, sondern mit größerem Radius kleiner werden. Diese Erkenntnisse werden durch Beobachtungen von mehr als 200 weiteren Galaxien unterstützt, wobei unterschiedliche Schätzungen ihres dynamischen Zustands ebenfalls auf einen hohen baryonischen Massenanteil deuten. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass in diesen frühen Galaxien die Scheibe viel dicker ist und mit turbulenten Bewegungen zur dynamischen Stabilität beiträgt. Diese Ergebnisse wurden nun in einem Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht, zusammen mit drei weiteren Artikeln im Astrophysical Journal. Die Kurve links zeigt die normierten Rotationskurven der sechs Galaxien in Abb. 1 sowie die mittlere Rotationskurve von 100 weiteren Galaxien (gefüllte rote Quadrate). Alle Geschwindigkeiten erreichen einen Maximalwert und fallen danach ab. Bei der Abbildung rechts wurden die einzelnen Datenpunkte zusammengefasst, um den Vergleich mit Rotationskurven lokaler Galaxien zu erleichtern, dabei ist unsere Milchstraße in grün dargestellt, die Andromedagalaxie M31 in rot. Ebenfalls eingezeichnet sind die theoretisch erwarteten Rotationskurven für eine dünne Scheibe ohne dunkle Materie in den inneren Bereichen und für eine dicke, turbulente Scheibe. Dies zeigt eindrücklich, dass man sowohl eine Verteilung der Dunklen Materie ohne Konzentration zum Zentrum der Galaxie als auch turbulente Bewegung in einer dicken Scheibe braucht, um die Beobachtungen zu erklären. Die Kurve links zeigt die normierten Rotationskurven der sechs Galaxien in Abb. 1 sowie die mittlere Rotationskurve von 100 weiteren Galaxien (gefüllte rote Quadrate). Alle Geschwindigkeiten erreichen einen Maximalwert und fallen danach ab. Bei der Abbildung rechts wurden die einzelnen Datenpunkte zusammengefasst, um den Vergleich mit Rotationskurven lokaler Galaxien zu erleichtern, dabei ist unsere Milchstraße in grün dargestellt, die Andromedagalaxie M31 in rot. Ebenfalls eingezeichnet sind die theoretisch erwarteten Rotationskurven für eine dünne Scheibe ohne dunkle Materie in den inneren Bereichen und für eine dicke, turbulente Scheibe. Dies zeigt eindrücklich, dass man sowohl eine Verteilung der Dunklen Materie ohne Konzentration zum Zentrum der Galaxie als auch turbulente Bewegung in einer dicken Scheibe braucht, um die Beobachtungen zu erklären.Zahlreiche unterschiedliche Studien der Galaxien im lokalen Universum zeigten über viele Jahre hinweg eindeutige Hinweise auf die Existenz der sogenannten "Dunklen Materie" und dass diese eine wichtige Rolle spielt. Die normale oder "baryonische" Materie kann direkt in Form von hellen Sternen oder als leuchtendes Gas und Staub beobachtet werden; Dunkle Materie hingegen interagiert mit normaler Materie nur durch die Wirkung ihrer Schwerkraft. Insbesondere ist sie für flache Rotationskurven in Spiralgalaxien verantwortlich, d.h. die Rotationsgeschwindigkeiten in Spiralgalaxien sind konstant oder nehmen mit dem Radius zu.

Ein internationales Team von Astronomen, geleitet von Reinhard Genzel am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, führte tiefe Beobachtungen von mehreren hundert massereichen, sternbildenden Galaxien im entfernten Universum (bei Rotverschiebungen zwischen 0,6 und 2,6) mit bildgebender Spektroskopie durch. Dies ermöglichte es den Forschern, die Rotationskurven der Galaxien zu bestimmen, die wertvolle Hinweise auf die Massenverteilung sowohl für baryonische als auch für die Dunkle Materie bis zum äußeren Rand der sichtbaren Scheibe liefern – zu einem Zeitpunkt vor 10 Milliarden Jahren, als die Galaxienentstehung ihren Höhepunkt erreicht hatte. Bei sechs Galaxien erhielten die Forscher Daten mit so hoher Qualität, dass sie sogar individuelle Rotationskurven bestimmen konnten; für etwa 100 weitere Galaxien nutzten sie eine neuen Ansatz, die Galaxien zu „stapeln“, um so eine durchschnittliche, repräsentative Rotationskurve zu erhalten.

"Überraschenderweise sind die Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant, sie werden kleiner je größer der Radius wird", sagt Reinhard Genzel, Erstautor einer Veröffentlichung über das Ergebnis in der Zeitschrift Nature. "Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen dominiert in den meisten dieser frühen, massereichen Galaxien eindeutig die normale Materie - Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle als im lokalen Universum. Zweitens waren diese frühen Scheibengalaxien viel turbulenter als die Spiralgalaxien, die wir in unserer kosmischen Nachbarschaft sehen. Diese Turbulenz trägt zur dynamischen Stabilität bei, also müssen sie sich nicht so schnell drehen."

Beide Effekte scheinen mit zunehmender Rotverschiebung größeren Einfluss zu haben, sie waren also zu früheren kosmischen Zeiten wichtiger. Dies deutet darauf hin, dass sich im frühen Universum - etwa 3 bis 4 Milliarden Jahre nach dem Urknall - das Gas in Galaxien bereits sehr effizient in der Mitte der ausgedehnten Halos aus Dunkler Materie angesammelt hatte. Für die Dunkle Materie in diesen Halos dauerte es etliche Milliarden Jahre länger, um ebenfalls zu kondensieren, so dass wir ihre dominierende Wirkung erst viel später sehen, in den Rotationskurven moderner Galaxien. Diese Erklärung passt auch zu der Tatsache, dass weit entfernte Galaxien bei hoher Rotverschiebung im Vergleich zu Galaxien mit kleinerer Rotverschiebung viel mehr Gas enthielten und kompakter waren. Durch einen hohen Anteil an Gas kann der Drehimpuls leichter abgebaut und das Gas somit einfacher ins Innere gelenkt werden.

"Beim Vergleich dieser frühen masse- und gasreichen, rotierenden Galaxien mit denen im lokalen Universum ist Vorsicht angebracht", sagt Natascha Förster Schreiber, Co-Autorin bei allen vier Studien. "Heutige Spiralgalaxien, wie unsere Milchstraße, brauchen Dunkle Materie in unterschiedlichem Ausmaß. Andererseits zeigen passive Galaxien im lokalen Universum – also Galaxien, die hauptsächlich aus einer kugelförmigen Komponente bestehen und wahrscheinlich die Nachfahren der von uns beobachteten massereichen, sternbildenden Galaxien sind – einen ähnlich geringen Anteil Dunkler Materie auf galaktischen Skalen."

Zwei weitere Untersuchungen von insgesamt 240 sternbildenden Scheibengalaxien stützen diese Einschätzung. Detaillierte dynamische Modellierungen zeigen, dass Baryonen im Mittel 56% des Gesamtmassenanteils in allen Galaxien ausmachen, für Galaxien bei den höchsten Rotverschiebungen allerdings dominieren sie die Massenverteilung im Innern vollständig. Eine andere Analyse wertete dieselben Daten im Rahmen der Tully-Fisher-Beziehung aus, die einen engen Zusammenhang zwischen der Rotationsgeschwindigkeit einer Galaxie und ihrer Masse bzw. Leuchtkraft beschreibt. Auch in diesem Fall zeigen die Daten, dass massereiche, sternbildende Galaxien bei hoher Rotverschiebung bis hin zur äußeren Scheibe einen höheren Baryonenanteil aufweisen als diejenigen bei niedrigerer Rotverschiebung.

"Die Rechnungen zeigen es ganz eindeutig", stellt Stijn Wuyts von der University of Bath fest, Co-Autor bei allen vier Veröffentlichungen, "die Dynamik ist ein Maß für die Gesamtmasse. Wenn wir das, was wir in Form von Sternen und Gas sehen, abziehen, bleibt nicht viel Raum für die Dunkle Materie in diesen frühen Scheibengalaxien. Die abfallenden Rotationskurven stehen nicht nur im Einklang mit diesen Ergebnissen, sie bieten einen ganz direkten Hinweis auf die Dominanz der Baryonen - vor allem für Forscher, die eine gesunde Skepsis in Bezug auf die Genauigkeit haben, mit der man die Menge an Sternen und Gas in diesen entfernten Galaxien messen kann. "

Hinweis:
Die analysierten Daten wurden mit den Integralfeldspektrografen KMOS und SINFONI an den VLT-Teleskopen der ESO in Chile im Rahmen des KMOS3D- und des SINS/zC-SINF-Survey gewonnen. Dies stellt die erste, umfassende Untersuchung der Dynamik einer großen Anzahl von Galaxien im Rotverschiebungsintervall von z~0,6 bis 2,6 dar, über einen Zeitraum von 5 Milliarden Jahren. Das Team, das die Daten für die Nature-Veröffentlichung analysierte und interpretierte besteht aus R. Genzel, N.M. Förster Schreiber, H. Übler, P. Lang, L.J. Tacconi, E. Wisnioski, S. Belli, A. Burkert, J. Chan, R. Davies, M. Fossati, A. Galametz, O. Gerhard, D. Lutz, J.T. Mendel, E.J. Nelson, R. Saglia und K. Tadaki am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), T. Naab am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA), R. Bender, A. Beifiori und D. Wilman an der Universitätssternwarte München, S. Wuyts an der University of Bath, T. Alexander am Weizmann Institute of Science, G. Brammer am Space Telescope Science Institute, C.M. Carollo und S. Tacchella an der ETH Zürich, S. Genel am Center for Computational Astrophysics, I. Momcheva an der Yale University, A. Renzini am Astronomischen Observatorium Padua, A. Sternberg an der Tel Aviv University.

KMOS wurde in Arbeitsteilung von einem Konsortium britischer (Universität Durham, Universität Oxford, UK Astronomy Technology Centre Edinburgh (ATC)) und deutscher Institute (Universitätssternwarte München, Max Planck-Institut für extraterrestrische Physik) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Südsternwarte entwickelt und gebaut. Die Leitung des Projektes haben Ray Sharples (Universität Durham) und Ralf Bender (Universitätssternwarte/Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik).

Weitere Informationen siehe Webseite: http://www.mpe.mpg.de/6700344/news20170316

Contact:
Dr. Hannelore Hämmerle
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Pressesprecherin
Tel: (+49 89) 30000 - 398
Email: pr(at)mpe.mpg.de


http://www.mpe.mpg.de/6700344/news20170316

 

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news-497Thu, 09 Mar 2017 13:57:00 +0100Multiphoton Optics GmbH erhält Fraunhofer-Gründerpreishttp://optence.de/Am Dienstag, 21. Februar 2017 erhielt die Multiphoton Optics GmbH den mit 5.000 Euro dotierten Fraunhofer-Gründerpreis. Der Preis ehrt die Entwicklung des aus dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hervorgegangene Spin-off, das eine hochpräzise 3D-Druckplatt-formentwickelt und vertreibt. Das 2013 aus dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hervorgegangene Spin-off entwickelt und vertreibt eine hochpräzise 3D-Druckplattform, die es ermöglicht, komplexe dreidimensionale Strukturen vom Millimeter- bis in den Mikrometerbereich und kleiner zu erzeugen. Besonders für die Zukunft der Datenübertragung birgt die Technologie großes Potential. Der Fraunhofer-Gründerpreis entstand im Rahmen der neuen Ausgründungs- und Beteiligungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft und wurde 2016 zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet ein am Markt aktives und erfolgreiches Spin-off aus, dessen Produkte und Dienstleistungen einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen aufweisen. Mit der Auszeichnung wollen Fraunhofer Venture und der High-Tech Gründerfonds herausragende Gründungsprojekte honorieren und Ausgründungsvorhaben innerhalb der Fraunhofer- Gesellschaft weiter fördern.

Zur gesamten Pressemitteilung

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news-473Mon, 20 Feb 2017 08:46:00 +0100Glasforschung: Neue Technologie zum Umformen von GOBs zu Glaswafernhttp://optence.de/16.02.2017: TAZ Spiegelau und Ullrich GmbH präsentieren Forschungserfolge. Im Rahmen des Abschlusstreffens zum Forschungsprojekt „Glaswafer aus Gobs“, kurz „GlaGOB“, trafen sich kürzlich Vertreter der Ullrich GmbH aus Zwiesel, Zwiesel Kristallglas und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am TechnologieAnwenderZentrum (TAZ) in Spiegelau. Ziel des Projekts war es eine neue Technologie zum Umformen von sog. GOBs zu Glaswafern zu entwickeln.Unter einem GOB versteht man Halbzeuge bzw. Präzisionshalbzeuge aus Glas. Aus der Schmelze werden dazu „Glastropfen“ im heißen Zustand mit einem gewünschten Volumen abgetrennt und definiert geformt. Unter Glaswafern versteht man dünne, runde Scheiben, die zunehmend Anwendung in der Elektronikindustrie, z.B. als Trägermaterial für widerstandsfähige Sensoren, und in der Biotechnologie als Substratträger finden. Bisher führt die aufwändige Herstellungstechnologie der am Markt verfügbaren Glaswafer zu hohen Beschaffungskosten, was deren Verbreitung entgegensteht. Ebenso sind Glaswafer aktuell nur aus einer sehr begrenzten Anzahl von Glassorten wie Quarzglas oder Borosilikatglas erhältlich.

Am TAZ Spiegelau erkannte man gemeinsam mit der Ullrich GmbH diese Marktlücke und beantragte eine Förderung bei der Bayerischen Forschungsstiftung. Das Projekt hatte eine Laufzeit von einem Jahr. Mit der entwickelten Technologie wurden auf einer Präzisionsblankpresse GOBs aus Tritan®-Glas von einer Ausgangsdicke von 15 mm in einem isothermen Pressprozess in einem einzigen Schritt zu einem 4“-Wafer mit einer Dicke von 1 mm gepresst. Dieser Prozess ist eine Warmumformung von Glas und wird bei Temperaturen von ca. 800 °C durchgeführt. Werkzeug und Glas werden dabei zusammen erhitzt und durch eine genau kontrollierte Presskraft plastisch verformt. Die so hergestellten Glaswafer wurden messtechnisch auf ihre Qualität und Güte untersucht und mit marktüblichen Glaswafern verglichen. Die für die Waferherstellung prozessoptimierte Technologie des Präzisionsblankpressens birgt ein erhebliches Potenzial in sich. Zum einen entfallen gegenüber bisherigen Verfahren mehrere aufwändige mechanische Herstellungsschritte. Zum anderen eröffnet sich dadurch der Weg für die bedarfsgerechte Herstellung von Glaswafern aus kundenspezifischen Glassorten.

Die Forschung und Prozessentwicklung wurden in eine studentische Arbeit integriert. Maximilian Hasenberger, Master-Student an der THD im Fach „Applied Research“ hat mit seinem motivierten Einsatz und kreativen Herangehensweise einen großen Teil der Ergebnisse des Projekts beigetragen.

Mit diesen vielversprechenden Ergebnissen im Gepäck werden nach dem erfolgreichen Projektabschluss bei der Ullrich GmbH nun die nächsten Schritte für eine mögliche neue Anwendung vorbereitet.

Christian Murauer
Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungsmanagement
Phone: +49 (0) 991.3615-264
Fax:       +49 (0) 991.3615-299
Mobil:   +49 (0) 172.2853047
E-Mail: christian.murauer(at)th-deg.de

……………………………………………………………………………

THD - Technische Hochschule Deggendorf
Edlmairstr. 6 und 8
94469 Deggendorf
www.th-deg.de

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news-450Mon, 30 Jan 2017 13:57:16 +0100TOPTICA strengthens customized solutions & innovation by spinning-off TOPTICA Projects GmbHhttp://optence.de/In order to serve high complexity laser projects more efficiently TOPTICA Photonics AG has founded its new subsidiary TOPTICA Projects GmbH. TOPTICA Projects will be focusing on customized laser solutions, innovation and technology development. In addition, it will become the new home of TOPTICA’s award-winning Guide Star laser activities. The office is also located in Gräfelfing/Munich and operation has started on October 3rd 2016.Frank Lison, managing director and CEO of the new TOPTICA Projects states: “Access to latest technology for integration into customized laser system solutions have been instrumental to TOPTICA’s growth in the past and opened up new markets as well. Within TOPTICA Projects we will be able to give such activities a much stronger emphasis and secure long-term technology leadership for all of TOPTICA.”
Wilhelm Kaenders, president of TOPTICA Photonics and co-serving as managing director of the new entity adds: ”The current team of six employees combines more than a century of experience in development of specialty laser solutions covering the spectral range from deep UV to MIR. The expertise includes continuous wave diode lasers as well as ultrashort pulse fiber lasers for the low and high power regime.”
TOPTICA Projects will take over full responsibility for all existing and future Guide Star Laser activities of TOPTICA. Besides this already established business, TOPTICA Projects focuses on specialty laser systems that are beyond TOPTICA’s off the shelf components and modules, i.e. laser systems with very high technical complexity and/or longer development times.

Contact:
TOPTICA Projects GmbH
Lochhamer Schlag 19
82166 Graefelfing
Germany
http://www.toptica.com/company-profile/news/
Dr. Frank Lison
Phone + 49 89 85837-505
Fax + 49 89 85837-200
Frank.Lison(at)toptica-projects.com

TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.
TOPTICA Projects GmbH is a TOPTICA Photonics AG subsidiary with focus on specialty laser system development.

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news-447Tue, 24 Jan 2017 08:35:21 +0100MAIUS 1: Erstes Bose-Einstein-Kondensat im All erzeugthttp://optence.de/Erstmalig interferieren ultrakalte Atome im Weltraum. Eines der komplexesten Experimente, das je auf einer Forschungsrakete geflogen wurde: So könnte man das Experiment MAIUS 1 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) beschreiben, das am 23. Januar 2017 um 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Forschungsrakete vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden ins Weltall gestartet ist. Während der etwa sechsminütigen Phase, in der während des Fluges Schwerelosigkeit herrscht, ist es deutschen Wissenschaftlern erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat (BEK) im Weltraum zu erzeugen und für Interferometrie-Experimente zu nutzen. "Bose-Einstein-Kondensate entstehen, wenn ein Gas bis fast auf den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt wird", sagt Rainer Forke vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Nun sind wir glücklich, dass wir nachweisen konnten, dass die MAIUS-1-Anlage im Weltraum einwandfrei arbeitet. Während der Schwerelosigkeitsphase konnten rund 100 Einzelexperimente zu verschiedenen Aspekten der Materiewelleninterferometrie durchgeführt werden."Ultrakalte Atome im Mini-Labor
Wissenschaftler von elf deutschen Forschungseinrichtungen haben innerhalb weniger Jahre die Technologie zur Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten so miniaturisiert, dass die Experimentanlage in das Nutzlastmodul einer Forschungsrakete von rund zweieinhalb Metern Höhe und 50 Zentimetern Durchmesser passt. "Normalerweise füllt eine solche Apparatur einen ganzen Laborraum", sagt Dr. Stephan Seidel, wissenschaflticher Projektleiter MAIUS 1 von der Universität Hannover. "Die Anlage so kompakt und robust zu konzipieren, dass sie auf einer Forschungsrakete fliegen kann, war eine große Herausforderung für Wissenschaftler und Ingenieure." Will man ein Bose-Einstein-Kondensat erzeugen, so muss eine Wolke von Atomen - in diesem Fall verwenden die Forscher Rubidium-Atome - auf nahezu Minus 273 Grad Celsius abgekühlt werden. Hierfür reichen konventionelle Kühlungsmethoden nicht aus. In einem zweistufigen Verfahren wird daher die Bewegung der Atome zunächst mit Hilfe von Lasern abgebremst - denn je schneller sich ein Atom bewegt, desto höher ist seine Temperatur.

In der MAIUS-Apparatur sind dafür winzige Laser eingebaut, deren Strahlen die Rubidium-Atome abbremsen. Die Teilchen werden auf diese Weise in eine Atom-Falle überführt, aus der sie nicht entweichen können. Diese Falle wird kreiert mit Hilfe eines Atomchips, auf dem Magnetfelder erzeugt werden. Den magnetischen Einschluss kann man sich als die "Wände" der Falle vorstellen. Nach der Laserkühlung beginnt in der Magnetfalle die zweite Phase der Temperaturreduktion. Dabei wird das magnetische Feld reduziert, so dass sich die Höhe der "Wände" verringert. Damit bleiben nunmehr nur die kältesten und damit unbeweglichsten Teilchen in der Falle, während die beweglicheren Atome die niedrigere Barriere überwinden können. Die so erzeugten ultrakalten Atome werden in MAIUS zur Materiewelleninterferometrie genutzt. "Der Reiz, die Interferometrie mit Materiewellen auf möglichst lange Zeiten auszudehnen, hat auch einen wichtigen Anwendungsaspekt", so Prof. Ernst Rasel, PI des Projekts an der Universität Hannover. "Die Empfindlichkeit eines Atominterferometers wächst nämlich quadratisch mit der freien Fallzeit von BEKs in einem solchen Messgerät. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits über lang andauernde Missionen von Weltraumsatelliten nachgedacht wird. Auch der Einsatz von Quantensensoren in Satelliten für eine präzisere Geodäsie und Navigation wird schon diskutiert."

Deutsches Know-How auch für ISS-Experiment der NASA gefragt
"Wir sind sehr am deutschen Know-How für unser Cold Atom Laboratory (CAL), einer Apparatur zur Erforschung ultrakalter Quantengase, interessiert", sagt Mark Lee von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. "CAL soll bereits im Juni 2017 zur Internationalen Raumstation ISS starten." Bereits im Jahr 2007 war es Wissenschaftlern im Rahmen von QUANTUS (Quantengase unter Schwerelosigkeit) - des Vorläuferprojekts von MAIUS 1 - erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat in Schwerelosigkeit zu erzeugen. Dazu wurde die QUANTUS-Anlage in eine Kapsel integriert, mit der im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen Fallturmexperimente durchgeführt wurden. Die weltweit beachtete Forschung mit QUANTUS leistete entscheidende Pionierarbeit für MAIUS und bleibt auch für die Vorbereitung weiterer Missionen eine wichtige Forschungsplattform.

Hatte Einstein Recht?
Mit dem erfolgreichen Start von MAIUS 1 wurde bewiesen, dass die Technologie unter Weltraumbedingungen störungsfrei funktioniert. Mit MAIUS 2 und 3 sollen in den Jahren 2018 und 2019 zwei weitere Missionen folgen. Auf MAIUS 2 werden neben ultrakalten Rubidium-Atomen erstmalig auch ultrakalte Kalium-Atome auf einer Forschungsrakete eingesetzt. Bei MAIUS 3 soll dann die Fallgeschwindigkeit von Bose-Einstein-Kondensaten aus beiden Atomarten via Interferometrie verglichen werden. Damit soll der Teil der Einsteinschen Relativitätstheorie überprüft werden, der besagt, dass im Vakuum alle Massen gleich schnell fallen - das so genannte Äquivalenzprinzip. Würde diese Annahme widerlegt werden, wäre die Relativitätstheorie nicht mehr uneingeschränkt gültig.

Doch auch diese Experimente sind nur ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zu einer Langzeitmission im Weltraum. Ziel ist es, die Technologie auch auf Satelliten oder der Internationalen Raumstation ISS einsetzen zu können. Denn dort könnten die Experimente wochen- oder sogar monatelang in Schwerelosigkeit durchgeführt werden, während dies im Fallturm nur für etwa neun Sekunden und beim Raketenflug für rund sechs Minuten möglich ist.

Materiewelleninterferometrie im Weltraum
Ähnlich wie bei Lichtstrahlen können die Welleneigenschaften von Materie mit Hilfe der Interferometrie sichtbar gemacht und für hochempfindliche Messungen genutzt werden. Mit MAIUS ist es gelungen, die Materiewelleninterferometrie mit Bose-Einstein-Kondensaten erstmals erfolgreich im Weltraum einzusetzen. Die Durchführung der Experimente unter Schwerelosigkeit erlaubt es dabei, diese besonderen Quantenzustände über Sekunden aufrecht zu erhalten.

Deutscher Forschungsverbund realisiert die Mission
Das Projekt MAIUS 1 steht unter wissenschaftlicher Leitung der Leibniz Universität Hannover im Verbund mit der Humboldt-Universität und dem Ferdinand-Braun-Institut in Berlin, dem ZARM der Universität Bremen, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Hamburg, der Universität Ulm und der Technischen Universität Darmstadt. Dem Forschungsverbund gehören außerdem das DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen, die DLR-Einrichtung für Simulations- und Softwaretechnik in Braunschweig und die Mobile Raketenbasis des DLR (MORABA) an, welche auch die Startkampagne durchführt. Koordiniert und unterstützt wird das Projekt vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie hier:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20337/year-all/#/gallery/25194

Kontakte
Diana Gonzalez 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-388
Fax: +49 228 447-386
mailto:Diana.Gonzalez(at)dlr.de

Dr. Thomas Driebe 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
Tel.: +49 228 447-371
Fax: +49 228 447-735
mailto:Thomas.Driebe(at)dlr.de

Dr. Stephan Seidel 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Mobile Raketenbasis (MORABA)
Tel.: +49 8153 28-2443
Fax: +49 8153 28-1344
mailto:Stephan.Seidel(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-444Fri, 20 Jan 2017 14:00:20 +0100Eine Reise von einer Million Meilen beginnt mit dem ersten Schritt http://optence.de/- eROSITA fliegt nach Russland für den Raketenstart 2018 (Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik - MPE). Am 20. Januar 2017 wurde das fertig gestellte eROSITA-Röntgenteleskop in München, wo es am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik gebaut worden war, in ein Frachtflugzeug verladen und nach Russland transportiert. Wie jeder andere Passagier auch musste es erst den Zoll passieren, bevor es nach Moskau weiterreisen konnte. Hier wird eROSITA voraussichtlich am 25. Januar bei der Firma Lavochkin im Moskauer Vorort Khimki ankommen und in den kommenden Monaten zur Vorbereitung auf den Raketenstart weiter getestet und mit der Raumfähre "SRG" integriert. Sobald es dann 2018 an seinem Beobachtungspunkt, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, angelangt ist, wird eROSITA eine hochempfindliche Durchmusterung des gesamten Himmels im Röntgenlicht durchführen.

"Es ist sehr spannend, eROSITA nach so vielen Jahren der intensiven Entwicklung und Integration jetzt auf den Weg zu bringen", sagt Dr. Peter Predehl, Projektleiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE). "Seit dem offiziellen Start des Projekts 2007 haben mehr als hundert Personen an den verschiedenen Komponenten gearbeitet; viele davon mussten ganz neu entwickelt werden, um sie exakt auf unsere wissenschaftlichen Bedürfnisse und die sehr unwirtliche Umgebung im All anzupassen. Es ist wahrscheinlich eines der größten Projekte, das unser Institut jemals in Angriff genommen hat, und sich wird hoffentlich als würdiger Nachfolger von ROSAT erweisen.“ eROSITA wird 25-mal empfindlicher sein als das ROSAT Röntgenteleskop, das ebenfalls unter der wissenschaftlichen Leitung des MPE gebaut wurde und in den 1990er Jahren die erste tiefe Himmelsdurchmusterung bei Röntgenstrahlen durchführte.

Das Röntgen-Weltraumteleskop eROSITA besteht aus sieben identischen Spiegelmodulen mit jeweils 54 verschachtelten, vergoldeten Spiegeln, die sehr präzise gefertigt wurden, um die hochenergetischen Photonen zu sammeln und an die für Röntgenstrahlung empfindlichen Kameras weiterzuleiten, die im Fokus eines jeden Spiegelmoduls platziert sind. Diese Kameras wurden ebenfalls am MPE entwickelt und maßgeschneidert; insbesondere wurden sie mit speziellen Röntgen-CCDs aus hochreinem Silizium ausgestattet. Für maximale Leistung müssen diese Kameras mit einem komplexen Rohrsystem auf -90 °C gekühlt werden.

"Mit seiner viel höheren Empfindlichkeit als bei früheren Himmelsdurchmusterungen wird eROSITA eine Vielzahl neuer Röntgenquellen entdecken", so Dr. Andrea Merloni, Projektwissenschaftler für eROSITA. "Wir können damit nicht nur die Verteilung von Galaxienhaufen untersuchen - eROSITA wird mehr als 100'000 dieser extrem massereichen Objekte im Universum finden - sondern auch Millionen aktiver Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien untersuchen sowie seltene Objekte in der Milchstraße, wie isolierte Neutronensterne. Unsere Himmelsdurchmusterung liefert damit neue Einblicke in ein breites Spektrum energiereicher astrophysikalischer Phänomene – entdeckt vielleicht sogar völlig neue Phänomene - und gibt uns neue Hinweise auf die geheimnisvolle "Dunkle Energie", die die beschleunigte Expansion des Universums antreibt."

Nach der Endmontage reiste eROSITA zunächst 30 Kilometer vom MPE zur IABG in Ottobrunn für die letzten Tests auf deutschen Boden, anschließend weitere 50 Kilometer zum Münchner Flughafen und nun rund 2300 Kilometer nach Khimki und zur Firma Lavochkin – etwa die Hälfte seiner irdischen Reise. Dort wird es mit der Raumfähre Spectrum-Roentgen-Gamma (SRG) integriert, die auch das russische Teleskop "ART-XC" ins All bringt. Beide Instrumente werden nach einer weiteren Reise von rund 2600 Kilometern mit einer Proton-Rakete vom russischen Startplatz Baikonur in Kasachstan gestartet. Damit verlässt eROSITA die Erde und fliegt rund 1,5 Millionen Kilometer bis es auf eine Umlaufbahn um den zweiten Lagrange-Punkt (L2) des Sonne-Erdsystems einschwenkt. Dort wird eROSITA über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt acht Scans des gesamten Himmels durchführen.

"Die Wissenschaft war immer die treibende Kraft für das Design und die Entwicklung des Teleskops", betont Peter Predehl. "Die aufregenden Entdeckungen, die eROSITA möglich macht - das ist es, was uns angetrieben hat, auch wenn wir vor dem nächsten technischen Problem standen. Das gesamte Team kann stolz sein, das Teleskop jetzt nach Russland zu liefern!"

Kontakt:

Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin MPE
Tel: +49 (0)89 30000-3980
Email: hanneh(at)mpe.mpg.de

Dr. Peter Predehl
eROSITA Projektleiter
Tel: +49 (0)89 30000-3505
Mobil: +49 (0)89 30000-7653
Email: prp(at)mpe.mpg.de

Die gesamte Pressemeldung finden Sie auf der Webseite:
www.mpe.mpg.de/6686609/news-20170120

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-435Fri, 13 Jan 2017 15:39:44 +0100Wirbelschleppen umfliegen: Neues System im Flugversuch erprobthttp://optence.de/Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen von den Tragflügelspitzen ausgehende starke Wirbel, so genannte Wirbelschleppen. Diese können sicherheitsrelevante Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun in Flugversuchen die Weiterentwicklung eines Wirbelschleppenausweichsystems erprobt. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus Wetterinformationen und den Navigationsdaten des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen, mögliche Konflikte ermitteln und dazu Ausweichmanöver vorschlagen.Darstellung unsichtbarer Wirbel auf dem DisplayBei insgesamt fünf Versuchsflügen im November und Dezember 2016 war das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) für den Praxistest des neuen Ausweichsystems in der Luft. "Zunächst haben wir mit Hilfe des gleichzeitig fliegenden DLR-Versuchsflugzeugs Falcon erprobt, wie präzise die vorgeschlagenen Ausweichmanöver dessen Wirbelschleppen umgehen", erklärt der Projektleiter Tobias Bauer vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Dafür haben wir von der Falcon genaue Informationen über Position, Geschwindigkeit sowie meteorologische Parameter empfangen, aus denen der Computer berechnet, wie sich die Wirbelschleppen im Luftraum bewegen." Als Schnittstelle zum Piloten dient ein Display, das die Position der Wirbelschleppe anzeigt und eine alternative Flugbahn mit möglichst geringer Bahnabweichung vorschlägt.

Testfall Linienflug
Eine Software zur Wirbelprognose, entwickelt am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, berechnet unter Berücksichtigung des Winds, der Temperaturverteilung und der Turbulenz, wie sich die Wirbelschleppen hinter einem Flugzeug verhalten. Je weniger lokale Wetterdaten dafür bereitstehen, desto schwieriger wird die Berechnung. "Bei vier von fünf Versuchsflügen haben wir direkt die Wirbelschleppen von Flugzeugen im Linienverkehr angesteuert", erzählt Bauer. "Diese senden heute erst einen Teil der benötigten Daten an umgebende Flugzeuge, so dass wir weitreichende Annahmen für die Vorhersage der Wirbelschleppen treffen mussten." Die gesammelten Daten aus dem operationellen Linienverkehr bilden daher eine wertvolle Grundlage, um das System weiter zu präzisieren, nach dem die Tests mit der Falcon bereits gezeigt haben, dass der gewählte Ansatz prinzipiell gute Wirbelprognosen liefert und das Situationsbewusstsein der Piloten schärft.

Exakte Koordination
"Die Testflüge erforderten eine exakte Koordination mit dem jeweils vorausfliegenden Flugzeug", sagt DLR-Testpilot Jens Heider von der DLR-Forschungsflugabteilung. "Mit der Falcon war das eingespielt, aber bei den kurzfristig ausgewählten Linienflugzeugen waren wir auf die Kooperation mit den Piloten verschiedenster Fluggesellschaften sowie den Fluglotsen angewiesen, die sehr gut funktionierte." Geflogen wurden die Ausweichmanöver im Luftraum über Nordostdeutschland. Die Forschungsflugzeuge starteten und landeten am DLR-Standort Braunschweig.

Aufrollen an den Flügelspitzen
Wirbelschleppen, die auch Wirbelzöpfe oder Randwirbel genannt werden, sind gegenläufig drehende Luftwirbel hinter fliegenden Flugzeugen. Ihre Intensität ist von Größe und Gewicht eines Flugzeugs abhängig. Besonders kräftig fallen daher die Wirbelschleppen der Großflugzeuge wie etwa des Airbus A380 oder der Boeing 747 aus. Hinter diesen Giganten der Lüfte müssen kleinere Maschinen einen erweiterten Sicherheitsabstand von bis zu fünfzehn Kilometern einhalten. Die Lebensdauer von Wirbelschleppen wird von Windverhältnissen, Turbulenz und Temperaturschichtung in der Atmosphäre beeinflusst. In der Regel sinken die Wirbel langsam ab, bevor sie sich auflösen. Wirbelschleppen rühren von der Aerodynamik der Tragflächenspitzen her. Dort treffen der Unterdruck der Tragflächenoberseite und der Überdruck der Tragflächenunterseite zusammen, was zu einem Aufrollen der Wirbel führt.

Bordgestütztes Warn- und Ausweichsystem für Wirbelschleppen
In verschiedenen Projekten, aktuell dem DLR Projekt Land-Based and Onboard Wake Systems (L-bows), beschäftigen sich DLR-Wissenschaftler seit 2012 mit den Basisfunktionalitäten des DLR-Warn- und Ausweichsystems für Wirbelschleppen, genannt WEAA (Wake Encounter Avoidance & Advisory System). Unter der Leitung des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik wird schrittweise eine Technologie entwickelt, die Wirbelschleppen entlang der Flugbahn vorhersagt, in ihrer Wirkung einschätzt, passende Ausweichmanöver vorschlägt und diese bei Bedarf automatisch durchführt. Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre hat die Software zur Zusammenführung der Wetterdaten aus verschiedenen Quellen und zur Wirbelschleppenvorhersage beigesteuert; ein Teil der Arbeiten wurde im Auftrag von Airbus durchgeführt. In einem Anschlussprojekt soll die Praxistauglichkeit der einzelnen Module vorangetrieben und die Technologieerprobung unter Einsatzbedingungen weiter abgerundet werden.

Die gesamte DLR-Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20497/#/gallery/25296

Kontakt:

Jens Heider
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 53 12952-402

Tobias Bauer
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Flugsystemtechnik
Tel.: +49 53 12953-258

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.PhotonicNet GmbHPhotonics BW
news-433Fri, 13 Jan 2017 14:51:44 +0100TOPTICAs neue Multi-Laser Engine iChrome CLEhttp://optence.de/Ideal für Mikroskopie-Anwendungen: kompakt, komfortabel, kosten-optimiert. TOPTICAs neue Multi-Laser Engine iChrome CLE vereint vier unterschiedliche Laserquellen in einem Gehäuse. Sie liefert jeweils bis zu 20 mW Ausgangsleistung bei den Wellenlängen 405, 488, 561 und 640 nm. Dabei sind alle integrierten Laser mit Hilfe einer einheitlichen Schnittstelle ansteuerbar. Hierfür stehen analoge und digitale Eingänge, sowie Anschlüsse für RS232 und Ethernet bereit. Zum Lieferumfang der iChrome CLE gehört eine intuitive Steuersoftware, sowie eine umfassende Kommandosprache, welche eine komplette OEM Integration erleichtert. Alle integrierten Laser können mit Frequenzen bis hin zu 1 MHz (analog und digital) moduliert werden. Abgerundet wird das System durch TOPTICAs automatischen Justiermechanismus COOLAC, welcher eine einfache Plug & Play-Installation ermöglicht und eine einzigartige Stabilität über die gesamte Lebensdauer garantiert.
Die iChrome CLE ist der erste rein diodenbasierte Laser-Combiner, welcher auch bei 561 nm eine diodenbasierte Laserquelle, den FDDL (Frequency Doubled Diode Laser) beinhaltet. Dadurch ist ein einheitliches Modulations-Verhalten aller integrierten Laser garantiert. Complete-Off ist eine weitere einzigartige Eigenschaft des Systems, welches dafür sorgt, dass alle Laser im „Off“-Zustand kein Licht emittieren, selbst bei Modulationsfrequenzen bis zu 1 MHz.
Durch die ausgewählten Wellenlängen 405, 488, 561 und 640 nm ist die iChrome CLE als Laserquelle für Mikroskopie, insbesondere Konfokal-Mikroskopie, bestens geeignet. Diese Farbkombination ermöglicht die Anregung einer Vielzahl der häufig genutzten Farbstoffe mit nur einem einzigen Gerät. Das kleine Gehäuse in Kombination mit der geringen Wärmeabgabe und dem minimalen Stromverbrauch machen die iChrome CLE nicht nur effizient sondern erleichtern zusätzlich die Integration.
Die iChrome CLE ist das dritte Mitglied von TOPTICAs „iChrome“ Produktlinie. Diese beinhaltet die kompakte und günstige iChrome CLE mit vier vordefinierten Laser-Linien, die iChrome MLE mit vier frei wählbaren Farben, sowie die iChrome SLE mit acht wählbaren und austauschbaren Wellenlängen. Alle iChrome-Systeme besitzen ein vereinheitlichtes Interface, einzigartige Modulationsmöglichkeiten und einen automatischen Justier-Algorithmus. Sie sind ideale Laserlichtquellen für Anwendungen in der Biophotonik, insbesondere für die Mikroskopie, Flusszytometrie und High-Content Screening.

TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
82166 Gräfelfing
http://www.toptica.com/company-profile/news/
Kontakt
Dr. Tim Paasch-Colberg
Fon + 49 89 85837-123
Fax + 49 89 85837-200
tim.paasch-colberg(at)toptica.com

TOPTICA Photonics entwickelt und produziert neuartige Dioden- und Faserlaser und Lasersysteme für Wissenschaft und Industrie. Vertrieb und Service werden durch TOPTICA Deutschland, die Niederlassungen TOPTICA USA und TOPTICA Japan, sowie weltweit derzeit über 11 Distributoren angeboten. Ein wesentlicher Punkt der Firmenphilosophie ist die enge Kooperation zwischen Entwicklung und Forschung, um den hochspezialisierten Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und um letztendlich Hochtechnologie aus dem Labor in den industriellen Einsatz zu bringen.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-418Wed, 07 Dec 2016 19:31:59 +0100„Women in Photonics“ Netzwerk erfolgreich gestartethttp://optence.de/Rund 30 Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche trafen sich am 6. Dezember bei TRUMPF in Ditzingen, zur Auftaktveranstaltung des „Women in Photonics“ Netzwerks. Dieses neue Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte bietet Photonics BW im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts „Photonics Innovation Booster“.Die Erwartungen der Teilnehmerinnenan das Netzwerk sind vielfältig. Neben dem fachlichen Bezug wünschen sich die Teilnehmerinnen die Vernetzung im Hinblick auf Karrieremöglichkeiten. Wichtig ist ihnen insbesondere der Austausch zu Führungstechniken, sowie zur Organisation von Karriere und Kindern. Als eine wichtige Aufgabe des Netzwerks sehen sie es auch an, Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander und natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbar zu machen.

Den fachlichen Bezug lieferte bereits der Gastgeber mit einer interessanten Führung durch die Produktion, die „Industrie 4.0“-Pilot-Fertigung und eine Maschinenvorführung einer mechanischen und einer Laser-Bearbeitungsanlage. Dr. Ute Gauger stellte anschließend die Lasertechnik bei TRUMPF vor und ging auch auf die besonderen Herausforderungen eines Projekts für die Halbleiterfertigung ein.

Dr. Birgit Buschmann, Leiterin des Referats für Wirtschaft und Gleichstellung im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau stellte die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ vor, in der auch Photonics BW seit 2012 engagiert ist. Neben den Zielen und Aktivitäten des Bündnisses präsentierte sie auch Informationen zur Entwicklung des Frauenanteils in MINT-Studium und –Ausbildung sowie zum Frauenanteil in MINT-Berufen in Baden-Württemberg.

In der anschließenden regen Diskussion zeigte sich, wie sehr die Themen Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Karriere die Frauen in Fach- und Führungspositionen immer noch beschäftigen.

Als nächste Schritte für das Netzwerk beschlossen die Teilnehmerinnen, die Portrait-Serie „Frauen in der Photonik“ zu erweitern. Zusätzlich zu den persönlichen Treffen wünschten sie sich eine Plattform für den elektronischen Austausch – hierfür wird zunächst die bei XING eingerichtet Gruppe „Women in Photonics“ Netzwerk genutzt werden.

Das nächste Treffen des neuen „Women in Photonics“ Netzwerks wird für das Frühjahr 2017 geplant. Weitere Interessentinnen sind herzlich eingeladen und melden sich bitte in der Geschäftsstelle von Photonics BW.

www.photonicsbw.de

Kontakt:

Photonics BW e.V.

Eva Kerwien

kerwien(at)photonicsbw.de

www.photonicsbw.de

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Aus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldungOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBoptonet
news-397Sun, 13 Nov 2016 21:22:53 +0100Two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänschhttp://optence.de/FROM LASER SPECTROSCOPY TO QUANTUM SCIENCE On November 18th and 19th, a two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänsch, Nobel laureate and co-founder of Menlo Systems, will take place at the LMU in Munich. See the program and the list of the invited speakers in the link below.
The registration is free and open from now.
More information about registration and the program:
www.haensch-symposium.de

 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsbayern photonicsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-395Sun, 13 Nov 2016 11:34:16 +0100Geschicklichkeitstest in der Schwerelosigkeit http://optence.de/DLR-Pressemitteilung vom 09. November 2016. In der Schwerelosigkeit erreicht der Mensch nicht immer dieselbe Geschicklichkeit wie auf der Erde - nicht einmal mit Übung. Ein Phänomen, das in der bemannten Raumfahrt bekannt aber nicht entschlüsselt ist: Was ist der Grund für die verminderte Hand-Auge-Koordination im All, und wie können Leistungseinbußen ausgeglichen werden? Zusammen mit Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation ISS haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) deshalb eine achtwöchige Experimentreihe gestartet. Hierbei kommt der Kontur-2-Joystick des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik zum Einsatz, der sich seit Juli 2015 auf der ISS befindet. Das System ist kraftreflektierend und ermöglicht dank Telepräsenz-Technologie die feinfühlige Fernsteuerung von robotischen Systemen, so als ob der Bediener selbst vor Ort wäre. Letztes Jahr wurden mehrere Experimente zur Steuerung von Robotern auf der Erde mit dem Kontur-2-Joystick auf der ISS erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt konnte das Projektteam im Dezember 2015 mit einem feinfühligen "Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde diese Technologie erfolgreich demonstrieren.

Ganz besonders kritisch ist die Leistungsfähigkeit der Hand-Auge-Koordination bislang beim manuellen Andocken der Soyus an die ISS. Fällt das automatische System aus, muss das Raumschiff über das TORU-System mit zwei Joysticks gesteuert werden - ein extrem schwieriges Manöver, das jahrelanges Training der Astronauten erfordert. Eine weitere aktuelle Anwendung, die Geschicklichkeit erfordert betrifft die Steuerung des Canadarms - der Roboterarm an der Außenwand der ISS. Da robotische Systeme und Telepräsenz-Technologien in der Raumfahrt eine immer größere Rolle spielen, ist auch die Bedienungsfähigkeit des Menschen künftig stärker gefragt. "Von der neuen Kontur-2-Studie erwarten wir uns wichtige Hinweise zum besseren Verständnis der menschlichen Sensomotorik unter Bedingungen der Schwerelosigkeit. Dies ist ein unverzichtbarer Aspekt, um zukünftige Telepräsenz- oder Telerobotiksysteme sicher und effizient zu bedienen und somit unsere Vision der planetaren Exploration Realität werden zu lassen", erklärt Projektleiter Dr. Bernhard Weber vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik.

Einfache Aufgaben, komplexer Abgleich
Die Experimentreihe zielt darauf ab, jeden Bewegungsaspekt isoliert betrachten und analysieren zu können. Dazu haben Weber und seine Kollegen eine Computersimulation mit möglichst einfachen Aufgaben entwickelt: Die Kosmonauten sollen mit dem Joystick einen Cursor auf einem Bildschirm steuern und führen diverse Ziel- und Folgeaufgaben aus. Getestet werden die Leistungen bei Positionssteuerung, Geschwindigkeitssteuerung und vor allem die Auswirkungen der unterschiedlichen Joystick-Einstellungen. Denn über die Kraftrückkopplung kann die Dämpfung, Steifigkeit und Masse des Joysticks in verschiedenen Intensitätsgraden geregelt werden. Durch die optimale Einstellung des Joysticks erhofft man sich eine Verbesserung der Sensomotorik in der Schwerelosigkeit.

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, sind an der Studie gleich mehrere Kosmonauten beteiligt: Andrei Borissenko, Sergey Ryschikow und Oleg Novitsky führen über denselben Zeitraum von acht Wochen dieselben Aufgaben mehrmals in unterschiedlicher Reihenfolge durch. Die terrestrischen Vortests haben die Probanden dabei schon absolviert. Das Kontur-2-Team hatte sich dazu im Juli mit den drei Kosmonauten getroffen und die Experimente im Gagarin-Kosmonauten-Trainingszentrum in Moskau durchgeführt, um mögliche Leistungseinbußen in der Schwerelosigkeit genau bestimmen zu können.

Nun haben Andrei Borissenko und Sergey Ryschikow ihre ersten Sessions erfolgreich an Bord der ISS durchgeführt und werden die Experimentreihe bis Ende Dezember fortsetzen. Die Erkenntnisse helfen den DLR-Wissenschaftlern, die Ursachen für die verminderte Hand-Auge-Koordination zu klären, Lösungsansätze für einen möglichen Ausgleich zu erarbeiten und Telepräsenz-Technologien wie den Kontur-2-Joystick weiter für den Einsatz im Weltraum zu optimieren.

Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20042/

Kontakte:

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2251
Fax: +49 8153 28-1243
mailto:Bernadette.Jung(at)DLR.de

Dr. Bernhard Weber
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Robotik und Mechatronik
Tel.: +49 8153 28-2194
mailto:Bernhard.Weber(at)DLR.de

Simon Schätzle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Robotik und Mechatronik, Mechatronische Komponenten und Systeme
Tel.: +49 8153 28-3284
mailto:Simon.Schaetzle(at)DLR.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.PhotonicNet GmbH
news-394Sun, 13 Nov 2016 10:49:57 +0100Globale UV-Karten an Lizenzpartner BASF übergebenhttp://optence.de/DLR-Pressemitteilung vom 09. November 2016. Solare ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, ist aufgrund ihrer Wellenlänge unterhalb von 400 Nanometern für den Menschen zwar nicht sichtbar, ihre Auswirkungen jedoch umso mehr. UV-Strahlung kann zum Beispiel unsere Haut schneller altern lassen, aber auch Materialien, insbesondere Kunststoffe, werden unter Einwirkung von UV-Strahlung porös. Die Haut können wir auf vielfältige Weise schützen, zum Beispiel durch entsprechende Kleidung oder mit Hilfe von Sonnenschutzmitteln. Für den UV-Schutz von Kunststoffen bedient man sich Lichtschutzmitteln, die als Additive beigegeben werden. Diese werden schon während der Produktion dem Kunststoff beigemischt und wirken ähnlich wie eine Sonnenmilch.Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen haben nun einen umfangreichen Satz globaler Karten erstellt, welche die für die Kunststoffzersetzungen relevante UV-Strahlungsdosis in allen Regionen der Welt anzeigt. Mit Hilfe dieser Karten können Unternehmen die Dosierung der Additive optimieren und so ein regional angepasstes, robusteres Produkt anbieten. Der global tätige Chemiekonzern BASF hatte die Karten beim DLR angefragt  und diese nun zur exklusiven Nutzung in Lizenz genommen.

Vielzahl an Einflussfaktoren
Dr. Ralf Meerkötter vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, Leiter des Projektes, hat ein Verfahren entwickelt, um unter Zuhilfenahme von Satellitendaten genau berechnen zu können, wieviel solare UV-Strahlung den Boden erreicht. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Neben dem von der Tageszeit, dem Datum und dem vom Ort abhängigen Sonnenstand sind es in erster Linie die räumlichen und zeitlichen Verteilungen von Wolken, atmosphärischem Ozon, Schnee und Eis sowie die Geländehöhe, welche die lokale UV-Intensität, genauer die UV-Strahlungsflussdichte, am Boden bestimmen. Einflussgrößen wie die sogenannte optische Dicke der Wolken (ein Maß für die Transmission) und die Ozonsäulendichte (Ozongehalt der gesamten vertikalen atmosphärischen Säule) entstammen täglicher Messdaten amerikanischer und europäischer Satelliten der polarumlaufenden NOAA und MetOp Serie. Mit Hilfe der genannten Einflussgrößen wird der tägliche Verlauf der über den Wellenlängenbereich von 290 bis 400 Nanometern integrierten UV-Strahlungsflussdichte an jedem Punkt der Erde mit einer räumlichen Auflösung von 0,1 Grad in geografischer Länge und Breite berechnet. Eine zeitliche Integration liefert schließlich die UV-Tages-, Monats- und -Jahresdosiswerte.

Die globalen Verteilungen der UV-Monats- und -Jahresdosen hat Dr. Meerkötter für den Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2015 berechnet und als digitale Karten bereitgestellt. Zusätzliche Bodenmessungen von BASF validieren die Daten darüber hinaus. Das Bild zeigt als Beispiel eine auf den Maximalwert normierte UV-Monatsdosis für den September des Jahres 2008. Klar erkennbar sind hohe Werte der UV-Dosis in den wolkenarmen Regionen der Erde, wie beispielsweise über den Wüsten oder in den Gebirgsregionen der Anden oder des Himalaya. Allem überlagert ist der Einfluss des Sonnenstandes, welcher einen starken Abfall der UV-Dosis zu höheren Breiten hin zur Folge hat.

Wertvolle Informationen
Für die BASF sind diese UV-Karten für die Produktion von vielfältigen Kunststoffen (Polymere), von großer Bedeutung. Dank der Karten kann das Unternehmen nun Produkte herstellen, die für die Bedürfnisse der Kunden noch besser geeignet sind. Der gezieltere Einsatz von Kunststoffadditiven erlaubt die Erzeugnisse besser vor der solaren UV-Strahlung zu schützen, ohne die Additive jedoch überdosieren zu müssen. Die Kunststoffprodukte können dadurch länger genutzt werden.

DLR-Technologiemarketing
Die Zusammenarbeit des DLR mit Industriepartnern ist ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie des Forschungszentrums. Das DLR-Technologiemarketing, das auch diese Kooperation betreute, bildet die Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Zuständig für den Branchen übergreifenden Transfer von Technologien des DLR, helfen die Mitarbeiter dieser Einrichtung Forschungsergebnisse zu anwendungsfähigen Technologien zu machen, untersuchen Märkte und Trends, entwickeln Innovationsideen, sichern Wettbewerbsvorteile durch Schutzrechte, schließen vertragliche Vereinbarungen über die Vermarktung von DLR-Technologien und unterstützen Spin-offs aus dem DLR.

Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20042/

Kontakt:

Elisabeth Schreier
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-1787
mailto:Elisabeth.Schreier(at)DLR.de

Dr.rer.nat. Ralf Meerkötter
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2535
mailto:Ralf.Meerkoetter(at)DLR.de

Robert Klarner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Technologiemarketing
Tel.: +49 8153 28-1782
Fax: +49 8153 28-1780
mailto:Robert.Klarner(at)DLR.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-390Wed, 09 Nov 2016 20:03:32 +0100Weltrekord in der optischen Freiraum-Datenübertragunghttp://optence.de/Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen neuen Rekord in der Datenübertragung per Laser aufgestellt: 1,72 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumdistanz von 10,45 Kilometer – dies entspricht einer Übertragung von 45 DVDs pro Sekunde. Damit könnten weite Teile der heute noch unterversorgten ländlichen Gebiete Westeuropas mit Breitbandinternet versorgt werden. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist", erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. Glasfaserverbindungen und andere terrestrische Systeme bieten hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, sind jedoch vorwiegend in dicht besiedelten Regionen verfügbar. Außerhalb der Ballungszentren bietet sich eine breitbandige Versorgung über geostationäre Satelliten an. Hier setzen die Wissenschaftler an und entwickelten im Rahmen des DLR-Projekts THRUST (Terabit-throughput optical satellite system technology) eine neuartige Übertragungstechnologie für Kommunikationssatelliten der nächsten Generation. Die Idee von THRUST: Die Satelliten sollen über eine Laserverbindung an das terrestrische Internet angebunden werden. Dabei werden Datendurchsätze jenseits von ein Terabit pro Sekunde angestrebt. Die Kommunikation mit den Nutzern erfolgt dann im Ka-Band, einer üblichen Funkfrequenz der Satellitenkommunikation.

1,72 Terabit pro Sekunde – Weltrekorde über zwei Distanzen
Erste Übertragungsversuche mit solch hohen Datenraten fanden Ende Oktober in Oberbayern statt. Bereits im ersten Schritt konnten die DLR-Wissenschaftler einen Rekord aufstellen. Auf einer Strecke zwischen Oberpfaffenhofen und Hochstadt gelang ihnen weltweit zum ersten Mal die Übertragung von 1,72 Terabit pro Sekunde (Tbit/s) über eine Distanz von drei Kilometern im freien Raum. „Die hohe Stabilität des Empfangs und die Leistungsreserven, die wir bei drei Kilometern hatten, ermutigten uns dann den nächsten Schritt zu wagen“, berichtet Projektleiter Dr. Juraj Poliak vom DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

Die Datenverbindung zwischen Boden und geostationärem Satelliten wird durch die Eigenschaften der Erdatmosphäre beeinträchtigt. Dr. Poliak und sein Team haben daher einen maximalen Belastungstest für ihr System entwickelt und in Simulationen festgestellt: Die Datenverbindung ins All weist im schlimmsten Fall in etwa die gleichen Störungen auf, die auch bei einer Übertragung über 10 Kilometern vom Boden zu einem Berg im Testgebiet zwischen Weilheim und dem Hohenpeißenberg auftreten. Auf dieser Strecke führte das Team die nächsten Versuche mit dem Laserkommunikationssystem durch – mit Erfolg.

Machbar – globales Highspeed Internet
Nach dem Nachweis der Machbarkeit im "Worst Case"-Szenario gilt das Hauptaugenmerk der DLR-Wissenschaftler nun der Stabilität der optischen Verbindung. In einer nächsten Phase werden die Wissenschaftler daher Messungen durchführen, um die Wirkung der Atmosphäre besser zu verstehen und langfristig eine stabile Laserkommunikation zum Satelliten zu ermöglichen. "Die Stabilität der Verbindung ist extrem wichtig, da selbst eine kurze Unterbrechung von lediglich zehn Millisekunden zum Verlust von zehn Gigabit pro Sekunde führt", erklärt Dr. Ramon Mata Calvo, Leiter der Gruppe "Optische Technologien" am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation. Mit den neuen Rekorden konnten die Wissenschaftler erfolgreich zeigen, dass die Vision einer optischen drahtlosen Datenübertragung im Terabit-Bereich machbar ist. Die vielversprechenden Untersuchungen werden in Oberpfaffenhofen nun mit Nachdruck fortgesetzt.

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Elisabeth Schreier 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-1787
Mailto:Elisabeth.Schreier(at)DLR.de

Dr. Juraj Poliak 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR
Institut für Kommunikation und Navigation
Tel.: +49 8153 28-1470
Mailto:Juraj.Poliak(at)DLR.de

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news-386Sat, 05 Nov 2016 11:45:20 +0100Rendezvous mit einem Fremdsatellitenhttp://optence.de/Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen DLR Presseinformation; 03.11.2016 Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.AVANTI wird vollkommen autonom eine optimierte Flugroute für BIROS berechnen, damit dieser das anvisierte Objekt anfliegen kann. "Mit AVANTI versuchen wir zu beweisen, dass es möglich ist sich auf sicheren Weg passiven oder nicht-kooperativen Objekten anzunähern, die in einer größeren bis mittleren Entfernung treiben. Für dieses Experiment sind die beiden Satelliten BIROS und BEESAT-4 perfekt geeignet. AVANTI benötigt für die Relativnavigation nur ein einfaches Sensorsystem, weshalb wir die Sternkamera, die sich bereits auf BIROS befindet, als monokulare Kamera nutzen können.", erklärt Dr. Gabriella Gaias, Projektleiterin  am GSOC. "Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass sich BIROS auf einem niedrigen Erdorbit befindet. Dadurch befinden sich beide Satelliten in regelmäßigen Abständen in Schattenphasen, wodurch BEESAT-4 für die Kamera nicht mehr sichtbar ist."

Für die Systeme an Bord des Fängersatelliten nutzen die Wissenschaftler des DLR verbesserte Algorithmen für die Steuerung, Navigation sowie die Kontrolle des "Fängers".  Nacheinander führt AVANTI dann eine Reihe von Messungen durch. Zunächst nimmt die Sternkamera Ausschnitte des vermuteten  Zielgebietes auf. Ein Bildverarbeitungsprogramm analysiert die Aufnahmen, identifiziert darauf den Flugkörper und misst die Peilung zum Objekt. Im Anschluss wird der Algorithmus für die relative Echtzeit-Navigation mit Informationen aus den Peilungs-Messungen und den Daten der kalibrierten Flugmanövern gefüttert, mit dem dann die Relativbewegung von BEESAT-4 berechnet werden kann. Die daraus resultierende relative Position und Geschwindigkeit des Zielobjekts  kann letztendlich für die Manöver-Planung genutzt werden, um eine sichere und effiziente Flugroute zum Erreichen von BEESAT-4 programmieren zu können.

Die Gefahr, die von passiven und nicht-kooperativen Flugkörpern im All ausgeht, ist schon seit langem bekannt. Spätestens die 2009 erfolgte Kollision zweier Satelliten führte der globalen Raumfahrtgemeinde vor Augen wie fatal Weltraummüll, insbesondere Alt-Satelliten, sein können. Mit AVANTI setzt das GSOC das Experiment ARGON fort, das die Wissenschaftler bereits 2012 erfolgreich ausgeführt hatten. Damals befand sich die Technologie auf der schwedischen Mission PRISMA. Im Gegensatz zu ARGON kann AVANTI seine Aufgabe vollkommen autonom ausführen und ohne weitere Informationen von dem Kleinsatelliten zu bekommen. Zusammen mit dem niedrigen Erdorbit, auf dem das Experiment stattfindet, sind die Bedingungen für AVANTI deutlich anspruchsvoller als bei dessen Vorgängermission.

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news-384Sat, 05 Nov 2016 10:43:55 +0100Neubau des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) wird feierlich eröffnethttp://optence.de/Das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, das bislang auf dem Siemens Gelände eingemietet war, bezieht nach dreijähriger Bauzeit nun sein eigenes Gebäude nahe des Südcampus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Rahmen einer Feier wurde der Neubau des Instituts am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 eröffnet. Nach dem Umzug wird sich das Institut von derzeit 250 Mitarbeitern auf zukünftig 350 Personen vergrößern, die in fünf Forschungsabteilungen, voraussichtlich vier unabhängigen Forschungsgruppen und in den Technologie- und Servicebereichen tätig sein werden. Der Neubau ist mit physikalischen Laboren, Reinräumen, Büros und Werkstätten ausgestattet. Die Gestalt des Gebäudes befasst sich mit dem Thema Licht: Die Fassade ist mit einfachen, schwarz reflektierenden Glasplatten gestaltet. Fassadenbänder mit farbigen Akzenten weisen auf die lineare Ausbreitung von Laserlicht und auf die Zerlegung des Lichts in seine spektralen Bestandteile hin. Als Kontrast zur dunklen Außenhülle ist das Innere des Gebäudes dagegen von hellen Materialien geprägt.
Zur feierlichen Eröffnung sprechen neben dem Geschäftsführenden Direktor des Max-Planck-Instituts Prof. Dr. Gerd Leuchs der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Martin Stratmann, Ilse Aigner (Bayerische Staatsministerin Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Dr. Frank Schlie-Roosen (Leiter des Referats Photonik, Optische Technologien im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

Forschung des Erlanger Max-Planck-Instituts
Das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) wurde im Januar 2009 gegründet und ist damit eines der jüngsten Max-Planck-Institute. Das Ziel der Forscher ist es, Licht und dessen Wechselwirkung mit Materie in jeder Hinsicht zu kontrollieren: in Raum und Zeit, in der Polarisation und in seinen Quanteneigenschaften. Mehrere Arbeitsgruppen der FAU aus unterschiedlichen Fakultäten sind mit dem MPL assoziiert. Das Institut hat sich als wichtiger Partner in der Wissenschaftsregion Nürnberg-Erlangen-Fürth etabliert, die eine  interessante Plattform sowohl für die Grundlagenforschung als auch die interdisziplinäre Forschung bis hin zu den gesellschaftsrelevanten Anwendungen bietet.

http://www.mpl.mpg.de/de/institut/das-institut.html

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news-366Wed, 05 Oct 2016 19:41:50 +0200Wie auf dem Mond - Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna http://optence.de/Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. "Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden", erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. "Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor."Vorbereitung auf die Mond-Analog Mission 2017
In sogenannten "Demomissionen" im Abschlußjahr der Helmholtz-Allianz ROBEX sollen 2017 die gemeinsam zwischen Tiefsee- und Raumfahrtwissenschaftlern erarbeiteten Fortschritte, insbesondere das komplexe Zusammenspiel von verschiedenen robotischen Systemen sowohl in der Tiefsee vor Spitzbergen, als auch in einer sogenannten "Mond-Analog-Landschaft" demonstriert werden. Auf letzteres bereiten sich die Wissenschaftler des DLR auf dem Ätna nun vor: Zehn Tage sind die Wissenschaftler in über 2600 Meter Höhe stationiert.
"Wir testen die Installation eines aktiven seismischen Netzes auf der Mondoberfläche. Damit wäre es erstmals möglich, die innere Struktur des Mondes und die Zusammensetzung der oberen Schichten zu bestimmen", erklärt Dr. Armin Wedler. Bisher unbeantwortete Fragen nach der Existenz und Zusammensetzung eines zentralen Kerns des Mondes könnten genauso beantwortet werden wie die nach einer seismischen Aktivität.

Stationär und mobil
In den ersten Tagen bauten Dr. Armin Wedler und sein Team die Kernkomponenten des Systems auf: Container, in dem das System über Nacht lagert, ein Wohnmobil auf dem Ätna in Abstimmung mit den lokalen Behörden, ein Kontrollzentrum in Catania wurde eingerichtet, stationäre und mobile Elemente wurden auf dem Lavaboden platziert.
Eine Kombination eines stationären Systems, dem Lander RODIN, mit mehreren mobilen Elementen, der Instrumenten-Box "Remote Unit" und dem Lightweight Rover Unit (LRU), wurde von den Wissenschaftlern aus dem DLR-Institut für Planetenforschung, dem DLR-Institut für Raumfahrtsysteme und dem Zentrum für Robotik und Mechatronik des DLR entwickelt, gebaut und aufgestellt. Die mobilen Elemente sind die rollenden und fliegenden Roboter. "Mit den fliegenden Robotern wird bei dem Feldtest das Areal vermessen, mit den fahrenden Robotern werden die Instrumenten-Boxen mit den darin befindlichen Seismometer autonom auf dem Lavaboden abgesetzt. Mit Hammerschlägen wird künstlich Seismik erzeugt und es gibt natürliche Seismizität durch den Vulkan", erklärt Martina Wilde, wissenschaftliche Koordinatorin der Helmholtz-Allianz ROBEX. Die Kommunikationsstrecke von dem Kontrollzentrum in Catania zum Ätna bauten die Wissenschaftler der DLR-Raumflugbetriebs auf.
Das stationäre System, also der Lander, soll als zentraler Part für die Energieversorgung und den Datenaustausch sorgen, die mobilen Systeme sollen die eigentliche wissenschaftliche Exploration auf dem Mond durchführen. "Windstärke 7 und teils 8 hier auf dem Ätna waren schon eine Herausforderung, sowohl für die Wissenschaftler als auch für die Systeme. Zum Beispiel musste die Antenne für die Funkbverbindung zum Kontrollzentrum mehrfach neu ausgerichtet werden", so Wedler. "Bei unseren Tests stand der Schutz der Umgebung, der Natur an erster Stelle. Wir sind den Behörden sehr dankbar, dass sie uns bei der Organisation im Vorfeld und hier vor Ort auf dem UNESCO Weltnaturerbe Ätna unterstützen."
Mit den Behörden vor Ort - dem Parco Dell`Etna und dem Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV) - konnte das DLR eine Kooperation eingehen und dadurch die entsprechenden Lizenzen und Genehmigungen zur Durchführung der Tests auf dem Ätna erhalten. Die Firma Funivia dell'Etna S.p.A. unterstützt die Wissenschaftler mit logistischem Support vor Ort - der Seilbahn- und Strassennutzung.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-19403/#/gallery/24431

Kontakt:

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243

Armin Wedler
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC)
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news-364Wed, 05 Oct 2016 18:58:18 +0200Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellthttp://optence.de/DLR-Pressemitteilung:Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet.  "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.Mehr als 1.000 Wissenschaftler weltweit nutzen bereits die Daten der Mission. "Mit der Fertigstellung des globalen TanDEM-X Höhenmodells erwarten wir nochmal eine deutliche Steigerung des wissenschaftlichen Interesses. Genaue topographische Daten sind essentiell für sämtliche geowissenschaftliche Anwendungen", so Prof. Alberto Moreira, leitender Wissenschaftler der TanDEM-X-Mission und Direktor des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Die Anwendungsmöglichkeiten des einzigartigen Datensatzes reichen von der Klima-und Umweltforschung über das Vermessungswesen bis hin zur Infrastrukturplanung beim Stadt- und Straßenbau.

Erwartungen übertroffen
Die Qualität des globalen Höhenmodells übertrifft alle Erwartungen: 1 Meter beträgt die Höhengenauigkeit der Geländekarte – eine Größenordnung besser als die geforderten 10 Meter. Dies ist ein Ergebnis der hervorragenden Kalibrierung des Systems. So wurde etwa der Abstand der beiden Satelliten im Formationsflug milimetergenau bestimmt. Unerreicht ist auch die globale Abdeckung durch TanDEM-X – sämtliche Landflächen wurden mehrfach aufgenommen und zu Höhenmodellen verarbeitet. Die Fernerkundungsspezialisten des DLR haben dabei eine digitale Weltkarte erstellt, die sich aus über 450.000 Einzelmodellen Pixel um Pixel höhengenau zusammensetzt – ein 3D-Mosaik der besonderen Art.
Mit dieser Mission wurde in vielen Bereichen Neuland betreten. Der enge Formationsflug der beiden Satelliten bei Minimalabständen von 120 Meter ist ebenso zur Routine geworden wie die vielfältigen Manöver, um die Formation laufend zu verändern und den Anforderungen an die Aufnahmegeometrie anzupassen. Ähnliches gilt für den bistatischen Radarbetrieb: Die simultane Datenaufnahme mit zwei Radarsatelliten war anfangs eine große Herausforderung aber Notwendigkeit, um die hohe Genauigkeit der Höhenmodelle sicherzustellen. Das DLR ist nun weltweit Vorreiter für diese zukunftsweisende Technik.
Zwischen Januar 2010 und Dezember 2015 haben die Radarsatelliten über das weltweite Empfangsnetz mehr als 500 Terabyte Daten zur Erde übertragen. Parallel dazu begann 2014 die systematische Erstellung der Höhenmodelle. Ausgeklügelte Prozessierungsketten verarbeiten die Daten mittels hochgenauer und effizienter Algorithmen zu den finalen Höhenmodellen. Dabei ist das Datenvolumen inzwischen auf insgesamt über 2,6 Petabyte gestiegen – die Rechnersysteme erbringen stetig Höchstleistungen. "Die Verarbeitung dieser Daten war eine spannende Herausforderung für uns", erklärt Prof. Richard Bamler, Direktor des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung, "Umso mehr faszinieren uns jedoch nun unsere ersten wissenschaftlichen Analyseergebnisse. Anhand des aktuellen Höhenmodells konnten wir zeigen, dass in einigen Regionen der Erde, Gletscher bis zu 30 Meter pro Jahr an Dicke im Bereich der Gletscherzungen verlieren."

Nächste Schritte
Die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X haben ihre spezifizierte Lebensdauer längst überschritten und funktionieren bis heute einwandfrei und so effizient, dass sie noch Treibstoff für mehrere Jahre haben. So ist mit der Fertigstellung der 3D-Weltkarte noch nicht das Ende der Mission erreicht. Aufgrund der Besonderheit des Formationsflugs sind weitere wissenschaftliche Experimente geplant. Moreira weist darauf hin: "Das System Erde ist hochdynamisch, das zeigt sich auch in der Topographie. Mit regelmäßigen Updates könnten wir solche dynamischen Prozesse künftig systematisch erfassen. Das ist das primäre Ziel der von uns vorgeschlagenen Tandem-L Mission."
Neue Radarverfahren mit synthetischer Apertur (SAR) erlauben es künftig, innerhalb kurzer Zeitspannen zeitgleich vielfältige Daten zur Erforschung des globalen Ökosystems zu liefern. Die Nachfolgemission Tandem-L könnte alle acht Tage ein aktuelles Höhenbild der gesamten Landmasse der Erde zur Verfügung stellen und dynamische Prozesse somit zeitgerecht erfassen. Dadurch wäre es auch möglich, Beiträge zur Überprüfung internationaler Klima- und Umweltabkommen zu leisten. Neue Radarverfahren und innovative Missionen wie Tandem-L sollen künftig dazu beitragen ein besseres Verständnis der dynamischen Prozesse zu gewinnen – zum Schutz und Erhalt der Erde. Mit der Fertigstellung des globalen Höhenmodells TanDEM-X ist nun der Weg bereitet für die nächste Dimension der Radarfernerkundung.

Über die Mission
TanDEM-X wurde im Auftrag des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft mit Airbus Defence and Space umgesetzt. Das DLR ist verantwortlich für die wissenschaftliche Nutzung der TanDEM-X-Daten, die Planung und Durchführung der Mission, die Steuerung der beiden Satelliten und die Erzeugung des digitalen Höhenmodells. An der Entwicklung und dem Betrieb des Bodensegments der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X sind das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum sowie der Raumflugbetrieb des DLR in Oberpfaffenhofen beteiligt. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Airbus Defence and Space hat den Satelliten gebaut und ist an den Kosten für Entwicklung und Nutzung beteiligt. Das Unternehmen ist auch für die kommerzielle Vermarktung der TanDEM-X-Daten zuständig.
Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
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Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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news-365Wed, 05 Oct 2016 12:03:00 +0200Im Kochtopf der Wetterküche: http://optence.de/Forschungsflüge über dem Nordatlantik für bessere Wettervorhersagen Jeder kennt diese Situation im Wetterbericht, wenn der Moderator auf der Landkarte ein neues Islandtief ankündigt. Schon bald, heißt es dann oft, werden die Tiefausläufer das Festland erreichen und das Wetter für viele Tage in Europa bestimmen. Kleine Fehler führen häufig dazu, dass die Prognose in Europa über einige Tage sehr unsicher ist. Denn es brodelt gewaltig in der Wetterküche über dem Atlantik und das ist schwierig in Wettermodelle zu gießen. Unter der Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) sollen nun Forschungsflüge mit hochauflösenden Messdaten mehr Licht in das für Europa so entscheidende Wettergeschehen im abgelegenen Nordatlantik bringen. Dabei gibt es sogar einen Live-Datentransfer zu den weltweiten Wetterdiensten.Ein Flügelschlag über Grönlands Küste
"Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann theoretisch das Wetter auf der anderen Seite der Erde beeinflussen, jedoch können die meisten Artgenossen fliegen, ohne dem Wetter etwas anzuhaben", sagt Prof. George Craig von der LMU München, der das internationale Forschungsprojekt NAWDEX (North Atlantic Waveguide and Downstream impact Experiment) leitet. "Es gibt besonders aktive Bereiche in Wettersystemen, auf die Prognosen sensibel reagieren." Europas Wettergeschehen im Voraussagezeitraum bis zu 14 Tagen hängt dabei besonders stark von den abgelegenen Regionen über dem Atlantik ab. Dort gibt es ausgedehnte Strömungen schnell aufsteigender Warmluft, die große Windströmungen umlenken und tausende Kilometer weiter auf dem Kontinent ihre Wirkung entfalten. "Entscheidend ist die Kondensationswärme in den Wolken, die starke Winde antreibt", so Prof. Craig weiter. "Dieser Prozess ist wenig verstanden und unzureichend berücksichtigt in heutigen Wettermodellen."

Auf der Jagd nach Wettersystemen mit HALO und Falcon
Mit den Forschungsflugzeugen HALO und Falcon fliegen die Forscher vom 19. September bis 16. Oktober in diese Wettersysteme, um hochaufgelöste Daten über Temperatur- und Windverhältnisse sowie Wolkeneigenschaften zu sammeln. "Dabei tasten wir mit RADAR- und auf Lasertechnik basierten LIDAR-Instrumenten sowie Messsonden den Bereich von 14,5 Kilometer Höhe bis hinunter zur Oberfläche ab.", sagt Dr. Andreas Schäfler vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, der das Projekt NAWDEX koordiniert. "Unsere beiden Forschungsflugzeuge agieren dabei wie zwei räumlich sehende Augen, die in Regionen, in denen sonst nur wenige Beobachtungen verfügbar sind, einen tiefen Blick in Wind und Wolken ermöglichen."

Livedaten für die Wetterprognose
Die vom Forschungsflieger HALO abgeworfenen Messsonden gleiten, gebremst von kleinen Fallschirmen, zu Boden und senden ihre Daten dabei direkt zum Flugzeug. "Im Flieger haben wir für die Daten einen Echtzeitlink zu den Wetterdiensten aufgebaut, so dass die gewonnen Messwerte direkt in die Prognosen einfließen", erläutert Dr. Schäfler. "Dadurch können wir herausfinden, welchen Einfluss unsere Messungen auf die Prognosen insbesondere von ‚High-Impact‘-Wetterereignissen mit großem Schadenspotential haben." Auch der Deutsche Wetterdienst speist während der Mission die Daten der Forscher in seine Vorhersagen ein.

Abseits der Flugrouten
Basis der Forschungsmission ist der internationale Flughafen Keflavik auf Island. Von dort aus können die Wissenschaftler gut in die Bereiche des Wettergeschehens gelangen. "Unsere Forschungsflugplanung hängt natürlich stark von den regulären Flugrouten über den Atlantik ab", sagt DLR-Forschungspilot Roland Welser. "Einfacher gestaltet sich die Planung, wenn sich die Forschungsflüge in den Regionen um Island  abspielen. Aufwändiger wird es, wenn wir entlang der regulären Atlantikflugrouten agieren und unter oder über den Linienmaschinen hindurchschlüpfen müssen." Das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO besitzt zudem eine sehr große Reichweite, was den Wissenschaftlern sehr entlegene und bisher kaum erreichbare Regionen über dem zentralen und östlichen Atlantik zugänglich macht.

Bessere Simulation der Wetterküche
Zusammen mit einer Reihe weiterer Messungen von internationalen Partnern entsteht so ein nie da gewesenes Bild darüber, wie sich die sensiblen Wettersysteme über dem Nordatlantik entwickeln; Ein Erkenntnisschub, der die Simulation im Computer weiter präzisieren wird. Diesen Teil der detaillierten Datenauswertung übernimmt, eingebettet in ein großes internationales Wissenschaftskonsortium, die Forschungsinitiative Waves to Weather (W2W). "Die aktuelle Wetterforschung im Nordatlantik wird einen entscheidenden Beitrag zum aktuellen HIWeather-Forschungsprogramm der Weltorganisation für Meteorologie leisten, die sich zum Ziel gesetzt hat, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Reaktionsfähigkeit auf Großschäden verursachende High Impact Wetterlagen zu verbessern", so Prof. George Craig, der ebenfalls Sprecher der Forschungsinitiative ist.
 
NAWDEX - eine Internationale Forschungskampagne
Insgesamt sind im Projekt NAWDEX über 30 internationale wissenschaftliche Partner eingebunden. Die  Messkampagne mit den beiden Forschungsflugzeugen HALO und Falcon ist ein gemeinsames Projekt des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre, der LMU München, des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg und der Universitäten Köln, Hamburg und Leipzig, sowie der ETH Zürich. NAWDEX und Waves to Weather sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsinitiativen.

Über HALO und Falcon
Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitutde and Long Range Research Aircraft)  ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ), des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das Forschungsflugzeug Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bereits seit 40 Jahren im Einsatz für die Atmosphärenforschung.

Den gesamten Artikel finden Sie hier:
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Falk Dambowsky
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Dr. Andreas Schäfler
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news-354Wed, 28 Sep 2016 09:15:23 +0200Konzernumbau stellt Weichen für weiteres Wachstumhttp://optence.de/SCANLAB vereinfacht seinen strukturellen Aufbau. 28.09.2016 – Scan-System-Experte SCANLAB aus Puchheim bei München vereinfacht seine rechtliche Struktur und überträgt die Verantwortung in eine neue Unternehmensform. Die SCANLAB AG verlagert das gesamte operative Kerngeschäft in die SCANLAB GmbH. Die GmbH stellt zukünftig dann eine Schwestergesellschaft der bisherigen Beteiligungen Blackbird Robotersysteme GmbH und Next Scan Technology BVBA dar. Die Schwesterfirmen agieren als strategische Partner im Markt und verfügen somit über einen noch größeren Handlungsspielraum. Bestens gerüstet für das stetige Wachstum kann in Kürze auch der deutlich vergrößerte Hauptsitz bezogen werden.Die Firmenhistorie von SCANLAB bleibt eine Erfolgsgeschichte, in der noch zahlreiche Kapitel zu schreiben werden sind. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr wird in 2016 jetzt, neben fristgerechter Fertigstellung des Erweiterungsbaus, auch die rechtliche Firmenstruktur für die nächsten Jahre neu ausgerichtet. Dabei überträgt die SCANLAB AG den operativen Betrieb und die Vertragsbeziehungen mit sofortiger Wirkung auf die SCANLAB GmbH. Die bisherige Aktiengesellschaft wird zu einer Holdinggesellschaft umfirmiert, die als reine Finanzholding das Dach der Gruppe bilden wird. Darunter befinden sich mit der SCANLAB GmbH – Hersteller von hochpräzisen Scan-Lösungen, der Blackbird Robotersysteme GmbH – Spezialist für Remote-Laser-Schweißen, und der Next Scan Technology BVBA – Experte für Polygon-Scanner eigenständige rechtliche Firmen, die über eine strategische Partnerschaft verbunden sind. Die Führungsteams aller unternehmerischen Einheiten bleiben unverändert.

„Die formellen Änderungen haben keinerlei Auswirkungen auf unsere vertrauensvollen Kunden- und Geschäftsbeziehungen und selbstverständlich auch keine Nachteile für unser starkes weltweites Team. Und auch unsere Wachstumsstrategie bleibt unverändert – nur unsere Management-Teams werden noch schlagkräftiger und schneller in ihren Entscheidungen“ beschreibt Georg Hofner, Geschäftsführer der SCANLAB GmbH, die Umgestaltung der Firmengruppe.

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news-314Thu, 25 Aug 2016 10:29:20 +0200Rosetta, MERLIN und Copernicus: Das DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesregierunghttp://optence.de/Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich wieder am Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin. Am 27. und 28. August 2016 können die Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) noch einmal die Highlights der Kometenmission Rosetta Revue passieren lassen und Experten persönlich befragen. Zudem können sie sich über den deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN, der das klimaschädliche Methangas in der Erdatmosphäre beobachten soll, und den Raumfahrt-Wettbewerb INNOSpace-Masters informieren. Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellen DLR-Mitarbeiter das zukünftige europäische Satellitennavigationssystem Galileo und das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus vor. Galileo und Copernicus
Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Ein Tag für alle." Ein "Service für alle" soll das europäische Satellitennavigationssystem Galileo werden: Mit einer finalen Konstellation von 30 Satelliten, soll Galileo ab 2020 die Bürger Europas unabhängig vom amerikanischen GPS-Navigationssystem machen. Derzeit umfasst die Galileo-Flotte 14 Satelliten, am 17. November 2016 sollen vier weitere Satelliten an Bord einer europäischen Ariane-5-Trägerrakete ins All starten. Die am DLR in Oberpfaffenhofen angesiedelte Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen GfR ist mit ihrem Galileo-Kontrollzentrum für die Steuerung der Satelliten zuständig.
Wie gesund wird unsere Luft in den nächsten fünf Jahren sein? Wie sauber unsere Gewässer? Und wie stark wird der Regenwald noch schrumpfen? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, hat die Europäische Kommission das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ins Leben gerufen.
Copernicus besteht aus sechs Satellitenfamilien, den sogenannten Sentinels ("Wächtern"), die die Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe, Ernährungssicherheit und zum Gesundheitszustand der Ozeane liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern.
Den Betrieb der insgesamt 20 Umweltsatelliten übernehmen die europäische Weltraumagentur ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, EUMETSAT. In Deutschland ist das BMVI federführend für Copernicus verantwortlich. Umgesetzt werden die deutschen Copernicus-Beiträge durch das DLR.

Tag der offenen Tür im Bundesverkehrsministerium
Der Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur: Samstag, 27. August 2016, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 28. August 2016, 10 bis 18 Uhr, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin.

Rosetta, MERLIN und neue Raumfahrtideen
Der 12. November 2014 war ein Tag, an dem Raumfahrtgeschichte geschrieben wurde. Zum ersten Mal landete ein von Menschen gebautes Gerät auf einem Kometen. Es war der Landeroboter Philae der ESA-Mission Rosetta, der um 17:09 Uhr auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, kurz "Tschuri", aufsetzte. Am 27. Juli 2016 wurde das System an Bord von Rosetta, über das mit Philae kommuniziert werden kann aus Energiespargründen ausgeschaltet, bevor am 30. September 2016 die Mission Rosetta zu Ende geht. Im BMWi zeigt das DLR noch einmal die Höhepunkte dieses einmaligen "Abenteuers", Wissenschaftler erklären anhand von Bildern und Messdaten die Bedeutung und den Nutzen dieser Mission für die Weltraumforschung.
Methan ist nach Kohlendioxid der zweitgrößte Beitrag zur anthropogenen, also von Menschen verursachten, Klimaerwärmung. Der weltweite Methangehalt stieg seit Beginn der Industrialisierung auf die doppelte atmosphärische Konzentration an - der Gehalt von Kohlendioxid "lediglich" um 30 Prozent. Der deutsch-französische Kleinsatellit MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) soll ab 2019 das Treibhausgas Methan in der Erdatmosphäre beobachten. Mit Hilfe eines LIDAR-Instruments wird MERLIN aus einer Höhe von rund 500 Kilometern das Treibhausgas in der Erdatmosphäre aufspüren und überwachen. Ziel der dreijährigen Mission ist unter anderem die Erstellung einer globalen Weltkarte der Methankonzentrationen. Außerdem soll die Mission Aufschluss darüber geben, in welchen Regionen der Erde Methan in die Atmosphäre eingebracht wird (Methanquellen) und in welchen Gebieten es ihr wieder entzogen wird (Methansenken).
Zudem wird am DLR-Stand im BMWI der neue Raumfahrtwettbewerb "INNOspace Masters" vorgestellt. Es geht hier um neue Ideen und Konzepte für die Raumfahrtindustrie. Der Wettbewerb wurde vom DLR im Auftrag des BMWI erstmals 2015/16 ausgerichtet und geht jetzt in eine zweite Runde.

Tag der offenen Tür im Bundeswirtschaftsministerium
Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Samstag, 27. August 2016, 13 bis 22 Uhr, und Sonntag, 28. August 2016, 11 bis 18 Uhr, Scharnhorstraße 34-37, 10115 Berlin.

Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19095/year-all/#/gallery/20449

Kontakt:

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243
Mailto:Miriam.Poetter(at)dlr.de

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news-308Wed, 17 Aug 2016 07:48:18 +0200Neuartiges Testverfahren soll Tierversuche ersetzenhttp://optence.de/Den Einfluss von Chemotoxizität auf die Entwicklung des Menschen testen, ohne dabei auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen: Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, entwickeln die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ein neues in-situ Testverfahren, mit dem chemische Substanzen auf potenzielle Schädlichkeit untersucht werden können.„In Deutschland besitzt der Tierschutz einen besonders hohen Stellenwert und ist im Grundgesetz verankert. Menschen dürfen Tieren ohne Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“, erläutert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Um die Einhaltung und Ausweitung des Tierschutzes entsprechend zu stärken, wurde ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das gezielt die Forschung nach Alternativen zu Tierversuchen unterstützt.

Neues Verfahren kommt ohne Tierversuche aus

Im Rahmen dieser Förderung entwickeln die TiHo und das LZH nun eine Methode, um beispielsweise Industriechemikalien oder Pflanzenschutzmittel auf ihre neurotoxischen Eigenschaften zu prüfen. Erstmalig soll es dann möglich sein, diese Untersuchungen frei von Tierversuchen durchzuführen.

Für dieses alternative Testsystem wird von der TiHo eine biologische Analysemethode an einem Insektenembryo entwickelt, die in der Folge mit einem 3D-Bildgebungsverfahren des LZH kombiniert wird. Dabei werden Störungen erfasst, die von Chemikalien in Pionierneuronen - sogenannten Wegweiserzellen - verursacht werden. Das Wachstum der Nervenfasern zum zentralen Nervensystem ist bei diesen Neuronen verändert. In ihren feststehenden Entwicklungsmustern lassen sich Defekte im Ablauf der Bildung von Nervenzellen, der Zellwanderung und des Zelltods ablesen. Das präzise Bildgebungsverfahren sichert die für die Analyse notwendige Erfassung.

Die neue Methodik macht Untersuchungsreihen im Hochdurchsatz möglich. Angewendet werden soll das Verfahren dann in der Grundlagenforschung sowie im vorregulatorischen Bereich zur Feststellung von toxikologisch relevanten Substanzen. Dadurch könnten Tierversuche innerhalb der Testreihen im Vorfeld der Chemikalien-Zulassung ersetzt werden.

Schäden im pränatalen und frühkindlichen Stadium vermeiden

Da die neue Methodik für Testreihen zur Erkennung von Entwicklungsneurotoxizität eingesetzt werden soll, kann auch untersucht werden, ob von einzelnen Chemikalien oder der Kombination verschiedener Stoffe auch eine Gefährdung für die pränatale oder frühkindliche Entwicklung ausgeht. Dabei wird geprüft, ob der Kontakt zu funktionellen Einschränkungen oder Deformationen einzelner Körperteile oder Organe des Kindes führen kann.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Darüber hinaus kann das Testverfahren auch bei der Entwicklung von Arzneimitteln eingesetzt werden. Hier könnte es ethisch bedenkliche sowie kostenaufwendige Testreihen im Rahmen von Tierversuchen ergänzen und langfristig sogar ersetzen.

Das Projekt „Pionieraxon“ (FKZ 031L0062B) wird vom BMBF im Rahmen der Bekanntmachung „Alternativen zum Tierversuch“ gefördert.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet, arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.

Dr. Nadine Tinne

Marketing & Communications 

Hollerithallee 8 

 30419 Hannover

presse(at)lzh.de

 +49 511 2788-238 

 www.lzh.de

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Forschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbHOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-307Fri, 12 Aug 2016 10:33:31 +0200Ein Partner für anspruchsvolle Laserschweiß-Applikationen in den USAhttp://optence.de/Blackbird Robotersysteme eröffnet ein Laserlabor für Remote-Schweißen. Die Blackbird Robotersysteme GmbH, ein Tochterunternehmen der SCANLAB AG und Experte für Remote-Laserschweißlösungen, hat seinen neuen Firmensitz in Sterling Heights, nahe Detroit, USA, eingeweiht. Die Räumlichkeiten beinhalten ein umfassend ausgestattetes Applikationslabor, das erlaubt, dem amerikanischen Markt jetzt auch zusätzliche Services wie Anwenderschulungen, Applikations-Support und in Kürze zudem lokale Reparaturen anzubieten.Sterling Heights, Michigan, USA / Garching, 04.08.2016 

Am 29. Juli 2016 hat Blackbird Robotersysteme mit einem ‚Open House Event‘ seinen neuen Firmensitz in Sterling Heights eingeweiht. Die Gäste konnten dabei nicht nur das neue Laserlabor in Augenschein nehmen, sondern erhielten zudem einen Überblick über die aktuellen Blackbird Produktneuheiten im Bereich 2D und 3D Scan-Systeme, Steuerungs- sowie Nahtverfolgungslösungen. Den Praxistest zum Anfassen boten in einer Ausstellung zahlreiche Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Industriesegmenten, darunter Batterie-Schweißen, Abgasanlagen und Fahrzeugtüren-Montage. 

“Seit der Eröffnung unseres Büros in Michigan im Jahr 2014 waren wir bereits in der Lage unsere Kunden mit lokalen Service-Ingenieuren zu unterstützen. Jetzt aber, mit einer professionellen technischen Infrastruktur, können wir endlich auch lokale Schulungen und umfassenden Applikations-Support anbieten. Der nächste Schritt werden dann ausgewählte Reparatur- und Wartungsarbeiten sein.“ fasst Tim Morris, Vice President of Sales and Service, Blackbird Robotics, Inc., die Vorteile des neuen Applikationslabors zusammen.

Über SCANLAB: Die SCANLAB AG ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

Über Blackbird Robotersysteme: Die Blackbird Robotersysteme GmbH, eine Tochter der SCANLAB AG, stellt Lösungen für das Laser-Remote-Schweißen mit Scanoptiken her. Spiegelbasierte Strahlablenkeinheiten können damit nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden.

Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Optiken von SCANLAB bietet Blackbird weltweit ein breites Spektrum an vorintegrierten Lösungen für Maschinen- und Anlagenbauer, die höchst effiziente Remote-Laser-Schweiß-Anwendungen für die Serienfertigung im Automobilbau und für zahlreiche andere produzierende Industrien ermöglichen.

Kontakt:

SCANLAB AG
Siemensstr. 2a
82178 Puchheim

Tel. +49 (89) 800 746-0
Fax +49 (89) 800 746-199

www.scanlab.de

 

 

 

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news-305Wed, 10 Aug 2016 11:11:07 +0200In 2 Sekunden zum 3D-Modell http://optence.de/Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und andere Katastrophen können die Gestalt der Erdoberfläche jäh verändern. Im Einsatzfall benötigen Rettungskräfte und Behörden dann möglichst schnell aktuelle und präzise Lageinformationen. Mit Hilfe eines optischen Kamerasystems kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) binnen Sekunden aktuelle hochauflösende 3D-Geländemodelle liefern – direkt vom Flugzeug oder Hubschrauber aus.Noch während eines Überflugs erhalten die Einsatzkräfte damit dreidimensionale Lagebilder der betroffenen Regionen, wichtig etwa bei Hangrutschungen oder Sturmkatastrophen: Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken lassen sich umgehend beurteilen. Auch für die Verkehrsbeobachtung oder für die Weiterverarbeitung etwa zu Hochwasserkarten eignen sich die Daten. Die Leistungsfähigkeit des Kamerasystems wurde im Rahmen des Projekts VABENE++ (Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen) nun unter Beweis gestellt. Als Testgebiete wählten die Wissenschaftler die Innenstadt von München sowie das alpine Gebiet um Schloss Neuschwanstein.

Schneller, einfacher, kostengünstiger
Bislang waren erhebliche Rechnerkapazitäten notwendig, um Höhenmodelle in Echtzeit zu erstellen. Nun kann ohne aufwändige Infrastruktur und in gerade einmal 1,8 Sekunden ein Geländemodell mit einer Auflösung von 50 Zentimeter erzeugt werden - mit dem "3K"- und "4k"-Kamerasystem des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung, welches für den Einsatz im Flugzeug bzw. Hubschrauber entwickelt wurde. Für die Testflüge standen die Cessna C-208B Grand Caravan sowie der Eurocopter BO 105 der DLR-Einrichtung Flugexperimente zur Verfügung.

"Wir waren schon sehr gespannt auf die ersten hochaufgelösten 3D-Bilder. Die Daten in Echtzeit zu verarbeiten ist alles andere als trivial und wir hatten zunächst auch mit Problemen zu kämpfen. Umso schöner war es dann, als wir über Neuschwanstein mitverfolgen konnten, wie Bild um Bild, flächendeckend die Geländemodelle entstanden sind. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Projekt erreicht", so Dr.-Ing. Franz Kurz vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung über die erfolgreiche Testkampagne. Für die Echtzeitverarbeitung vereinfachten und beschleunigten die Luftbildexperten das bereits sehr schnelle, am DLR entwickelte "Semi-Global-Matching Verfahren": Analog zum räumlichen Sehen des Menschen werden die Unterschiede zwischen zwei sich überlappenden Bildern genutzt, um aus dem Versatz die Höheninformationen zu gewinnen.

Damit die Prozessierung stets mit der Aufnahmegeschwindigkeit der Kameras an Bord Schritt hält, wird die Auflösung der Höhenmodelle an das Gelände angepasst. In Gebieten mit großen Reliefunterschieden wird die Bodenauflösung reduziert - und die Rechenzeit dadurch gering gehalten. Dieser Herausforderung stellte sich das Team im Testgebiet um Schloss Neuschwanstein, das einen Höhenunterschied von 1.000 Meter aufweist: Trotz erhöhter Rechenanforderungen konnte das 3K-Kamerasystem das Geländemodell mit einem Meter Auflösung berechnen, synchron zum Aufnahmerhythmus.

Bei der Entwicklung seines 3K- und 4k- Kamerasystems verzichtet das Institut für Methodik der Fernerkundung auf spezielle Sensoren und komplexe Bauteile, und nutzt stattdessen handelsübliche Elemente aus dem Consumerbereich. Dadurch können die Kosten sehr niedrig gehalten werden. Das gibt Behörden künftig die Möglichkeit, ihre Hubschrauber- und Flugzeugflotten mit dem Kamerasystem auszustatten. Gleichzeitig profitiert das System von der hohen Dynamik am Markt, so dass die Entwickler auch weiterhin Fortschritte in Leistung und Geschwindigkeit realisieren  können – zügig, unkompliziert und ohne teure Neuentwicklungen.

Über das Projekt
Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-18927/year-all/#/gallery/23972

Kontakte

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
Tel.: +49 8153 28-2251
Fax: +49 8153 28-1243

Dr.-Ing. Franz Kurz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Methodik der Fernerkundung
Tel.: +49 8153 28-2764

Dr.-Ing. Pablo d'Angelo
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Methodik der Fernerkundung
Tel.: +49 8153 28-3593

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-297Thu, 28 Jul 2016 12:27:09 +0200Ein einzelnes Photon sehenhttp://optence.de/Forscher wiesen erstmals nach, dass Menschen ein einzelnes Photon wahrnehmen können. Für ihre Experimente verwendeten sie eine Quanten-Lichtquelle und kombinierten sie mit einem ausgeklügelten psycho-physikalischen Ansatz. 27.07.2016 - Den gesamten Beitrag finden Sie auf dem Webportal der Fachzeitschrift PHOTONIK des AT-Fachverlages.

 

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Forschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-288Wed, 20 Jul 2016 09:08:56 +0200Photonische Technologien zur Anwendung bringen http://optence.de/Mit dem Bayerischen Laserzentrum zukunftsträchtige Produktionsverfahren erschließen. Lasergestützte Prozesse zur Bearbeitung verschiedenster Materialien haben sich längst in der Industrieproduktion etabliert. Die Lasertechnik macht Licht als leistungsstarkes, hochdynamisches und flexibles Werkzeug für die Fertigung nutzbar und besitzt darüber hinaus das Potential, auch den technologischen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Das Bayerische Laserzentrum (blz) hilft Anwendern, die Vorteile photonischer Technologien für ihre vielfältigen Produktionsprozesse optimal nutzbar zu machen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die umfangreichen Kompetenzen des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens.Die gemeinnützige Forschungsgesellschaft mit Sitz in Erlangen ist eines der Zentren angewandter Laserforschung in Deutschland und versteht sich als unabhängige und lösungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Applikation. Das blz unterstützt als Innovationspartner Unternehmen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder der Photonik. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung sowie auf dem Gebiet der Präzisionsbearbeitung mit ultrakurzgepulsten Lasersystemen. Die durch zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte erworbene Kompetenz auf dem Gebiet der Systemtechnik nutzt das blz, um kundenspezifisch optische Systeme und Komponenten auszulegen und zu fertigen. Dabei entstehen innovative Produkte für die Strahlführung und -formung, auch im Bereich Mikro- und Faseroptik.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BW
news-250Mon, 06 Jun 2016 11:50:11 +020030 Jahre LZH: Interdisziplinarität als Erfolgsrezepthttp://optence.de/1986 gründeten die Professoren Haferkamp, Tönshoff und Welling das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bauten es seither zu einem international renommierten Institut auf. Mit dem erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die Industrie unterstützt das LZH insbesondere den Standort Niedersachsen als Innovationsmotor Am 03. Juni 2016 feierte das Institut sein 30-jähriges Bestehen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. In seiner Begrüßungsrede anlässlich der Festveranstaltung hob der LZH-Vorstandssprecher, Professor Wolfgang Ertmer, unter anderem die enge Zusammenarbeit mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH), der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) als Erfolgsfaktor hervor. „Letzte Woche fand die offizielle Eröffnung des vom LZH mit initiierten Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung – kurz NIFE – statt. Auch dort bündeln die MHH, die TiHo, die LUH und das LZH ihre Kompetenzen und Netzwerke“, führte Ertmer weiter aus. „Die nationalen und internationalen Netzwerke des LZH und die ausgewiesene fachliche Kompetenz bilden die besten Voraussetzungen auch für zukünftige Kooperationen, wie zum Beispiel in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative“.

Zukunftsweisende Lösungen für die Automobilindustrie
Anschließend betonte Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in seiner Festansprache, dass die wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse und das Know-how des LZH insbesondere dem Automobilbau zu Gute kommen. „In Niedersachsen und deutschlandweit ist diese Branche so bedeutend wie keine andere. In unserem Bundesland sind ca. 25% der Arbeitsplätze damit verknüpft. Um im globalen Wettbewerb weiterhin zu bestehen, braucht es Innovationen und das LZH als hochkompetenten und prägenden Partner in der Industrieforschung. Auch dank der  Unterstützung des Landes Niedersachsen verfügt das LZH heute über eine Infrastruktur, mit der es ganz neue Anwendungen für die niedersächsische Fahrzeug- und Zuliefererindustrie erforschen kann“, erklärte der Minister weiter.

Von der Lösung ohne Problem zur Schlüsseltechnologie
Einen Einblick in die Geschichte der Lasertechnologie gab Prof. Michael Schmidt, Geschäftsführer der Bayerischen Laserzentrum GmbH, in seinem Festvortrag. „Von der Entdeckung der stimulierten Emission 1917 durch Albert Einstein, über den Bau des ersten Lasers 1960 durch den US-amerikanischen Physiker Theodore Maiman bis hin zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Laserstrahlung fast 60 Jahre später: Heute ist die Lasertechnologie aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Und sie bietet nach wie vor hohes Potenzial, völlig neue Diagnostik- und Bearbeitungstechniken umzusetzen“, fasste Prof. Schmidt die Entwicklung des Lasers zusammen.

LZH-Ausgründungen schaffen Arbeitsplätze
Den Weg von der LZH-Ausgründung zum internationalen Laserauftragsfertiger zeichnete Dr.-Ing. Clemens Meyer-Kobbe, Inhaber und Geschäftsführer von MeKo Laserstrahl-Materialbearbeitungen e.K., in seinem Festvortrag nach. Von 1987 bis 1991 arbeitete Meyer-Kobbe in der Abteilung Fertigungstechnik am LZH und promovierte 1990 zum Thema „Randschichthärten mit Nd:YAG- und CO2-Lasern“. 1991 nahm MeKo in Sarstedt den Betrieb auf. „Heute beschäftigen wir 200 Mitarbeiter und sind ein international agierendes Unternehmen“, berichtet der Gründer. „Unseren Erfolg verdanken wir unter anderem den optimalen Startbedingungen, die uns das LZH geboten hat.“

Im Anschluss an die Festveranstaltung konnten sich die etwa 100 Teilnehmer anhand von wissenschaftlich-technischen Stationen ein Bild von den aktuellen Forschungs- und Entwicklung-Highlights am LZH machen. So bot das Institut zum Abschluss ein anregendes Forum zum Austausch zwischen gut gelaunten Gästen aus verschiedensten Disziplinen und Branchen.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Dr. Nadine Tinne
Marketing & Communications
0511 2788-238
presse(at)lzh.de

Zur Meldung:

 

 

 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldungOptecNetPhotonicNet GmbHOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-235Thu, 02 Jun 2016 16:44:00 +0200Photonics West 2017, German Pavilion – Anmeldung läufthttp://optence.de/Anmeldung läuft und der Anmeldeschluss ist auf den 27. Juni 2016 verlängert.Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und in Zusammenarbeit mit OptecNet Deutschland e.V. und Spectaris e.V., organisiert die Landesmesse Stuttgart GmbH, Abteilung Messe Stuttgart International im nächsten Jahr den deutschen Gemeinschaftsstand bei der Photonics West in San Francisco.

Die Photonics West ist nach wie vor die größte Fachmesse für Optik und Photonik in Nordamerika. Bei der letzten Messe im Februar dieses Jahres stellten mehr als 1.300 Aussteller aus, es wurden nach Angaben des Veranstalters mehr als 22.000 Fachbesucher registriert.

Der Beteiligungspreis bei der Photonics West wurde auf 380,00 €/qm inkl. Standbau (Mindestgröße 6 qm - 1.-4. Teilnahme) festgelegt.

Anmeldeschluss ist auf den 27. Juni 2016 verlängert.

Die deutschen Anmeldeunterlagen finden Sie hier.

Generelle Informationen über die Veranstaltung finden sich auf der Website des Veranstalters: http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west, zur deutschen Gemeinschaftspräsentation bei der Vorveranstaltung unter: http://www.photonics-west.german-pavilion.com

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-245Thu, 02 Jun 2016 09:26:02 +0200Volumengitter in optischen Systemenhttp://optence.de/THD - Dicke holographische Gitter, auch als Volumengitter bezeichnet, sind bisher nur in sehr wenigen Anwendungen zu finden. Sie weisen optische Funktionalitäten auf, die nicht durch andere optische Bauteile bereitgestellt werden können. Volumengitter sind Schlüsselkomponenten in holographischen 3D Displays. Dort kommt man nicht um sie herum, da beispielsweise Fresnel-Linsen zu viel Streuung erzeugen und refraktive Linse zu dick sind. Neue Photopolymere eröffnen neue Möglichkeiten.Whitepaper zum Download

Volumengitter sind optisch funktionale Folien, welche interferenzlithographisch belichtet werden. Basierend auf dem Prinzip der Holographie können Wellenfronten nahezu beliebig ineinander umgewandelt werden. Und dies erfolgt mittels einer dünnen, preisgünstigen Folie, welche die diffraktive Funktion oder mehrere Funktionen im Multiplex beinhaltet.

Bei der Belichtung, bzw. im anschließenden Entwicklungsprozess bilden sich sogenannte Bragg-Ebenen aus. Über die Modulation des Brechungsindex .....  bitte lesen Sie mehr im Whitepaper zum Download

Kontakt:

THD - Technische Hochschule Deggendorf
Deggendorf Institute of Technology
Edlmairstraße 6 + 8
94469 Deggendorf

Prof. Dr. Gerald Fütterer
Tel. Deggendorf: +49 (0)991/3615 533
Tel. TC-Teisnach: +49 (0)9923/8045 415

gerald.fuetterer(at)th-deg.de

www.th-deg.de
www.tc-teisnach.th-deg.de

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news-228Tue, 24 May 2016 16:13:29 +0200Geschäftsanbahnung in Indienhttp://optence.de/Chancen für Photonik-Unternehmen in Indien: Geschäftsanbahnungsreise des BMWi für KMU / Gemeinschaftsstand auf der Laser World of Photonics India Im Rahmen des Markterschließungsprogramms fördert die Bundesregierung die Teilnahme an der Markterkundungsreise „Laser & Photonik in Indien – Exportpotential für deutsche Unternehmen“ vom 20. bis 23. September 2016 nach Delhi und Bangalore.
Die Reise unterstützt Photonik-Unternehmen bei Ihrer Markterschließung in Indien und gibt auf die Teilnehmer zugeschnittene Einblicke in den Markt. Das Programm umfasst u.a. einen Besuch der Fachmesse Laser World of Photonics India in Bangalore und bietet Zugang zu Experten und Anwendern aus der Photonik im indischen Markt. SPECTARIS und die Deutsch-Indische Handelskammer organisieren die Markterkundung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Teilnehmende Unternehmen tragen die individuellen Reisekosten und einen geförderten Fixbetrag für die Teilnahme (500.- bis 1.000.- Euro je nach Unternehmensgröße) an der Markterkundung.

Anmeldeschluss ist der 21. Juni 2016

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne Julia Seibert, AHK Indien (seibert(at)indo-german.com ; 0211 - 360597). Weitere Informationen zum Projekt und dem Programm finden Sie auf der SPECTARIS-Homepage zum Markterschliessungsprogramm

Indien bietet auf dem Gebiet der Laser- und Photonikindustrie zahlreiche Anknüpfungspunkte für deutsche Unternehmen sowohl über wachsende Nachfrage in den Anwendungsfeldern als auch eine rege Wissenschaftslandschaft. Die indische Regierung hat das große Potential der Photonik-Industrie erkannt und das Thema als Schwerpunktbereich identifiziert. Es wurde bereits ein „Nationaler Photonik-Rat“ gegründet. Des Weiteren wurde ein Entwicklungsplan für die Branche in den Bereichen Lichtwellenleiter-Kommunikationssysteme, Biophotonik, Green Photonics, Nano-Photonik, Polymere für Photonik, Photonik-Sensoren, Photonische Kristallfasern, Speziallichtleiter sowie einige weitere Bereiche verabschiedet. Der Einsatz von optischen Technologien und Präzisionstechnik nimmt daher weiter zu, so dass sich auch für die deutschen Hersteller gute Geschäftschancen zeigen.

Weitere Informationen zum Download (pdf-Datei)

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-220Fri, 13 May 2016 14:17:48 +0200OptecNet Start-up Challenge- Die Finalisten stehen festhttp://optence.de/DER POKAL für die zweite OptecNet Start-up Challenge ist frisch von der Laseranlage bei uns eingetroffen. Die Finalisten stehen auch bereits fest.Die Start-up Challenge findet auf der Optatec am 08. Juni ab 14:00 Uhr in Halle 3/ Ebene 3 Via West im Raum Facette statt.

Im Finale der OptecNet Start-Up Challenge sind: Femtoprint; Aixemtec; LabNet Optics GmbH; UVphotonics NT GmbH; XiRa; sicoya GmbH, twip und Gattaquant;

Die Finalisten präsentieren in kurzen Pitches von 3 Minuten ihre Geschäftsidee, die von einer kompetenten Jury bewertet wird. Der Sieger erhält u.a. ein Preisgeld von 10.000 Euro, der Zweitplatzierte 5.000 Euro. Die Start-up Challenge wird unterstützt von Schneider Kreuznach, Zeiss, Laser Components, Edmund Optics, Taylor Hobson/Luphos und dem Photonik Inkubator Niedersachsen.

Unsere Homepage zur Start-Up Challenge:

Besuchen Sie uns: OptecNet (Halle 3, D 14)

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Preise und AuszeichungenNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-215Mon, 09 May 2016 15:49:19 +0200HALO im Flugversuch: Ausloten der Belastungsgrenzenhttp://optence.de/Turbulenzen und Wirbelschleppen sollten Flugzeuge normalerweise tunlichst vermeiden… Doch mit normalen Bedingungen hat Forschung wenig zu tun. Testpiloten und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind in Flugversuchen gezielt in Luftwirbel geflogen, um numerische Modelle und ein neues Online-Monitoringverfahren zur sofortigen Bewertung der aeroelastischen Stabilität zu prüfen. Im Projekt iLOADS wird an der Betriebsgrenze des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) geforscht, um so die Kapazitäten für wissenschaftliche Instrumentierungen auszuloten. Dank der Ergebnisse lassen sich zukünftige Forschungsmissionen noch gewinnbringender durchführen.

Ausloten der Belastung
Das Forschungsflugzeug HALO wird für seine Atmosphärenforschungs- und Erdbeobachtungsmissionen mit speziellen Messinstrumenten ausgerüstet. Diese werden an Bord, in Anbauten und an einem speziellen Außenlast-Träger installiert, dem sogenannten PMS-Carrier (Particle Measurement System). Um dabei das Maximum an Daten und Erkenntnissen herauszuholen, ist es wichtig zu wissen, mit wie viel Gewicht dieser Träger belastet werden darf. Denn damit das Flugzeug noch sicher fliegen kann, ist den Kapazitäten für Instrumentierung eine Grenze gesetzt: Eine bestimmte Belastung dürfen die Anbauten nicht überschreiten. Herauszufinden, wo diese Grenze genau liegt und welche Rolle Flugmanöver und Böen für diese Belastungen spielen, ist ein Teil des Projekts iLOADS (dt.: Integrierte Lastanalyse im DLR).

HALO in Schwingung bringen
Die Wissenschaftler untersuchten zunächst, wie sich das Flugzeug unter verschiedenen Belastungen verhält. Ähnlich wie eine Gitarrensaite, die schwingt wenn sie angeregt wird, weisen auch Flugzeuge charakteristische Schwingungsformen bei spezifischen Frequenzen (den so genannten Eigenfrequenzen) auf. Liegt die Anregung durch eine äußere Störung (z. B. durch eine Böe) in einem Frequenzbereich nahe der Eigenfrequenz, so können hohe Belastungen der Struktur auftreten. Diese Eigenschaft muss beim Bau des Flugzeugs sowie der Ausstattung mit Instrumenten berücksichtigt werden. 
 
Um das Eigenschwingungsverhalten von HALO am Boden und im Flug festzustellen, installierten die Forscher eine Messanlage mit über 67 Sensoren: "Insgesamt haben wir 51 Beschleunigungs- und 16 Dehnungssensoren an HALO angebracht. Damit konnten wir einen extrem schnellen Zugriff der Auswerteverfahren auf die Sensordaten realisieren und das Schwingungsverhalten sowie die Lastübertragung der PMS-Carrier in die Flügel in einem einzigen Testdurchlauf bestimmen", beschreibt der Leiter des Experiments, Julian Sinske, den Versuchsaufbau.
Unter Laborbedingungen wurde HALO im Hangar der Einrichtung Flugexperimente des DLR in Oberpfaffenhofen mit verschiedenen Frequenzen zum "Schwingen" angeregt und dabei die Amplituden aufgezeichnet. So konnten die Eigenschaften der Flugzeugstruktur exakt bestimmt werden. Die gewonnenen Daten fließen wiederum in numerische Modelle und Simulationen ein, die das Verständnis des Flugverhaltens mit bestimmten wissenschaftlichen Instrumentierungen verbessern.
Das Problem: Nicht alle Parameter lassen sich durch Versuche am Boden bestimmen. "Das Schwingungsverhalten von HALO verändert sich im Flug durch die Anströmung der Luft in Abhängigkeit von Flughöhe und Geschwindigkeit", führt Dr. Yves Govers aus, Gruppenleiter am DLR-Institut für Aeroelastik in Göttingen. "Deshalb führen wir Flugversuche durch, in denen wir HALO gezielt ins Schwingen bringen, z.B. beim Durchflug von Turbulenzen. So können wir unsere Modelle um die fehlenden Parameter ergänzen."
Damit die Forscher aber nicht ziellos den Himmel nach Verwirbelungen absuchen müssen, griffen sie auf ein zweites Forschungsflugzeug der DLR-Flotte zurück: Die Falcon 20E. Mit ihr flogen die Testpiloten der DLR-Einrichtung Flugexperimente vor HALO hinweg und erzeugten so Wirbelschleppen und Turbulenzen, in die HALO gezielt hineinsteuerte.

Online-Monitoring für direkte Ergebnisse
Um Daten aus Flugversuchen auszuwerten, mussten diese früher an die Bodenstation übertragen werden. Beim Projekt iLOADS kam jetzt eine neue Entwicklung des Instituts für Aeroelastik zum Einsatz:  Bei der sogenannten Online-Schwingungsüberwachung werden die gesammelten Daten permanent von der Messanlage auf mehrere Rechner im Flugzeug verteilt. Dank des automatischen Auswerteverfahrens ist das Schwingungsverhalten direkt für die Wissenschaftler an Bord verfügbar. So können sie bereits während des Fluges überprüfen, ob bei sich ändernden Flugbedingungen, infolge von Manövern oder Böen, gefährlich große Schwingungen entstehen. Im Projekt iLOADS wurde getestet wie praktikabel das entwickelte System ist. Erweist es sich als erfolgreich, hat es das Potential, Forschung nicht nur zu beschleunigen, sondern auch die Kosten von Flugversuchen drastisch zu senken.

Simulation, Experiment, Vorhersage
Mit den gesammelten Daten vergleichen die Forscher im nächsten Schritt ihre numerischen Berechnungen und Modelle mit den Daten des Herstellers. Hierfür fügen sie HALOs Außenlasten und Anbauten der Simulation des Standard-Flugzeugmodells hinzu. So können die Wissenschaftler ermitteln, mit wieviel Gewicht das Forschungsflugzeug maximal belastet werden kann. Die numerischen Analysen zeigen, welche aeroelastischen Kräfte bei welcher Flughöhe und -geschwindigkeit auf das Forschungsflugzeug wirken. "Auf dem Computer haben wir alle Fälle bereits durchgerechnet. Durch die Flugversuche können wir jetzt konkret herausfinden, ob unsere Modelle stimmen", sagt Prof. Wolf-Reiner Krüger, Projektleiter iLOADS. So können die Wissenschaftler exakt bestimmen, mit welchen Lasten sich HALO maximal fliegen lässt und wo die Grenzen der Instrumentierung liegen. "Mit diesen Erkenntnissen lassen sich zukünftige Missionen besser planen und gewinnbringender durchführen", erklärt Prof. Krüger.

Umrüstungen schneller durchführen
Um mit einem Flugzeug Forschung betreiben zu können, braucht es nicht nur das Know-how, entsprechende Instrumente und Messgeräte am Flugzeug zu installieren – die Anbauten müssen auch zugelassen und abgenommen werden. "Das DLR ist als anerkannter Entwicklungsbetrieb dazu berechtigt, Modifikationen für die eigenen Luftfahrzeuge zu entwickeln und die gesetzlich vorgeschriebenen Musterprüfungen selber durchzuführen und zu bescheinigen", sagt Oliver Brieger, Leiter des DLR-Forschungsflugbetriebs. Für den Prozess der Abnahme sind allerdings viele Nachweise nötig, die demonstrieren, dass die Anbauten die Flugdynamik, Aeroelastizität oder andere Parameter nicht negativ beeinträchtigen. "Durch verbesserte Modelle wird es möglich sein, diese Modifikationen schneller durchzuführen. Das beschleunigt wiederum den gesamten Forschungsflugbetrieb", so Brieger.

Pressemeldung DLR; 4. Mai 2016


Kontakt:

Oliver Brieger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente, Leiter Forschungsflugbetrieb
Tel.: +49 531 295-2800
Fax: +49 8153 28-1347

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news-210Tue, 03 May 2016 14:24:48 +0200Gründer von RAYLASE erhalten EPIC Phoenix Award 2016 http://optence.de/als Anerkennung ihrer unternehmerischen Leistung in der Photonik. „Wir sind wirklich stolz darauf, diesen EPIC Phoenix Award zu erhalten. Es ist für uns eine Ehre und eine Anerkennung, von einer so bemerkenswerten Gruppe europäischer Unternehmer im Photonik-Bereich auserwählt zu werden. Von Anfang an haben wir an die Bedeutung der Photonik geglaubt. Wir haben hart gearbeitet und uns darauf konzentriert, all die Hindernisse zu überwinden und unsere Ziele zu erreichen. Wir werden weiterhin alles tun, um zu wachsen und ein sehr erfolgreiches und wichtiges Mitglied von EPIC zu bleiben“, sagte Peter von Jan, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer von RAYLASE, nach der Aushändigung des renommierten Preises. Die RAYLASE AG wurde 1999 als SCANPRO Technology GmbH durch fünf frühere Mitarbeiter von General Scanning Inc. gegründet. Die Talente dieser Gründer lagen in Forschung und Entwicklung, Fertigung, Verkauf und Kundendienst. Damals erfuhr die neue Firma unter der Leitung von Peter von Jan viel Ermutigung durch europäische Unternehmen, die Scanköpfe zum Ablenken und Steuern von Laserstrahlen bei anderen als den wohlbekannten Vertreibern in Deutschland und den USA kaufen wollten.

Das Gründerteam war sehr enthusiastisch, aber mit wenig Kapital ausgestattet. Glücklicherweise gelang es, erste Aufträge von wichtigen Kunden auf der Basis vorläufiger Zeichnungen und Produktspezifikationen zu erhalten. Auf der Grundlage dieser Aufträge konnten schließlich Privat- und Risikokapitalinvestoren für eine erste Finanzierungsrunde gewonnen werden. Die Gründer sammelten genügend Finanzmittel, um die ersten Büroräume in Krailling (bei München) anzumieten, erste Mitarbeiter einzustellen und allmählich mit Forschung, Entwicklung und Fertigung zu beginnen. Sie entwickelten XY-Scanköpfe, 3-Achsen-Systeme mit Vorfokussierungsoptik, Steuerungskarten und Software. Zur selben Zeit wandelten sie die SCANPRO Technology GmbH in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen RAYLASE AG um.

Im Jahr 2000 erfolgte eine zweite Investitionsrunde und gleichzeitig wurde ein anspruchsvolles Programm zur Entwicklung von optomechanischen Lösungen gestartet. Diese dienten dazu, die Ausgangsleistung von CO2-Dauerstrichlasern zu messen und stabil zu halten und die Laserleistung im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Fokus im Bearbeitungsbereich mit dem selbst entwickelten POWSTAB-Verfahren zu steuern. 2003 zog das Unternehmen in größere Räumlichkeiten im nahen Weßling um. 2004 erhielt RAYLASE einen Innovationspreis der bayerischen Regierung für seine POWSTAB-Technologie und RAYLASE wurde zu einem der drei erfolgreichsten Start-ups in Bayern von 1998 bis 2002 gekürt. 2007 eröffnete RAYLASE eine Repräsentanz im chinesischen Shenzhen. 2009 litt das Unternehmen wie viele andere unter der Wirtschaftskrise und der Absatz brach deutlich ein. Dennoch wurden Entlassungen vermieden. Stattdessen wurde die Arbeitszeit um 50 % gekürzt. Parallel dazu wurden die Aktivitäten in China intensiviert, um die geschäftlichen Verluste mit den Hauptkunden in Deutschland auszugleichen.

Angesichts sich rasch wandelnder Märkte und einer wachsenden Zahl von Mitbewerbern aus China in Standardbereichen der Markierungstechnologie konzentriert sich RAYLASE auf seine Schlüsselkompetenzen wie etwa die 3D-Technologie in Kombination mit optischer Überwachung und bietet immer mehr Anwendungslösungen anstelle reiner Komponenten an. Diese Aktivitäten werden durch lokale Anwendungslabore in Deutschland und China sowie durch zertifizierte Reparatur- und Servicezentren in St. Petersburg/Russland und São Paolo/Brasilien unterstützt.

Heute ist die RAYLASE-Gruppe ein expandierendes, erfolgreiches und profitables Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern weltweit und hervorragender internationaler Vernetzung. RAYLASE ist von Banken unabhängig und eines der führenden Technologieunternehmen in seinem Tätigkeitsfeld, etwa in den Bereichen Additive Manufacturing, 3D-Bearbeitung, Laserschneiden und Laserschweißen. http://www.raylase.com

„Die Geschichte von RAYLASE ist ein Beispiel dafür, dass Erfolg kein Zufall ist, sondern harte Arbeit, Entschlossenheit und Ausdauer. Der EPIC Phoenix Award ist ein Symbol für die herausfordernden Realitäten, mit denen Unternehmer konfrontiert sind, und für den langen Weg, der damit einhergeht. Es ist mir eine Ehre, den Preis den Gründern von RAYLASE zu verleihen!“, sagte Kurt Weingarten, Geschäftsführer von Lumentum in der Schweiz und Mitglied des Verwaltungsrats von EPIC.

 

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news-179Tue, 19 Apr 2016 10:39:47 +0200Freie Wahl der Wellenlänge für Femtosekundenlaserhttp://optence.de/Der OPA-Mango wurde für den gemeinsamen Einsatz mit den Femtosekundenlasern von Amplitude Systemes optimiert und ist für eine minimale Pulsenergie von 20 µJ ausgelegt.Der OPA „Mango“ ist ein optisch durchstimmbarer Verstärker von Amplitude Systemes.

Er ermöglicht den Zugang zu einem breiten Spektrum von Wellenlängen. Die Wahl der gewünschten Wellenlänge erfolgt einfach per Software. In der Standardversion ist der OPA für einen Wellenlängenbereich von 640 bis 2600 nm ausgelegt. Optional kann der Wellenlängenbereich auch mit einem zusätzlichen SHG- bzw. FHG-Modul erweitert werden.

In Kombination mit den Pumplasern der „Satsuma-Serie“ bietet dieser vollautomatische, benutzerfreundliche OPA, noch nie da gewesene Repetitionsraten in einem breiten Spektrum.

Kontakt
Mark Drechsler
Photonics

Sales & Marketing

Fax: +49 (8153) 405-33

 

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news-151Fri, 18 Mar 2016 10:10:47 +0100Bekanntmachung: "KMU-innovativ: Elektroniksysteme; Elektromobilität"http://optence.de/Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken, sowie die ¬Forschungsförderung im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020" in den beiden Gebieten Elektroniksysteme und Elektromobilität insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Den gesamten Text der Bekanntmachung finden Sie unter:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1160.html  

1  Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Ziel dieser Maßnahme ist es, innovative KMU dabei zu unterstützen, Technologien, Produktlösungen, Prozesse und Dienstleistungen in ihrem Unternehmen deutlich über den Stand der Technik hinaus weiterzuentwickeln, Innovationsvorsprünge zu sichern und Marktchancen in den Bereichen Elektroniksysteme und Elektromobilität zu nutzen.

2  Gegenstand der Förderung

Es wird ein breites Themenspektrum adressiert. Förderung kann für jedes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Schwerpunkt im Bereich der "Elektroniksysteme" beantragt werden, das ein im Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2016 – 2020 „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“ genanntes Anwendungsfeld der (Mikro-)Elektronik adressiert. Hierzu zählen unter anderem der Maschinen- und Anlagenbau, die Automatisierungstechnik, die Elektroindustrie, die IKT-Wirtschaft, die Medizintechnik sowie der Automobilbau inklusive des automatisierten Fahrens.

Sowohl im Bereich Elektroniksysteme als auch im Bereich Elektromobilität sind folgende Vorhaben förderfähig:

  • Einzelvorhaben eines KMU sowie
  • Verbundvorhaben zwischen einem oder mehreren KMU, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen.Das Vorhaben muss durch ein KMU initiiert und koordiniert werden. Ein signifikanter Anteil der Förderung soll den beteiligten KMU zugutekommen, ebenfalls der Nutzen und die Verwertung. Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit im Verbund ist in der Projektskizze zu erläutern.

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen.

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen, die individuell bis zu 100% gefördert werden ­können.

7  Verfahren

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger "Elektroniksysteme; Elektromobilität" des BMBF
Steinplatz 1
10623 Berlin

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen mit dem zuständigen Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Kontakt aufzunehmen.  

Den gesamten Text der Bekanntmachung finden Sie unter:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1160.html  

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbH
news-145Fri, 11 Mar 2016 14:50:41 +0100Laserschutz: Gesetzeslage verpflichtet zu jährlicher Messunghttp://optence.de/LASERVISION bietet optische Messtechnik und Schulungen. Seit Juli 2010 ist die OStrV die in deutsches Recht umgesetzte EG-Richtlinie 2006-25-EG und gilt zum Schutz der Beschäftigten vor optischer Strahlung aus künstlichen Strahlquellen. Hiervon betroffen sind hauptsächlich Haut und AugenGemäß diesem Gesetz ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, die am Arbeitsplatz befindlichen, künstlichen, optischen Strahlquellen jährlich zu überprüfen, ggf. zu vermessen, diese Messwerte zu dokumentieren und für 30 Jahre zu archivieren.
Für die Durchführung dieser Gefährdungsbeurteilung ist der Arbeitgeber verantwortlich. Sofern er nicht selbst über die erforderlichen Kenntnisse verfügt, muss er sich fachkundig beraten lassen.

LASERVISION bietet in diesem Zusammenhang die Vermessung, Berechnung und Beurteilung künstlicher, optischer Strahlquellen an. Die ermittelten Werte werden dabei mit den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten verglichen und in einem Messprotokoll festgehalten, welches sowohl der Auftraggeber in gedruckter und elektronischer Form erhält, sowie ein Exemplar bei LASERVISION für 30 Jahre archiviert wird. Weiterhin wird in Zusammenarbeit mit der uvex academy die Ausbildung zum befähigten Messtechniker angeboten, dessen Kursinhalt auf die Gefährdung von künstlichen, optischen Strahlquellen und den richtigen Umgang mit Messgeräten ausgelegt ist.
Für weitere Informationen steht Ihnen  LASERVISION GmbH&Co.KG selbstverständlich sehr gerne zur Verfügung.

LASERVISION als führender Hersteller der kompletten Palette an Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, -vorhänge, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten. Alle Produkte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

 

LASERVISION GmbH & Co. KG
Siemensstr. 6
90766 Fürth
T +49.(0)911.97 36-8188
F +49.(0)911.97 36-8199
E Gabriela.Thunig(at)lvg.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
news-142Thu, 10 Mar 2016 13:50:23 +0100Panoramablick auf die Erdkugel im Gasometer Oberhausenhttp://optence.de/Normalerweise sitzen Wettersatelliten in der ersten Reihe, wenn es um den besten Blick auf die Erde geht. Im Gasometer Oberhausen kann allerdings ab dem 11. März 2016 jeder diesen ganz speziellen Blick auf den blauen Planeten werfen: Im mächtigen, 100 Meter hohen Turm des Industriedenkmals schwebt für die neue Ausstellung "Wunder der Natur" als Highlight eine Erdkugel mit 20 Metern Durchmessern. Aus Satellitendaten hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Stück für Stück und Schicht für Schicht eine Animation erstellt, die von zwölf Projektoren auf die Erdkugel gespielt wird. "Unser Ziel ist es, zum einen die Schönheit der Erde zu zeigen und zum anderen den Blick wie aus dem All zurück zur Erde zu ermöglichen", sagt Nils Sparwasser vom Earth Observation Center des DLR. 1,5 Millionen Bilder erzeugten die Forscher dafür. Das Ergebnis: Eine Erdkugel, auf der sich Tag und Nacht abwechseln oder auch Wolkenbänder die Luftströmungen um die Erde sichtbar machen. Wer mit dem Panorama-Aufzug an der Innenwand des Gasometers in die Höhe fährt, blickt umgerechnet aus 36.000 Kilometern Entfernung auf den Erdball. Zudem zeigt der Gasometer Oberhausen 150 großformatige Fotos von Tieren und Pflanzen von namhaften Fotografen wie Frans Lanting, Rob Kesseler, Tim Flach oder Anup Shah.Puzzle für das große Ganze
"Mir ist keine größere künstliche Erde in dieser Form bekannt", erläutert Nils Sparwasser vom DLR. Am Anfang allerdings standen Datensätze von den verschiedensten Satelliten, mit und ohne Wolkenbedeckung, bei Tag oder auch bei Nacht und auch mit Phänomenen, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen kann. "Die Herausforderung war es, diese Daten zusammenzubringen und daraus die bestmögliche Animation zu erstellen." Aus einzelnen Stücken und Informationen der Fernerkundungsdaten, aus Radarsatelliten der SRTM-Mission bis hin zu Messungen der Wettersatelliten, wurde so nach und nach das große Ganze. Alle Puzzleteile wurden aufeinander abgestimmt und zusammengesetzt - "und das alles ergab eine 3D-Abbild der Erde". Insgesamt 115 Tage rund um die Uhr rechneten die Computer, um die Animation mit einer Auflösung von 58 Millionen Pixel zu erstellen.

Begegnung von Wissenschaft und Poesie
Die Spezialfirma Intermediate Engineering, die für die technische Umsetzung zuständig ist, teilte dem DLR-Team die exakte Ausrichtung aller Projektoren mit. Diese wurden dann am Computer als Kameras in einen virtuellen Gasometer gesetzt und filmten das 3D-Modell der Erdkugel ab. Dadurch erhielt jeder Projektor eine eigene Animation, die zusammen ein nahtloses Bild der Erde erzeugen. Der Blick auf die schwebende Erdkugel zeigt, welche Informationen aus Fernerkundungsdaten gewonnen werden können. "Man sieht beispielsweise das Abregnen der Wolken über den Tropen als schwarze Flecken", sagt Nils Sparwasser. Für Kurator Prof. Peter Pachnicke bringt die Kooperation mit dem DLR zwei Dinge zusammen: "Es ist die Begegnung von wissenschaftlicher Bilderwelt und poetischer Sicht."

Satellitenbilder können Details im Bereich von wenigen Zentimetern zeigen und bieten Wellenlängenbereiche, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. "Die Fernerkundungsdaten zeigen uns aber nicht nur die Schönheit der Erde", sagt DLR-Wissenschaftler Nils Sparwasser. "Satelliten liefern uns kontinuierlich beispielsweise Informationen über den CO2-Gehalt oder über die Verschmutzung der Ozeane - und somit über ihren Gesundheitszustand."
Pressemeldung vom 10.März 2016

Vollständiger Text mit Bildern und Video:http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17109/#/gallery/22338

Kontakte:
Manuela Braun
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Redaktion Raumfahrt
Tel.: +49 2203 601-3882
Fax: +49 2203 601-3249
Email:Manuela.Braun(at)dlr.de 

Nils Sparwasser
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum, Wissenschaftskommunikation und Visualisierung Tel.: +49 8153 28-1316
Fax: +49 8153 28-1313
Email:Nils.Sparwasser(at)dlr.de  

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news-139Thu, 10 Mar 2016 11:41:55 +0100Unterstützung aus dem All - Satelliten liefern Daten für erneuerbare Energienhttp://optence.de/195 Staaten haben sich im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, die Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad Celsius bezogen auf vorindustrielle Werte" - möglichst sogar auf 1,5 Grad zu beschränken. Dafür muss der Treibhausgasausstoß weiter gesenkt werden - ein völkerrechtliches Plädoyer zum Ausbau von erneuerbarer Energien. Doch wie kann dieser Ausbau sinnvoll gelingen? Welche Flächen eignen sich für welche Energieform? Wie können alle Haushalte und die Industrie flächendeckend mit "sauberem" Strom versorgt werden? Satellitendaten können hierfür wichtige Daten liefern. Das Projekt COP4EE - gefördert durch das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - entwickelt Methoden und Dienste, bei denen Satellitenbilddaten so aufbereitet werden, dass sie als Informationen über das Potenzial von Flächen für die erneuerbaren Energieträger genutzt werden können. Das Pilotprojekt, an dem sechs Partner beteiligt sind, ist zunächst einmal in Rheinland-Pfalz gestartet - soll langfristig aber auf das gesamte Bundesgebiet erweitert werden.Aus der Satellitenperspektive
Bislang werden Solar- und Windparks in der Regel herkömmlich geplant: Eine Fläche wird ausgewählt. Das Gelände wird besichtigt. Kartenmaterial aus dem Katasteramt - und im Idealfall Luftbilder - stehen für die Bauplanung zur Verfügung. Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) werden zu einer groben Einschätzung der Wind- und Wetterverhältnisse zu Rate gezogen - und dann wird gebaut. Doch ist die Anlage wirklich sinnvoll geplant? Ist für diese Fläche die gewählte Energieform die richtige? Würde sich nicht eine andere Fläche in der Gegend viel besser eignen? Diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn räumlich hochaufgelöste, aktuelle und Langzeitinformationen über Wind- und Wetter mit in die Planung miteinfließen. "Hierfür sind Erdbeobachtungssatelliten ideal geeignet: Sie überblicken großflächig aus dem Weltraum die geplanten Flächen und andere mögliche Standorte in der Nähe, liefern mit Ihren Instrumenten dank ihrer kontinuierlichen Überflüge regelmäßig aktuelle Informationen, die bearbeitet und analysiert werden und in Form von Karten und Vorhersagemodellen als Grundlage für weitere Planungsentscheidungen genutzt werden können. So lassen sich erneuerbare Energieanlagen künftig noch besser planen und deren Potenzial voll ausschöpfen", erklärt Stefanie Schrader, Projektleiterin im DLR Raumfahrtmanagement.

Das Projekt wird von dem Unternehmen DELPHI IMM GmbH koordiniert. Beteiligt sind außerdem die Remote Sensing Solutions GmbH, die M.O.S.S. Computer Grafiksysteme GmbH sowie die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. Als Kooperationspartner für die Pilotphase in Rheinlandpfalz sind die Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Stadtwerke Trier mit dabei. Im Projekt COP4EE können die Nutzer in Zukunft vor allem auf die Daten der "Wächtersatelliten" im europäischen Copernicus-Programm bauen. Diese Klimawächter - vor allem Sentinel-1  und -2  - überfliegen die Planungsgebiete alle sechs Tage und machen dabei hoch aufgelöste Bilder der Erdoberfläche. Durch ihre häufigen Überflüge und die hohe Genauigkeit liefern sie wertvolle Informationen über die Windverhältnisse, Forst- und Landwirtschaftsflächen für den Biomasseanbau - aber auch über mögliche Gefahren für die Anlagen wie Geländeerosion. Außerdem können Daten der Deutschen Programme RapidEye und TerraSAR-X genutzt werden. Die fünf RapidEye-Satelliten nehmen mit ihren hochauflösenden optischen Kameras täglich vier Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche auf. Die beiden DLR-Satellitenzwillinge TerraSAR-X und TanDEM-X beobachten mit ihren "Radaraugen" die Erde dreidimensional mit einer Auflösung von bis zu einem Meter bei jedem Wetter - denn Radar dringt auch durch Wolken. Die erstellten 3D-Karten können ideal für die Planung der Anlagen herangezogen werden.
Pressemitteilung vom 9. März 2016

Vollständiger Artikel mit Bildern: www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17091/year-all/

Kontakte:
Martin Fleischmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-120
Fax: +49 228 447-386
Email: Martin.Fleischmann(at)DLR.de

Dr. Stefanie Schrader
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Erdbeobachtung
Tel.: +49 228 447-220
Fax: +49 228 447-747
Email:
Stefanie.Schrader(at)DLR.de

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news-138Thu, 10 Mar 2016 11:24:10 +0100Gammastrahlung enthüllt Paar-Plasma bei aktivem Doppelsternsystemhttp://optence.de/Das ESA-INTEGRAL Observatorium beobachtete im Juni vergangenen Jahres einen Ausbruch des Mikroquasars V404 Cygni. Dies erlaubte es einem Team von Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Loches das lange vermutete Elektron-Positron Paar-Plasma zu entdecken. In solch einem Doppelsternsystem verschwindet Materie von einem Begleitstern in einem schwarzen Loch, gleichzeitig wird ein Jet in zwei entgegengesetzte Richtungen ausgestoßen. Der Materiestrom kann in einer Akkretionsscheibe durch deren Röntgenstrahlung beobachtet werden, während die weit außerhalb in den Jets entweichenden Plasmawolken in Radiobeobachtungen zu sehen sind. Wie aber die Akkretion und das Ausstoßen des Gases zusammenhängen ist völlig unbekannt, ebenso wenig die Prozesse die nahe am schwarzen Loch vor sich gehen. Die Strahlung in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Lochs sollte energiereich genug sein, um Elektronen und ihre Antimaterie-Partnern, die Positronen, zu produzieren, und damit ein sogenanntes "Paar-Plasma" zu erzeugen. Die INTEGRAL-Daten zeigten nun eine klare Signatur dieser Materialisation von Strahlung in ein Paar-Plasma, da die entweichenden Positronen ein charakteristisches Gammastrahlen-Signal aussenden. Dieses wurde nun von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckt.Schwarze Löcher sind ein bedeutender Forschungszweig in der gesamten Astrophysik; das Verschwinden von Materie hinter dem Ereignishorizont fasziniert nicht nur die Wissenschaftler. In einem Mikroquasar besitzt das schwarze Loch der Regel eine Masse wie sie typisch für schwerere Sterne ist, und akkretiert Materie von einem nahen Begleitstern. Der Materie-Strom bildet eine Akkretionsscheibe um das Schwarze Loch; diese wird auf Röntgen-Temperaturen erhitzt und strahlt hell, zudem verdeckt sie den Innenbereich, wo Materie hinter dem Ereignishorizont verschwindet. Bei der Akkretion werden große Mengen an Energie freigesetzt, wenn das Material von der  Schwerkraft des schwarzen Lochs herangesogen wird. Diese Energie heizt auf uns noch unverständliche Weise das umgebende Gas auf, zudem werden heiße Plasmajets mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen. Die meiste Zeit verbringt ein Mikroquasars eher ruhig,  langsam und stetig wird Materie von der Innenkante der Akkretionsscheibe um das Schwarze Loch abgezogen. In diesen Phasen, aber noch mehr während der gelegentlichen, plötzlichen Ausbrüche, bleibt der Innenbereich in der Nähe des Schwarzen Lochs sogar für hochenergetische Gammastrahlen undurchsichtig. Es war daher lange Zeit praktisch unmöglich zu untersuchen, wie die Akkretion von Materie tatsächlich zu diesen beobachteten Phänomenen führt.

Mikroquasare wie V404 Cygni befinden sich auch in unserer eigenen Galaxie, sind also für Astronomen ganz "in der Nähe". Dies bietet die Möglichkeit, sie in großem Detail zu untersuchen. V404 Cygni befindet sich nur 8000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schwan (Cygnus), die Parameter dieses Doppelsternsystems sind gut bekannt. Nach 26 Jahren mit eher ruhiger Akkretion und Strahlung flackerte das System im Sommer 2015 plötzlich hell auf. In der Zeit zwischen 17. und 30. Juni 2015 beobachteten die Astronomen intensive Röntgen- und Gammastrahlung, um ein Vielfaches stärker als der Krebsnebel, der normalerweise die hellste Lichtquelle am Hochenergie-Himmel ist. Zudem ist V404 Cygni ein besonderes Objekt: „Nach den Daten verschiedener Wellenlängenbereiche scheint der Jet hier gerade auf uns zu gerichtet zu sein”, sagt Jerome Rodriguez vom CEA/Paris, Ko-Autor dieser Veröffentlichung und Autor einer analogen Multi-Wellenlängen-Studie des Objekts.

"Solch ein extrem starker Ausbruch sollte zur Bildung von großen Mengen an Paar-Plasma führen, also zu Materie- und Antimaterie-Teilchen, die nach Einsteins Formel E=mc^2 aus der freigesetzten Energie entstehen", erklärt Roland Diehl, der leitende Forscher am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE). "Viele dieser Teilchen zerstrahlen sofort wieder miteinander und senden eine sehr charakteristische, energiereiche Strahlung aus mit einer Energie von 511 keV im Ruhesystem der Quelle. Und genau diese Linie, mit den erwarteten kinematischen Verzerrungen, konnten wir beobachten. Dies ist das erste Mal, dass wir ein klares Signal von Positronen aus einem gut bekannten Doppelsternsystem mit einem schwarzen Loch sehen!"

Die Daten wurden in drei Epochen von etwa 3 Tagen gruppiert, und in jeder Epoche wurde ein hoch-signifikanter Überschuss an Leuchtkraft im MeV-Bereich entdeckt. Theoretische Arbeiten zeigten, dass dieses Signal weder von der Akkretionsscheibe noch von der Korona stammen kann, sondern sich nur durch die Produktion von Elektronen und Positronen und deren Annihilation erklären lässt. Diese Paare von Teilchen und Anti-Teilchen werden in der Nähe des Schwarzen Lochs von der hochenergetischen Gammastrahlung während intensivierter Phasen der Akkretion erzeugt. Aufgrund der geringen Größe der Quelle (weniger als 100 km oder 3-10-fache des Gravitationsradius des schwarzen Loches) ist dieser Prozess ist sehr effizient. Das Paar-Plasma wird kontinuierlich erzeugt und auf dem Weg nach außen vernichtet, immer noch relative nahe am schwarzen Loch. Bei V404 Cygni war die zerstrahlende Positronen-Menge nun groß genug um dieses Gamma-Signal zu erkennen. Das während Epoche 3 beobachtete Signal ist etwas verwirrend, da es eher auf Positronium-Atome hinweist, das heißt auf exotische Atome aus einem Positron als Atomkern und einem Elektron. Derartige Positronen-Annihilations-Strahlung wurde von den Max-Planck-Wissenschaftlern mit INTEGRAL in der gesamten Galaxie seit Jahren im Detail  vermessen, allerdings tritt sie normalerweise in einer viel kälteren und weniger dichten Umgebung auf.

"Sobald das besondere Röntgensignal von V404 Cygni nach dem Aufflackern verblasste, verschwand auch das Annihiliationssignal", führt Thomas Siegert vom MPE aus, der Hauptautor der Veröffentlichung in der Zeitschrift "Nature", die diese Beobachtungen beschreibt. "Diese Messung gibt uns Informationen aus dem Innenbereich der Akkretionsscheibe, von Prozessen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs. Unsere Analyse stellt zudem eine natürliche Verbindung her zwischen dem Prozess der Paarbildung und dem später beobachteten Plasmastrom in den Radiojets, die viel weiter von der inneren Quelle entfernt sind. "

Das Paar-Plasma kann leicht beschleunigt werden und erreicht dabei hohe Geschwindigkeit, wie in Radioemission beobachtet. Dieser Ausstoß von Elektron-Positron-Paaren macht Mikroquasare außerdem zu effizienten Produktionsstätten von Antimaterie, die das umgebende Medium mit Positronen überfluten. Sie wurden bereits lange als mögliche Quellen für das ausgedehnte diffuse Leuchten der gesamten Galaxie im Licht von Annihilations-Gammastrahlen angeführt. Die jetzigen Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Positronen-Emission von Mikroquasaren und können helfen zu verstehen, warum diese diffuse Positronen-Vernichtungsstrahlung in unserer Milchstraße so hell ist, insbesondere in der zentralen Region.

Anmerkung:

Mikroquasare sind analog der viel massereicheren "Quasare" oder quasi-stellaren Objekten benannt. Diese sind sehr weit entfernte, gleichzeitig aber sehr helle Galaxien, die ein supermassereiches schwarzes Loch in ihrem Zentrum beherbergen. Diese schwarzen Löcher sind "aktiv", das heißt, sie  verschlucken Materie aus ihrer Umgebung. Die einfallende Materie erzeugt große Mengen an Energie, was Quasare zu extrem leuchtstarken Quellen auch im weit entfernten Universum macht.
Pressemeldung vom 29.Februar 2016

Vollständiger Artikel mit Bildern und Video:http://www.mpe.mpg.de/6518507/News_20160229

Kontakt:
Dr. Hannelore Hämmerle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit MPI für extraterrestrische Physik
Telefon: +49 (89) 30 000 3980
Email: hannelore.haemmerle(at)mpe.mpg.de

Diehl, Roland
wiss. Mitarbeiter/in
Telefon: +49 (0)89 30000-3850
E-Mail:rod(at)mpe.mpg.de

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news-137Thu, 10 Mar 2016 10:17:18 +0100Andreas Erdmann Elected SPIE Fellowhttp://optence.de/SPIE will promote 32 new Fellows of the Society this year, to recognize the significant scientific and technical contributions of each in the multidisciplinary fields of optics, photonics, and imaging. SPIE Fellows are honored for their technical achievements and for their service to the general optics community and to SPIE in particular. More than 1,200 SPIE members have become Fellows since the Society’s inception in 1955. The annual recognition of Fellows provides an opportunity for SPIE to acknowledge Members for their outstanding technical contributions and service to SPIE.Andreas Erdmann, Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology, Germany, for achievement in modeling of optical and extreme ultraviolet lithographyA much sought-after technical expert, Erdmann has spent 27 years in research and development in applied optics, including holography, nonlinear optics, guided wave optics and modeling of optical systems, including 20 years in lithography modeling. He has become a major contributor to the field of lithography simulation, in which he has made significant contributions to simulation software. Notable are his development and application of rigorous electromagnetic methods for accurate modeling of light-scattering effects in advanced lithography, investigations of mask topography effects including mask-induced focus-shifts and other aberration-like effects, characterization of defects on optical and extreme ultraviolet masks, and exploration of wafer topography effects.Among his major contributions to the lithographic community is his dedication to students at the Fraunhofer Institute and at the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg. Many of his students now work at the major semiconductor companies. He is a prolific and respected technical researcher who’s given 22 invited and keynote talks and over 188 presentations at technical conferences. He has published more than 219 publications in scientific journals, including SPIE journals and proceedings. For the past 13 years, he has organized and chaired the influential Fraunhofer International Lithography Simulation Workshop.Erdmann is a leader within SPIE and provides great service to the community through his work in organizing and participating in conferences as an instructor, editor, and reviewer. He is a regular contributor to SPIE conferences, winning both best paper and best poster awards. He has participated in the leadership of the SPIE Advanced Lithography Symposium for many years, serving on the program committee for the past five years and as conference co-chair of Optical Microlithography for the past two years. (BELLINGHAM, WA, USA — 24 February 2016 )

SPIE is the international society for optics and photonics, a not-for-profit organization founded in 1955 to advance light-based technologies. The Society serves more than 235,000 constituents from approximately 155 countries, offering conferences, continuing education, books, journals, and a digital library in support of interdisciplinary information exchange, professional growth, and patent precedent.

Contact:
Stacey Crockett
Media Relations Coordinator
staceyc(at)spie.org
Tel: +1 360 685 5458

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news-136Thu, 10 Mar 2016 09:53:30 +0100Wasserstoffverbrennung in Gasturbinenhttp://optence.de/Europäischer Forschungsrat fördert DLR-Verbrennungsforscher mit Consolidator Grant Wohin mit überschüssigem Strom aus Windkraft, wenn der Wind zwar weht, aber die Nachfrage auf dem Strommarkt gering ist? Ein Lösungsansatz ist die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse. Elektrische Energie wird dabei in chemische Energie umgewandelt, also der Strom genutzt, um Wasserstoff zu erzeugen. Eine Verwendungsmöglichkeit für diesen regenerativ erzeugten Wasserstoff ist die Einspeisung ins Erdgasnetz. In konventionellen Gasturbinenkraftwerken könnte dann das Wasserstoff-Erdgas-Gemisch verbrannt und so wieder Strom erzeugt werden.Wasserstoffeinspeisung ins Erdgasnetz erfordert neue Brennkammerkonzepte
Im Projekt HYBURN (enabling hydrogen-enriched burner technology for gas turbines through advanced measurement and simulation) untersuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart, welche Auswirkungen die Beimischung von Wasserstoff auf die Verbrennung und damit das Brennkammerdesign von Gasturbinen hat. Sie entwickeln dazu neue laserbasierte Messmethoden, um die Verbrennungsprozesse in Gasturbinen besser und effizienter untersuchen zu können. Das Projekt ist am DLR-Institut für Verbrennungstechnik angesiedelt und wird vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) mit einem Consolidator Grant gefördert. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Wasserstoff ist äußerst reaktiv. Deshalb unterscheiden sich die Verbrennungseigenschaften des Wasserstoff-Erdgas-Gemisches von denen reinen Erdgases. "Zum Beispiel ändern sich Form und Verhalten der Flamme innerhalb der Brennkammer. Das kann unerwünschte Auswirkungen haben, die die Brennkammer beschädigen können", erläutert DLR-Verbrennungsforscher Dr. Isaac Boxx, der das Projekt HYBURN leitet. "Bisher verstehen wir diese Prozesse noch nicht gut genug, um Wasserstoff-Erdgas-Gemische zuverlässig in existierenden Gaskraftwerken einzusetzen". Im Zuge des Projekts wird das Team um Isaac Boxx deshalb die Prozesse in realitätsnahen Versuchsständen analysieren. Dazu kommt vor allem schnelle und zeitlich hochauflösende Lasermesstechnik zum Einsatz, die ebenfalls im Zuge des Projekts entwickelt wird.

Mit Hightech-Lasermesstechnik zu optimalen Brennerkonzepten
"Die Prozesse in Gasturbinenbrennkammern spielen sich in Millisekunden ab. Um sie sichtbar zu machen und zu verstehen, entwickeln wir Lasermesstechniken, die mit 10.000 Bildern pro Sekunde die Flammenstruktur und das Strömungsfeld erfassen", beschreibt DLR-Wissenschaftler Boxx die zentrale messtechnische Herausforderung. Mit den so erhaltenen Messdaten werden die Forscher im nächsten Schritt Simulationswerkzeuge erarbeiten, mit deren Hilfe sie die Verbrennungsprozesse am Computer nachbilden und noch genauer auswerten können.

ERC Consolidator Grant
Mit den ERC Consolidator Grants fördert der Europäische Forschungsrat herausragende exzellente Wissenschaftler, die eine unabhängige Forschungsgruppe aufbauen.
Pressemitteilung vom 02. März 2016

Kontakte
Denise Nüssle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation Stuttgart
Tel.: +49 711 6862-8086
Fax: +49 711 6862-636
Email:denise.nuessle(at)dlr.de

Dr. Isaac Boxx
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Verbrennungstechnik, Abteilung Verbrennungsdiagnostik
Tel.: +49 711 6862-732
Email:isaac.boxx(at)dlr.de

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) http://www.DLR.de/

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news-135Thu, 10 Mar 2016 08:51:34 +0100Fliegende Roboter inspizieren und warten Roboterhttp://optence.de/Mobile Inspektionsroboter kriechen mit Magneträdern über Pipelines und ermitteln mit speziellen Sensoren kritische Stellen: Was wie Zukunftsmusik klingt, ist längst Realität. Doch sobald diese Roboter gewartet und inspiziert werden müssen, führte bisher kein Weg am Menschen vorbei. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es nun im EU-Projekt ARCAS (Aerial Robotics Cooperative Assembly System) erstmals gelungen, einen industriellen robotischen Greifarm mit sieben Freiheitsgraden in ein autonom fliegendes Hubschrauber-System zu integrieren. Damit ist es ohne Gefahr möglich die Roboter auf den Pipelines zu inspizieren und zu warten. Ähnliche Systeme könnten auch zur Wartung von Satelliten oder sogar zum Aufbau von Habitaten auf anderen Planeten eingesetzt werden.Ersatz für die menschliche Hand
Der Mensch möchte schon lange intelligente Werkzeuge zur Inspektion von Pipelines und Industrie-Anlagen einsetzen. Der Grund ist einfach: Um an schwer erreichbare Stellen zu gelangen, müssen Gerüste aufgebaut werden – das ist aufwändig, teuer und extrem gefährlich. Deshalb übernehmen mehr und mehr Roboter diese Aufgaben. Hier setzen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik aus Oberpfaffenhofen an. Die Vision: Mit dem Greifarm-System am autonomen Hubschrauber soll in schwer erreichbaren oder gefährlichen Stellen die menschliche Hand ersetzt werden.

Um die gewünschte Position zu erreichen, navigiert das System autonom mit GPS. Dort angekommen, wechselt es auf ein präzises Bildverarbeitungssystem, das auf mehreren eingebauten Kameras basiert. So kann der Inspektionsroboter genau geortet und der Greifarm präzise am Objekt platziert werden. Bei dem aktuellen Entwicklungsstand des Systems ist es möglich, den magnetischen Wartungsroboter bis auf einen Zentimeter genau zu greifen. Einmal vom Arm ergriffen, kann der Hubschrauber den Wartungsroboter autonom an eine sichere Stelle transportieren oder in der Zukunft auch über ihm schwebend direkt vor Ort reparieren.

In jedem der sieben Gelenke des Arms sind zudem "Kraft-Momenten-Sensoren“ eingebaut. Sie sorgen dafür, dass der robotische Arm selbständig zurückgeht, wenn Gegenstände in der Umgebung ungewollt berührt werden. Dabei können Objekte mit einer Masse von bis zu acht Kilogramm gegriffen werden. Die entwickelten Algorithmen verbinden die Steuerung des robotischen Greifarms mit der Steuerung des Hubschraubers, um den gegenseitigen Einfluss zu minimieren. Das sichert die Stabilität des Gesamtsystems und die hohe Präzision des Greifens.

Großes Potential
Das System kann aber nicht nur für die Reparatur von Wartungsrobotern eingesetzt werden. Die Möglichkeiten zur Anwendung sind so vielseitig wie spannend: Mehrere Greifarme könnten von einer oder von mehreren mobilen Plattformen aus defekte Satelliten reparieren, auf der ISS neue Module installieren oder beim Aufbau eines Mondhabitats helfen. Nach Meinung der DLR-Wissenschaftler sind die mathematischen und technologischen Fragestellungen in diesen Anwendungsfällen sehr ähnlich – die neue Technologie ist erst der Beginn völlig neuer Möglichkeiten.

AEROARMST
eile der Forschungsarbeiten wurden im Rahmen des DLR-Projekts HELMAN (HELicopter based MANipulator) durchgeführt. Im Nachfolgeprojekt AEROARMS (AErial RObotics System integrating multiple ARMS and advanced manipulation capabilities for inspection and maintenance) wird die Technologie bis zur industriellen Anwendung entwickelt. Das Projekt findet im Rahmen des EU-Programms Horizon2020 statt. Neben dem DLR sind die Universität Sevilla, LAAS-CNRS, Consorzio C.R.E.A.T.E., FADA-CATEC, TÜV Nord, UPS-CSIC, Elektra UAS, Alstom Inspection Robotics und Sensima Insepction SARL beteiligt.

Pressemitteilung vom 29. Februar 2016

Vollständiger Artikel mit Bildern und Video: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-16914/year-all/

Kontakte

Fabian Locher
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
Tel.: +49 2203 601-3959
Email:Fabian.Locher(at)dlr.de  

Dr. Konstantin Kondak  
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Robotik und Mechatronik
Tel.: +49 8153 28-1127
Email:Konstantin.Kondak(at)dlr.de  

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) http://www.DLR.de/

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news-96Wed, 27 Jan 2016 10:55:56 +0100Bekanntmachung "Förderung der Mikroelektronik-Forschung" http://optence.de/Richtlinien zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA. Bundesanzeiger vom 26.01.2016 Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

2 Gegenstand der Förderung
Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben. Das BMBF fördert im Rahmen der ersten PENTA-Förderrunden vorrangig:

a.    Innovationen in der Mikroelektronik und deren Anwendungen in den Wachstumsbereichen:

  • Elektroniksysteme für die intelligente zukünftige Produktion ("Industrie 4.0")
  • Elektroniksysteme für intelligente Medizinsysteme
  • Elektroniksysteme für Automobilanwendungen und automatisiertes Fahren

b.    grundlegende basistechnologische Innovationen für die künftige Mikroelektronik, insbesondere auch solche, die auf die in Buchstabe a genannten Wachstumsbereiche abzielen.

Die Vorhaben sollen sich durch eine starke Einbindung von KMU in die Wertschöpfungskette auszeichnen.

 7 Verfahren
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger "Elektroniksysteme; Elektromobilität" des BMBF
Steinplatz 1
10623 Berlin

Zentrale Ansprechpartnerin ist:
Dr. Elisabeth Steimetz
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Telefon-Hotline: + 49 (0) 30/31 00 78-256
Telefax: + 49 (0) 30/31 00 78-225
E-Mail: elisabeth.steimetz(at)vdivde-it.de

7.2 Zweistufiges Verfahren
Erste Verfahrensstufe: Vorlagefrist der 15. März 2016 (17 Uhr MEZ).
Zweite Verfahrensstufe bis spätestens zum 7. Juni 2016

8 Angebot einer Informationsveranstaltung
Interessenten wird die Möglichkeit geboten, an einer jährlich vom BMBF organisierten Informationsveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zur Veranstaltung und Registrierung: www.vdivde-it.de/veranstaltungen

Informationen zu Veranstaltungen, die durch PENTA organisiert werden: http://www.penta-eureka.eu/events/events_upcoming_2016.php

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

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Forschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-83Tue, 19 Jan 2016 10:57:41 +0100Bekanntmachung "Wettbewerb Light Cares - Photonische Technologien für Menschen mit Behinderung" http://optence.de/Richtlinie über die Fördermaßnahme zum Themenfeld"Wettbewerb Light Cares - Photonische Technologien für Menschen mit Behinderung" im Rahmen des Förderprogramms "Photonik Forschung Deutschland" Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!


1  Zuwendungszweck
Mit dem Wettbewerb „Light Cares“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, mit dem Einsatz photonischer Werkzeuge und Komponenten den Alltag von Menschen mit Behinderung zu verbessern und ihnen zu mehr Möglichkeiten und größerer Selbstständigkeit zu verhelfen.

2  Gegenstand der Förderung
Kooperationsprojekte mit Partnern der Maker-Bewegung, die den Alltag von Menschen mit Behinderung entscheidend verbessern können und mehr Teilhabe und Chancen ermöglichen. Beispiele für Ansätze sind:

  • Hilfsmittel, die mit photonischen Verfahren (z. B. 3D-Druck, Lasercutting) bevorzugt herzustellen sind
  • Hilfsmittel, die auf photonischen Komponenten basieren

zwei Phasen:

  •  Erarbeitung einer Projektskizze
  • Umsetzungsphase: Bis zu zehn Projekte zu den oben genannten Zielen werden mit einer Fördersumme von jeweils bis zu 100 000 € gefördert (nur bis zur Höhe der tatsächlich entstehenden Ausgaben oder Kosten)

3  Zuwendungsempfänger
Mit dem Wettbewerb „Light Cares“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, mit dem Einsatz photonischer Werkzeuge und Komponenten den Alltag von Menschen mit Behinderung zu verbessern und ihnen zu mehr Möglichkeiten und größerer Selbstständigkeit zu verhelfen.

4  Zuwendungsvoraussetzungen
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln.

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung
Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse, die in der Regel bis zu 50 % anteilfinanziert werden können.

7  Verfahren
Die Projektskizzen sind beim vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen:

VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Als Ansprechpartner steht Ihnen zur Verfügung:

Dr. Joachim Fröhlingsdorf
Telefon: 02 11/62 14-5 08
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: froehlingsdorf_j(at)vdi.de

7.2  Förderverfahren
Das Förderverfahren ist zweistufig.

7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen
Die Vorlagefrist endet am 31. März 2016.


Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!


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Forschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-81Tue, 22 Dec 2015 10:53:43 +0100"Tele-Handshake" zwischen ISS und Erdehttp://optence.de/Eine einfache Geste der Begrüßung und doch außergewöhnlich: Händeschütteln zwischen einem Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS und Wissenschaftlern am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Interaktion erfolgte mittels des humanoiden DLR-Roboters SpaceJustin, der sich in Oberpfaffenhofen befindet und am 17. Dezember 2015 von der ISS aus ferngesteuert wurde. Der Kosmonaut Sergei Volkov auf der ISS und DLR-Institutsdirektor Prof. Alin Albu-Schäffer auf der Erde konnten sich gegenseitig sehen, miteinander sprechen und - dank Kraftrückkoppelung - die Kraft und die Bewegung des Händeschüttelns spüren."Mit dem Technologie-Experiment Kontur-2 ist dem DLR ein weiterer Erfolg in der Robotik gelungen. Erstmalig wurde eine Kraftrückkopplung zwischen einem Astronauten im Erdorbit und einem Menschen auf der Erde mithilfe eines humanoiden Roboters durchgeführt", betont Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die wissenschaftlichen Ergebnisse dieses Vorhabens bieten ein breites Anwendungsspektrum von der planetaren Exploration bis hin zu irdischen Anwendungen in der Telemedizin und der Telepräsenz in für den Menschen kritischen Situationen." Telepräsenz-Systeme ermöglichen es Menschen, über große Entfernung hinweg über einen robotischen "Avatar" zu agieren und dabei das Gefühl zu haben, selbst vor Ort zu sein.

Unerreichte Komplexität
Noch nie zuvor wurde ein humanoider Roboter vom Weltall aus gesteuert. Die Steuerung und Kraftrückkopplung von SpaceJustins Arm erfolgte mit dem Kontur-2 Joystick, der seit Juli 2015 an Bord der ISS ist und vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entwickelt wurde. Die Besonderheit der Technologie und des Experiments liegen in ihrer bisher unerreichten Komplexität: Mit dem raumfahrttauglichen Joystick auf der ISS ist man in der Lage, dem Astronauten feinfühlige Kraftrückkoppelung in Echtzeit zu übermitteln. Ein zusätzliches Bedienelement des Joysticks ermöglicht das Schließen der Roboterhand, so dass der Astronaut sogar einen Gegenstand greifen kann.

ISS - St. Petersburg - Oberpfaffenhofen
Eine der größten Herausforderungen für Telepräsenz-Anwendungen in der Raumfahrt ist die Zeitverzögerung bei der Datenübertragung. Bei einer Distanz von rund 400 Kilometern beträgt die Verzögerung rund 30 Millisekunden. Hierbei stellt ein spezielles Regelungskonzept sicher, dass durch die Verzögerung kein instabiles Verhalten entstehen und bei dem sich das System unkontrolliert aufschwingen kann. Die Kraftrückkopplung funktionierte bei dem Tele-Handshake im DLR dabei so ausgezeichnet, dass den Wissenschaftlern ein weiteres, anspruchsvolles Experiment gelang:

Während ISS-Besatzungsmitglied Volkov den rechten Arm von SpaceJustin fernsteuerte, übernahm das russische Institut RTC in St. Petersburg (Russian State Scientific Center for Robotics and Technical Cybernetics) die Steuerung des linken Roboterarms. Das Institut RTC verfügt über einen identischen Kontur-2 Joystick vom DLR und wurde aus seinem Labor in St. Petersburg zugeschaltet. Gemeinsam griffen Volkov und RTC mittels SpaceJustin nach einem Ball und übergaben den Ball an das DLR-Team in Oberpfaffenhofen, das den Ablauf koordinierte. Alle drei Beteiligten konnten dabei die Kontaktkräfte der Anderen spüren - das Drücken gegen den Ball beim Greifen und das Loslassen beim Aushändigen des Balls.

Robonaut der Zukunft
Für die Raumfahrt sind Telepräsenz-Technologien in Zukunft unverzichtbar: Astronauten könnten von einer Raumstation aus einen Roboter steuern, der zum Beispiel den Mars oder den Mond erkundet und dort feinmotorische Aufgaben erfüllen soll. Auch Wartungs- und Reparaturarbeiten an Satelliten können vom Boden aus telepräsent durchgeführt werden.

Der Tele-Handshake und die kooperative Ballübergabe markieren den Höhepunkt der Experimentreihe "Kontur-2", in der die Telepräsenz-Technologie auf der ISS optimiert und getestet wurde. Nach der erfolgreichen Demonstration dieser Technologie ist das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik bereit für die nächsten Schritte: Die telepräsente Steuerung kann künftig auch auf Bediensysteme mit mehr als zwei Freiheitsgraden übertragen werden. Das erlaubt eine Steuerung in jede Raumrichtung und bereitet der Weg für eine neue Etappe in der telepräsenten Raumfahrt-Robotik. Komplexere Aufgaben sind künftig möglich: Der Astronaut wird nicht nur in der Lage sein, Arm und Hand von SpaceJustin zu steuern, sondern den gesamten Körper eines humanoiden Roboters.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-16273/year-all/#/gallery/21499

Kontakte:

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2251
Fax: +49 8153 28-1243
Mailto:Bernadette.Jung(at)DLR.de

Jordi Artigas Esclusa
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Robotik und Mechatronik
Tel.: +49 8153 28-3243
Mailto:Jordi.Artigas(at)DLR.de

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news-80Tue, 22 Dec 2015 08:55:50 +0100Doppelstart von "Andriana" und "Liene": Galileo-Familie wächst auf zwölf Satellitenhttp://optence.de/Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen ist eines von zwei Galileo-Kontrollzentren stationiert.Erfolgreiches Jahr für den Aufbau des Satellitennavigationssystems Galileo

An Bord einer russischen Sojus-Trägerrakete sind am 17. Dezember 2015 um 12.51 Uhr mitteleuropäischer Zeit (8.51 Uhr Ortszeit) zwei neue Galileo-Satelliten mit den Namen "Andriana" und "Liene" vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Als elfter und zwölfter von insgesamt 30 Satelliten, gehören sie zur sogenannten Aufbauphase des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo, das im Jahr 2020 neben dem amerikanischen System GPS, dem russischen System GLONASS und dem chinesischen System Beidou vollständig in Betrieb genommen werden soll. "Dieses Jahr war das bisher erfolgreichste für Galileo, da durch drei Satellitenstarts die Anzahl der Galileo-Satelliten im Weltraum von sechs auf zwölf verdoppelt wurde", erklärt René Kleeßen, Galileo-Programm-Manager beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Rund drei Stunden und 48 Minuten nach dem Start erreichen die Satelliten ihren Zielorbit auf der mittleren Erdumlaufbahn in 23.222 Kilometern Höhe. Die etwa 715 Kilogramm schweren Satelliten werden in den ersten zehn Tagen von der französischen Raumfahrtagentur (CNES) in eine vorläufige Umlaufbahn gesteuert. Danach übernimmt das Galileo Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen die Steuerung. Die Expertenteams der DLR GfR mbH im Galileo Kontrollzentrum führen verschiedene Checkouts aller Systeme sowie einige Manöver aus, um die finale Position der Satelliten zu erreichen. "Wir haben die Übernahme der neuen Satelliten in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet und sind gut gerüstet für die Aufgaben", sagt Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR GfR mbH.

Die beiden Satelliten sollen zwölf Jahre lang als Teil der Galileo-Flotte die Erde umkreisen. Sie strahlen wie alle Galileo-Satelliten Zeitsignale ab, die es Anwendern auf der Erde ermöglichen, hochgenau positionieren und navigieren zu können. Ab Oktober 2016 soll neben der russischen Sojus-Rakete die Ariane-5-Rakete zum Einsatz kommen. Während eines Starts kann Ariane 5 vier Galileo-Satelliten in den Weltraum befördern. Bislang war durch die russische Sojus-Rakete nur ein Start mit jeweils zwei Galileo-Satelliten möglich.

Die Aufbauphase von Galileo wird von der Europäischen Kommission beauftragt, finanziert und durchgeführt. In ihrem Auftrag verhandelt die ESA die Industrieverträge für Entwicklung und Bau des Systems. 22 Satelliten der Aufbauphase werden von der OHB System AG in Bremen gebaut. Die Ausschreibung für die restlichen Satelliten wird durch die Europäische Kommission erfolgen. Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen ist eines von zwei Galileo-Kontrollzentren stationiert. Für den Aufbau der deutschlandweiten Galileo-Testgebiete, der GATEs, ist das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn verantwortlich.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10261/371_read-16243/#/gallery/21493

Kontakte:

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Pressesprecher
Tel.: +49 2203 601-2474
Fax: +49 2203 601-3249
Mailto:Andreas.Schuetz(at)DLR.de

Lisa Eidam
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-552
Fax: +49 228 447-386
Mailto:Lisa.Eidam(at)DLR.de

René Kleeßen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Raumfahrtmanagement, Navigation
Tel.: +49 228 447-555
Fax: +49 228 447-703
Mailto:Rene.Kleessen(at)DLR.de

Walter Päffgen
DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH Technischer Geschäftsführer
Tel.: +49 8153 28-3655
Fax: +49 8153 28-1232
Mailto:Walter.Paeffgen(at)DLR-gfr.de

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news-79Mon, 21 Dec 2015 09:46:20 +0100Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhenhttp://optence.de/Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden.Einzigartige Atmosphärenforschung mit HALO
Vom nordschwedischen Kiruna aus führen die Klimaforscher mit dem Forschungsflugzeug HALO während des gesamten arktischen Winters Messflüge durch, um bisher noch unzureichend verstandene Aspekte der Wolkenphysik in Polarregionen und des Spurenstofftransportes zu untersuchen. Hierfür nutzen die Wissenschaftler eines der weltweit am besten ausgerüsteten Forschungsflugzeuge: die Gulfstream G 550 HALO. "Für die Klimaforschung in der Nordpolarregion ist HALO das ideale Allzweck-Werkzeug", sagt Oliver Brieger, Leiter des DLR-Forschungsflugbetriebes. "Es ist flexibel einsetzbar, hat eine Reichweite von 8000 Kilometern, viel Platz für wissenschaftliche Instrumente und kann bis auf 15 Kilometer Höhe aufsteigen." Mit diesen Fähigkeiten ist HALO als eines von wenigen Forschungsflugzeugen in der Lage, bis zum Nordpol zu fliegen. Für die anstehenden Missionen wird das Forschungsflugzeug durch das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre mit einem LIDAR-System (Light Detection And Ranging), einem Massenspektrometer und einem Stickoxid-Detektor ausgerüstet. Derzeit finden erste Testflüge vom DLR-Standort Oberpfaffenhofen aus statt. Anschließend soll in drei Forschungsmissionen (POLSTRACC, GW-LCYCLE und SALSA) von Dezember bis März erkundet werden, wie die Zusammensetzung der Atmosphäre in der Nordpolarregion variiert.

Die polare Stratosphäre im Klimawandel
Während sich in der südlichen Hemisphäre regelmäßig über der Antarktis im Frühjahr ein Ozonloch bildet, ist der Ozonabbau in der nördlichen Hemisphäre über der Arktis nur in extrem kalten Wintern ähnlich massiv. Dass sich die Ozonschicht seit den späten 1990er Jahren global erholt, ist vor allem den strengen Regulierungen des Ausstoßes an klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) zu verdanken. Doch Ozon schützt nicht nur unsere Erde vor gefährlicher Sonnenstrahlung. Es ist selbst ein Treibhausgas mit starker Klimawirkung gerade in der Übergangszone zwischen Troposphäre und Stratosphäre.

Der Fokus der Wissenschaftler liegt während der POLSTRACC-Kampagne (Polar Stratosphere in a Changing Climate) auf den in der unteren Stratosphäre ablaufenden chemischen und dynamischen Prozessen. "Der Klimawandel verändert die Dynamik der Atmosphäre und hat somit einen Einfluss auf das Auftreten von Eiswolken in der Nordpolarregion und auf die chemischen Prozesse, die an ihnen ablaufen. Wir untersuchen mit unseren Instrumenten diese Wolken-Prozesse und ihre Effekte auf den Ozonhaushalt der sich im Wandel befindenden Polarregion", erklärt Prof. Dr. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. Aufgrund der zunehmenden Treibhausgase erhöht sich beispielsweise die Temperatur in Bodennähe, in der Stratosphäre hingegen wird eine Abkühlung erwartet.

"Die Auswirkungen des Klimawandels sind zwar bekannt, wie allerdings die komplexen Prozesse dahinter ablaufen und welche Rolle Wolken dabei spielen ist noch nicht hinreichend erforscht", so Prof. Voigt weiter. "Genau da setzen wir mit den HALO-Messflügen an." Die POLSTRACC Mission findet gemeinsam mit der Mission SALSA (Seasonality of Air mass transport and origin in the Lowermost Stratosphere using the HALO Aircraft) statt. Ziel von SALSA ist es, den Einfluss bestimmter dynamischer und meteorologischer Systeme auf die Verteilung und den Transport klimarelevanter Spurenstoffe in der Tropopausenregion, der Grenzschicht zwischen Troposphäre und der darüber liegenden Stratosphäre, zu bestimmen. Geleitet wird das Verbundprojekt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Frankfurt in einem Konsortium mit dem DLR, dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) und weiteren deutschen Universitäten.

Ausbreitung von Schwerewellen
Der Fokus des GW-LCYCLE-Experiments (Gravity Wave Life Cycle Experiment) liegt auf der Untersuchung der Ausbreitung von Schwerewellen. Diese können in der unteren Atmosphäre (Troposphäre) entstehen und sich in die obere Atmosphäre (Strato- bzw. Mesosphäre) ausbreiten. Dort verursachen sie Wind- und Temperaturschwankungen und beeinflussen den Energiehaushalt und langfristig auch das Klima. "Von Kiruna aus sind diese Phänomene besonders gut zu beobachten, da die skandinavischen Alpen und spezielle Wettersysteme in der Nordpolarregion starke Schwerewellenereignisse auslösen können", erläutert Prof. Dr. Markus Rapp, Direktor des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre. Die Wissenschaftler greifen bei ihren Messungen auf ein zweites Flugzeug der DLR-Forschungsflotte zurück: die Falcon. Bei manchen Flugexperimenten werden Falcon und HALO übereinander in Formation fliegen. Während HALO seine Messinstrumente in Richtung obere Atmosphäre ausrichtet, nimmt die Falcon die unteren Atmosphärenschichten in den Blick. "Früher war es nur möglich, Schwerewellen in der unteren oder in der oberen Atmosphäre zu messen. Heute können wir diese durchgängig erfassen. Das ist ein wichtiger Schritt der Klimaforschung, um atmosphärische Strömungsmuster zu verstehen und Prognosen zu erstellen", freut sich Prof. Rapp. Wissenschaftlich geleitet wird das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt vom DLR.

Über HALO
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Forschungszentrums Jülich und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

 

Kontakte

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Prof.Dr. Markus Rapp
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2521
Fax: +49 8153 28-1841

mailto:markus.rapp(at)dlr.de

Prof. Dr.  Christiane Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2579
Fax: +49 8153 28-1841

mailto:christiane.voigt(at)dlr.de

Oliver Brieger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-2966
mailto:oliver.brieger(at)dlr.de

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news-78Fri, 18 Dec 2015 14:49:46 +0100In Gedenken an Prof. Dr. Wolfgang Sandner http://optence.de/Max-Born-Institut (MBI) / Photonik Forschung Deutschland. Professor Dr. Wolfgang Sandner ist am 5. Dezember 2015 in der Nähe von Berlin überraschend verstorben. Mit ihm verlieren wir einen herausragenden Forscher und einen Vordenker der Photonik-Szene. Als Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik hat er ganz wesentlich dazu beigetragen, Strategien zu entwickeln und effiziente Strukturen für die Optischen Technologien in Deutschland und Europa zu schaffen. weiterlesen...

https://www.mbi-berlin.de/de/current/index.html#2015_12_9

http://www.photonikforschung.de/service/aktuellenachrichten/detailseite/archive/2015/12/10/article/in-gedenken-an-prof-dr-wolfgang-sandner/

 

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news-77Fri, 18 Dec 2015 14:37:28 +0100SCANLAB baut den Bereich Polygon-Scanner aushttp://optence.de/Die SCANLAB AG investiert in das Marktsegment Polygon-Scanner und übernimmt die Firma Next Scan Technology. Das holländisch/belgische Unternehmen hat sich in den letzten Jahren als Hersteller der Line Scan Engine (LSE) Produktfamilie einen Namen gemacht. SCANLAB bündelt in der neuen Unternehmenseinheit das Entwicklungs- und Anwendungs-Know-how für Polygon-Scanner. Gemeinsam entsteht so ein Team mit unterschiedlichen, aber sehr gut integrierbaren Polygon-System-Konzepten für Ultrakurzpuls-(UKP)-Laser-Bearbeitung. Der Firmensitz von Next Scan Technology in Evergem (bei Gent) bleibt bestehen.UKP-Laser eignen sich besonders gut für die hochpräzise Mikrobearbeitung verschiedener Materialien, da dank kalter Ablation besonders fein und gezielt Material abgetragen werden kann. Um eine industrietaugliche Produktivität zu erreichen, werden UKP-Laser idealerweise mit ultraschnellen Scannern – beispielsweise einem Polygon-Scanner – kombiniert. SCANLAB hat im Jahr 2014 sein Hybrid-Polygon-Scan-System vorgestellt.

Besondere Vorteile haben Polygon-Scanner in der zeilenweisen, flächigen Bearbeitung von Werkstücken – in hoher Auflösung und mit beliebigen Mustern und Strukturen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit dieser Systeme können die Prozesszeiten in der Materialbearbeitung deutlich reduziert werden. Anwendungsbereiche für die UKP-Laser-Bearbeitung reichen von der Strukturierung von Touchscreen-Oberflächen oder Solarzellen über Mikrobohrungen und -bearbeitung von elektronischen Bauteilen, Glas und Kunststoff bis hin zur Sensorproduktion.

„Wir halten den Markt für Polygon-Scanner für sehr interessant. Daher war es für uns ein logischer Schluss, uns in diesem Bereich entsprechend aufzustellen. Die Technologie von Next Scan Technology passt gut zu unserem Ansatz und unsere Produkte ergänzen sich hervorragend.“ freut sich Georg Hofner, Sprecher des Vorstands der SCANLAB AG, über den gelungenen Firmenzukauf.

Breit aufgestellte Polygon-Scanner-Kompetenz

Die Wachstumsstrategie von SCANLAB wird konsequent weiter fortgesetzt. SCANLAB übernimmt alle Anteile des belgischen Unternehmens Next Scan Technology mit knapp zehn Mitarbeitern. Es entsteht ein Kompetenzzentrum für Polygon-Scanner mit einer Reihe von Systemen für verschiedenste Anwendungen.

“Das Polygon-Scanner-Geschäft nimmt Fahrt auf – Next Scan Technology wollte daher seine Fertigungskapazitäten ausweiten, ein weltweites Sales-, Marketing- und Service-Team aufbauen und auch das Management verstärken. Die globale Infrastruktur und die operative Exzellenz von SCANLAB bieten uns die perfekte Möglichkeit neue Marktchancen mit einem Angebot von intelligenten ‚Cross-Over Designs‘ aus Galvanometer-, Polygon- und F-Theta-Spiegel-Technologie zu bedienen.“ kommentiert Lars Penning, Geschäftsführer von Next Scan Technology, die zukünftige Zusammenarbeit. „Gemeinsam können wir das Beste aus beiden Welten der Scan-System-Lösungen anbieten – für anspruchsvolle Applikationen mit hohem Durchsatz.“

Über SCANLAB:
Die SCANLAB AG ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

Über Next Scan Technology:
Im Jahr 2009 wurde deutlich, dass Hochleistungslaser und sehr hohe Scan-Geschwindigkeiten notwendig sein würden, um Ultra-Kurzpuls-Laser-Mikrobearbeitung wirtschaftlich zu machen. Das Management des niederländisch/belgischen Start-Ups Next Scan Technology erkannte, dass eine in anspruchsvollen Industriezweigen, wie Hochleistungslaserdrucker, breit eingesetzte Technologie auf den neuen Laser-Materialbearbeitungsmarkt übertragen werden könnte.

Auf der Messe Laser World of Photonics 2011 in München hat Next Scan Technology als erstes Unternehmen ein Polygon-Scanner-System vorgestellt, das mit Ultrakurzpuls-Lasern kompatibel war. Von 2013 bis 2015 wurden alle Geschäftsaktivitäten erweitert und an den neuen Standort in Evergem, Belgien, verlagert.
www.nextscantechnology.com

 

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news-76Tue, 15 Dec 2015 11:32:37 +0100Bekanntmachung "Photonische Systemlösungen für Medizin und Biotechnologie"http://optence.de/Richtlinie über die Förderung zum Themenfeld "Photonische Systemlösungen für Medizin und Biotechnologie" im Rahmen des Förderprogramms "Photonik Forschung Deutschland". Bundesanzeiger vom 11.12.2015 Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

 

2 Gegenstand der Förderung

Im Zentrum dieser Fördermaßnahme stehen robuste Systemlösungen für medizinische und biotechnische Anwendungen auf der Basis der Photonik:

  • Photonische Verfahren für die Biotechnologie sowie für die medizinische Prädiktion, Prävention, Diagnostik und Therapie:
    • intelligente, digitale Biophotonik zur Bewältigung hoher Datenraten in Echtzeit,
    • funktionale Bildgebung (qualitativ, quantitativ),
    • multimodale Verfahren (Mikro- und Endoskopie, spektroskopische Verfahren),
    • Kombinationsverfahren zur Therapieunterstützung (Theragnostik) und zur Therapie,
    • lasermedizinische Verfahren z. B. für therapeutische Anwendungen in der Dermatologie, der Ophthalmologie, der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der (Neuro-)Chirurgie oder für die photodynamische Therapie sowie
    • Verfahren für den Einsatz an Tier- und Tierersatzmodellen.
  • Photonische Verfahren für medizinische Grenzflächen:
    • funktionale und/oder antimikrobiell wirksame Oberflächen, z. B. für die selektive und kontrollierte Anhaftung von Körperzellen oder für therapeutische Anwendungen in der Dermatologie,
    • Sterilisation und Dekontamination von Oberflächen und Volumina für Hygiene und Prävention,
    • hybride Verfahren, z. B. Kombination aus Laser- und Plasmaverfahren, sowie
    • Aufklärung von Wirkmechanismen durch Simulation und Analytik, z. B. quantitative, ortsaufgelöste Bestimmung funktionaler chemischer Gruppen.

    Die Maßnahme zielt vor allem auf Systemlösungen mit Perspektiven für den Einsatz im praktischen Kontext, z. B. für die patientennahe (in-vivo-)Diagnostik, für die medizinische Therapie in Klinik und Praxis oder zur Überwachung des aktuellen Gesundheitszustands durch Körpersensoren ("Body Sensing"). Daher können im Rahmen dieser Fördermaßnahme im begrenzten Umfang Vorhaben zur klinischen Erprobung einbezogen werden.

    Ein großes Potenzial bzw. großer Handlungsbedarf besteht vor allem bei

    • der Miniaturisierung photonischer Komponenten,
    • der Entwicklung von Konzepten, die Komponenten für eine preisgünstige Volumenfertigung geeignet machen, und
    • der Kombination photonischer Verfahren mit anderen Technologien wie z. B. der Mikrofluidik oder der Nanotechnologie sowie mit Methoden und Erkenntnissen der Informations- und Kommunikationstechnologie.

    Die Auflistungen sind beispielhaft und nicht als vollständig anzusehen.

     

7 Verfahren

Die Projektskizzen sind beim vom BMBF beauftragten Projektträger einzureichen:

VDI Technologiezentrum GmbH
– Projektträger Photonik, Optische Technologien –
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Die VDI Technologiezentrum GmbH ist außerdem Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Abwicklung der Bekannt­machung. Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Hasan Kar
Telefon: 02 11/62 14-4 53
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: kar(at)vdi.de

Dr. Thomas Sandrock
Telefon: 02 11/62 14-4 43
Telefax: 02 11/62 14-1 59
E-Mail: sandrock(at)vdi.de

 

7.2 Förderverfahren

Das Verfahren ist zweistufig.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen.

Die Vorlagefrist endet am 31. März 2016.

 

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download!

     

     

 

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-73Tue, 08 Dec 2015 07:46:10 +0100Photonics West 2016 – Sponsoren unterstützen German Eveninghttp://optence.de/Für den German Evening im Press Club, der bei gutem Wein und leckerem Fingerfood eine allseits geschätzte Networking-Möglichkeit im Rahmen der Messe darstellt suchen wir noch Sponsoren. Dazu sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und würden uns sehr freuen, wenn auch Sie zu einem Sponsoring bereit wären. Die Möglichkeit dazu besteht noch bis 10. Januar 2016! Bisher wird der German Evening unterstützt von:

  • Berliner Glas,
  • Berlin Partner,
  • Edmund Optics,
  • freeformoptics,
  • Jenoptik,
  • Leica Microsystems,
  • m2k Laser,
  • Messe München,
  • LEG Thüringen,
  • Omicron,
  • OptoTech,
  • Qioptiq,
  • Satisloh,
  • Schott,
  • Sill Optics,
  • Spectaris,
  • Wista-Management.

Ihre Vorteile: Erhöhung des verfügbaren Kartenkontingents (je nach Höhe des Sponsorings) und Ihr Logo auf der Einladungskarte.

Weitere Informationen gibt es bei allen Geschäftsstellen der regionalen Netze.

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Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-61Wed, 02 Dec 2015 18:27:00 +0100Berthold Leibinger Innovationspreis geht in die nächste Rundehttp://optence.de/Bis Ende 2015 können Entwickler und Wissenschaftler – wie in allen ungeraden Jahren – ihre Innovationen zur angewandten Lasertechnologie für den internationalen Berthold Leibinger Innovationspreis einreichen. Anmeldeschluss für Bewerbungen und Vorschläge ist der 31. Dezember.Die mittlerweile neunte Ausschreibung fällt in das Internationale Jahr des Lichts der UNESCO. Licht ist nicht nur essentiell für nahezu das gesamte Leben auf der Erde, es spielt auch in der Kultur eine beispiellose Rolle. Doch allzu oft sehen wir Licht und seine Wirkung als Selbstverständlichkeit an. Dabei haben es auch viele technische Anwendungen in sich, in der Informations- und Kommunikationstechnik, Sensorik und Messtechnik, Medizin und Biotechnologie, Materialbearbeitung, Beleuchtung und Durchleuchtung. Immer öfter kommt dabei Laserlicht zum Einsatz, in Alltagsprodukten genauso wie im Labor, im Krankenhaus oder in Fertigungshallen, in der Infrastruktur auf oder unter der Erde und sogar im Weltraum. Laserlicht ist überall und herausragende Innovationen auf diesem Gebiet sollen mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis eine Auszeichnung und Beachtung erhalten.
Bei der Preisverleihung am 9. September 2016 in Ditzingen erhält der erste Preisträger 30.000 Euro Preisgeld. Der zweite und dritte Preis sind mit 20.000 Euro und 10.000 Euro dotiert. Außerdem ehrt die gemeinnützige Stiftung den Preisträger des Berthold Leibinger Zukunftspreises mit 30.000 Euro für eine herausragende Laserforschung. Vorschläge geeigneter Persönlichkeiten für diesen Forschungspreis können neben ehemaligen Juroren und Preisträgern weltweit wissenschaftliche Organisationen sowie Fachverbände mit dem Schwerpunkt Photonik einreichen.

Die Auswahl der Preisträger und von bis zu acht Nominierten für den Innovationspreis erfolgt durch eine zehnköpfige Jury. Deren Mitglieder für 2016 sind: Dr. Hermann Gerlinger (Carl Zeiss AG), Prof. Dr. Qihuang Gong (Peking University), Prof. Dr. Theodor Hänsch (Max-Planck-Institut für Quantenoptik / Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Henning Kagermann, (acatech), Prof. Dr. Ursula Keller (ETH-Zürich), Prof. Dr. H. Jeffrey Kimble (California Institute of Technology), Prof. Dr. Wolfgang Marquardt (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. John Stuart Nelson (Beckman Laser Institute), Prof. Dr. Katarina Svanberg (Lund University Medical Laser Centre) und Prof. Dr. Michael Zäh (Technische Universität München).
Die Nominierten erhalten eine Einladung mit Reisekostenerstattung zur Jury-Sitzung im Mai 2016, um dort persönlich Ihre Innovationen zu präsentieren.
Teilnahmeberechtigt für den Innovationspreis sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende Entwicklung zur angewandten Lasertechnologie abgeschlossen haben. Diese können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Die Unterlagen sind englischer Sprache per Post oder elektronisch an die Berthold Leibinger Stiftung zu senden.
Der von der Berthold Leibinger Stiftung vergebene Innovationspreis prämiert seit 2000 alle zwei Jahre Innovationen zur Anwendung von Lasern ebenso wie solche zur Erzeugung von Laserlicht. Den ersten Zukunftspreis verlieh die Stiftung im Jahr 2006.
Weitere Informationen zu den Preisen für angewandte Lasertechnologie und zur Berthold Leibinger Stiftung stehen im Internet unter www.leibinger-stiftung.de

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Preise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB